Nix wie weg!

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So.

Es ist der Tag danach – bis ich das jetzt abtippe sogar der Tag nach dem Tag danach. Der Tag nach D&D. Was haben wir denn nun so gemacht, bzw. was habe ich sie machen lassen?

Der Termin im Juni endete ja damit, dass die Gruppe die sich eingeschlichenen Doppelgänger enttarnt hat. Beim anschließenden Kampf wurden beide besiegt. Der eine wurde bis 0 heruntergeprügelt – der zweite hat vor der 0 die Fahne gestrichen. Da wir jetzt in der Gruppe tatsächlich einen Charakter mit guter Gesinnung haben, wurden die beiden Doppelgänger nun auch nicht getötet, sondern gefangen genommen. Damit endete das Spiel im Juni.
Und genau da setzten wir gestern wieder ein.

Von unserer Spielergruppe hatte sich einer wegen Umzug abgemeldet – und den zweiten kurzfristigen Ausfall hatten wir dieses Mal Reizgas zu verdanken. Echt, Leute gibt’s.
Ich hoffe, nächstes Mal sind wir mal wieder vollzählig. Zumindest gab es bis jetzt noch keine Absage. Aber der Monat ist ja noch lang. Und wieder war es gut, nicht zu viel geplant zu haben.

Gut, ich habe schon etwas vorbereitet, worüber ich mich jetzt aber nicht weiter auslassen werde, denn Gruppenmitglied liest mit, pst. ;o)

Eigentlich waren wir gestern – also am Freitag ^^ – dann nur mit den beiden Gefangenen beschäftigt. Die Gruppe hat versucht, die Beweggründe zu verstehen, welche die Doppelgänger umtreibt. Denn sie konnten nicht verstehen, warum jemand so lebt.

Von Doppelgängern hatte bisher nur unser Paladin gehört. Der hatte die höchste Probe geschafft und bekam daher von mir die entsprechenden Doppelgänger-informationen und konnte diese dann an den Rest der Truppe weitergeben.

Tatsächlich ist dies manchmal die Sache, bei der mir selbst die Erklärungen schwerfallen. Vorgeschlagene Begegnungen, für die ich mir dann selbst noch passende Begründungen ausdenken darf anhand von Erklärungen, die im Monsterbuch stehen. Und ob die dann entsprechend passen?

Shadowrun-RegelwerkeDavon hatte wir es dann auch kurz: Begründungen und Motive für Handlungen. Denn GMS hat momentan unsere SR-Leitung übernommen, da wir jetzt in Japan rumfallen + sie das aus erster Hand kennt. Und sie hat erwähnt, dass sie die letzten Tage gar nicht dazu gekommen ist, am nächsten SR-Termin rumzufeilen. (Der ist in zwei Wochen.) Wobei da dann unser Vor-GM Balkonbauer versucht hat, zu beruhigen, als auch ich. Doch ich kann das völlig nachvollziehen, das Vorbereiten + Planen + NSCs bauen vor dem nächsten Abenteuer. Wie ich die ersten Termine selbst geleitet habe, habe ich mir fast den ganzen Monat vorher ständig Gedanken + Planungen gemacht.
Sie versuchen zu Beruhigen bringt da nicht wirklich was. Wahrscheinlich eher das Gegenteil. Zu hören, wie wenig sich andere vorbereiten würden…
Sie meinte, sie müsste das Wie + Warum für sich wissen, bevor sie weitermachen kann. Da musste ich an die Grübeleien zu meiner Geschichte denken, die ich dann auch meist für mich erst zu Ende gedacht haben muss – oder zumindest so gut wie, bevor ich mich mit der Geschichte selbst wieder befassen kann.
Unsere Hirne wollen halt was sie wollen.
Zurück zu den Doppelgängern.

Die hatten es den Tag über nicht leicht.
Da die Karawane weiterziehen wollte, wurden sie gefesselt auf ihre Pferde gesetzt und diese hinten an einen Wagen gebunden. Auf diesem Wagen gehört unsere Druidin zum Wachpersonal. Und im Wagen dahinter sind unser zauberhafter Zwerg und unsere Bardin Wachpersonal. Von daher waren sie den ganzen Tag unter Beobachtung.
Zwischendurch kam noch unser Mann vom Ende des Zuges vorbei, um sie selbst mal zu befragen. Am liebsten hätte er mit ihnen einen Bund geschlossen, bei dem sie sich wo hätten einschleichen können, um ihm dann von innen die Türe zu öffnen. Doch das war für die beiden zu sehr Arbeit, und damit nichts für sie. Als er dann wieder bei seinem Wagen ankam, war dort sein Chef sehr unzufrieden, dass sein Leibwächter sonst wo in der Weltgeschichte unterwegs war. (Da frage ich mich tatsächlich, ob einer den Job verlieren könnte. Doch was spricht da dagegen? Hmm…)

Am Rastplatz für die große Rast angekommen, wurden die beiden Doppelgänger in ihrer natürlichen Form etwas bis über die Brust im Erdboden eingegraben. Diese Mühe machten sich unsere Druidin und der Paladin. Wobei ich gerade überlege, dass ich sie ja auch mit Namen nennen kann. Habe ich bisher ja auch. ;o)
Also, Aurora und Torinn haben unsere beiden Bösewichter eingegraben. In der Zwischenzeit hat unser Namenloser zwei alte Holzeimer aus der Taverne organisiert. Aurora nutzte den einen dann direkt mal, um sich draufzusetzen. Dafür hat sie die beiden dann auch noch gefüttert.
So lieb!
Auch wenn sie eher auf deren Stoffwechsel gehofft hat.
Nicht ganz so lieb. ;o)

Die vier anwesenden Spieler haben sich auf die 4 Wachen für die eingegrabenen verteilt und die Nacht konnte beginnen.
Aurora fing an, danach Torinn, Grimm und zum Schluss noch der Namenlose.
Doch weil sie wohl das Vorhaben + die Gedanken von ihm soweit mitbekommen hatten… und weil eine Flucht mitten in der Nacht am erfolgversprechendsten ist, haben sie gewartet, bis Grimm an der Reihe war. Eine halbe Stunde nach Wachablösung schritten sie zur Tat. Da bemerkte Grimm, dass die beiden Holzeimer, die sie über ihre Köpfe gestülpt bekommen hatten, sich nicht mehr etwa einen halben Meter über dem Boden befanden, sondern nun auf dem Boden standen.

verschiedene RollenspielwürfelMit gezückter Axt ging er hin, um sich das näher anzusehen. Dafür kickte er den einen Eimer weg, um genauer nachzuschauen, was da vor sich ging.
So sah er nun in das Loch, das für einen etwa 170-180 cm großen Humanoiden gegraben worden war – und aus dem Loch sah ihn etwas an, das wie Esvelle aussah, die kleine Tochter seiner Auftraggeber im Wagenzug.
Und ein etwa 1 Meter kleines Kind war natürlich zu klein für die Fesseln und das Loch. So schnellte sie sich Grimm direkt entgegen, während er noch versuchte zu erfassen, was da passiert war.

In diesem Kampf vermöbelten nun die beiden Doppelgänger Grimm bis zum Umfallen und machten sich dann davon. Grimm konnte zwar noch einen Alarmruf absetzen, bevor er ausgeknockt wurde, doch bis sich seine Leute sammelten, waren die beiden vorerst weg.
Zur Krönung von Grimms Niederlage wurde er von seinem eigenen Abbild niedergestreckt.

In dem nun ausbrechenden Chaos im Lager versuchten Torinn mit seinem Geisterwolf und Primela mit ihrem Hund, die Geruchsspur aufzunehmen – nach einer kurzen OG-Philosophiestunde, ob Gestaltwandler nicht nur das Aussehen ihrer Opfer, sondern evtl. auch deren Geruch annehmen könnten. Doch soweit wollten wir es dann doch nicht treiben. ;o)
Allerdings hatte die beiden Vierbeiner bisher wenig Erfahrung als Bluthunde, weswegen sie nur planlos im Kreis herumliefen. Da taugten Grimms Spurenleserfähigkeiten einiges mehr. Sie konnten die Spuren bis zur Pferdeweide verfolgen und bekamen mit, dass am anderen Ende der Weide Unruhe unter die Tiere kam und dann zwei Pferde davongaloppierten.

So einfach wollten sie sie aber nicht entkommen lassen. Grimm wollte ihnen grimmig wenigstens noch einen Blast hinterherjagen.
So machten sich Aurora, Grimm + Torinn an die weitere Verfolgung. Dafür nahm Aurora jetzt das erste Mal im Spiel (und vielleicht überhaupt das erste Mal seit ihrer Ausbildung) die Gestalt eines Schlachtrosses an und ließ Grimm reiten, während Torinn auf seinem Wolf ritt.
Doch die beiden Doppelgänger hatten einfach einen besseren Start.
Aurora war das Pferd sein noch nicht gewöhnt und galoppierte in der langsamst möglichen Geschwindigkeit. So konnte Grimm beim besten Willen von den Flüchtenden nichts mehr sehen – und der Hufschlag verklang in der Ferne.

Nix wie weg!

Also kehrten sie wieder zum Lagerplatz zurück und Aurora wurde wieder sie selbst. Torinn und Grimm fanden diese neue Fähigkeit von Aurora sehr nützlich. Und auch wenn diese Flucht ganz ohne Tokens und Karte vor sich ging, bin ich mir sicher, dass sie nun die Fähigkeiten ihrer Tiergestalten öfters nutzen wird. Ein Anfang ist gemacht.

Und die beiden Doppelgänger sind entkommen.
Das macht mich froh. Denn ich denke, dass diese Flucht ihrem Wesen wohl eher entsprochen haben dürfte als das, wie ich sie das letzte Mal habe handeln lassen. Ein Angriff aus einer Position der Überraschung…

Auch wenn Grimm dem einen durchaus Wunden zugefügt hat – und ich schon fast Angst um ihn bekam – haben sie zu zweit gegen einen ganze Arbeit geleistet. *fies grins*
Und er hatte mal keinen Grund, sich über zu schwache Gegner zu beschweren.
Oh, wenn ich eben richtig nachgerechnet habe, hat er seine erste tödliche Herausforderung überlebt.
Wobei er das nur aufs Würfelpech schiebt. :o)

Und mit dem Ankommen wieder bei der Karawane, dem Wunden lecken + Erholen von dem Stress, hatten wir den Abend dann auch schon beendet. Da war es 10, eine Stunde früher als sonst – doch ich finde, es hat gepasst und ich habe noch etwas mehr Schlaf mitnehmen können.

Und jetzt werden wir sehen, was beim nächsten Mal passiert.

Tschüss Doppelgänger.
*hinterherwink*

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Planungen sind so ne Sache

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Vorhin ist die Erinnerung für morgen eingetroffen.
Denn morgen spielen wir wieder D&D. Dies bedeutet, ich sollte langsam mal wieder reinschauen und überlegen, was morgen so passieren könnte.
Könnte – denn mit Planungen ist das so ’ne Sache.

Die Gruppe ist ja nun gerade mit der Karawane, bzw. dem Handelszug auf dem Weg nach Waterdeep. Immerhin kommen wir langsam voran. Bald haben wir die Trollklauen geschafft.

Notizen im Buch von oben nach unten 770 - 42. Tag - Große Rast 792 43, Tag - 814 44. Tag - 836 45. Tag - 858 46. Tag - 880 47. Tag - 902 48. Tag - 902 49. Tag Dolchenfurt große RastBevor wir losgereist sind, habe ich den großen Grundriss der Reise in meinem Notizbuch festgehalten. Von wegen, welche Strecke bereits geschafft ist und der wievielte Tag der Reise ist.  Danach habe ich die Zufallsbegegnungen nach dem Abenteuerbuch ausgewürfelt. Also was wann wo passieren wird.

Inzwischen hatte ich einiges an Zeit, an dieser Liste herumzufeilen und Sachen zu ändern. Ich habe nun ein paar ausgewürfelte Begegnungen ausgetauscht untereinander, da die jeweilige Begegnung an anderer Stelle besser passen würde. Für manche Begegnungen musste ich auch noch ein paar Mitreisende hinzufügen.

Notizzettel Aufstellung Karawane Reihenfolge der Wagen und ihre Fahrer und WächterDa habe ich inzwischen auch das Handling geändert.
Erst hatte ich die einzelnen Wagen mit Personen + Inhalt auf einem A4-Blatt notiert. Die nächste Variante von einem A4-Blatt weg war dann, kleine Karteikarten pro Wagen zu beschriften – und sie bis zum nächsten Spieltermin zu verlegen.
*Hand gegen Stirn!*

Jetzt habe ich die einzelnen Wagen auf Roll20 als Dokumente angelegt. Pro Wagen ein Dokument. Auch hier mit allen Mitreisenden: Fuhrleute, Wächter, Ware, Besonderheiten der einzelnen NSCs. Und dasselbe mit den einzelnen Fußgruppen + Einzelreisenden.
Der Vorteil hier ist nun, dass ich die Reihenfolge der Wagen wechseln kann. Und der/die jeweilige SchriftführerIn kann alle Namen sehen, die neu dazugekommen sind. Außerdem können so alle nachsehen, wer jetzt alles im Zug dabei ist + wo.
Das habe ich letzten Monat eingeführt – mal sehen, was sich daraus ergeben kann.

verschiedene RollenspielwürfelDes Weiteren habe ich letzten Monat nun etwas für unsere Druidin eingeführt/ausprobiert, mit dem ihr die Verwandlung in eine Tiergestalt erleichtert werden kann/soll. Ich habe ihr nämlich ihre ganzen möglichen Tiergestalten unter ihrem Charakter als Ordner angelegt + gesammelt. Von dort sollte sie dann das jeweilige Tier auf die Karte ziehen können. Und für erste Tests, ob das so funktioniert wie gedacht, habe ich spontan im nächsten Rasthaus neue Reisende mit Kamel hinzugefügt. Das kannte sie bisher nicht, und das Hinzufügen eines Kamels in ihre Liste hat tatsächlich funktioniert. Jetzt bin ich gespannt, wann sie das erste Mal diese Möglichkeit nutzen wird. Bis jetzt hat sie die Auswahl aus etwa 27 Tieren, wenn ich eben richtig gezählt habe. Und bei der Reise wird bestimmt noch das ein oder andere dazukommen. ;o)

Überhaupt – wie ich Monster/Wesen spontan hinzufügen kann, habe ich für die Tiergestalten gelernt – und es macht so vieles einfacher. Nämlich einfach von der digitalen Monsterbeschreibung auf die Karte ziehen und es wird direkt der NSC-Token samt Daten in der Liste hinzugefügt.

Dies erleichterte dann auch eine spontane Planänderung letztes Mal, denn die ursprünglich angedachte Sache konnte so (noch) nicht stattfinden, da es zu einem spontanen Ausfall kam.
Darum habe ich mir die Begegnung mit zwei Doppelgängern schnell während des Spiels ausgeguckt, und habe sie dann am Schluss ausgespielt. Wobei ich wohl echt oft selbst einfach planlos bin. Ich denke, das hätte für die beiden viel besser laufen können. Doch noch leben sie – und von daher mal sehen, wie das nun weitergeht.

Morgen Nacht zum Schlafengehen weiß ich mehr. ;o)

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Und wieder kommt ein Spieltermin

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Am Freitag ist es mal wieder soweit. Es ist der monatliche Spieltermin für unsere D&D-Runde.

Ursprünglich hatten wir mal gesagt, dass wir nicht spielen, wenn zwei Mitspieler nicht können. Allerdings hat das in den letzten Monaten ein wenig überhandgenommen. So war der letzte reguläre Spieltermin mit ALLEN Charakteren im Oktober. Jetzt haben wir März!
Auch vor dem Oktober hatten wir zwei Monate keine richtigen Termine, da immer zwei Mitspieler nicht konnten. Und am Ausfall im November bin ich selbst schuld, da ich da im Urlaub war.

Jetzt haben wir uns an manchen Terminen dennoch in der kleinen Runde getroffen. Beziehungsweise Wixhausen hat an meinem Urlaubstermin auch eine kleine Runde mit unserer Truppe geleitet. Dezember fiel dann aus – und im Januar habe ich eine kleine Sache eingeschoben. Allerdings kommen wir so halt nie in der Kampagne weiter. *Augenroll*

Wir sind da gerade mit dem Handelszug, oder Karawane – wie mensch es auch immer nennen will – aus Baldurs Gate gestartet und nun gerade mal etwa 4 Tage unterwegs (von fast 60!) und stecken im Moment mitten in den Felder der Toten.
Und kommen da halt SO nicht weiter.

Wir haben nun in unserer Gruppe besprochen, dass wir das Handling ändern sollten.
Sprich: Wir lassen es erst dann ausfallen, wenn 3 von uns 7 nicht können.
Bisher war es so, dass die fehlenden Charaktere dann außen vor gelassen wurden. Sie waren halt irgendwo anders unterwegs – was in einer Stadt ja geht. Oder haben sich halt der (spielenden) Gruppe nicht angeschlossen. Da war dann vielleicht das Bier wichtiger.
Da es aber nun in der Zukunft ja durchaus vorkommen kann, dass dann vielleicht gerade die EINE Fähigkeit eines fehlenden Charakters gebraucht wird, haben wir das Handling für die Zukunft ebenso beraten.

Ich hatte vier Varianten vorgeschlagen, die möglich wären und teilweise ebenso im Spielleiter-Handbuch vorgeschlagen wurden für diesen Fall, das ein Spieler fehlt.
Die Varianten reichten vom Führen des fehlenden Charakters durch einen anderen Spieler, über das Führen durch den Spielleiter bis zu dem, wie wir es sowieso bisher gehandhabt hatten: Der Charakter ist halt nicht da. Die letzte Variante war, dass der Charakter in den Hintergrund tritt und mitläuft. Diese Variante wurde allerdings als die wahrscheinlich schlechteste Lösung bezeichnet. Wir haben sie aber nun trotzdem für uns genommen – mit der Erweiterung, dass sie halt anwesend sind, aber mundfaul und sich kreativ nicht beteiligen, aber für Proben auf ihren Spezialgebieten zur Verfügung stehen. Und die Proben auf diese Fähigkeiten wird der GM durchführen.
Mit diesem Lösungsansatz des Weiterkommens waren soweit die meisten Mitspieler einverstanden.

Diese Variante werden wir wohl bei unserer Shadowrun-Runde so ähnlich einführen. Denn da ist der letzte Spieltermin kurzfristig auch ausgefallen, da der zweite Spieler kurzfristig abgesagt hatte. Und mit nur drei Charakteren war es unserem Spielleiter doch zu wenig. Da haben wir uns dann nur ein wenig zu dritt zum Quatschen online getroffen – und überlegt, vielleicht noch einen zusätzlichen Spieler ins Boot zu holen. Dann wären wir da bei zwei fehlenden Charakteren immerhin wenigstens noch zu viert.

verschiedene RollenspielwürfelAlso haben wir eine Frage in unserem Server gestartet, ob noch jemand einsteigen möchte. Die Reaktionen waren da eher verhalten bis gar nicht vorhanden… weswegen ich einfach mal meinen Freund in der Eifel angeschrieben habe. Ich habe ihn damals bei einer Shadowrun-Runde über die Pseudos kennengelernt, Anfang der 90er.
Ich stelle fest, ich habe ihn hier noch gar nicht benannt. Ich könnte nun beim Imker bleiben, doch ich denke, ich greife auf seinen alten Spitznamen zurück, in kurzer Form: Watz.
Also – ich habe Watz gefragt, ob er nicht vielleicht Interesse hätte… und vielleicht/wahrscheinlich haben wir also demnächst bei unserer Shadowrun-Gruppe noch einen Charakter mehr. Nur muss er den vorher noch bauen. Doch noch haben wir Zeit. Denn nächste Woche ist ja erst D&D – und unser SR-GM ist gerade im Urlaub.

In unseren Gruppen ist es inzwischen eigentlich üblich, dass jemand Notizen macht und diese dann in den entsprechenden Teil unseres Servers hochlädt, damit wir nach einem Monat noch wissen, was beim letzten Mal passiert ist.
Nun hat bei unserem letzten kleinen Zwischenspiel dies wohl niemand getan. Deswegen werde ich tatsächlich selbst eine klitzekleine Zusammenfassung hier festhalten, die ich dann auch so in unsere Notizen kopieren werde. Denn am wichtigsten finde ich, dass wohl ein Charakter erkannt wurde von einem Drachenkultler – und sie dies nun alle wissen sollten, damit sie planen können, wie sie das Ausplaudern verhindern. Also…
(Kurze Erklärung zu den auftauchenden Namen:
Torinn ist unser Drachenblütige Paladin, Grimm Patul unser Zwergen-Hexenmeister. Dann waren an diesem Abend noch unser Namenlose (Schurke) und Primella, unsere Gnomenbardin, mit dabei.)

*räusper*

Aufgrund des schlechten Wetters beim vorletzten Spiel ist die Karawane nicht so weit gekommen, wie sonst üblich. Auf dem Weg bemerkte im Laufe des Tages Torinn, dass ihn wohl einer der Drachenkultler erkannt zu haben schien. Diese Info lies er den anderen Mitgliedern der Gruppe, die über den ganzen Zug verteilt waren, möglichst unauffällig zukommen. Dazu nutzten sie einen der Tricks von Primella.
Bis zum Abend wurde aber nicht der übliche Haltepunkt erreicht, sondern das Lager musste vorher neben dem Weg aufgeschlagen werden.
Das Besondere an diesem Lagerort war, dass auf einem der Hügel über dem Lager ein Schiffswrack lag, von dem keiner weiß, wie es da mitten aufs Land hingekommen ist. Dennoch liegt es bereits mehrere Jahre da. Es ist eines der seltsamen Wegepunkte in den Felder der Toten – aber in der Regel lagert niemand in der Nähe.
Nun, dieses Mal schon.

Natürlich hat dieses Wrack besonders Esvele interessiert, die kleine Tochter (8) von Grimm Patulls und Primellas Arbeitgeber während der Karawane.
Und weil Esvele neugierig war, und Primella einfach gut mit den Kindern ist und kann, konnte Esvele Primella überreden, sich dieses Wrack auf dem Hügel mit ihr anzusehen. Primella nahm für diesen kleinen Ausflug noch den Namenlosen, Grimm und Torinn mit.

Ich fasse das weitere Geschehen nun ganz kurz zusammen:
Im Wrack gab es sowohl eine Feenkreuzung hinüber nach Feywild, als auch eine Schattenkreuzung nach Shadowfell.
Beide wurden nacheinander erkundet, wobei sich herausstellte, das in Feywild die Zeit anders lief als auf der richtigen Ebene. So trafen sie da einen Waldläufer, der von der Vorgänger-Karawane war, die wohl vor zwei oder drei Wochen hier durchgereist ist, aber für ihn waren nur ein paar Stunden vergangen. Deswegen ging es sofort wieder zurück und Esvele wurde ins Lager zurückgebracht.
Nach Shadowfell wurden sie durch ein Irrlicht gelockt. Dort prügelten sie sich mit zwei Phasenspinnen herum – von denen ausgerechnet unser Namenlose wusste, um was es sich hierbei handelte.
Von der einen Phasenspinne blieb nicht viel übrig – doch von den Überresten der zweiten wurde noch deren Gift abgezapft und die Giftkieferklauen mitgenommen – um damit vielleicht den Drachenkultler zum Schweigen zu bringen.

Ach ja, Adrian der Waldläufer schloss sich dann auch der Karawane an.

Und das war, kurz gesagt, unser Geschehen vom letzten Mal.
Schauen wir also, was nächstes Mal passieren wird.

Vielleicht erfahrt ihr das auch wieder hier.

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RP-Wochenende

Übersichtskarte vom Ort Alme, mit Straßennamen und nummerierten Örtlichkeiten

Letztes Jahr hatten wir das erste Mal versucht, uns von unserem Discord-Spiel-Server zum Grillen zu treffen. Geschafft haben das dann aber nur die Rhein-Mainer. So kam der Gedanke auf, dass wir doch mal ein Wochenende gemeinsam in einer Unterkunft verbringen könnten, um da dann gemeinsam zu zocken. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob diese Idee von mir vorgeschlagen wurde? Inspiriert durch Wochenenden, die Drachenechse bereits mehrmals mit ihren Rollenspielrunden hatte – und wir ja auch schon ein gemeinsames gemacht hatten, 2018. (Darüber hatte ich auch kurz hier berichtet.)

Blick aus einem fahrenden Auto. Zu sehen ist eine Leitplanke und dahinter die Ausläufer des Edersees in anbrechender Dunkelheit Das Interesse war ausreichend vorhanden. So wurde eine große Ferienwohnung gebucht – und vorletztes Wochenende ging es für uns dann in den Norden. Denn ein Teil unserer Gruppe kommt aus dem Norden, weswegen wir uns etwa in der Mitte treffen wollten.
Die Mitte war dann die Ecke um Paderborn – und unsere Unterkunft lag in Alme bei Brilon. Wir wollten zu sechst ein bisschen spielen. Angedacht war anzufangen mit Beyond the Wall, geleitet durch Drachenechse. Dann waren noch Dune und Star Wars im Gespräch. Star Wars angeleitet durch Wixhausen.
Allerdings fielen unsere Damen noch kurzfristig krankheitsbedingt aus. So waren wir also nur zu viert.

Feld voll SchneeDie Anfahrt war schon ein Abenteuer. Denn mein Communicator leitete uns nach Marburg irgendwie quer durchs Gelände, auf irgendwelchen kleinen Straßen. Zum Motorradfahren sahen sie schon gut aus, aber fürs zügige Autofahren?

Die Krönung war nach Passierung des Edersees eine Straße, die zwei größere verbinden sollte… und die bergauf ging und nicht geräumt war. Da ging es für das Auto nur rückwärts den Berg hinunter statt hinauf.
Wenn ich die Spuren da im Schnee richtig gedeutet habe, waren wir an dieser Stelle auch nicht das einzige Fahrzeug, welches dort gewendet hat.
Dies war 12 Minuten vor dem Ziel.

Titelbild des Spiels "Munchkin - Conan" Ein gezeichneter Barbar mit blutigem Schwert steht auf einem Goldhaufen. Daneben steht "TÖTE DIE MONSTER
- KLAU DEN SCHATZ -
ERSTICH DEINE KUMPEL"Aber wir haben es geschafft.

Dort haben wir erstmal Essen gemacht.
Und dann mit Spielen angefangen.

Statt Beyond the Wall wurden dann zwei Runden Munchkin Conan gespielt. Denn das hatte ich vorsichtshalber auch mal mitgenommen, weil handlich… und gefühlt passt es ja auch zu vielen Rollenspielhintergründen.
Durch die Anfahrt war die Truppe aber soo geschafft, dass gegen 11 schon alle in die Betten verschwunden waren. Nur ich noch nicht. Ich musste mal wieder versuchen, Nachtfotos zu schießen mit meinem Communicator… und dann noch ein wenig weitersurfen. Ich glaube, so halb eins habe ich mich dann auch langgelegt.

Sternenhimmel - links ist das Sternbild Orion zu erkennen, rechts oben noch die Plejaden

Samstags wurde ordentlich gefrühstückt… und anschließend hat die Rhein-Main-Abteilung noch einen Morgenspaziergang gemacht. Einmal eine Runde in und an der Alme im Schnee.

Eingezäunte Wiese im Schnee, im Hintergrund das Wasserschloss AlmeEs gab tatsächlich einige schöne Ansichten dort. Durchaus auch mal eine eigene Reise wert, würde ich sagen.
Unser vierter Mann hat in der Zwischenzeit seine Star Wars-Figuren vorbereitet, die er mitgebracht hatte – und sich dann nochmal hingelegt.
So lange, dass wir ihn dann wecken mussten, um endlich anfangen zu können.

Und dann haben wir Star Wars gespielt. Und es uns wohl ein wenig mit Jabba verscherzt.
Gut, dass es nur ein One Shot war. ;o)

Bach mit Eis und Schnee und in der Mitte ein einzelner Stängel einer PflanzeDas angedachte Dune-Einführungsabenteuer fand dann jedoch nicht statt. Stattdessen haben wir 2 Runden das Cthulhu-Brettspiel gespielt.
Zwei Runden, weil die erste zu schnell rum war.
Doch beim zweiten Versuch haben wir wenigstens das erste Abenteuer geschafft. Ha!

Gepackte Vorräte
Oben in einer großen Tragetasche Esssachen und unten in einer Kunststoffbox GetränkeSonntags stand nun nur noch Frühstück, Aufräumen + Heimfahrt auf dem Programm. Die Heimfahrt dieses Mal über die Autobahn, ohne Gerutsche.
Um 3 war ich zu Hause, genau richtig für eine Kanne Ostfriesentee. Lecker.

Vielleicht lassen wir dem eine Wiederholung folgen. Dann allerdings bei besserem Wetter (kein Schnee) und nicht unbedingt zur Seuchenzeit, so dass es nicht wieder kurz vorher Ausfälle gibt.

Doch das sehen wir noch.

Eisenbahnschienen im Schnee

Abfahrt…

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Gestern haben wir mal wieder gespielt.
D&D.
Endlich sollte die Karawane – oder der Handelszug, wie immer mensch es auch nennen will – starten.

Das bedeutet: Ich musste wieder mal ein wenig vorbereiten.
*KREISCH!*

Das habe ich dann gestern endlich mal gemacht.

Hauptsächlich habe ich für mich nun die Reihenfolge der Karren und Wagen festgehalten, und wer wo wie eingesetzt ist.

Notizzettel Aufstellung Karawane Reihenfolge der Wagen und ihre Fahrer und Wächter

Wie ihr sehen könnt, haben noch nicht alle Charaktere Namen. Ein paar Wächter sind noch namenlos. Das wird vielleicht irgendwann noch geändert. Nicht, dass es besonders wichtig wäre im Moment. Die direkten Ansprech- und Spielpartner haben zumindest soweit alle Namen.

Für das letzte Mal habe ich nun auch vorher noch Erfahrungspunkte verteilt. Und tatsächlich in unterschiedlicher Höhe. Alle Charaktere haben für den Festabend letztes Mal 100 XP bekommen – und die Punkte für den bezwungenen Gladiator wurden auf „unsere Kleinen“ noch zusätzlich aufgeteilt. Außerdem haben sie – kurz bevor der Zug losging – von einem Hauptmann der Wache von Baldurs Gate noch eine Belohnung für ihre Hilfe bekommen. Ein Beutel mit 100 Goldmünzen, die der gestellte Gladiator so schnell nicht mehr braucht. (Und wenn sie sich schon nicht ans Plündern gemacht, sondern erstmal die Kinder in Sicherheit gebracht haben, sollte dies doch gewürdigt werden.)
Finde ich.

Und dann habe ich die Reise vorbereitet… und musste über die Widersprüche im Abenteuer wieder den Kopf schütteln.
Es heißt da, dass die Wegestrecke von Baldur’s Gate nach Waterdeep etwa 1.100 Kilometer beträgt. Die Fuhrwerke schaffen pro Tag etwa 22 Kilometer und nach sechs Tagen Fahrt wird eine Tagespause eingelegt, damit die Tierchen sich etwas erholen können. Ich zitiere „Alles in allem dürfte die Reise etwa zwei Monate dauern.“
Dem stimme ich zu. 2 Monate oder knapp 60 Tage.

Im nächsten Kapitel über zufällige Reiseereignisse heißt es dann auf einmal, dass für den Weg in den Norden etwa 40 Reisetage nötig sind.
Da denke ich mir dann schon wieder „What?!?“
Einfache Mathematik ergibt für die Entfernung bei dieser Reisegeschwindigkeit schon eine Dauer von 45 Tagen. Ohne die Ruhetage dazwischen zu berücksichtigen. *Augen verdreh*

Am besten ist dann noch der Zeitpunkt, wann wichtige NSCs dazustoßen.
Nämlich laut Buch in Dolchfurt, welches sich etwa 180 Kilometer südlich von Waterdeep befindet. Und im Satz davor heißt es, dass sich diese NSCs auf halben Weg anschließen. *Stirn runzel*
Seit wann sind 180 Kilometer die Hälfte von 1100 Kilometern?
Vielleicht hätte ich doch Buchhalter werden sollen?

*seufz*

verschiedene RollenspielwürfelIm Buch gib es nun Vorschläge für Zufallsbegegnungen und wann sie stattfinden können. Dafür gibt es auch zwei Würfellisten. Eine für das Ob und Wann, die andere für das Wie.
Nun, da habe ich doch direkt mal die ganze Reise durchgewürfelt.
Ereignisse sollten stattfinden ab einer 16.
Da war ich ja überrascht, wie oft oder selten ich eine 16 oder mehr gewürfelt habe. (Ich führe dies hier jetzt nicht genauer aus, da ich ja nie weiß, ob nicht eine_r der Spieler_innen hier mal drüberstolpert. ;o))

Die erste Begegnung ergab sich tatsächlich dann direkt zum Abend des zweiten Tages – als die Karawane zu einer Stelle kam, an dem gerade ein Wagen überfallen wurde. Sieben Hobgoblins hätten gerne Zugriff auf den Wagen gehabt – was deren Besitzer und seine Wächter nicht haben wollten. Also haben sich unsere Helden da eingemischt.

Tatsächlich war das Schlachtfeld das letzte, was ich noch fertiggemacht habe, bevor wir mit dem Spielen gestartet haben. Ich bin dadurch erst kurz nach 7 in unserem Voicechat aufgeschlagen. Und wir sind auch wirklich nur bis dahin gekommen. Wenn es in dieser Geschwindigkeit weitergeht, sind wir nun also gut ein Jahr mit der Karawane beschäftigt. *fies grins*

Nein, Spaß beiseite. Ich denke, wir schaffen es vielleicht auch in einem halben Jahr. ;o)

Bei der Vorbereitung für diesen Kampf durfte ich also Hobgoblins und Wächter verteilen. Diese Wächter sollten sich lt. Buch mit Armbrüsten verteidigen. Vorgegebene Wächter-Charaktere haben aber tatsächlich nur Speere als Waffen. Sogar die Schildzwerginnen-Wächter, die als Wächter bei der Karawane mitziehen. Zwerge und Speere? Hallo?!
Gut, für den Kampf habe ich dann halt auf die Werte der Speere zurückgegriffen – die tatsächlich auch den Trefferwerten von Armbrüsten entsprechen. Aber sie haben halt total schlecht geworf… ich meine geschossen.

Unser Zwergen-Hexenmeister hat das Kampfgeschehen ziemlich verkürzt. Denn mit einem gut platzierten Feuerball hat er direkt 4 von den 7 Hobgoblins durchgebraten. Da bliebt für den Rest nicht mehr viel übrig. *Schulterzuck*

Das wurde danach auch bemängelt, dass so schnell alles vorbei war. Dabei hätten diese 7 Monsterchen durchaus eine mittlere Herausforderung für unsere Gruppe sein sollen, nach dem Spielleiterhandbuch her. Wenn ich das entsprechend nun nachrechne. Dumm halt, wenn sie so eng zusammenstehen, dass ein Feuerball fast für alle reicht.
Ich habe der Gruppe nun schon angekündigt, dass ich in Zukunft versuchen werde, entsprechend vorgeschlagene Begegnungen auf deren Stufe anzupassen, damit alle etwas zu tun bekommen.
Zur Not gibt es halt doppelt so viele Gegner.

Doch zum nächsten Spieltermin habe ich Urlaub – und will da vielleicht auch mal wieder etwas anderes sehen. Doch ich habe mit unserem Hexenmeister schon geklärt, dass er dann für das nächste Mal was Kleines zwischendurch macht. Dafür werde ich ihm demnächst auch das Monster- und Spielleiterhandbuch mal nach Wixhausen bringen. Damit er aus dem Vollen schöpfen kann.

Mal sehen, wie viele dann im Dezember noch leben. ;o)

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Minirunde

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Ich spüre es genau: In den nächsten Tagen werde ich wohl wieder etwas aktiver sein. Das liegt unter anderem am Kinofest 2022, bei dem ich gerade in einem Film war und morgen nochmal gehen werde. Und ich glaube, darüber werde ich dann auch etwas zu schreiben haben. Außerdem möchte ich euch Carlos vorstellen – und ich habe mir heute etwas gekauft, worüber ich schreiben werde – und eine App habe ich mir auch noch runtergeladen. Das schreit auch nach Schriftlichem.

Aber jetzt geht es als Erstes um gestern. Da stand wieder unsere D&D-Runde an.

Wir sind da insgesamt zu siebt – 6 Charaktere + der GM.
Wir haben dafür eigentlich die Regelung aufgestellt, dass wir spielen, solange nur ein Mitspieler fehlt. Sobald zwei nicht können, fällt es in der Regel aus.
Allerdings… habe ich letzten Monat die Runde abgesagt, weil ich Fuchs noch beim Fertigmachen des Auszugs helfen wollte. Auch wenn ich an dem Tag dann doch nicht so lange dort war.
Für den Termin gestern hatten nun schon zwei Mitwirkende abgesagt – das hätte eigentlich eine Absage bedeutet. Doch weil wir letzten Monat schon nicht gespielt haben, habe ich nach einem Ersatztermin gefragt. Da ist aber keiner zustande gekommen. Also habe ich dann vorgeschlagen, dass ich dann nur etwas mit denen mache, die können und da sind. Da die Karawane ja noch nicht aus Baldurs Gate gestartet ist, bedeutete das ein Abend in Baldurs Gate vor der Abfahrt. Damit waren soweit alle einverstanden.

Jetzt musste ich mir nur noch etwas überlegen. Hmm…

Ein Gedanke war, dass ich vielleicht etwas daraus mache, was einer der Fehlenden vorhat. Jedoch hatte er in den Tagen vor dem Spielen keine Zeit mehr, dass ich mich da mal mit ihm hätte besprechen können…. also war das eher nichts.

Deswegen habe ich einfach mal Drachenechse gefragt, was ihr da so für einfallen würde. Und es kam der Vorschlag eines Jahrmarkts, bzw. Stadtfestes. So mit verschiedenen Stationen wie Bardenwettstreit, Kampfring etc. Dies dann verbunden mit Sachen, die dort vielleicht passieren wie Mord, Entführung oder so. Oder dass die Gruppe zum Verlieren angeheuert wird.

Nun, da musste ich dann erstmal wieder eine Nacht drüber schlafen. Oder auch mehrere.

Ein paar Tage später – also gestern irgendwann VOR dem Spiel – habe ich mir dann nochmal letzte Gedanken gemacht. Wurde ja auch endlich mal Zeit. Und habe dann zu einem Entführungsfall tendiert – da in der Karawane auch ein Wagen mit einer einfachen Familie dabei ist, die tatsächlich zwei der anwesenden Charaktere angeheuert haben. Als Leibwächter und Wächter…
So habe ich mit dem Gedanken gespielt, eines der Kinder (schon wieder Kinder) entführen zu lassen. Doch wie sollte dies nicht so aufgebauscht werden…?

Drachenechse meinte schon, dass sie gewohnt ist, dass ich nie mache, was sie vorschlägt. Doch tatsächlich war ja Entführung eines ihrer Extrapunkte für das Fest gewesen. Und dann habe ich es doch mit einem Jahrmarkt/Stadtfest wie vorgeschlagen gemacht. Kurzfristig habe ich nochmal nach möglichen Tipps gefragt. So kurz vor Spielanfang um 19 Uhr hatte ich noch keine Idee für eine Denkaufgabe. Es kam der Vorschlag von Murmelanzahl im Glas erraten. Daraus wurden dann Kiesel schätzen. Und was haben sie sich dazu Gedanken gemacht. Ei ei…

Eine Stunde vor Start hatte nun noch ein dritter Mitspieler abgesagt. So wurde also aus diesem Spieleabend eine Minirunde. In mehrfacher Hinsicht: Wir waren nur die Hälfte Charaktere – und das waren alles unsere kleinsten Charaktere, nämlich unsere zwei Zwerge und unsere Gnomenbardin.

Das war für sich gesehen schon irgendwie witzig.

Am Abend, bevor Karawanen starten wird jetzt also ein Fest für alle gefeiert – und alle Reisenden haben da nochmal die Gelegenheit, sich so vergnügen.

Das Erste, was unsere Kleinen gemacht haben, war die Steine zu schätzen.
Dazu wollten sie wissen, wie groß dieser Behälter ist und wie groß die Steine. Dabei hatte ich einfach eine Zahl aufgeschrieben. Allerdings waren die Schätzungen da so hoch, dass ich nach einigen Versuchen dann einfach die Zahl ausgewürfelt habe – quasi mit einem W9000. :oD
Und natürlich waren unsere drei nicht die einzigen Schätzer – also habe ich noch einige Male verdeckt bei Roll20 gewürfelt. Schließlich ist der Einsatz von einer Silbermünze nicht so schlimm – wenn es dafür 5 Goldmünzen zu gewinnen gibt.

Das habe ich auch als Einheitspreise für diesen Abend festgelegt. Alle Einsätze waren eine Silbermünze – zu gewinnen gab es dann 5 Goldmünzen.

Dies war auch beim Gewichtheben der Fall. Daran haben sich unsere Zwerge versucht.
Ich hatte mir dafür nur gedacht, dass es halt fünf Gewichte gibt, die hochzuheben sind. Bei den ersten zwei habe ich sie noch nicht mal würfeln lassen, weil ich ihnen da einfach die 10 gegeben habe. Beim dritten hätte ich dann schon gerne eine 12 gesehen… allerdings haben beide da ihren Stärkewurf so verkackt… Unser Krieger hat es gerade mal auf 6 geschafft, während unserer Hexenmeister immerhin auf eine 5 kam. Danach fiel unserem Kämpfer ein, dass sie da ja auch noch die 10 hätten nehmen können.
Tja – zu spät. :oD

verschiedene RollenspielwürfelDanach sind die drei zum Bardenwettstreit gegangen.
Das Fest fand in der Oberstadt auf dem Platz Die Weite statt. Unsere Kiesel waren im Süden des Platzes, das Gewichtheben so im Süd-Ost-Bereich, und der Bardenwettstreit lief dann im Osten. Es gab 10 Teilnehmer incl. Primela, unserer Gnomenbardin.
Für diesen Wettbewerb durfte sie erstmal ihren Startplatz auswürfeln und dann als dritte vortragen.
Da ich natürlich keine Barden als NSCs vorbereitet hatte – ich hatte mir eigentlich nur Gedanken zu EINEM NSC gemacht, doch zu dem kommen wir später – war ich so frei, einfach Primelas Auftrittswert zum Würfeln zu nutzen. Die erste Bardin – Rochellina – hat auch direkt gut losgelegt. Eine 20 bedeutete einen super Auftritt. Das machte den nächsten direkt so nervös, dass der seinen Auftritt verhauen hat. Primella wollte dann ein wenig mit Bardenzauberei zusätzlich beeindrucken… das ging aber irgendwie nach hinten los. Trotz Vorteil kam sie nur auf eine 9. Wow.
Der fünfte Teilnehmer – Sarnan, ein Halbelf – nahm sich den Zaubergedanken von Primela als Beispiel und machte seine Sache dann um einiges besser als sie. Wie will man auch eine gewürfelte 20 sonst deuten. Aber er war so… nett? Na, wohl eher fies., dass er sich bei Primela dann auch noch für den Gedanken der Zauberunterstützung bedankte. Den hatte sie damit gefressen.

Nun, die Gewinne strichen auf jeden Fall andere ein. Soviel war klar. Hier gab es 5, 3 und 1 Goldmünze.
Und nach den errungenen Plätzen – Applausregelung – wurden auch die Plätze für die Barden verteilt. Der Beste bekam die erfahrungsgemäß erträglichste Stelle zugewiesen usw.

Primela musste ihren Frust dann erstmal ein wenig ertränken in alkoholischen Getränken. Wobei – eines genügte ihr da schon. Dabei bekam sie noch einen Auftritt von Rochella mit – Platz 2 des Wettbewerbs – an welchen sie sich erst anhängen wollte… aber es dann doch sein ließ, nachdem auch hier Rochella keineswegs Hilfe nötig hatte.

So ging es dann weiter zu den Ringern.
Hier hat eigentlich am längsten gedauert, dass ich immer die Namen der möglichen Gegner in unseren Infobereich geschrieben habe. Denn bevor im Bericht falsche Namen stehen, trage ich die immer in die Notizen ein. Allerdings musste ich die auch erst noch generieren lassen… ;o)

Und so reagierten sich unsere kleinsten im Ring ab.
Auch Primela.
Was soll ich sagen: Es haben tatsächlich alle drei gewonnen.
Der Kampf von unserem Kampfzwerg mit dem Ork hat tatsächlich am längsten gedauert. Alle anderen waren recht schnell beendet – vor allem der Kampf von Primela. Hier hat sich ihre gewürfelte 20 ausgezahlt. :oD
Unnötig zu erwähnen, dass die Chefin der Ringer von diesen Ergebnissen nicht so erfreut war und danach ihre Truppe erstmal ordentlich zusammengeschissen hat.

Nachdem unsere Bardin sich nun also körperlich abreagiert hatte, hat sie dann auch noch einen kleinen Auftritt in ihrem Bereich gemacht, der zumindest besser ausfiel als beim Wettbewerb und der ihr zumindest noch ein paar Münzen einbrachte.

Da sich jetzt die Gemüter wieder etwas beruhigt hatten, wurden Grimm und Primela – die bald-Angestellten der Familie – von ihren Chefs in spe angesprochen, ob sie vielleicht den Sohn der Familie gesehen hätten. Der war im Trubel des Marktes irgendwie abhandengekommen.
Nachdem sich die drei ein wenig umgehört hatten, stellten sie fest, dass es noch 4 andere vermisste Jungs gab…

Es ging also ans Nachforschen und brachte sie tatsächlich dorthin, wo die Jungs eingesperrt waren. Nämlich eine zukünftige Gladiatorenschule von einem Gladiator, der sich seine zukünftigen Schüler einfach entführt hatte. Wohl weil es sonst keine Interessenten gab.

Dies war der einzige NSC, den ich quasi vorbereitet hatte: Die Werte gemäß der Herausforderungsstufe für unsere 3 Kleinen… Sogar einen Einzelschatz hatte ich vorbereitet…
Die Gladiatorenschule war in der einen Hälfte eines Rundbaus wie eine Arena untergebracht. Die andere Hälfte war eine Taverne – das wäre DIE Gelegenheit gewesen, vielleicht endlich zum Tavernen Abbrennen zu kommen.

Allerdings… statt sich mit dem Gladiator herumzuschlagen, hat die Bardin ihm einen Lachanfall angezaubert… und das wars. Sie haben ihn in die Zellen gesperrt und fertig. Die Jungs zurückgebracht – und sogar vergessen zu looten. Ha!

Ach ja –ein anderer Teilnehmer war bei den Kieselsteinen auch näher dran. Pech gehabt.

Doch so waren die „Kleinen“ zumindest für diesen Termin beschäftigt – und beim nächsten Mal geht es dann wohl endlich/vielleicht auf die große Reisetour. Zumindest gibt es bis jetzt keine Absagen.

Das lässt hoffen. ;o)

Regalfach geordnet mit Büchern zu Rollenspielen

Unwichtige Buchführung

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Ich hatte es hier vor kurzem ja über meinen Zahlen…“fetisch“ beim Vorplanen des nächsten Abenteuers. Jetzt merke ich es mal wieder total.

Ich schaue gerade nach den Wagen + der Reihenfolge. Das dient mir dann auch als Fundament dafür, wie viele Wächter wohl für diese Karawane und ihre Wagen gebraucht werden. In der Regel ja so 2-3 pro Wagen. Bei 9 Wagen also zwischen 18 + 27 Wächter.

Das würde ich noch als wichtige Buchführung bezeichnen. Und jetzt komme ich und mache mir Gedanken über unwichtige Buchführungen…

Wie viele Tage wird der Zug unterwegs sein? Denn die Bezahlung für einen einfachen Wächter beträgt 5 GM (Goldmünzen)/Zehntag.

Nun, das fällt vielleicht noch unter den eher wichtigen Teil. Wenn es irgendeinen Charakter gibt, der wissen möchte, wie lange die Reise dauern wird + wieviel es deshalb als wahrscheinlichen Lohn geben wird…
Gibt es bestimmt.
Und wenn nicht in dieser Gruppe, so sicherlich in irgendeiner der anderen Gruppen, die dieses Abenteuer bereits gespielt haben. Irgendwer will immer wissen, wieviel Lohn es gibt.

Von daher ist es doch günstig, sich über Reiselänge und Entlohnung Gedanken zu machen. Also noch nicht unwichtig.

Aber so ziemlich unwichtig ist, womit ich mich eben eine ganze Zeit beschäftigt habe, nämlich… Bier.

Ein Händler hat nur Bier geladen, welches er unterwegs an die Mitreisenden verkaufen will.
Und ich saß jetzt da, und habe rumgerechnet, wieviel er für ein Fass bekommen würde.

Gut, das mag jetzt ja auch ein wenig gerechtfertigt sein. Aber dann zu überlegen, WIEVIELE Fässer er mithaben dürfte… und ob sich der Verkauf überhaupt lohnt… Ganz phantastisch.

Oder dass ICH mir Gedanken mache, wie viel er an seinem Bier einnehmen muss, damit er sich seinen Anteil an Wächtern leisten kann.
DAS ist unwichtige Buchführung.

Wieso mache ich mir DARÜBER Gedanken. Weder bin ich der Händler, dass ich mir dies ausrechnen muss, noch irgendein Steuerprüfer oder sonstwas.

Deswegen habe ich diese Berechnungen jetzt eingestellt. Und stattdessen lieber darüber geschrieben. Denn wenn es heißt, sein Wagen ist voll mit Bier, dann ist er voll mit genug Bier, dass es für die Reise reicht. Und ob dies nun 500 Liter oder 2000 Liter sind. Es ist genug Bier.

Ich habe mir allerdings nun den Karawanenpreis überlegt – alles andere ist Kleckerkram. Und wenn ich mich immer mit Kleckerkram vertüdele, wird die Vorbereitung NIE fertig.

Also, reiss dich zusammen! ;o)

ca. 25 Würfelsäckchen

Schreibnachtrag:
Ich kann mich so gut ich will vorbereiten, wenn dann die Technik streikt. Denn seit 2 Tagen hat mein neuer Rechner seinen Betrieb eingestellt.
Einfach aus – und das wars.
Wixhausen und ich tippen auf Netzteil – mal sehen, was die Lieferer dazu sagen. Schließlich ist der Kasten gerade mal knapp 8 Monate alt.
Technik.
*sfz*

Blau leuchtender Rechner

Fehler in der Matrix… ich meine im Abenteuer

Skyline von Frankfurt

Bevor ich hier beginnen konnte, musste ich für den Titel erstmal überlegen, wie ‚Glitch in the Matrix‘ nochmal in der deutschen Synchro übersetzt wurde. Denn ein englischer Titel… weckt möglicherweise falsche Erwartungen – oder damit kann vielleicht gar nichts angefangen werden. Doch ein Kollege und ich denken, das ‚Fehler in der Matrix‘ verwendet wurde.

Das kommt davon, wenn mensch inzwischen viele Videos im Original ansieht. *schulterzuck*

Nun, um was geht es denn bei diesen Fehlern?
Ich habe ja berichtet, das die Gruppe nun in Baldur’s Gate angekommen ist.
Und für die Zukunft steht möglicherweise eine Reise in einer Karawane an.
So weit, so gut.

Auch wenn Baldur’s Gate eine der größten Städte (denke ich) der Vergessenen Reiche ist – im Abenteuer wird ihr, wenn es hoch kommt, gerade eine A4-Seite für Erklärungen gewidmet. Und entsprechend gibt’s auch keine Karte dafür – denn so wichtig ist die Stadt im Abenteuer ja nicht. Ein durchlaufender Posten, mehr nicht.
Ich hatte anhand der Erklärungen zwar 2-3 Bilder von italienischen engen Gässchen gesucht, zur Veranschaulichung, da ich entweder nicht oder nicht richtig nach Baldur’s Gate gesucht hatte. Beim letzten Spieleabend habe ich entsprechend dann eine Karte von einem Mitspieler geschickt bekommen.

Nun ja. Das ist ja jetzt nicht wirklich ein Fehler. Allerdings finde ich es ein wenig ungünstig, dann zu schreiben, dass keine Tiere durch die Stadt dürfen, nicht einmal Hunde. Doch Abenteurer dürfen mit ihren Pferden etc. anreisen… und wie sollen die dann durch die Stadt?! Dazu schweigt das Buch.
Jetzt hat ja eben nicht jeder einen Pegasus…

Ich habe ihnen nun die Möglichkeit gegeben, das es da jemanden oder vielleicht eine Gilde gibt, die gewünschte Tiere auf geheimen Wegen auf die andere Seite der Stadt bringen, für so 10-20 Silber, je nach Tier.

Doch das ist eher ein Glitch… ich meine Fehler vom letzten Mal. Na ja, Fehler… Auslassung. Wie die das wohl im ursprünglichen Abenteuer gemacht/gedacht haben?

Inzwischen bin ich tatsächlich schon mal dran und mache mir Gedanken fürs nächste + die folgende Male. Denn: Ich will im Groben schon mal meine Karawane oder auch Handelszug zusammenstellen. Dazu gibt es einige Vorschläge für NSCs, sowohl Händler als auch Wächter. Die Söldnerin vom Schiff wird also auch ihren Weg in die Karawane finden. Nur wohin? Das ergibt sich noch.

Für die letzten beiden Termine hatte ich nicht wirklich was vorbereitet. Da waren die Grundpunkte mal einfach gehalten, so dass ich nicht viel benötigt habe. Der Name für die Kapitänin des Schiffes und den 1. Bootsmann, das war’s eigentlich. 2 weitere Mitreisende auf dem Schiff habe ich mir einmal aus dem NSC-Vorrat gepickt und einmal selbst improvisiert. Theoretisch könnte ich das dann auch für die Karawane handhaben. 2-3 Wagen fest einbinden und den Rest spontan… aber so spontan bin ich da nicht. Deswegen möchte ich vorher für mich bereits die ganze Reisegruppe feststehen haben, mit vielleicht 1-2 Spontanänderungen oder Neuzugängen. Mensch weiß ja nie.

Und JETZT komme ich zu den Fehlern, die mich im Moment beschäftigen. Nämlich: Einmal heißt es, „die Bösen“ kaufen 5 Wagen. Das ist ja einfach. Eine klare Mengenangabe. Allerdings… zwei Seiten später heißt es, dass bei der Abreise „die beiden Wagen…“ zur Karawane gehören. Äh… was jetzt? 5 oder 2… ist ja schon ein kleiner Unterschied. *kopfkratz*
Danach wird noch gesagt – ich gebe hier jetzt mal die Zahlen aus dem Abenteuer wieder, da ich a) nicht denke, das jemand der Mitspielenden den Blog liest und b) wenn doch, die Zahlen bis zum nächsten Spiel wieder vergessen wurden. ;o)
Also, es wird gesagt, 12 der „Bösen“ reisen mit. Davon auf jedem Wagen einer als Wächter + Assistent, die restlichen 9 tarnen sich.

Äh,… Mooooment.

2 Wagen mit je 1 „Wächter“ sind für mich 2 Leutchen weg – bleiben noch 10 Leutchens statt 9. Kopfrechnen?!

Es tut mir ja leid, dass ich da so drauf rumreite… aber irgendwie sind solche Zahlen für mich wichtig!

Zu wissen, wie weit die Wegstrecke von Baldur’s Gate nach Waterdeep ist (ca. 1100 KM) und wie schnell die Reisegeschwindigkeit sein dürfte (ca. 22 KM/Tag), ist für mich schon wichtig.
Für eine Kurzgeschichte musste ich erst Entfernungen und Zeiten festlegen + ausrechnen, bevor ich da weiterschreiben konnte. Weil dies einer… hm.. natürlichen (?) Logik entspricht.
Von daher sind Zahlen da schon wichtig.
Und dann sollten sie auch aufeinander aufbauen. Und nicht hier HÜ und ein wenig weiter HOTT sein.

Das musste ich hier nun loswerden.
Und ansonsten habe ich jetzt also die Wahl, zwei bis fünf Wagen mitfahren zu lassen. Mal sehen, wie eng sie ihr Zeug gepackt bekommen. Und vor allem, was für Fehler später das Abenteuer noch zu bieten hat.
*misstrauisch guck*

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Spieltermin D&D

Wahrscheinlich weiße Flachsblüte von der Seite

Wir haben am Freitag mal wieder gespielt.
Es ging weiter in unserer D&D-Kampagne.
Und jetzt will ich darüber kurz berichten, damit ich nicht nur noch Fotos von meinen Balkonpflänzchen zeige. Da war/bin ich kurz davor, siehe oben. ;o)

Also, seit langem mal wieder D&D hier im Blog. Kurzer Blick ins Archiv… echt?! Ist mein „Examen“ schon ein Jahr her? :oO

Inzwischen hat sich unsere Gruppe wieder leicht umstrukturiert. Von unserer ursprünglichen Anfangstruppe sind noch 3 anwesend. Bedeutet: die restlichen 4 kamen nach und nach hinzu, während es diverse Abgänge gab – ebenso nach und nach.

Aktuell leite immer noch ich. Und nun sind wir voll im Vermächtnis von Werner. Der hatte als Versuch nochmal ein festes Abenteuer ausgewählt, um sich die Arbeit ein wenig zu erleichtern.
Also, mehr die Denkarbeit.

Wenn ich das gerade so (noch mal) überschlage: Ich mache jetzt etwas mehr als ein Jahr einen auf GM. Und in der Spielzeit dürften nun seit Beginn der Kampagne vielleicht gerade mal etwa 3 Wochen vergangen sein. Das kann schon zu Verwirrungen führen. Zumindest haben wir über den Spielzeit-Verlauf auch kurz gesprochen.

An Teilnehmenden haben wir momentan 4 Mann und 2 Frau. Bedeutet: die Truppe besteht nun aus einem drachenblütigen Paladin; einem Zwergenhexenmeister; einem Zwergenkrieger; einem menschlichen Subjekt eher zweifelhaften Charakters ^^ – und seit neuestem einer halbelfischen Mönchs-Druidin und einer gnomischen Bardin… Also wirklich ein sehr bunter Trupp.

Letzten Monat fiel unser Termin kurzfristig aus, da unser Paladin bereits abgesagt hatte und bei unserer Bardin die Küche nicht fertig wurde. Dafür waren dieses Mal alle da.
(Den letzten Spieleabend davor habe ich kurz in einer kleinen Einzelsession mit unserer Bardin nachgeholt, da sie am Spielabend verhindert war.)
Wir spielen jetzt übrigens die Kampagne „Hort der Drachenkönigin“ – vielleicht kennt die ja jemand.

In der kurzen Zeit, die Drachenechse geleitet hat, hat sie versucht, mit Extra-Plot noch ein wenig Abwechslung reinzubringen – doch den habe ich direkt in meiner ersten Runde zur Kampagne als eine Sache abgehandelt – und nun halte ich mich soweit an den Abenteuerplot. Der sah nun vor, nach Baldurs Gate zu schippern. Eine Seefahrt und so… la la. ;o)
Bei dieser Fahrt sind nun zwei Sachen passiert, die ich besonders erwähnenswert finde. Weil sie bisher meistens noch nicht groß geschehen sind.

Grüne UkuleleDie größte Überraschung direkt als erstes:
Unsere Bardin wollte das Schiff am ersten Abend nach dem Essen ein wenig mit einem kleinen Vortrag unterhalten.
So weit, so normal.
Das Besondere für uns alle war dann, dass unsere Spielerin tatsächlich bei sich zur Gitarre gegriffen hat und den Beginn des Vortrags gesungen hat.
:oO

Das war… überraschend – aber auch toll.

Abgeschlossen wurde das Geschehen dann mit einer kleinen Probe – nur der guten Ordnung halber – auf „Auftreten“… bei der sie den Patzer des Tages gewürfelt hat. :oD
Da hatte sie ihr Würfelglück wohl überstrapaziert durch ihre Übungen mit ihrer neuen Waffe, der Peitsche. (Die uns haben bemerken lassen, das  Roll20 bei Formeln für automatischen Schaden auswürfeln erstens eine entsprechende Markierung benötigt – und zweitens in diesen Formeln wirklich D für Dice statt W für Würfeln stehen sollte, damit der Schaden auch wirklich direkt ausgewürfelt und angezeigt wird.)

Durch ihren Patzer wurde ihr Vortrag durch das Reißen einer Saite ihres Instruments schnell beendet.

Hihi – die Zwerge haben sich unterwegs noch einen Biervorrat zugelegt – und Köder zum Angeln. Diese haben dann direkt einen Fisch fürs nächste Essen eingebracht.
Die Zwerge waren zwar nicht die zweite erwähnte besondere Sache – auch wenn ich jetzt davon berichtet habe. Doch das war einfach auch witzig.

Nein, die zweite Besonderheit war, dass unser einziger Mensch (mit zweifelhafter Gesinnung) ein Gespräch mit unserem schwarzen Drachenblütigen geführt hat, weil er mehr über dessen Säurewaffe wissen wollte.
(Kurz für Nicht-D&D-Kundige: Drachenblütige sind Verwandte der Drachen. Und wie diese haben sie – je nach Farbe – eine sogenannte Odemwaffe. So können z.B. messingfarbene und rote Drachenblütige Feuer speien. Und unser schwarze Drachenblütige entsprechend Säure.)
Bei diesem Gespräch sind dann die beiden übereingekommen, mit dieser Säure ein paar Flaschen befüllen zu wollen, die als zusätzlicher Vorrat für alle mögliche Gelegenheiten dienen kann. Sei es, das diese geworfen werden können – oder damit Waffen wie z.B. Dolche benetzt werden könnten.

Diesen Gedanken und das Gespräch darüber fand ich prima. Und das der Paladin die Forderung gestellt hat, dass er vor einem Einsatz seiner Säure informiert und gefragt werden möchte…
Für jemanden mit zweifelhafter Gesinnung ist so eine Zusage ja mehr ein… sagen wir: Richtungskonzept. ;o)

Das war ein gemütlicher Abend mit mehreren Überraschungen.
Ach ja – unser Zwergenkrieger will einer menschlichen Söldnerin aus dem Süden beim Kauf von Klamotten bzw. Gewandungsteilen für die Kälte beraten.
Ja, unser Zwerg lässt nichts anbrennen… ;oþ

Solche Spielüberraschungen mag ich definitiv lieber als Fragen nach besonderen Reittieren – und gibt mensch diese modifiziert frei… dann fallen immer neue Ideen + Wünsche dazu ein. Und so sehr ich ihnen ja auch entgegenkommen möchte mit ihren Wünschen… irgendwo ziehe ich da eine Grenze.

Aber diesem Wunsch nach einem nimmervollen Beutel gehe ich nicht sofort nach. Der wird erst geprüft.

Gibt es bei Euch in den Gruppen auch… sagen wir mal: „Spieloptimierer“? ;o)

Regelwerke Seitenansicht D&D 5 von oben nach unten: Players Handbook Monster Manual Xanathars Ratgeber für Alles Dungeon Master Guide

SL-Examen Teil 2

verschiedene Rollenspielwürfel

Wir haben wieder gespielt.

Der nächste D&D-Abend hat nun also stattgefunden. Was bedeutet: ich durfte wieder leiten. Das bedeutet wiederum: Ich musste wieder vorbereiten.
:oO

Im Gegensatz zum letzten Mal lief bei mir, vorbereitungstechnisch, irgendwie gar nichts.

Ich hatte einen ersten Gedanken (immerhin), der sich später noch etwas abgewandelt hat. Jedoch will ich das jetzt noch nicht genauer hier ausführen. Ich denke, das mache ich dann, wenn alles fertig und erledigt ist. Denn ich hatte einen Gedanken – doch so weit sind wir dieses Mal gar nicht gekommen. Auch sollte ich eigentlich keine Angst haben, dass einer meiner Mitspieler das hier zu lesen bekommt – aber sicher ist sicher.

Beim letzten Mal hatte ich also nicht genug – und dieses Mal hatte ich gefühlt so gut wie nichts – und dann kommen wir noch nicht mal so weit. Hmmm…

Das meiste, mit dem ich mich im Vorfeld herumgeschlagen habe, war, ein bis zwei NSCs bei Roll20 anzulegen. Nach 1-2 Stunden durfte ich dann feststellen, dass NSCs aus dem Monsterhandbuch relativ einfach gehen, weil ich sie einfach ins Formular rüberziehen kann.
Klar, hätte ich mich vorher mal schlau gemacht… ;o)

Ansonsten habe ich ein wenig Kartentechnisches gesucht, wofür ich mich nun nochmal bei einem Kartenbauer als Patreon eingetragen habe. Denn eine Karte ist schonmal die halbe Miete.
Wobei – für einen Mitspieler sollte ich das auf „Battle-Map“ konkretisieren.

Und ich habe eine Stadtkarte oder -ansicht gesucht, so als Stimmungshintergrund.
Genommen habe ich dann die Stadtansicht aus dem Spielleiterhandbuch. Die hat irgendwie am besten gepasst. Scannen wollte nicht gehen – also habe ich ein Foto mit meinem Communicator gemacht und dieses zurechtgeschnitten. Denn auf jeden Fall sollte es die Gruppe dorthin verschlagen.

Wir haben da weiter gemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben.
Sprich: Sie sind alle in das nahe Dorf gegangen, zu einem gescheiten Frühstück, nachdem die Nacht davor ja keine Sättigungsspuren hinterlassen hatte. Dabei wurde mit dem Wirt gesprochen…
Die traurigen Überreste des Brautpaares wurden geholt und beigesetzt.
Vor der Beisetzung fiel dem Kleriker auf, dass Althea nicht mehr ihr Amulett hatte, welches sie als Adeptin zur Klerikerin der Göttin Lliira immer getragen hatte. Er bemühte sich dann auch, für unsere Gruppe eine Skizze dieses Amulettes zu zeichnen…

Skizze des Amulettes der Lliira - 3 sechzackige Sterne im Dreieck

Es wurde über Brons Bande spekuliert… und letztendlich wurde am Abend dann nachgesehen, ob die Feier wieder stattfand.

Allerdings war dies nicht mehr der Fall – aber ganz in Ordnung war es auch noch nicht, da es zumindest Lichterscheinungen gab. So, wie es sie auch schon gegeben hatte, bevor der richtige Spuk damals begonnen hatte.

Darum wurde jetzt nochmal im Keller gesucht, ob das Amulett vielleicht noch dort lag. Denn der Waldelf konnte sich erinnern, es bei dem Spuk gesehen zu haben. Er war sich sogar so sicher, dass Althea es noch getragen hatte, als Bron und sie gefesselt Richtung Keller geführt wurden, bevor der Spuk mit dem dritten Hahnenschrei beendet war.
Wo war es also hingekommen?
Bei den Überresten hatten sie nichts gefunden, im Keller bei nochmaliger Suche auch nicht…

Es blieb letztendlich nichts anderes übrig, als sich dann doch in der Stadt Dürrstein umzuhören. Also ging es da am nächsten Tag hin.

Der Neuzugang war so gewitzt, am Tor sich direkt mal mit Wächtern zu unterhalten, von wegen, welche Taverne denn so am besten ist + wer der Stadtvorsteher ist und wo er zu finden sei…
Und das war es dann so gut wie auch schon.

Der letzte Mensch der Truppe wurde vom Neuen mit 1 Goldstück zur Informationsbeschaffung ausgestattet und losgeschickt.
Und dann ging es in die Stadt… und wir waren fertig. Auch, weil einer der Spieler dieses Mal nur bis 10 konnte.

Ich fühlte mich im Vorfeld so schlecht vorbereitet.
Zum Glück wurde sich die meiste Zeit noch mit der Verarbeitung des letzten Abends beschäftigt.
Und sie wollten Namen hören.
Namen, Namen, Namen.
Wie der NSC heißt, die Dörfer + die Stadt… die Tavernen…

Die Tavernennamen habe ich mir dann auf die Schnelle aus der Tabelle vom SL-Buch ausgewählt.
So gibt es da (bis) jetzt 5 Tavernen.
Nämlich das Tänzelnde Pony, den Hüpfenden Wolf, den Silbernen Stern, der Betrunkene Pegasus, sowie den Bellenden Hirsch… und dann musste ich noch eine Stirnrunzelnde Rose für die Mitglieder der Uni/Akademie der Stadt kreieren. Damit waren es dann schon 6. Aber vielleicht mache ich noch eine für die zwielichtige Gesellschaft des Ortes – mal sehen.

Weder fanden sie die Ortsnamen dann kreativ – das schoben sie aber auf die Einfallslosigkeit der Landbewohner. Eichenhain und Kiefernfeld sind halt eher einfache Ortsmerkmale. Nach diesen dann einen ganzen Ort zu benennen… das war für unsere Weitgereisten sehr ländlich. ;o)

Die Aktion, die Wächter anzusprechen, fand ich gut. Auch wenn ich bis dahin nur das Tänzelnde Pony vorbereitet hatte. (Namenstechnisch. Und ich hatte einen Namen für den Wirt.) Die anderen wurden dann einfach wild ausgewählt. Auch zum Namen des Stadtoberhauptes musste ich auf die Schnelle auf einen Namensgenerator zugreifen. Ansonsten war ich auch so ehrlich zu sagen, dass ich das Bild der Stadt erstmal als erstes Stimmungsbild gedacht hatte. Doch es hat sie schon inspiriert zu fragen „Was ist das?“. Das konnte ich (noch) nicht beantworten, aber es hat nicht vom allgemeinen überlegen abgehalten. „Ein Galgen oder Scheiterhaufen.“ – „Eine Baustelle…“

Deswegen werden wir dann nächstes Mal die Stadt zusammen erkunden.

Und ich habe das Bild der Stadt bei uns im Server hochgeladen, so dass sich jede/r selbst Gedanken machen kann, was wo ist.

Und ich picke mir dann raus, was mir gefällt. Wenn ich da nicht andere Pläne haben sollte.

Ich hatte dieses Mal das Gefühl, dass wir uns alle auf das nächste Mal und auf die Stadterkundung freuen.

Ich weiß, dass ich bis dahin einige NSCs machen muss. Eine Diebesgilde, einen Stadtoberen…  Mir kommt gerade der Gedanke, vielleicht noch einen Helfer mit einzubauen? Denn der Herausforderungsgrad zum „Boss“ ist schwer. Will ich sie wirklich so sehr herausfordern?

Nun…

Bis dahin ist noch Zeit. Vielleicht ändere ich auch noch etwas an den Karten – aber ich denke, am meisten wird nächstes Mal die Stadt bespielt. Da kann ich nicht wirklich viel vorbereiten, weil ich nicht weiß, was ihnen so einfällt. Wichtig ist, dass ich etwas habe, um Namen zu generieren… die ich mir dann auch entsprechend aufschreiben sollte. ;o)

Meine Auswahl an Namensgeneratoren im Internet habe ich auch mal auf unseren Server gesetzt. Das ist eine bunte Auswahl, und theoretisch gibt es noch viele mehr. Allerdings denke ich, dass ich mich nach und nach auf ein paar spezialisieren werde.

Schau’n mer mal.

Und damit auf Wiedersehen bis nach Dürrstein.

Ob wir danach endlich wieder zur Kampagne zurückkommen?