Winter ist da

Blick auf Pflanztisch auf dem Balkon, schneebedeckt. Im Hintergrund sind schneebedeckte Hausdächer und Bäume zu sehen. Winterstimmung An der senkrechten Stange des Balkongeländers im Mittelpnkt des Bildes hängt ein Vorrichtung, in der drei Meisenknödel für Vögelk erreichbar sind. Links auf dem Pflanztiusch ist auch ein kleiner Untersetzer, in dem ein Meisenknödel frei herumliegt.

Es ist Januar, schon über die Hälfte drüber, und der Winter ist wieder hier angekommen.

Screenshot der Wetterwarnung, in der sich ein ungleichmässiger dünner roter Streifen von der Grenze zu Luxemburg bis an die A7 zieht. Die Karte geht oben von Bielefeld bis unten über Stuttgart und Straßburg - und der rote Streifen zieht sich in der Mitte der Karte.Er wurde am letzten Arbeitstag meines letzten Blocks groß angekündigt, als sich am Mittwoch um 07:07 Uhr plötzlich alle Handys der Kollegen und meines meldeten, um die Unwetterwarnung weiterzugeben. Nur ein Kollege ist leer ausgegangen – der Arme. ;o)

Entsprechend war – schon seit Dienstag – bei einigen Kollegen die Panik groß. Ich wollte die Sache mal auf mich zukommen lassen.

Viele Klappbetten bereitgestelltLetztendlich kam dann erst kein Schnee, sondern gleich Regen. Doch bin ich um 15 Uhr noch gut nach Hause gekommen und danach bin ich auch nicht mehr raus.
Sicher ist sicher. ;o)
Das dachte sich wohl auch der Flughafen, der mal wieder die Notfall-Betten bereitgestellt hatte.

Gestern früh war dann der Schnee da. Sogar bis auf meinen Balkon. Meine Nichte musste da unsere Familiengruppe mit einem Bild von der irischen Meeresküste bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein piesacken. Entsprechend bekam sie Schneebilder zurückgeliefert. Ha! ;o)

Befestigt an einer senkrechten Stange ist eine Kunststoffform, in der drei Meisenknödel für Vögel untergebracht sind.Letzte Woche habe ich endlich eine Befestigung für meinen Vogelfütterer improvisiert, die tatsächlich funktioniert. Ich bin über mich selbst erstaunt. Doch hätte ich tatsächlich die längere Schraube neben können, die noch mehr Abstand zur Befestigungsstange geschaffen hätte. Mal sehen – vielleicht hole ich da ja noch eine. Vielleicht hänge ich den „Knödel-Kumpel“ auch noch um. Denn wenn ich ihn eventuell wirklich das ganze Jahr über hängen lassen will, würde er da direkt über dem Vogelbad hängen. Das fänd‘ ich dann doch nicht so günstig. Schließlich würde dann alles, was vielleicht runterfällt, im Wasser landen.
Mal sehen.

Es gab dann auch schon einige Meischen zu sehen, die sich kurz vor Sonnenuntergang über das Futter kleine Gefechte lieferten. Deswegen habe ich inzwischen noch einen Knödel offen in einem kleinen Untersetzer auf den Tisch dazugestellt.

Amselweibchen im Schnee hinter Meisenknödel Der Vogelbaduntersetzer ist auch voll Schnee und zerwühlt.Der Pflanztisch war nun auch mit Schnee bedeckt, bis auf den Windschatten meines Heidelbeertopfes. Dorthin habe ich nun den kleinen Untersetzer gestellt. Und vorhin hat sich da jetzt auch mal eine Amseldame blicken lassen, die dem Einzelknödel ihre Aufwartung gemacht hat. Gerade ist sie schon wieder da. Die hat auch den ganzen Schnee auf meinem Tisch mit Vogelspuren verziert. :oD
Mal sehen, welche Vögel dann noch den Weg auf meinen Balkon finden werden, abgesehen von den bisher üblichen Verdächtigen wie Blau- und Kohlmeise. ;o)

Schauen wir mal, wie lange der Winter hier nun geht.

So lange werde ich auch die große Startflamme meines Ofens dazu nutzen, mir jeden Abend das Wasser für meine Wärmflasche anzuwärmen, damit meine kalten Füße im Bett schneller wieder warm werden. Schließlich habe ich keine lebendige Wärmflasche. ;o)

Oberfläche des Pflanztischs im Winter. Die Schneedecke ist durch Vogelspuren zerwühlt

Eiszeit…

Pfotenspuren im Schnee auf meinem Balkon

 

Ja, der Winter ist (mal wieder) da.
Mit Kälte… Schnee… Was halt so dazu gehört.

Zum Glück habe ich jetzt diese Woche Frei auf Kurzarbeit.
Das heißt, ich muss nicht sehen, ob – und wenn ja, wie – ich zum Flughafen komme.
Stattdessen kann ich mich (vielleicht) ein wenig zu Hause beschäftigen.
Mit Zocken… oder wenigstens vielleicht eine Kleinigkeit am Tag machen.
Oder vielleicht auch nicht. ;o)

Heute zumindest habe ich die Gelegenheit genutzt – inspiriert durch das tägliche Telefonat mit den Eltern – um von meinem Kühlschrank mal das Eisfach abzutauen.
Das hatte es ganz schön nötig. Wie ihr hier ja sehen könnt.

Eisfach mit dicker Eisschicht oben und an den Seiten. Unten stehen drei Behälter mit Wasser

Vorher

Doch ich war hartnäckig, nachdem es sich gegen erste Abtauversuche mit nur warmen Wasser ziemlich gesträubt hat.
Bei der dritten Ladung wurde dann fast kochendes Wasser auf die Behälter verteilt… und da hatte dann auch das beste Eis keine Chance mehr.
Ha!

Eisfach OHNE Eisschicht mehr, doch immer noch mit den Wasserbehältern

Nachher

 

Eisfach, sauber und leer

Fetich!

Außerdem habe ich mal wieder eine Maschine gewaschen, um nochmal das Gefriertrocknen auszuprobieren.
Mal schauen, ob morgen die Sachen trocken oder noch gefroren sind. :oD

Wäscheständer mit schwarzer Wäsche zum Trocknen im Schnee auf dem Balkon

Dann ist jetzt eigentlich nur die Frage…

Kann noch jemand Eis gebrauchen?
Ich hätte da noch was übrig… ^^Eisbrocken in der Spüle
Eisblock aus Gefrierfach auf verschneiter Bank

Ausflug in den Winter

Ich brauche momentan meine letzten Urlaubstage für dieses Jahr auf. Nochmal schön eine Woche nicht zum Arbeiten gehen müssen/dürfen… ;o)

Als ich mir diesen Zeitraum ausgesucht hatte, geschah dies durchaus mit der Überlegung, dann mal wieder für ein paar Tage in den Norden zu fahren. Entweder mal wieder auf meine Insel – Borkum – oder vielleicht mal nach Hamburg. Unter anderem, um dort mal das Miniatur Wunderland heimzusuchen, statt es immer nur über die YouTube-Videos von ihnen zu betrachten.

Dann ist allerdings mein Kater im September gestorben – und jetzt will ich meine Katze nicht für mehrere Tage alleine lassen, nur um mit Kurzbesuchen Futter zu bekommen. Also bin ich jetzt zu Hause geblieben, und unternehme dann halt ein, zwei Tagesausflüge.

Der erste war jetzt letzten Sonntag eine Teilnahme bei einer Wanderung im Wanderverein, in dem ich seit Jahrzehnten Mitglied bin – Dank meiner Familie. ;o)
Und da ich ja an einem Wandertermin endlich mal frei habe – und es mir rechtzeitig klar geworden ist – bin ich also mal mit.

Es war auch nur eine Halbtagswanderung – nach dem Mittagessen in Schlüchtern ging es wieder zurück.

Ja – und das war dann ein Ausflug in den Winter.

Morgens ging es hier schon mit Schneefall los, bevor wir den Bus entern konnten. Da es sich hier um die Adventstour handelte, gab es auf dem Weg zum Absetzpunkt noch eine kleine Pause mit Kuchenverpflegung, Tee + Kaffee. Auch da fielen die Flocken reichlich, so dass nach kurzer Zeit meine Nichte so aussah, wie ihr sie oben sehen könnt. ^^

Nach der kurzen Verpflegungspause ging es dann zum Absetzpunkt, und die leicht verkürzte Tour konnte beginnen, da auch ein etwas früherer Auflesepunkt ausgemacht wurde, wegen der Wetterbedingungen. Denn es schneite die meiste Zeit weiter recht fleißig. So gingen wir dann nur bis zum Erlebnispark Steinau, statt bis nach Bellings hinunter.

So im Nachhinein fand ich diese Entscheidung durchaus richtig.
Denn auf der Strecke von Alsberg bis zum Erlebnispark hat es wenigstens 5 Mal Leute hingelegt.

Davon zweimal alleine ich.

Yay. Ich hab’s drauf. Äh… nicht wirklich.

Während ich den ersten Ausrutscher noch recht elegant empfand – linkes Bein rutscht weg und ich setze mich so ähnlich wie im Hürdensprung auf den Boden – hat es mich beim zweiten Mal aber so richtig gelegt. Wieder links weggerutscht, aber diesmal total. Und mein Hinterkopf nahm leichten Bodenkontakt auf.

Kurz vor Schluss, schon in ahnweite des Buses, hat sich auch mein VvO auf den Rücken und Rucksack gelegt…

Ich meine, ich war der drittjüngste Teilnehmer an dieser Wanderung. Jünger waren nur noch meine Schwester und natürlich meine Nichte. Alle anderen waren zum großen Teil schon im Rentenalter. Dann leg besser ich mich, als ältere Herrschaften. Wobei ich mich schon über mich selbst etwas geärgert habe. Zweimal bin ich noch ausgerutscht, ohne mich endgültig zu legen.

Eigentlich dachte ich, ich beherrsche den aufrechten Gang. ^^

Und dabei hatte ich auch meine Stiefel an – hätte wohl noch Spikes dazu aufziehen sollen. ;o)

Ansonsten habe ich diesen Ausflug mal dazu genutzt, ein paar erste Fotos mit meinem neuen Communicator zu machen. Andere sagen da ja Smartphone dazu, doch ich denke, ich nenne es Communicator. Mit den passenden Geräuschen. ^^

Ein paar der Bilder könnt ihr ja hier verteilt in diesem Beitrag sehen – das letzte ist dann ein schneelicher Blick von meinem Balkon aus, den ich meiner Tante geschickt habe. So habt ihr jetzt auch einen Eindruck, was ich sehe, wenn ich mal auf ihm stehe. Und es Winter ist…

Samstags geht es nach Gelsenkirchen, zu meinem zweiten Tagesausflug. Ich denke mir, dass ich dazu dann noch mal etwas gesondert schreiben werde. Vielleicht ja auch mit Bildern. Die Technik macht es ja nun möglich. ;o)

Dann wünsche ich Euch allen soweit erst mal eine schöne Adventszeit, immer schön die Türchen eurer Kalender öffnen – und hier für alle, die keine Stiefel habe, virtuell noch welche, zum vor die Tür stellen. ;o)