Randale in der Herberge

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Am Freitag stand mal wieder unser D&D-Termin an. Wir haben dieses Mal dort weitergemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. Die Überschrift gibt euch da eine kleine Idee. ;o)

Die Gruppe ist immer noch auf dem Weg nach Waterdeep mit dem Handelszug – oder Karawane – oder wie immer wir es sonst bezeichnen wollen. Eine ganze Reihe Leute wollen halt von A nach B und reist zusammen. Und unsere Gruppe mittendrinnen.
Immerhin haben wir „schon“ die Hälfte des Weges geschafft. Hat ja auch lange genug gedauert.

Fürs letzte Mal habe ich mir aus dem Abenteuer die Zufallsbegegnung „Kein Platz in der Herberge“ rausgepickt. Vier getarnte Veteranen machen sich in einer Herberge breit und lassen niemanden sonst ein Zimmer bekommen – oder gar ein Platz im Stall für die Tiere.
Eine Begegnung, die eigentlich nur in einem Krawall enden kann. Schließlich tun die Typen alles dafür, damit sie ihren Spaß bekommen.

Jetzt waren tatsächlich meine Leute nicht die gewesen, die den Streit anzettelten. Doch zum Glück gibt es da ja die Multiplikatoren „NSC“. Darunter gibt es eine streitlustige, aber ehrliche Schildzwergin, der das Getue zu viel wird und die keine Ungerechtigkeiten leiden kann.
So kommt es zur großen Keilerei. Mit Waffeneinsatz.

Wenn ich nach der Formel für Zufallsbegegnungen und deren Grad an Gefährlichkeit gehe, handelt es sich bei 4 Veteranen mit Herausforderungsgrad (HG) 3, wenn sich alle 6 Gruppenmitglieder an der Rauferei beteiligen, um eine harte Bedrohung. Hält sich nur einer raus, werden sie schon zu einer tödlichen Bedrohung.

Jetzt ist beim letzten Mal unser größte Prügelknabe aus dem Netz geflogen, bevor wir überhaupt in der Herberge ankamen.
Da waren es schon einer weniger.
Dann hat sich unser Schurke lieber heimlich alleine auf Erkundungstour durchs Haus begeben.
(Übrigens eine tolle Karte, die ich da im Netz gefunden habe. Einen Dank an die Macher des „Bluebell Coaching Inn“. ;o))
So waren es also nur vier Charaktere der Gruppe gegen vier streitlustige Veteranen.

Gut, ich hatte noch drei weitere NSCs mit in die Keilerei geschickt. Einmal die Schildzwergin, als Auslöser des Ganzen. Die hat aber nur die Werte einer Wache – und wir alle wissen, wie leicht zu schlagen Wachen in Fantasywelten sind. ;o) Dafür dann aber noch zwei Zwischeneinsteiger, die unterwegs zur Karawane gestoßen sind. Eine Kämpferin und ihren Gefährten, einen Kleriker. Der Kämpferin hatte ich die Werte eines Banditenhauptmanns gegeben – und in einem Trainingskampf hat sie unseren Paladin schon geschlagen. Und der Kleriker ist halt Kleriker, bzw. Priester, laut dem Monsterhandbuch. Denn warum soll es Kleriker als SC aber nicht als NSC geben? ;o)

Den Kampf, bis zur Unterbrechung, hat die Gruppe alleine ausgetragen. Und durfte dabei ganz schön Federn lassen. Der Kleriker war nur mit Heilen beschäftigt. Erst von der Schildzwergin, dann von unserer Druidin.
Unsere Bardin konnte auch nicht viel machen. Tja, und unser Zwergen-Hexenmeister + der Paladin sahen auch nicht mehr so gut aus.
Was mich nach der Bewertung „Tödlich“ nicht verwundert hat.

Dieses Mal war unser kleiner Haudrauf wieder mit dabei – dafür hat unsere Bardin gefehlt. Das habe ich aber erst kurz vor Spielbeginn mitbekommen.

So habe ich mir also im Vorfeld Gedanken gemacht, wie ich die Gruppe lebend da raushole. Ich dachte an einen Schutzgeist oder Schutzelementar, die verhindern, dass die Taverne in Schutt + Asche gelegt wird.
Letztendlich habe ich einen menschlichen Schutz genommen. Nämlich die Frau des Wirten, die Magierin ist und ihre Studien im Keller der Herberge durchführt. Und halt nebenbei noch ’ne Herberge führt.

Eine Magierin oder weiblicher Magus aus dem Monsterbuch hat einen HG von 6. Von daher durchaus schlagkräftig. Ein Magus war damals auch der erste Gegner, der ein paar Leute der Gruppe zu Boden gebracht hat. Wenn ich nicht damals auch eine NSC hätte mitlaufen lassen…
Doch es ist nicht verkehrt, den Spielern hin und wieder die Gefährlichkeit mancher Gegner vor Augen zu führen. Es ist halt nicht alles Fallobst, was herumläuft. ;o)

Ich hatte die Standard-Magierin – oder halt Magus – aus dem Monsterbuch nur insofern abgeändert, dass ich ihr andere Zauber rausgesucht habe, die ihre Taverne oder Herberge NICHT einäschern. Also alles mit Feuer raus, dafür andere Nettigkeiten gesucht und rein.

verschiedene RollenspielwürfelDas war meine Vorbereitung für diesen Abend.
Die Dame dann noch als NSC anlegen, ihr ein Token verpassen + die Zauber anpassen, sie auf der Karte unsichtbar machen… und der Abend konnte kommen.

Dieses Mal habe ich mich erst ein wenig mit unserem, durchs Haus streunenden, Schurken befasst, der durch den Krach in der Schankstube doch auch in ersten Stock hingelockt wurde.

Unser prügelnde Halbling hat sich der Keilerei angeschlossen und direkt versucht, einen der Gegner mit seinem Ki zu betäuben. Das hat leider nicht funktioniert. Also ging die gestartete Prügelei normal weiter. Na ja… Prügelei… mit Waffen halt.

Tatsächlich hat unser Hexenmeister jetzt auch mal wieder seinen Feuerball ausgepackt – und den bis dahin fast allen meist noch gutaussehenden Gegnern ziemlichen Schaden zugefügt.
Gut, der Einrichtung in der Ecke auch, doch eine Taverne abfackeln steht eh noch auf deren ToDo-Liste. ;o)

Meine kämpfende NSC hat nun auch in den Kampf eingegriffen, nachdem ihre Warnung nichts genutzt hat. Die Bardin habe ich aus dem dicksten Getümmel rausgezogen, und unsere mehrfach angeschlagene Druidin hat das auch gemacht.
Beim nächsten Angriff der Raufer ging jetzt noch unser Hexenmeister zu Boden. Um den haben sich dann die Schildzwergin und unsere Bardin gekümmert.

In der ganzen Rauferei gab es nun noch zwei besondere Aktionen, die mich – und hoffentlich auch den Rest – ziemlich amüsiert haben.

Die erste Aktion war der Eingriff unseres Schurken in den Kampf. Denn oben, auf der Balustrade des Gastraumes, von dem es auch einen Zugang zu den Zimmern im ersten Stock gibt, hatte sich einer der Bediensteten versteckt. Schließlich ist es besser, bei einer Rauferei nicht gesehen zu werden.
Jetzt hatte diesen Bediensteten aber doch die Neugierde gepackt, weswegen er sich an die Balustrade begeben hatte, um runterzusehen.
Das nutzte unser Schurke, um sich von hinten anzuschleichen und ihn über die Brüstung zu kippen. Direkt auf einen der Gegner drauf.

Die zweite Aktion war von unserem Paladin, der sich eine Flasche mit Hochprozentigem von der Bar nahm, sie einem der Bösen über die Rübe zog und ihn dann mit seinem aufflammenden Schwert schlug – und ihn damit in Brand setzte.

Feuer vor schwarzem HintergrundSehr kreativ. Sowas unterstütze ich. ;o)

Jetzt standen von den 4 Raufbolden nur noch einer, bzw. der musste sich erst wieder aufrappeln, da der Bedienstete auf ihn gefallen war. Den vorletzten hatte der noch brennende Alkohol ausgeschaltet. Immerhin war der Paladin so freundlich, diesen mit seiner zweiten Aktion, die er noch hatte, zu löschen. :o)

Diesen Moment nutzte nun meine Herbergsmutter, Magierin Moira, um aus dem Keller aufzutauchen und die ganze Keilerei mit einem lauten
„WAS IST HIER LOS!?“
zu beenden.

Ich fand es spaßig.

Der Schurke ging dann doch noch auf weitere Diebestour, und hat aus den Räumen der Raufer einiges mitgehen lassen. Bei zwei Sachen muss ich nochmal nachschlagen, was sie bewirken.

Die Karawane durfte jetzt doch in die Herberge + den Gastraum. Dabei hat unser Hexenmeister den Drachenkultlern einen Streich gespielt. Nun ja, quasi.
Ich denke, den müssen das nächste Mal dann die Raufer ausbaden. Da habe ich schon eine Idee. *teuflisches Grinsen*

Das war meine Aktualisierung hier zum aktuellen Gruppengeschehen. Mal sehen, wie die Zusammenfassung in unserer Discord-Gruppe aussehen wird. ;o)

Draufsicht Regelwerke D&D 5

SL-Examen Teil 2

verschiedene Rollenspielwürfel

Wir haben wieder gespielt.

Der nächste D&D-Abend hat nun also stattgefunden. Was bedeutet: ich durfte wieder leiten. Das bedeutet wiederum: Ich musste wieder vorbereiten.
:oO

Im Gegensatz zum letzten Mal lief bei mir, vorbereitungstechnisch, irgendwie gar nichts.

Ich hatte einen ersten Gedanken (immerhin), der sich später noch etwas abgewandelt hat. Jedoch will ich das jetzt noch nicht genauer hier ausführen. Ich denke, das mache ich dann, wenn alles fertig und erledigt ist. Denn ich hatte einen Gedanken – doch so weit sind wir dieses Mal gar nicht gekommen. Auch sollte ich eigentlich keine Angst haben, dass einer meiner Mitspieler das hier zu lesen bekommt – aber sicher ist sicher.

Beim letzten Mal hatte ich also nicht genug – und dieses Mal hatte ich gefühlt so gut wie nichts – und dann kommen wir noch nicht mal so weit. Hmmm…

Das meiste, mit dem ich mich im Vorfeld herumgeschlagen habe, war, ein bis zwei NSCs bei Roll20 anzulegen. Nach 1-2 Stunden durfte ich dann feststellen, dass NSCs aus dem Monsterhandbuch relativ einfach gehen, weil ich sie einfach ins Formular rüberziehen kann.
Klar, hätte ich mich vorher mal schlau gemacht… ;o)

Ansonsten habe ich ein wenig Kartentechnisches gesucht, wofür ich mich nun nochmal bei einem Kartenbauer als Patreon eingetragen habe. Denn eine Karte ist schonmal die halbe Miete.
Wobei – für einen Mitspieler sollte ich das auf „Battle-Map“ konkretisieren.

Und ich habe eine Stadtkarte oder -ansicht gesucht, so als Stimmungshintergrund.
Genommen habe ich dann die Stadtansicht aus dem Spielleiterhandbuch. Die hat irgendwie am besten gepasst. Scannen wollte nicht gehen – also habe ich ein Foto mit meinem Communicator gemacht und dieses zurechtgeschnitten. Denn auf jeden Fall sollte es die Gruppe dorthin verschlagen.

Wir haben da weiter gemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben.
Sprich: Sie sind alle in das nahe Dorf gegangen, zu einem gescheiten Frühstück, nachdem die Nacht davor ja keine Sättigungsspuren hinterlassen hatte. Dabei wurde mit dem Wirt gesprochen…
Die traurigen Überreste des Brautpaares wurden geholt und beigesetzt.
Vor der Beisetzung fiel dem Kleriker auf, dass Althea nicht mehr ihr Amulett hatte, welches sie als Adeptin zur Klerikerin der Göttin Lliira immer getragen hatte. Er bemühte sich dann auch, für unsere Gruppe eine Skizze dieses Amulettes zu zeichnen…

Skizze des Amulettes der Lliira - 3 sechzackige Sterne im Dreieck

Es wurde über Brons Bande spekuliert… und letztendlich wurde am Abend dann nachgesehen, ob die Feier wieder stattfand.

Allerdings war dies nicht mehr der Fall – aber ganz in Ordnung war es auch noch nicht, da es zumindest Lichterscheinungen gab. So, wie es sie auch schon gegeben hatte, bevor der richtige Spuk damals begonnen hatte.

Darum wurde jetzt nochmal im Keller gesucht, ob das Amulett vielleicht noch dort lag. Denn der Waldelf konnte sich erinnern, es bei dem Spuk gesehen zu haben. Er war sich sogar so sicher, dass Althea es noch getragen hatte, als Bron und sie gefesselt Richtung Keller geführt wurden, bevor der Spuk mit dem dritten Hahnenschrei beendet war.
Wo war es also hingekommen?
Bei den Überresten hatten sie nichts gefunden, im Keller bei nochmaliger Suche auch nicht…

Es blieb letztendlich nichts anderes übrig, als sich dann doch in der Stadt Dürrstein umzuhören. Also ging es da am nächsten Tag hin.

Der Neuzugang war so gewitzt, am Tor sich direkt mal mit Wächtern zu unterhalten, von wegen, welche Taverne denn so am besten ist + wer der Stadtvorsteher ist und wo er zu finden sei…
Und das war es dann so gut wie auch schon.

Der letzte Mensch der Truppe wurde vom Neuen mit 1 Goldstück zur Informationsbeschaffung ausgestattet und losgeschickt.
Und dann ging es in die Stadt… und wir waren fertig. Auch, weil einer der Spieler dieses Mal nur bis 10 konnte.

Ich fühlte mich im Vorfeld so schlecht vorbereitet.
Zum Glück wurde sich die meiste Zeit noch mit der Verarbeitung des letzten Abends beschäftigt.
Und sie wollten Namen hören.
Namen, Namen, Namen.
Wie der NSC heißt, die Dörfer + die Stadt… die Tavernen…

Die Tavernennamen habe ich mir dann auf die Schnelle aus der Tabelle vom SL-Buch ausgewählt.
So gibt es da (bis) jetzt 5 Tavernen.
Nämlich das Tänzelnde Pony, den Hüpfenden Wolf, den Silbernen Stern, der Betrunkene Pegasus, sowie den Bellenden Hirsch… und dann musste ich noch eine Stirnrunzelnde Rose für die Mitglieder der Uni/Akademie der Stadt kreieren. Damit waren es dann schon 6. Aber vielleicht mache ich noch eine für die zwielichtige Gesellschaft des Ortes – mal sehen.

Weder fanden sie die Ortsnamen dann kreativ – das schoben sie aber auf die Einfallslosigkeit der Landbewohner. Eichenhain und Kiefernfeld sind halt eher einfache Ortsmerkmale. Nach diesen dann einen ganzen Ort zu benennen… das war für unsere Weitgereisten sehr ländlich. ;o)

Die Aktion, die Wächter anzusprechen, fand ich gut. Auch wenn ich bis dahin nur das Tänzelnde Pony vorbereitet hatte. (Namenstechnisch. Und ich hatte einen Namen für den Wirt.) Die anderen wurden dann einfach wild ausgewählt. Auch zum Namen des Stadtoberhauptes musste ich auf die Schnelle auf einen Namensgenerator zugreifen. Ansonsten war ich auch so ehrlich zu sagen, dass ich das Bild der Stadt erstmal als erstes Stimmungsbild gedacht hatte. Doch es hat sie schon inspiriert zu fragen „Was ist das?“. Das konnte ich (noch) nicht beantworten, aber es hat nicht vom allgemeinen überlegen abgehalten. „Ein Galgen oder Scheiterhaufen.“ – „Eine Baustelle…“

Deswegen werden wir dann nächstes Mal die Stadt zusammen erkunden.

Und ich habe das Bild der Stadt bei uns im Server hochgeladen, so dass sich jede/r selbst Gedanken machen kann, was wo ist.

Und ich picke mir dann raus, was mir gefällt. Wenn ich da nicht andere Pläne haben sollte.

Ich hatte dieses Mal das Gefühl, dass wir uns alle auf das nächste Mal und auf die Stadterkundung freuen.

Ich weiß, dass ich bis dahin einige NSCs machen muss. Eine Diebesgilde, einen Stadtoberen…  Mir kommt gerade der Gedanke, vielleicht noch einen Helfer mit einzubauen? Denn der Herausforderungsgrad zum „Boss“ ist schwer. Will ich sie wirklich so sehr herausfordern?

Nun…

Bis dahin ist noch Zeit. Vielleicht ändere ich auch noch etwas an den Karten – aber ich denke, am meisten wird nächstes Mal die Stadt bespielt. Da kann ich nicht wirklich viel vorbereiten, weil ich nicht weiß, was ihnen so einfällt. Wichtig ist, dass ich etwas habe, um Namen zu generieren… die ich mir dann auch entsprechend aufschreiben sollte. ;o)

Meine Auswahl an Namensgeneratoren im Internet habe ich auch mal auf unseren Server gesetzt. Das ist eine bunte Auswahl, und theoretisch gibt es noch viele mehr. Allerdings denke ich, dass ich mich nach und nach auf ein paar spezialisieren werde.

Schau’n mer mal.

Und damit auf Wiedersehen bis nach Dürrstein.

Ob wir danach endlich wieder zur Kampagne zurückkommen?

 

Freitagabend – Rollenspielabend

Wie schon öfters erwähnt, ist Freitagabend unser Rollenspiel-Abend.

Nicht jeder – aber so alle 2-3 Wochen. Je nachdem, wie viele Freitage der Monat hergibt. Anfang des Monats läuft D&D, und zum Ende des Monats gibt’s Shadowrun (SR).

Der Spielmeister für beide Sachen ist die böse Banane. Allerdings hatte er Anfang des letzten Monats noch davon gesprochen, dass ihm langsam der „Stoff“ ausgeht und er entsprechend in der nächsten Zeit gerne das Leiten abgeben würde.
Nicht gleich, aber demnächst.

Wie der dumme Zufall es will, fiel er dann eine Woche vor dem letzten SR-Termin aus. Mit einem guten Grund. Doch bat er darum, den Termin letzten Monat nicht ausfallen zu lassen. Das bedeutete, eine_r aus unserer Gruppe musste sich was einfallen lassen.

Tatsächlich hatte ich auch einen kleinen Gedanken… und habe also letzten Monat seit Ewigkeiten mal wieder geleitet.

Dies müsste dann mein sechstes Mal gewesen sein, das ich gemeistert habe.

Natürlich war ich in den Regeln jetzt nicht so fit, weil ich mir in der einen Woche bzw. den 5 Tagen bis zum Spiel eher den Kopf zerbrochen habe über „Wie funktioniert Roll20?“ und über die Werte und Ausstattungen meiner NSCs. Doch bei den Regeln habe ich einfach während des Spiels einen erfahrenen SR-Spieler unserer Runde gefragt. Und wir haben dann alles so-in-etwa gemacht.
Es war ok.

Die Spieler haben es überlebt, meine NSCs haben überlebt (teilweise knapp ^^) und ich als GM tatsächlich auch.

Aber es zeigte mir mal wieder auf, wie wenig mensch oftmals seine Mitspieler einschätzen kann. Und wie kompliziert es ist, NSCs zu entwerfen, die auch Werte haben. Also wirkliche Charaktere, nicht nur einfaches Büchsenfutter.

Kurz zur Grundidee:
Zum Glück hatten wir in der vorletzten Sitzung einen Run abgeschlossen + in der letzten nur noch mal Nachwirkungen desselbigen gespürt.
Also waren wir völlig frei. Doch jetzt etwas für einen kompletten Run aus den Ärmeln zu schütteln, mitsamt Auftrag erhalten und planen etc… Das wäre in einer einmaligen Sache nicht geschafft worden. Ich kenne mich + meine Mitspieler. ;o)
Deswegen dachte ich mir: Lass den Run zu ihnen kommen.

Der Großteil der Gruppe lebt in Eschborn, in einem Haus über einem ehemaligen Supermarkt. In diesem hat sich ein Ork-Motorradclub eingerichtet, der unser (fast) aller Vermieter ist und mit + für den wir schon gearbeitet haben. Man läuft sich halt ständig auch so übern Weg oder geht teilweise zusammen einen Trinken.

Dieser Motorradclub, nennen wir ihn mal „Vipers“, hat einer rivalisierenden Gang aufgrund eines Tipps + damit ergangenen Auftrags eine Waffenlieferung abgejagt.
Diese sollte dann 2 Tage später an den eigenen Auftraggeber geliefert werden. Komplett.

„Leider“ möchten die Verantwortlichen der Lieferung diese wiederhaben – bzw. wenigstens einen bestimmten Teil davon. Also werden die Vipers weggelockt, und unsere Gruppe soll auf die Lieferung aufpassen. Das nichts wegkommt. ;o)

Soweit mein Grundgedanke.

Also habe ich mir überlegt, aus was diese Lieferung besteht – für den Fall, das meine neugierigen Mitspieler einen Blick riskieren wollen würden. (Mit der Banane hatte ich schon geklärt, ob die Orks nachschauen würden. Die Antwort war: Nein.) Und speziell unserem gierigen Geist hätte ich das zugetraut.

Stattdessen war dann die Reaktion auf „Passt mal auf, bis wir wiederkommen.“: „Na gut.“
*Fläääz*
Gut, es wurde mal nach den Kisten geguckt… dann zog sich unser Decker lieber wieder in seine Räumlichkeiten zurück, um sich endlich in Ruhe in das System der Orks zu hacken, um ansonsten einfach weiter seine Serien zu schauen. Den sich ankündigenden Besuch hat er nur ganz am Rande mitbekommen.
„Gegenüber steht ein Auto.“ … „Jetzt stehen da 3 Autos.“…

Wie gesagt, ich habe einen großen Teil der Planungszeit damit verbracht, mich mit Roll20 zu beschäftigen, um den Club bespielbar zu machen.

Dies hat nur bedingt geklappt.

Ich konnte meine Waffenkisten deponieren, und für meine NSCs Marker machen… aber dann, beim Spiel, konnten die Spieler ihre Marker nicht auf dem Plan verschieben und nicht auf das Würfeltool zugreifen. Das war alles ein wenig… unpraktisch.

Ich habe mir Gedanken gemacht dazu, von wem die Waffenlieferung war + wofür; was die NSCs wenigstens hätten holen sollen – und natürlich über die NSCs. Über ihre Werte + Ausrüstung, ihre Straßennamen… Schade, dass es nicht eine Art Tabelle gibt, bei der mensch mal schnell NSCs zusammenstückeln kann für bestimmte Erfahrungsstufen. Denn schließlich sollen/dürfen sie ja als Gegner auch nicht unbesiegbar sein.

Gut – die Gegner waren wohl auch nicht die besten, sonst wären sie sicher anders vorgegangen. Es hätte viele Möglichkeiten gegeben. Aber sie sind halt auch dann nur so gut wie ihr Spieler. ;o)

Nun, wir waren beschäftigt für diesen Abend.

Und beim letzten D&D-Abend haben wir stattdessen noch mal „Tails of Equestria“ gespielt – bzw. „My Little Pony“. Da hat ein Mitspieler das zweite Mal überhaupt geleitet. Dieses Mal in einer Welt, in der er sich auskennt ohne Ende, und mit willfährigen Mitspielern. Und das hat auch gut geklappt + wir hatten Spaß. :oD

Morgen ist es also mal wieder soweit. Shadowrun.

Da wird nun ein anderer Mitspieler das Zepter übernehmen. Erst mal als Versuch für alle. Und wenn der läuft, dann wohl auch weiterhin.

Und ich kann mir weiter überlegen, was ich vielleicht gerne mal Oneshoten würde.

Aber bis ich das weiß…

Das dauert noch.

Bis dahin probieren wir dann auch erstmal DSA mit Drachenechse aus.

Bei Angroschs Bart!