Öffentlicher Wann-er-will-Verkehr

Ein Bahnsteig in der Nacht Auf der Anzeige steht RE59 04:23 Uhr über Maintal Ost - Frankfurt Ost - Frankfurt Süd - F-Stadion zum FFM Flughafen Regionalbahnhof weiter angeschrieben 04:54 Uhr RB 51 Frankfurt (M) Hbf und 04:17 Uhr (04:57 Uhr) IC 60471/471 Zürich HB / Ankunft Am Bahnsteig steht der Zug nach Zürich.

Ich wollte ja längst mal wieder etwas über diesen tollen Nahverkehr geschrieben haben. Wobei toll eher sarkastisch gemeint ist.

Besonders Anfang Januar war ich mal ziemlich geladen wegen dem, was sie da fabriziert haben.

Wie ihr gesehen habt, habe ich das dann doch noch nicht gemacht, darüber geschrieben. Doch jetzt werde ich dies nun mal wieder tun. Denn nun gab es letztens einen seltenen Fall des normalen Gegenteils.

Wenn ich hier mit dem Nahverkehr versuche zu fahren, ist ja ständig und fast immer mit Verspätungen zu rechnen. Beim Fernverkehr ja auch. Allerdings…
Es gibt seit Dezember, etwa, eine zusätzliche Nachtzug-Verbindung. Seitdem hält der Zug von Hamburg nach Zürich kurz nach 4 auch in Hanau.

Nun – am Mittwoch wurde diese Verbindung mit 40 Minuten Verspätung angezeigt, und auch entsprechend durchgesagt. Von wegen Gegenständen auf den Gleisen.
Jedoch war der dann allerdings pünktlich.
Dies hat allerdings die Stelle der Bahn, welche für die Durchsagen und die Anzeigen zuständig ist, nicht mitbekommen. Denn die Zuganzeige blieb auf meiner Verbindung stehen, während der Nachtzug weiter verspätet angezeigt + durchgesagt wurde.
Äh ja.

Da fällt mir jetzt wirklich nichts mehr dazu ein.

Er ist dann aber doch pünktlich gefahren. Zum Glück. So konnte meine Bahn auch pünktlich einfahren. Auch wenn sie sich dann wieder auf 13 Minuten Verspätung hochgetrödelt hat.

Beim letzten Mal, wo ich dachte, JETZT muss ich über den Nahverkehr schrieben, haben sie dagegen sowas von Nahrungsmittelverdauungsprodukt gebaut…

3er Sitzgruppe in der Regionalbahn Ein Typ sitzt breitbeinig auf dem mittleren Platz, links neben sich sein GepäckZum Glück, für mich, habe ich das inzwischen wohl wieder verdrängt. Sonst würde ich jetzt sowas von darüber herziehen und mich auskotzen… Gut für meinen Blutdruck, dass ich es wohl verdrängt habe. Es war auf jeden Fall etwas mit Fahren + nicht Fahren…
Ach, ich glaube, es war die Sache, dass ich zum Stadion mit dem Auto gefahren bin, da im Moment den ganzen Januar über die 03 Uhr 46 Bahn ausfällt. Das ist eigentlich die Bahn, welche ich für einen 5-Uhr-Dienstbeginn nehmen muss.
Immerhin fährt diese Bahn dann zumindest im Moment ab dem Frankfurter Hauptbahnhof, so dass ich zum Stadion gefahren bin, um da zuzusteigen.

Nun sollte mensch annehmen, dass die Bahn zwei Stationen pünktlich schafft. Doch natürlich nicht. Die Krönung war dann, dass die folgende Bahn bereits vor der Bahn mit der Verspätung kam. Entsprechend steigen alle in die S9… nur, damit diese dann am Anfang des Tunnels zum Flughafen stehenbleibt, um die verspätete S8 noch vorbeizulassen.

Ganz großes Kino.

Immerhin knapp geschafft, pünktlich anzukommen.
Das ist so nervig!

Ich würde definitiv dieser Art von Nahverkehr keine Träne hinterherweinen. Wenn ich denke: Als ich noch in Nidderau gearbeitet habe, bin ich kurz vor 7 aufgestanden, um zu frühstücken und dann zur Arbeit zu fahren, für 8 Uhr.
Also knapp eine Stunde Vorlauf.
Jetzt stehe ich um kurz nach 3 auf, um einigermaßen gemütlich bis 6 Uhr an meinem Arbeitsplatz zu sein. Sonst halb 3 für 5 – also 2,5 Stunden Vorlauf.
Wenigstens. Denn wenn die S-Bahn schon 45 Minuten benötigt…

Auf meiner Fahrt nach Hanau durfte ich inzwischen auch beobachten, wie egoistisch so mancher Fahrgast ist. Da wird sich dann auf einem 3er-Reihensitzplatz in die Mitte gesetzt, damit sich nur ja nicht noch jemand dorthin setzen kann.

Alles Meins!

Ganz ganz großes Kino.

Immer wieder aufs Neue.

Je nachdem, wie die Bahn halt drauf ist und fahren will.

Vielleicht reicht dieses Abenteuer ja nochmal für einen weiteren Beitrag hier?
Wer weiß…

3er-Sitzgruppe in der Regionalbahn Ein Typ sitzt auf dem mittleren Platz, sein Rucksack rechts neben sich liegend auf dem Platz, auf der anderen Seite eine weitere Tasche, die auch den dritten Platz blockiert

Dezemberblues

Eine Wasserfläche, auf der Nebel liegt. Es ist kein Übergang von Wasser zum Nebel zu erkennen.

Es ist Dezember.

Mein Urlaub ist rum. Ich darf mich wieder fast täglich mit dem Öffentlichen Nahverkehr herumärgern. (Darüber schreibe ich vielleicht auch nochmal etwas.)
In zwei Wochen ist eine Hausbegehung aus Erbgründen angesetzt – d.h., bis dahin muss meine Wohnhöhle wieder begehbar sein. Aaaaaah…

Meine Backe bzw. Unterkiefer tut auch nach fast einer Woche nach der Wurzelspitzenresektion noch weh. Da frage ich mich, ob es vielleicht an den Nähten liegen könnte? Also, dass sie irgendwie vielleicht ihre Umgebung noch reizen?
Das war ja nun bereits die dritte Baustelle im Mund innerhalb von 3 Monaten. Die erste war die Restwurzelentfernung meiner Zahnruine. Da war alles ruck-zuck wieder heil. Die zweite Baustelle war meine Weisheitszahnentfernung, über die ich ja   hier   berichtet habe. Da hat das Heilen zwar etwas länger gedauert – sprich, da hat mich die Baustelle immerhin fast 5 Tage genervt, bevor sie sich beruhigt hat. Doch dieses Mal… *Augenroll*
Nun, morgen ist zumindest Fäden ziehen angesetzt. Da bin ich gespannt, ob das so funzt wie es soll. Außerdem werde ich den Damen + Herren wohl ein paar Lebkuchen als Dank mitbringen. Denn: Why not. Der Buchladen meines Vertrauens bekommt schon seit Jahren in der vorweihnachtlichen Zeit einen schokoladigen Dank von mir. In den letzten Jahren waren es immer die Herzen und Plättchen der lila Art. Denn um diese Zeit waren sie immer mal im Angebot. Doch dieses Jahr? Ewig nicht im Angebot gesehen. Also gab es dieses Mal einen Stapel „Danke“. Darüber haben sie sich wieder gefreut. Und ich hoffe, dass Personen, die sich mit Zähnen beschäftigen, sich auch mal für etwas Süßes erwärmen können.

Mir fehlen Drachenechse + Fuchs.
Denn auch wenn wir nicht jedes Wochenende etwas zusammen unternommen haben, war der Gedanke, einfach mal schnell zum Hallo-Sagen vorbeifahren zu können, gut. Oder hin und wieder Aufführungen mit Fuchs zu sehen und sie danach heim zu begleiten und dann noch ein wenig zu quatschen… Sehr schön. Und dann fehlt mir da, wenn wir zusammensitzen, dann irgendeinen dummen Spruch zu bringen und dafür anschließend von Drachenechse oder Fuchs geknufft zu werden. Und vielleicht geht ihnen zumindest das etwas ähnlich?

Dann sind da noch die Grübeleien zum Japanisch-Kurs. Heute ist/war der 5. Termin von 10. Die Lehrerin hat nun bereits eine Liste ausgelegt für den Folgekurs. Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich nicht weitermachen möchte. Ich hatte ja auch kurz über die Lehrmethode berichtet. Nämlich hauptsächlich Japanisch zu sprechen und die Leute raten zu lassen, ob mensch richtig mitdenkt… und das ist sowas von nicht meins. Das habe ich vorhin wieder gemerkt.
Außerdem hat bei der Frage nach dem Lehrbuch unsere Sensei ein Buch empfohlen… welches ich schon beim letzten Mal nur über Antiquariat bestellen konnte. D.h., ich muss es irgendwo noch zu Hause haben, habe aber gerade keine Ahnung, wo… und ich will mir das gleiche Buch nicht zum zweiten Mal kaufen. Vor allem, wenn ich wahrscheinlich nicht weitermache.
WIEDER.
Da wäre sogar eher noch die Frage, ob ich DIESEN Kurs noch bis zum Ende durchziehe… oder lieber meinen Montagabend wieder frei habe? Ich denke, ich kann meinen Japanischkurs-Versuch hier bereits als gescheitert abschreiben. Wenn ich irgendwie schon kaum Lust darauf habe, zum Kurs zu gehen… *Schulterzuck* Lehrgeld bezahlt – weiter geht es. Und ich MUSS mich nicht zu den letzten Stunden zwingen, nur weil ich sie bezahlt habe.

Ich bin immer noch in den Dating Apps + muss darüber auch mal wieder etwas schreiben. Doch das derzeitige Ergebnis passt gut zu meiner aktuellen Stimmung.

Ein Lichtblick ist, dass ich nächste Woche mit meiner Leier zu einem Bauer nach Bad Nauheim fahren werde. Denn ich hätte da ein-zwei Änderungswünsche, die er mir vielleicht machen kann. Auch wenn ich sie schon über ein Jahr nicht mehr in der Hand hatte.
Trotzdem.

Ich habe ansonsten im Großen + Ganzen eher ein Gefühl von „Keinen Bock mehr.“ Am besten morgens beim Aufwachen statt aufzustehen einfach die Bettdecke über den Kopf ziehen und liegenbleiben. Auch bei dem ganzen Kram, der gerade in der Welt abgeht.

Vielleicht hat sich dieses Gefühl ja in zwei Wochen geändert, wenn mein Bau wieder für Publikumsverkehr offen ist. Bis dahin?
Alles meh.

Und das Dumme ist ja: Bleibe ich einfach im Bett liegen, ändert sich das hier ja auch nicht.

Nochmal meh.

Strasse mit Häusern und Autos im Nebel. In der Mitte oben ist ein heller Streifen, an dem die Sonne zu erahnen ist.