Relativ oder der Besuch bei ONUKA

Nun kommt ONUKA.

Jetzt nicht Live, denn heute spielen sie nicht, sondern erst wieder am 7. November in Odessa. Und wenn ich sage „spielen“, dann ist ja klar, dass es sich dabei entweder um eine Theater- oder Musikgruppe handelt.
Das Letztere ist hier der Fall.

ONUKA ist eine Band aus der Ukraine.
Diese Band hat am Montag in Offenbach im Hafen 2 gespielt. Auch eine Location, welche ich bis dato noch nicht kannte. Glaub ich.
Vor 20 Jahren (oh Gott) sind wir von Lim wohl auch mal nach Offenbach zum Zappeln gegangen – ich war dort vielleicht 2 oder 3 Mal. Aber ich habe mir den Namen nicht gemerkt. Oder halt… das hieß MTW. Die Ecke würde schon stimmen, aber dort sah es anders aus. Also, innen. Aber das tut ja jetzt nichts zur Sache. (Doch ich will’s natürlich mal wieder genau wissen und musste gucken – das muss wohl direkt neben dem Hafen 2 sein. Sag ich doch, die Ecke stimmte…)

Das Konzert fand nun auf jeden Fall im Hafen 2 statt.

Wie bereits erwähnt, ist ONUKA eine Band aus der Ukraine. Die wurde mir auf den Schirm gebracht kurz nach dem ESC (Eurovision Song Contest) dieses Jahr in Kiew. Da hat nämlich Markus Heitz die Band als das Beste am ESC bezeichnet.
(https://twitter.com/markus_heitz/status/863677650879094784)
Und auch gleich ein Video dazu verlinkt.
Beim ESC haben sie nämlich außer Konkurrenz als Pausenfüller gespielt, während man seine telefonische Stimme abgeben konnte. (Und nachdem ich jetzt tatsächlich letztens das erste Mal selbst ein Video verlinkt habe – das der nGw, mache ich das jetzt doch auch nochmal mit dem Video vom ESC.)


(Quelle: Youtube, Kanal ONUKA )

Ich habe mir damals das gepostete Video angesehen, welches Markus Heitz verlinkt hatte, und war auch recht begeistert. Also habe ich ONUKA in meinen Lesezeichenordner „Bands“ aufgenommen, um leichter an Neuigkeiten von ihnen zu kommen. Den Platz im Ordner teilen sie sich z.B. mit Coppelius, Nits, Faun, Lambda, Eluveitie und einigen anderen mehr.

Lange Zeit sah es nicht wirklich aus, als würden sie im absehbarem Zeitrahmen in die Gegend kommen. Bis ich vor vielleicht 3 – 4 Wochen bei einem Kontrollbesuch auf deren Seite feststellen durfte: Oh, sie kommen nach Offenbach! In ein paar Wochen.

Nach dem Gegencheck im Kalender wusste ich, dass es an meinem Sonntag stattfindet + ich am nächsten Tag um 5 Uhr anfangen darf. Aber nur 5 Stunden lang arbeiten muss. Das klang durchaus überschaubar. Also…?
Muss ich hin. Und war ich auch.
Wie gesagt: Am Montag.

Einlass sollte ab 19:30 Uhr sein – und ich glaube Beginn ab… war es 20:30 Uhr? Hab ich mir nicht aufgeschrieben.

War ich also kurz vor halb 8 dort. Auch wegen der Parkplatzsuche. Nach dem Auto abstellen, habe ich bereits auf dem Weg zur Halle + dort im Wartebereich Russisch gehört.
Oder Ukrainisch?
Gibt es da Unterschiede?

Ich glaube, man hatte mir mal gesagt, dass ja, doch für mich hört sich das alles gleich an. Sorry an alle Sprachgewandten + Landsleute dieses Landes, falls euch diese Aussage entsetzt/beleidigt. Doch meine Ohren wissen es nicht besser.

Der Eingangsbereich der Halle begann sich also bereits zu füllen, während noch Musik aus der Halle dröhnte. Der Soundcheck lief noch. Deswegen wurde der Zutritt in die Halle und zur Garderobe auch erst kurz nach 8 geöffnet.

Nachdem ich es dann auch in die Halle geschafft hatte, standen wir dann alle da.

Lange.

Denn es ging nicht um 20:30 Uhr los, und auch nicht um 21 Uhr. So gegen 21:30 Uhr war es dann fast so weit.

Das – muss ich sagen – fand ich nervigsten. Das Rumgestehe und die Warterei. Dann sollen sie doch nächstens bitte gleich die Zeit später ansetzen.

Doch kurz nach halb 10 ging es dann doch endlich mal los. Und es wurde immer wieder fleißig mitgefilmt und fotografiert. Und immer wieder Selfies gemacht, mit Bühne + Band im Hintergrund. Immer wieder diese Rumleuchterei + Geblitze… Auch schon während der Wartezeit.

Auch dieses Mal hatte ich meine kleine Kamera dabei – und ja, auch ich habe ein paar Bilder gemacht – könnt ihr ja hier sehen – doch bei mir ging das ohne Blitz. Die Bühne war ja hell genug.

Die Musik war ok. Hatte ich soweit alles schon mal via YouTube gehört. So ab der Hälfte, als das bekannteste Lied gespielt wurde, Vidlik, war das Eis dann gebrochen. Zumindest bei mir. Hatte ich mich bis dahin im leichten Zappeln betätigt, war es in der zweiten Hälfte in meinen Augen, bzw. Ohren, besser.

Sie haben ohne Pause gespielt und eine Zugabe gegeben – nochmal Vidlik. Dann war es gegen 23 Uhr, und ich habe mich nach dem Kauf wenigstens einer CD auf den zügigen Heimweg gemacht. Ich denke auch nicht, dass sie noch eine zweite Zugabe gegeben haben. Das sah beim Verlassen der Halle für mich nicht wirklich so aus. Auch war meine Nacht eh schon so kurz.

Ich fand es gut, sie gesehen zu haben. Denn wer weiß, ob sie noch mal in die Gegend kommen werden. Die Moderationen waren für mich kaum verständlich, da sie meist auf Ukrainisch/Russisch gesprochen hat, und nur ein paar Mal in mir eher weniger verständlichem Englisch. Vielleicht lag es ja auch an der Akustik. ;o)

Doch ich war ja dort, um die Musik zu hören. Da ist eine verständliche Sprache ja manchmal störend, wenn man versteht, was für ein Quatsch da möglicherweise gerade gesungen wird. ;o)

Ich hatte einen Platz, der wohl ziemlich in Blickrichtung der Keyboarderin lag. Da hatte ich öfters das Gefühl, sie würde in meine Richtung sehen – also zu mir. Ausgerechnet. In einem Saal mit wer weiß wieviel hundert Menschen.
Ja, im Einbilden bin ich manchmal durchaus nicht schlecht. ;o)

Mal sehen, wann ich jetzt die CD auf meinen Kasten gezogen kriege. Dauert ja manchmal etwas länger bei mir… Wenn sie wieder mal ins Rhein-Main-Gebiet kommen, würde ich auch wieder versuchen, hinzugehen. Definitiv.

Dafür, dass die Nacht nach dem Konzert mit gut 3 Stunden Schlaf dann doch recht kurz war, habe ich den Folgetag recht gut überstanden. Manchmal können halt auch 3 Stunden Schlaf ausreichend sein. Nur vielleicht nicht zu oft.
Aber Schlaf- oder Wartezeit – es ist halt alles…

Relativ.

 

Musik ist Trumpf

Gestern hat sie mal wieder aufgetrumpft. Recht kurzfristig.Blogbild Karte Nachtgeschrei 10-03-2016

Anfang der Woche bin ich mal wieder auf der Homepage der Band „Elmsfeuer“ vorbeigesurft. Der „Kapitän“ und Sänger hatte vor Jahren zu einem Projekt von Spiel-Wut mit einem Freund Lieder mit Gitarre und Gesang beigesteuert. Seit ein paar Jahren ist er jetzt Sänger bei „Elmsfeuer“ und da habe ich schon mehrmals die Gelegenheit genutzt, sie Live zu sehen.

Als ich also Anfang der Woche wieder mal bei ihrer Homepage „piratenrock.de“ vorbeigesurft bin, durfte ich feststellen, dass sie gestern bei einem Konzert von „Nachtgeschrei“ als Vorgruppe im Nachtleben in Frankfurt spielen würden.
Im Rahmen dieses Konzertes sollte auch das neueste Bandmitglied vorgestellt werden, nachdem die ursprüngliche Akkordeonspielerin aufgehört hatte und deren Nachfolge etwas schwierig zu besetzen war. Doch endlich haben sie wieder einen festen Ersatz und damit ein neues Crewmitglied.

Da ich momentan eine Schicht habe, bei der ich „erst“ gegen 3:30 Uhr wieder aufstehen muss, um rechtzeitig am Flughafen zu sein, dachte ich mir:
„Hmm… warum eigentlich nicht. Wenigstens Elmsfeuer ansehen – und bei Nachtgeschrei dann mal schauen…“

Also bin ich gestern Abend wieder mal ins Nachtleben.

Dieses war jetzt mein 4. Mal.
Ich glaube, das erstes Mal war ich vor 3 Jahren bei Adversus, mit Lisa Morgenstern als Support.
(Die hat mich übrigens zu DIESEM BLOG inspiriert. 😉 )
Ein paar Monate später war ich dann zu Elmsfeuer und Nachtgeschrei dort – mit anschließender Polizeikontrolle. Dieses Erlebnis kann man sich HIER nochmals auffrischend durchlesen.
Ende 2013 ging es ins Nachtleben zu Coppelius. Und gestern also wieder zu Elmsfeuer und Nachtgeschrei.

Einlaß sollte ab 20 Uhr sein, Beginn ab 21 Uhr.
Ich war gegen 20:50 Uhr da – und da spielte Elmsfeuer schon. Wie ich später hörte, hatten sie schon um 20:45 Uhr angefangen. Als ich eintraf, waren sie wohl gerade beim zweiten Lied. Da habe ich zum Glück nicht viel verpasst. Bis auf das neue Intro, welches sie jetzt haben. Höre ich das halt später. Entweder Live oder auf der neu geplanten CD.

War das schwierig zu ersetzende Instrument samt Musikerin ja ein Akkordeon, spielt der Neuzugang nun Keyboard. Was durchaus einen gewissen Vorteil bietet, da mit einem Keyboard ja mehrere Instrumente klangmässig dargestellt werden können – auch ein Akkordeon. Der alte Klang ist also durchaus gerettet, und um eine Vielzahl an Instrumenten erweitert. Sie haben jetzt also noch mehr Möglichkeiten für Stimmungen.

Stellenweise war das Keyboard noch etwas stark. Stärker als die ja auch anwesende Geige. An der Mischung kann also noch etwas gearbeitet werden für die Zukunft.
Ansonsten fand ich sie gut wie immer. Doch habe ich mich etwas vom stellenweise lahmen Publikum anstecken lassen.
Dafür hier eine kleine Entschuldigung an die Band.

Es wurden einige neue Lieder gespielt, die ich bisher noch nicht gehört hatte. Die kommen dann auch auf die neue Platte, für die es demnächst ins Studio gehen soll. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie fertig ist.

Nach dem Konzert von Elmsfeuer, in der Umbaupause zu Nachtgeschrei, habe ich mich in Richtung des Merch-Standes geschoben. Doch soweit habe ich inzwischen alles von der Band. Aber ich habe dort eine alte Mitspielerin (und Freundin des Sängers) getroffen, mit der ich insgeheim ja gerechnet und auf sie gehofft hatte. Da war somit auch eine gute Unterhaltung mündlich drinnen.

Von Nachtgeschrei habe ich dann nur die ersten beiden Lieder mitbekommen, bevor ich gegangen bin. Hauptsächlich wollte ich mal sehen, welche Drehleier dort jetzt gespielt wird. Auf der Homepage war ein Link zur Drehleierwerkstatt von Sebastian Hilsmann, und ich denke, das dort jetzt mit einer Largo gespielt wurde. Außerdem hat sich da wohl in der Band auch etwas an der Besetzung getan, denn ich bin sicher, dass letztes Mal ein Mann die Drehleier und ein anderes Instrument gespielt hat.
Natürlich nicht gleichzeitig. 😉

Die Heimfahrt gestaltete sich dieses Mal auch ohne die Mitwirkung der Polizei.

Dies war jetzt also der Bericht über einen recht kurzfristigen Konzertbesuch. Dieses Mal wieder ohne Bilder vom Konzert.

Sicher anstehen in der Zukunft tut jetzt vorerst nur das WGT. Vielleicht kurz vorher noch ’ne Oper. Doch da sollte ich mich auch langsam mal um ’ne Karte bemühen.
Davon werden dann irgendwann in der Zukunft auch entsprechende Berichte kommen. Ihr werdet sie dann erkennen, wenn es soweit ist.
Ihr könnt ja schließlich lesen.

;o)

Hotel-Tour – 40 Jahre Nits

Vorletzte Woche war das – voraussichtlich – letzte Konzert für mich dieses Jahr.
Voraussichtlich – es sei denn, ich gehe doch noch zu den Mädels von Katzenjammer dieses Wochenende.
Mal sehen.

Aber zurück zum letzten Konzert.
Vorletzten Donnerstag war ich bei der Band, deren Konzerte ich wohl bisher am meisten besucht habe. In den 40 Jahren, seit sie besteht, gab es dazu ja schon einige Male die Gelegenheit dazu.

Die Band ist „The Nits“ – oder inzwischen auch nur noch „Nits“.

Die „Nits“ sind jetzt – seit einigen Jahren:

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Henk Hofstede – Gesang, Gitarre, Keyboard

 

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Robert Jan Stips – Keyboard, Gesang

 

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Rob Kloet – Schlagzeug, Percussion

 

Ich kann jetzt gar nicht genau sagen, wie oft ich sie jetzt schon gesehen habe – 5 oder 6 Mal?
Auf jeden Fall zwei Mal in der alten Batschkapp, und wenigstens zwei Mal im Colos-Saal in Aschaffenburg. Und dieses Mal kamen sie tatsächlich sogar in die Stadt, in der ich lebe, in das schöne Comödienhaus nach Hanau. Da musste ich natürlich hin, wie ich wohl hier bereits mal erwähnt hatte.

Das Comödienhaus ist schön zum Theaterspielen und Schauen. Die Bühne ist leicht nach vorne zur Bühnenkante geneigt, so dass man aus dem Zuschauerraum auch einen Blick auf den Bühnenboden hat.
Ja nach Konzert ist das Haus sicherlich auch dafür schön.
Klassik zum Beschallen lassen: Wunderbar.
Jedoch Musik, die auch mal zum Tanzen verleitet: Eher unpraktisch.

Ich meine, ich kann auch im Sitzen mittanzen, wenn es sein muss *zappel*, doch für die Band ist der Anblick vielleicht nicht so prickelnd. Auch ist das Comödienhaus recht klein. Obwohl – die Bestuhlung reicht für etwa 220 Leute. Ein paar freie Plätze habe ich noch gesehen. Also denke ich mal, das gut 200 Leute da waren. Auch wenn ich heute in unserer Zeitung gelesen habe, dass es nur 100 gewesen sein sollen. Womit ich nicht ganz einverstanden bin – aber ich habe nicht wirklich einen Überblick gehabt, wie viele Plätze noch frei waren. Also irgendwas zwischen 100 und 200. ;o)

Von diesen – ich bleib mal bei meinen 200 – 200 Personen konnten sich dann tatsächlich ganze 2 aufraffen, zu tanzen. Der erste tatsächlich schon vor der Pause. Kam von hinten vorgelaufen, um vorne rechts am Notausgangsbereich… sagen wir mal, sich zu bewegen. Tanzen… na ja, würde ich so nicht. ;o)
Die zweite Person war eine Dame, die im zweiten Teil des Abends eigentlich erst bei + zur Zugabe der Dutch Mountains nach links vorne gezogen ist.
Da ich in Reihe 7 gut in der Mitte saß, blieb mir für den Abend nur Sitztanzen.

Mal kurz zur Frage: Wer sind eigentlich die Nits?
Die Nits sind eine Band aus den Niederlanden. Der größte Hit in deutschen Landen dürfte in den 80ern „In the Dutch Mountains“ gewesen sein. Der hat es in den 90ern dann sogar auf eine CD von MacDoof geschafft. Und zwar auf die „Rock“-CD. Die Jahreszahl weiß ich aber nicht mehr.
Das nur kurz zur Band.
Jetzt wieder zurück zum Konzert.

Im Vorfeld nur unbekannte Gesichter im Mitpublikum. Und als ich dann saß, hat sich das einzige mir bekannte Gesicht mit Begleitung tatsächlich direkt vor mich in die Reihe gesetzt. 😉
Es gab neue, mir noch nicht bekannte Lieder – und auch bekannte, natürlich. Im Hintergrund lief auf 3 kleinen Leinwänden Videosequenzen zu den Liedern. Teilweise Aufnahmen aus Hotelfenstern, in denen sie im Lauf der Jahre Halt gemacht haben. Oder auch Aufnahmen von Straßen oder aus einer fahrenden Bahn heraus, passend beschleunigt oder verlangsamt zum jeweiligen Lied und teilweise moderiert von Henk.

So wie Henk, Stimme des Ganzen, in der Regel die Gitarre spielt + singt, bearbeitet Rob in der Regel das Schlagzeug. Doch dieses Mal konnte man mehrmals auch Rob’s Stimme hören – und Henk durfte sich auf einer großen Pauke austoben. Robert dagegen blieb die ganze Zeit an den Tasten – und singen durfte er natürlich auch dazu.

Es gibt ein paar Lieder, die gefallen mir besonders gut.
Davon möchte ich nur mal 2 erwähnen, die natürlich auch gespielt wurden:
Cars & Cars und natürlich In the Dutch Mountains.
In the Dutch Mountains lief als erste Zugabe. Zwei gab es insgesamt. Beide wurden mit Standing Ovations beklatscht. Natürlich davor der „offizielle“ Schluß auch schon – VOR den Zugaben. 😉
Danach konnte man dann an einem kleinen Merch-Stand noch zuschlagen.

Was ich auch gemacht habe.
Mein Nits Nest-T-Shirt löst sich langsam auf, und die aktuellen CDs fehlten mir auch noch. Entsprechend habe ich mir die Doppel-CD zur Tour und Malpensa von 2012.
Und ein T-Shirt.
Und die Doppel-CD habe ich mir auch von allen drei unterschreiben lassen. 😀

Tja – dann mal schauen, wie lange es jetzt bis zum nächsten Konzert der Nits in erreichbarer Nähe dauert. Zumal ich befürchte, dass die nächste Location hier im Rhein-Main-Gebiet noch kleiner werden wird. Vielleicht das Bett oder der Sinkkasten.

Schaun mer mal.

Kleine Schlußanekdote: Irgendwie musste ich bei Henk, wie er sich auf der Trommel austobte und bei manchen Tanz- und Gesangseinlagen irgendwie an Mel Brooks denken. Bei dieser Gestik…
Nicht wichtig – wollte ich nur mal bemerkt haben.P1040616

;o)

Blick in die Kristallkugel

Ich habe heute Post bekommen.
Das letzte meiner erwarteten Bücher.
(Auf dem Bild das linke…)
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Wenn Ihr Euch jetzt so dieses Bild anseht, könnt Ihr dann schon erraten, was da vielleicht auf Euch zukommt? Denn auf diesem Bild sind schon 1-2 zukünftige Blogs von mir zu sehen – quasi.
Natürlich nicht wirklich komplett – aber… ach, ratet halt mal.
Oder lasst Euch überraschen.

Und außerdem natürlich wird es noch einen Blog über die Jungs hier geben.

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Schließlich war ich bei denen letzte Woche aufm Konzert.

YAY!

Das mal so beim Hineinsehen in meine Kristallkugel erblickt – irgendwann dann bald demnächst mal hier.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Kerzen anzünden.

Von Adventskränzen und so…

 

Ein Abend in Neu-Isenburg

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Das Konzertjahr 2015 neigt sich für mich dem Ende zu. Nach Apocalyptica Anfang Oktober – und dem nicht-dort-gewesenem Witt vor zweieinhalb Wochen – stand letzten Mittwoch ein weiterer lang erwarteter Termin auf dem Kalender. Ein 3er-Termin von Scar Symmetry, Eluveitie und Epica, in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg. Dabei waren die üblichen Verdächtigen, die mit mir schon das WGT unsicher gemacht haben – plus ein paar zusätzliche Bekannte.
Auf den Termin hatte ich per Rundmail aufmerksam gemacht, nachdem ich Eluveitie gerne mal Live sehen wollte und dies ja beim diesjährigen WGT wegen Überschneidung nicht geklappt hat. So habe ich auf deren Homepage diesen Termin erblickt – und gleich verbreitet. Und es kamen soweit alle Aufgerufenen, plus – wie gesagt – ein paar Zusätze.
Ein Großteil meiner Leute waren – teilweise nur – wegen Scar Symmetry da. Eine Gruppe, die mir absolut nichts sagte. Und viel schlauer bin ich, ehrlich gesagt, immer noch nicht. Warum?
Komm ich gleich zu.P1040536

Auf der Karte stand als Uhrzeit 19 Uhr – nur ganz klein in ’ner Ecke „Einlaß ab 18 Uhr“.
Das hat dann ein wenig für Streß gesorgt. Da ja nicht jeder – so wie ich – schon um 15-16 Uhr zu Hause ist. Also ging es gut zwanzig nach 5 los, alle geplanten Mitfahrer auf der Strecke einzusammeln. Noch einen kleinem Umweg gefahren, weil ich EINMAL nicht Herr Überschlau sein wollte.
Typisch. Wenn ich wirklich mal was sagen sollte, mach ich das natürlich nicht. Deswegen hatte sich meine Drachenechse damals auch eine Beule ins Auto gefahren. Weil ich nicht gesagt habe
„Das könnte eng werden mit dem Parkplatz und der Säule.“ *knaaarz*
Äh… ja.

Also – kleiner Umweg, aber dann doch noch gut weiter zum letzten Sammelpunkt am Kaiserlei gekommen. Leider war da keine Zeit mehr, um noch etwas Nahrungsaufnahme zu betreiben, da schon gefühlt sehr spät.
Also weiter – Express nach Neu-Isenburg!
Dort war erst noch das Problem „Wo ist die Halle nochmal?“, sprich: Wo lang jetzt?
Dann, wer hätte das gedacht, an der Halle die Frage: „Parkplatz? Wo?“
Der erste Versuch wurde verworfen und unsere Chauffeuse machte sich alleine auf die zum Glück recht kurze Suche. Auf dem Weg zur Halle konnten wir direkt ein paar weitere übliche und unübliche Verdächtige auflesen. Um uns mit ihnen in die inzwischen doch recht lange Schlange vor dem Einlass zu stellen.
Von wegen – 18 Uhr…

Irgendwann haben sich dann doch die Tore geöffnet. Und langsam wurde die Schlange eingezogen. Erfreulicherweide ohne weitere Kontrolle. So konnte ich dieses Mal meinen riiiiiieeeesiiiiigen Fotoapparat *hust* mit in die Halle nehmen.
Bevor wir ganz in den Saal gegangen sind, habe ich mich im Vorraum im Vorfeld vorbildlich bereits vorher mit CDs eingedeckt. Je eine von Eluveitie und eine von Epica. Scar Symmetry habe ich etwas ignoriert. Die standen aber auch um die Ecke rum.
Voll abseits.

Im Innenraum wurden dann alle noch erwarteten Bekannte gefunden und begrüßt. Ich denke, die Kleine vom Sänger der Band Boiling Blood, die ich bereits im letzten Blog erwähnt habe, dürfte mit ihren etwa 12 Jahren den Altersdurchschnitt etwas gesengt haben. 😉

Pünktlich um 7 ging es dann aber tatsächlich mit Scar Symmetry los.P1040491
Und hier der Grund, warum ich nach dem Konzert immer noch nicht viel mit ihnen anfangen kann: Die Abmischung war nicht wirklich gut. Um nicht zu sagen ein ziemlicher Brei. Stellt sich die Frage, ob es bei einem anderem Standort besser gewesen wäre, als so fast direkt vor den linken Lautsprechern? Das Problem hatten wir bei Epica später auch wieder. Brei. Teilweise.
Laut einer Freundin, die auch wegen Scar Symmetry mitgegangen ist: Wenn man die Lieder kennt, konnte man schon eher was damit anfangen und erkennen. So war ich irgendwie außen vor – und bin es immer noch.

Nach gut 45 Minuten war bereits Schluß und es wurde umgebaut. Da war dann kurz die Frage, welche Band als nächstes kommen würde.
Es war Eluveitie. Die Band, deretwegen ich hin wollte.
Diesmal standen wir auch einen Tick mehr in der Mitte – und bei ihnen fand ich den Sound ok.
Lag das jetzt am Standort – oder daran, das es andere Instrumente zum Abmischen waren?
Auf jeden Fall fand ich sie richtig gut. Und sogar der eben erwähnten Freundin haben sie gefallen. Also habe ich ihr inzwischen mal ein wenig … Material zukommen lassen. ^^
Warum ich Eluveitie klasse finde?P1040510
Ich denke, das liegt einerseits an der Instrumentierung, von Flöten, Geigen, Drehleier. Außerdem an dem keltischen/irischen Einschlag. Kombiniert mit Metal = hoher Zappelfaktor. 😉
Standen wir bei Scar Symmetry noch alle zusammen, wurden es bei Eluveitie schon weniger – und bei Epica standen wir nur noch zu zweit zusammen. Und da dann wieder mehr auf der linken Seite vor der Box – sprich Brei zwischendurch. Aber das hatte ich ja schon erwähnt.
Epica war auch ok soweit – aber für mich der Höhepunkt war klar Eluveitie.
Die würde ich mir sofort wieder ansehen.

Gegen 11 spielte Epica immer noch – doch war bei uns ziemlich die Luft raus. So haben wir uns schon im Vorraum langsam gesammelt. Da es dann so aussah wie auf dem Rummel „Und noch eine Runde – wer will noch mal? Einer geht noch…“ haben wir dann kurz nach Elf die Segel gestrichen und sind gen Hause gesegelt. Ich konnte ja dann am nächsten Tag ausschlafen, da ich frei bekommen habe – der Rest durfte am nächsten Morgen aber wieder auf der Matte stehen.
Freitags war in Bad Vilbel dann noch ein Benefiz-Konzert unter dem Motto „Harte Klänge gegen Krebs“ – bei dem unsere Chauffeuse mit ihren beiden Bands aufgetreten ist. Leider habe ich es dahin nicht gepackt – da ich am nächsten Tag arbeiten durfte. Und kurz nach 3 aufstehen ist da dann so… schwer.
Im Dezember stehen jetzt noch die Nits an – in einem kleinem exklusiven Rahmen – denn sie spielen dann hier in Hanau im Comödienhaus – da passen gerade mal 220 Leute rein. Und das dürfte dann mein Konzertjahr 2015 gewesen sein.

Wer jetzt vielleicht gerne die paar Bilder sehen möchte, die einigermaßen ansehbar geworden sind, den verweise ich hiermit einfach mal auf mein Picasa-Album:
https://picasaweb.google.com/107634273321148181779/ScarSymmetryEluveitieEpicaInNeuIsenburg28102015?authuser=0&feat=directlink

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Konzerte !!! (2015)

Nach dem Frust, den ich gestern mal losgeworden bin, jetzt wieder was zum Aufbauen:

KONZERTPLANUNGEN FÜR DIESES JAHR !!!

YAY !

Strahler
Was steht so alles an?

Fest gebucht mit Kartenbestellungen sind:

Apocalyptica am 4.10.2015 in der Batschkapp – diese Karte hängt schon bei mir zuhause an der Pinwand – und am Tag nach dem Konzert hab ich meinen letzten freien Urlaubstag eingeplant. ;o)

Gestern bestellt und mal sehen wie lange jetzt die Post braucht, wenn gestreikt wird:
Epica, Eluveitie und Scar Symmetry am 28.10.2015 in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg!
Nachdem ich Eluveitie ja Anfang des Monats in Leipzig nicht sehen konnte, da sich deren Auftritt mit Qntal überschnitten hat, geht es dann halt Ende Oktober dahin. Und ich geh auch nicht allein, sondern momentan sind wir zu dritt. :o)

Das waren die bisher fest gebuchten Konzerte – ansonsten stehen noch ein paar auf meiner Liste, wo ich mir Karten besorgen will – auch wenn ich nicht weiß, was für einen Dienst ich dann zu dem Zeitpunkt haben werde.
Die also vielleicht noch dazukommenden Konzerte wären bisher:
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Joachim Witt mit seiner ICH-Tour 2015 am 18.10.2015 in der Batschkapp – das letzte Mal gesehen letztes Jahr im Colos-Saal in Aschaffenburg. Und ich nehme mal an, ich werde da auch wieder die schon erwähnten Groupies treffen. ^^

Die „Nits“ aus den Niederlanden – nicht nur in der Nähe, nein, dieses Mal tatsächlich mal in MEINER Stadt! Da MUSS ich hin! Am 3. Dezember 2015 im Comödienhaus in HANAU !  Mit ihrer HOTEL EUROPA-Tour.
Das letzte Mal müsste ich sie 2010 in Aschaffenburg im Colos-Saal gesehen haben. P1020930
Überhaupt müsste das eigentlich DIE Band sein, die ich am meisten gesehen habe: ein oder zwei Mal in der alten Batschkapp noch, dann ein paar Mal in Aschaffenburg… und jetzt Hanau.
Ok – wenn es eine Band nun mal auch schon 40 Jahre gibt… da kann man auch schon mal auf ein paar Konzerten gewesen sein.
Wem diese Band nichts sagt: In Deutschland der größte Hit war „In the Dutch Mountains“. Befragt Youtube. ^^

Was könnte sonst noch kommen…?

Noch weit hin – erst nächstes Jahr – vielleicht Die Kammer im Das Bett am 19.02.2016.
Vielleicht Katzenjammer am 19.12.2015 in der Jahrhunderthalle – nicht schlecht, die Damen. Vielleicht aber auch eher nicht.

Ich denke, damit habe ich vorerst genug Konzertgänge in Planung.
Vielleicht läuft man sich ja irgendwo über’n Weg. ;o)

 

Nachtrag 1.0

Ich denke, es wäre mal an der Zeit, ein paar Dinge nachzutragen, bzw. zu aktualisieren:

Konzerte
Zu den bisher erwähnten Konzerten sind inzwischen noch einige dazugekommen:
Jetzt Anfang August war ich mit ’ner Freundin bei „Eure Mütter“ – und im September geht es mit meinen Eltern noch zu Bodo Wartke. Da freu ich mich auch schon drauf – und einige Konzerte gibt es noch in der Wahrscheinlichkeitsschleife…
(Word kennt das Wort Wahrscheinlichkeitsschleife?!?)

Musik und Drehleier
a) Ich hab in Trossin von einer Bekannten das Angebot bekommen, eine ihrer Drehleiern zu leihen. Ende Juli, Anfang August haben wir dann – wie es so schön neudeutsch heißt – miteinander „kommuniziert“. Da wurde das Angebot bestätigt und präzisiert: Leihgebühr von 70 Euro im Monat.
Nach relativ kurzem Überlegen hab ich mich dann GEGEN das Angebot entschieden. Denn 70 Euro auszugeben für etwas, was mir dann hinterher nicht gehört… das war mir dann doch zu viel.
Allerdings
b) hat sich jetzt doch die Möglichkeit auf eine eigene Leier zu einem finanzierbaren Betrag aufgetan.
Und sobald ich dann (hoffentlich) dieses mein eigenes Exemplar in den Händen halte, kann ich den nächsten Nachtrag verfassen. Mit Bildern…
Schau’n mer mal.
Die Bücher zum Drehleierhandling hab ich inzwischen auch schon besorgt – und mein Stimmgerät werde ich lieber teurer beim örtlichen Gitarrenladen kaufen, als billig billig über Amazon.
Oder vielleicht doch ebay?

Urlaub
So – für Borkum sind jetzt 2 Wohnungen gebucht.
Nächstes Jahr möchten wir wieder zum WGT. Und die Woche davor ist von meiner Familie väterlicherseits ein großes Familientreffen angesetzt.
Das werd ich versuchen, miteinander zu verbinden. Und ich möchte nächstes Jahr einmal eine Nyckelharpa ausprobieren – und Dudelsack in Trossin!

Kontakte
Da war ja auch noch was…
Nachtrag hier: Es gab dann doch insgesamt drei (in Zahl: 3) Zuschriften für mich. Davon waren 2 eigentlich außerhalb meines „Zielbereiches“. Geantwortet habe ich trotzdem. Davon hat Nr. 1 sich von sich aus dann nicht mehr gemeldet – und bei Nr. 2 konnte ich mich nicht aufraffen, anzurufen.
Nr. 3 war die interessanteste Person – bei der es leider mit einem kurzfristig vorgeschlagenem Kinobesuchtreff nicht geklappt hat. Dann haben wir uns noch etwas geschrieben – und nach meinem Urlaub war ihre mail-Adresse plötzlich nicht mehr erreichbar.
Tja.
Na gut – wer nicht will… und sie hätte es auch einfach sagen können.
Gut – das hätte ich wohl auch bei Nr. 2…
Doch auch Nichtanrufen ist eine Aussage – genau wie mail-Adresse löschen.
Das hab ich jetzt übrigens auch gemacht.
Ich weiß jetzt zwar nicht, welche Mitteilung man bekommt, wenn man dieser meiner Adresse jetzt schreibt – doch diese extra gemachte mail-Adresse für die Kontaktanzeige wird gelöscht – wenn es laut Yahoo auch noch 3 Monate dauert.
Doch dann: Neue Anzeige – neue Adresse.
Und…

neuer Nachtrag. ;o)

Groupie sein ist nicht schwer – oder doch?

Ich frage mich, was jemanden zum „Groupie“ macht. Bzw. wie fanatisch man als richtiger Fan sein muss…

Strahler
Dieses Jahr ist mein Jahr der Konzertbesuche:
Coppelius, Judith Holofernes, Joachim Witt, Tangerine Dream, uva.
In der Regel reicht mir, auf EIN Konzert einer Band oder eines Künstlers zu gehen.
Ein Theaterstück würde ich mir auch zwei Mal ansehen – doch gibt es ja Menschen, die versuchen, auf so viele Konzerte wie möglich einer Tour von einer Band oder eines Künstlers zu gehen.
Ich war tatsächlich dieses Jahr das erste Mal überhaupt auf 2 Konzerten einer Gruppe hintereinander, nämlich von Coppelius am 03.04. in Aschaffenburg und am 04.04. in München.
Aber nicht, weil ich unbedingt zweimal hin wollte – sondern weil ich es mit einem Besuch bei Freunden und einer überzähligen Karte in München verbinden konnte.
Ich fand übrigens beide Konzerte großartig – München besser als Aschaffenburg – weil ich die Herren und ihre Musik toll finde. Aber deswegen hinterher reisen, wie Leute es im Dezember gemacht haben, die am Tag vor Frankfurt in Kaiserslautern und DAVOR in Annaberg-Buchholz waren? 3 Tage hintereinander?!?
Oder vorgestern bei Joachim Witt – wo Bekannte am Tag davor in Mannheim waren – und zur Premiere der Tour in Berlin… und dann noch nach Köln wollen und wohl auch noch nach Kaiserslautern…?!?
Auch dieses Konzert hat mir gefallen – der Goldene Reiter als Zugabe großartig – und ich habe auch einen ganzen Stapel CDs von ihm zu Hause…
Aber durch die halbe Bundesrepublik reisen, um jemanden mehrmals mit ein und demselben Konzert zu sehen?
Irgendwie bin ich da zu knauserig für. Denn es sind ja nicht nur die Eintrittskarten, die bezahlt werden wollen – auch die gefressenen Kilometer dafür wollen gefüttert sein.
Was bringt jemanden dazu, sowas zu tun?
Nicht einmal, sondern immer wieder – und dafür vielleicht noch seinen Urlaub nehmen? Denn alleine die ganze Zeit, die man dafür braucht…

Gut – das man als Mutter jede Aufführung der eigenen Kinder sehen will, kann ich noch verstehen – und macht die Mutter noch nicht direkt zu so einer Art Groupie. Solange man familiär verbunden ist, ist es noch etwas anderes. Wenn die Eltern/Kinder/Partner/sehr guten Freunde damit zu tun haben…

Aber einem eigentlich fremden Menschen so fanatisch zu folgen… wie wird man so? Was fehlt mir dazu? Warum tue ich das nicht? Nur, weil ich nicht will? Oder nicht genug will?
Nicht, dass ich das jetzt schlecht finde, das ich mich nicht so fanatisch sehe… aber was macht andere so fanatisch? Was müsste jemand sein oder tun, das ICH ihm so folgen würde?!
Ich weiß es nicht – wißt IHR es?

Was Euch bewegt… – Musik, Urlaub + Kontakte

Ich bin mit ein paar alten Freunden/Bekannten in einem Freundschaftsforum. Da haben wir unter einem Oberpunkt „Das Leben“ den Untertitel „Was bewegt euch“.
Jetzt habe ich sowohl dort, im Forum an sich, schon ewig nichts mehr groß von mir gegeben, als auch hier ewig nichts mehr gebloggt. Den letzten vorgeschriebenen Blog habe ich immer noch nur in meinem Notizbuch stehen.
Deswegen denke ich „Schlag ich mal 2 Fliegen mit einer Klappe“ – und blogge hier jetzt einfach mal das, was ich in unser Forum setzen will.
Bin ich faul, oder was? ;o)
Also los.

„Musik, Urlaub + Kontakte“

Ich denke, ich mach hier einfach mal’n Mehrfachthemenpost auf. Denn warum soll ich das alles einzeln aufdröseln? ;o)

Als erstes also zum Thema Musik:
Dieses Jahr stehen so viele Konzerte wie seit langem nicht auf meiner „To Go“-Liste drauf.
Definitiv sind es bis Ende Mai schon mal 3, es könnten aber tatsächlich auch 4 oder 5 werden.
Bis Ende Mai!
Als erstes – definitv – geht’s am 3.4. zu Coppelius nach Aschaffenburg. Vielleicht/Wahrscheinlich fahr ich dann am 4.4. an meinem freien Wochenende zum Geburtstag von „Din“ nach München – und kombiniere das dort gleich mit dem Konzert von Coppelius am 4.4. in München. Das wird sich aber erst noch rausstellen.
Definitv geht es danach noch zu Judith Holofernes in die neue Batschkapp – im April – und Ende Mai zu Tangerine Dream nach Offenbach ins Capitol.
Für die „Definitiv“-Konzerte hängen die Karten schon an meiner Pin-Wand.

Konzertkarten 2014

Interesse hätte ich im Mai noch am Konzert von Joachim Witt in Aschaffenburg, und ganz groß am 6. Dezember an Ennio Morricone in der Festhalle. Das wird aber ein teurer Spaß – da hier die Karten bei 75 Euros anfangen. Doch ich denke, da hat man nur einmal die Gelegenheit. Entsprechend haben wir da schon die Urlaubswoche im Norden geplant. Dazu komm ich noch.

Das sind bis jetzt die geplanten und gewünschten Konzerte für dieses Jahr. Was wir dann über Pfingsten in Leipzig anschauen werden, ist da noch völlig offen. Denn zu Pfingsten fahren wir zu viert zum WGT nach Leipzig. (WGT = Wave Gotik Treffen – man kann auch „Schwarze Tage von Leipzig“ dazu sagen.) Das wäre direkt ein Punkt zum Thema Musik + Urlaub. 2 andere wären dann noch ein verlängertes Wochenende in 2 Wochen – von Donnerstag bis Sonntag – in der Jugendherberge Bad Homburg zum Drehleier spielen lernen… und das gleiche Thema vom 30.4. – 4.5. beim „32. Spielkurs für Dudelsack und Drehleier“ in Hof Trossin hinter Leipzig. Da könnte ich mich auch mit dem Dudelsack beschäftigen – aber ich habe mich jetzt für die Drehleier entschieden.
Der letzte Urlaubspunkt wäre dann die geplante (und oben erwähnte) Woche vom 30.11. – 6.12. in/auf/nach Borkum.Borkum
Auch hier sind wir bisher 4 Mann – mal sehen, ob sich da noch welche anschließen, wenn wir noch Werbung machen. Und da ich am 6.12. zu Ennio Morricone will, fahren wir also nur bis zum 6.
Wenn noch jemand Lust hat… „Bescheid“. ;o)

Und was ist mit dem Punkt „Kontakte“ gemeint?
Nun – ich hatte ja schon mal mit Freunden und alleine „Speed-Dating“ ausprobiert – nicht erfolgreich. Ich dachte mir danach, das ich es dann lieber mal wieder über eine Kontaktanzeige versuche, da ich da mehr Erfolgschancen sehe, jemanden kennenzulernen.
Nun – vor über einem Jahr gedacht – jetzt getan.
Meine Kontaktanzeige ist in der aktuellen Ausgabe vom Frizz – und jetzt mal schauen, wer sich so meldet.
Bis gestern dachte ich eher, ob überhaupt – doch gestern habe ich die ersten 2 emails gesehen (noch nicht gelesen) – also wird aus dem „überhaupt“ ein „wer“.

Das war also mal wieder die Bewegung bei mir/von meiner Seite.
Nur, dass ihr mal wieder auf dem Laufenden seit. Egal, ob ihr’s wissen wollt oder nicht. ;o)

In diesem Sinne…

„Guten Abend – allgemeine Polizeikontrolle…“

Das ich das noch mal erleben durfte…
Ich fahre ja schon ein wenig mit dem Auto durch die Gegend – immer wieder mal, alle möglichen Strecken, lang und kurz… immerhin gut 15.000 km gerundet das Jahr – zumindest die letzten zwei Jahre.
Und dafür muss ich sagen: Kontrolliert worden bin ich schon Eeeewigkeiten nicht mehr.

Meine erste Polizeikontrolle, die ich erleben durfte, war 1991, im Bayrischem Wald, auf dem Rückweg vom Konzert der EAV in Passau zu unserer Ferienwohnung in Spiegelau. Plötzlich mitten in einem Dorf: Blaulicht… Lichtzeichen… Ranfahren… Kontrolle.
Uhrzeit war damals etwa halb 12? Ich denke auf jeden Fall, es war nach 23 Uhr – und natürlich kam dann auch die Frage, wo ich denn jetzt um diese Zeit herkomme. Nachdem sie „Konzert“ gehört haben, kam dann direkt die Frage, ob ich Alkohol getrunken hätte, was ich zwei Mal verneint habe. Einfach aus dem Grund, da ich so gut wie nie Alkohol trinke. Also seeeehr selten. Und eher nicht, wenn ich Auto fahren muss. Ausnahme wäre da vielleicht nach einem guten Essen in einem Restaurant oder Gaststätte eine angebotene Kleinigkeit „zum Verdauen“. Sonst eher nie. So konnte ich dem Polizisten da nicht weiterhelfen – und nach dem zweiten Mal sagen „Nein.“ hat er mir das dann auch abgenommen. Was auch sonst…. mein Gewissen war sowas von rein. ;o)
Das war meine erste und für lange Jahre einzige Kontrolle – und das irgendwie natürlich in Bayern – wo anscheinend schärfer kontrolliert wird.

Eben fällt mir ein, das ich ja noch eine Kontrolle mitgemacht habe…
Ich wollte eigentlich jetzt direkt von meiner gefühlten zweiten Kontrolle berichten, in der ich nach einer Partynacht nach einem Aufführungsabend in Rottweil auf meinem Nachhauseweg zu meiner Wohnung in Zimmer gefühlte 10 Meter vor meiner Hofeinfahrt angehalten wurde – da ich ein ortsfremdes Nummernschild hatte – und es gut halb 5 Uhr morgens war – oder war es halb 4? Auf jeden Fall früh – und bei ortsfremd wollten die Herren in Uniform nur sicher gehen. Und zum Glück hatte ich auch da nichts getrunken – obwohl ich an dem Abend doch mehrmals aufgefordert wurde. Kann man nur sagen: „Glück gehabt!“
Das war 2002.
Gut, habe ich also doch erst von dieser Kontrolle erzählt – und ist ja auch insofern nicht verkehrt, da ich ja da der persönlich Kontrollierte war.
Dieses Mal also in Baden-Württemberg.

Aber erleben durfte ich tatsächlich in diesem Zeitraum dazwischen doch noch mal eine…
Das müsste 1995 im Oktober gewesen sein – im Zeitraum der Hessisch-Thüringischen Theaterwerkstatt in Rudolstadt.
Die Theaterwerkstatt war also in Rudolstadt – und untergebracht zum Übernachten waren wir in Bad Blankenburg in der Nähe der Burg Greifenstein – in einer Jugendherberge – oder Pfadfinderheim – irgendetwas in die Richtung. Entsprechend wurden wir da dann meistens mit Bussen hin und hergefahren. Abends dann mit Kleinbussen. Und da bei einer Tour so viele zurück wollten, wurde in alle Ecken Leute gequetscht. Ich glaube, wir waren dann um die zehn Mann? Unser Fahrer meinte noch „Jetzt bloß keine Polizeikontrolle.“ – und da war sie auch schon. Die Leute hinten und im Kofferraum haben sich da bestimmt ganz klein gemacht.
Zu unser aller Glück haben die Herren Beamten die gnadenlose Überfüllung aber anscheinend nicht bemerkt – oder wollten es nicht sehen. Sie wollten zwar von unserem Fahrer noch das Warndreieck sehen – da hat er ihnen irgendwas gezeigt, mit dem sie zufrieden waren. Glück gehabt – für alle. Denn ich denke, da hätten sonst alle Mitfahrer, die selber den Führerschein besitzen, bestimmt auch Ärger bekommen.
*Schweiß von der Stirne wisch*
Das war also in Thüringen.

Tja – und nun… tatsächlich endlich auch mal eine Kontrolle in Hessen.
Vorhin.
Wieder nach einem Konzert – wieder auf der Heimfahrt – wieder kurz nach 0 Uhr.
Das Konzert war an der Konstabler Wache in Frankfurt, im Nachtleben.
Hauptband war die Gruppe „Nachtgeschrei“ – ich war eher wegen der Vorgruppe „Elmsfeuer“ dort.
Wieder nur Cola getrunken – nach dem Konzert noch ein paar Kumpel zu ihren Autos im Parkhaus Park+Ride in der Borsigallee gefahren, kurz vor der Autobahn nach Hanau, der A 66.
Also – die Jungs rausgelassen – und dann durchgestartet… bis kurz nach der Autobahnauffahrt.
Da war dann plötzlich großes Blaulichtgeblinke – und Winkzeichen…
Erst dachte ich an einen Unfalll – und war ein wenig von dem vor mir herfahrenden Auto genervt, weil der plötzlich so langsam wurde… bis ich es auch geblickt habe, das da wohl kontrolliert wird – und ich auch rausgewunken wurde. Dann durfte ich noch bis ganz nach vorne zum Kollegen fahren – in den ersten Stellplatz der Reihe… und dann das wohl übliche: „Allgemeine Fahrzeugkontrolle – bitte Motor aus und Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte.“ Na gut – warum nicht. Fahrzeugpapier war kein Problem – meinen Führerschein hatte ich schon länger nicht mehr in der Hand – und hatte ihn erst nicht hinter meinem Ausweis bemerkt – aber der Polizist hatte es da rosa blinken gesehen – also alles da, puh, doch kein Problem.
Wieder die übliche Frage: Wo komme man den her? Die Antwort „Konzert“ hatten sie dann anscheinend schon mehrmals gehört – denn anscheinend waren alle bisher kontrollierten auf dem einen oder anderen Konzert gewesen. Denn wie ich dann noch hörte, war wohl auch Meatloaf in Frankfurt gestern abend…
Wieder die Frage nach Alkoholkonsum, was ich wieder zwei mal verneinen durfte – bis er mir das geglaubt hat. Und auch meinte, ich wirke nicht so – also alkoholisiert. Dann bat er noch darum, das kurz Überprüfen zu können – womit ich auch kein Problem hatte – denn das letzte, was ich wohl ausgefressen hatte, war wohl, das ich im Februar in der Akademiestrasse in Hanau geblitzt worden bin in einer 30er Zone – aber da noch nicht mal laut Tacho 40 km/h drauf hatte…. und ich da nie wieder was gesehen habe. Also ein schönes reines Gewissen. Kann er mich also gerne überprüfen – von wegen Fahrzeughalter und so.
Derweil hat sich sein Kollege mit mir unterhalten – der meine Beifahrertür geöffnet hatte – wahrscheinlich, um mich richtig im Blick zu haben. Haben wir also ein wenig über das Konzert und die Musikrichtung gesprochen –  bis sein Kollege wieder kam und mit einem „Alles in Ordnung.“ ich wieder entlassen war.
Ich konnte also meines Weges weiterziehen – hab ihnen aber doch noch einen erfolgreichen Abend gewünscht.
Das war meine erste Kontrolle in Hessen gewesen – das ich das noch mal erleben durfte.
Ich frage mich, wie es da meinen Bekannten ergangen ist – die ja wohl relativ kurz nach mir auf der Kontrollspur eingeschlagen sein dürften. Und die nicht zwei Cola wie ich getrunken hatten… Na, das werde ich wohl demnächst hören oder lesen.

Solange an alle: Bleibt sauber – und wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid, trinkt keinen Alkohol – oder findet dann einen Dummen, der Euch fährt und dann selber nicht trinken darf/kann/will. ;o)

Prost!