
Ich habe in der letzten Zeit mal wieder die Muse gehabt, beim Warten auf Arbeit an meinen jeweiligen Einsatzplätzen etwas zu lesen. Im November oder so war ich da ja nicht so drauf.
Vor meinem Urlaub 2018 in Island habe ich mir damals ja tatsächlich einen eBook-Reader gekauft, da ich bei Humble Bundle eine ganze Sammlung Bücher für Reisen gekauft hatte. Allerdings… letztendlich habe ich den Reader dann doch nicht benutzt, weil die Sache mit dem Blättern und Bildern ansehen irgendwie… mir zu kompliziert war. Bzw. das Ergebnis nicht sonderlich befriedigend.
Letztes Jahr habe ich ihn nun wieder reaktiviert, und habe da inzwischen einige Bücher gelesen. Ich hatte beim Sonderangebot für die ersten 3 Flüsse von London-Büchern zugeschlagen, einem eBook-Sammelband. Seitdem habe ich noch einige eBooks gekauft. Von den Flüssen von London, und von der Magier von London-Reihe von Benedict Jacka.
Auch hier habe ich inzwischen die ersten vier Bücher auf meinem Reader und durch.
Mit das letzte, welches ich mir auf den Reader geholt habe, abgesehen vom 4. Teil der Magier von London-Reihe, war das dritte Buch der Lockwood & Co.-Reihe. Denn ich hatte die ersten beiden mal wieder gelesen, nachdem die Serie rauskam. Das dritte habe ich nicht gefunden, dafür 4 + 5.
Also habe ich nun Nummer Drei nochmal für den Reader gekauft.
Und ich habe festgestellt, bzw. mir ist klar geworden, was ich eher nicht so gerne lese. Doch das kann ich hier gerade nicht in die richtigen Worte fassen. Also überspringe ich das jetzt mal.
Das ist übrigens etwas, was bei einem eBook nicht wirklich geht. Oder was mir da schwerer fällt: Etwas überspringen.
Sollte sich die Handlung einer Sache nähern, die ich eher zum Fremdschämen finde zum Beispiel, dann überschlage ich beim Papier einfach 2-3 Seiten. Beim Reader kann ich das zwar auch überblättern, doch da fällt es mir schwerer.
Manchmal lese ich etwas eine Zeitlang quer, und komme später zurück, das Übersprungene doch noch zu lesen. Und da fällt mir die Orientierung beim altmodischen Papier einfach leichter.
Und doch finde ich den Reader inzwischen auch ganz praktisch. Wobei ich auf ihm noch nicht wirklich etwas ganz Neues gelesen habe. Alle Bücher bisher habe ich auch auf Papier. Doch alleine die paar Bücher, die ich nun bisher drauf und gelesen habe (12 Stück)… wenn ich die alle auf einmal mit Rumschleppen wollte…
Ein Kollege hat sich inzwischen einen Color-Reader meiner Marke geholt + ist davon begeistert. Und was er mir davon gezeigt hat… ja, nicht schlecht.
Sollte ich mir doch noch so einen zulegen?
Oder ein neues Tablet?
Doch inzwischen glaube ich, da wäre ein Reader wirklich besser.
Und die letzten Lockwood-Bücher lese ich jetzt wieder auf Papier.
Und blättere dabei so weit vor, wie ich will.
Weil ich es da einfach kann. ;o)
