
In den letzten Tagen kam ja der neue Trailer zum neuen Ghostbusters-Film raus.
Ghostbusters: Frozen Empire
Ich wusste gar nicht, dass nach dem letzten Film eine Fortsetzung geplant war. Auch wenn ich ihn nicht gesehen hatte. Allerdings waren die Ausschnitte + Trailer gar nicht so schlecht. Aber ins Kino bin ich halt nicht.
Ich habe die ersten beiden Ghostbusters-Filme damals begeistert im Kino gesehen. Und es gab dann ja eine Computerspielumsetzung, die ich hauptsächlich an den Computern zum Testen in den Kaufhäusern damals angetestet hatte. Doch diese Möglichkeit ist nun auch Geschichte.
Alle möglicherweise nachfolgenden Filme nach 1 + 2 habe ich nicht mehr gesehen. Auch, weil sie… nicht richtig? gewirkt hatten.
Das sah bei den Trailern zu Afterlife immerhin anders aus. Auch, dass sie nun eine junge Generation ins Spiel bringen war eine interessante Idee.
Doch nicht genug fürs Kino.
Nachdem jetzt aber der neue Trailer rauskam, und der auch wieder interessant aussieht – und die letzten drei noch lebenden Original-Ghostbusters wieder mitspielen… hatte ich am Wochenende das Bedürfnis nachzusehen, ob ich den Film auf einer meiner beiden Streaming-Plattformen finde.
Diese Suche war von Erfolg gekrönt. Auch wenn er Ende Februar dort verschwindet. Doch für dieses Wochenende war das ja noch ausreichend. ;o)
Also habe ich tatsächlich mal wieder einen zusammenhängenden Film angesehen am Samstagabend – statt wieder nur planlos YouTube-Videos zu schauen.
Der letzte Film war „NIMONA“, den ich dort gesehen – und dann eher über die Reihenfolge der Synchronisationsrollen geschrieben habe.
Dieses Mal also
Ghostbusters: Afterlife
Als Erstes muss ich sagen, dass ich die deutsche Titelvariante ziemlich… sagen wir mal ‚unpraktisch‘ finde – nett ausgedrückt.
Hier hieß er wohl – wenn ich das nun so nachschlage: „Ghostbusters – Legacy“.
Warum ersetzt mensch den einen englischen Titel durch einen anderen englischen Titel? Wo doch der originale Titel viel aussagt? Und wenn der deutsche Verleiher schon unbedingt auf das Erbe oder das Vermächtnis von Egon Spengler besonders hinweisen will, warum dann nicht auf Deutsch? „Ghostbusters – Das Vermächtnis“ wäre nun nicht viel schlimmer gewesen.
Ach ja…
Es geht um das Erbe von Dr. Egon Spengler, in den Original-Filmen gespielt von Harold Ramis, und damit wirklich der einzige Original-Ghostbusters-Darsteller, der nicht mehr am Leben ist.
Seine Erben sind seine Tochter Callie + deren beide Kinder, Trevor und Phoebe, die an den AdW fahren, wo Egon Spengler eine Farm hatte.
Damit belasse ich es mit der Handlungszusammenfassung. Ich habe auch bisher nie Filme oder Serien 1 zu 1 nacherzählt. Ich picke mir jetzt lieber die Sachen heraus, die ich besonders interessant finde. Sollten da nun noch der ein oder andere Spoiler dabei sein… es war genug Zeit ihn zu sehen. ;o)
Seine 12 jährige Enkelin Phoebe schlägt ziemlich nach ihrem Opa. Ein kleines Genie, bastelt an allem möglichen und knackt auch mal ein Schloss, wenn es sein muss. Dafür, dass sie eigentlich nicht an Geister glaubt, ist es für sie kein Problem, sichselbstbewegende Schachfiguren zu akzeptieren. Auch, dass sie wohl durch den Geist ihres Großvaters in sein Labor geführt wird und er ihr sozusagen hilft, ein Protonpack zu reparieren. Nicht, indem er sich ihr zeigt, aber stattdessen zeigt, wo sie Ersatzteile + Werkzeug findet.
Ihr Bruder kümmert sich um die Fahrtbereitmachung von ECTO-1 – auch wenn es ohne die Hilfe vom Opa nicht gleich geklappt hätte.
Der Flirt von Phoebes Mutter Callie und dem Sommerschul-Lehrer wird durch die Reaktionen der Kinder nochmal witziger.
Phoebe findet tatsächlich einen Schulfreund – „Podcast“ – und bei dem frage ich mich, ob ich sein Kopf- und Kamerateil bei der Erprobung des Protonpacks nicht irgendwo schonmal gesehen habe? Dieses Polaroid-Foto schießen + dann das Wedeln mit dem Foto zum Entwickeln. Oder war das von dem Trailer damals? Es kommt mir so bekannt vor.
Später sind tatsächlich alle alten – ersten – Geisterjäger zu sehen. Harold Ramis dann aber nur in Archiv-Aufnahmen + als Bodydouble.
Im Abspann werden sie auch alle extra aufgeführt. Sogar Sigourney Weaver.
Als ich ihren Namen las, dachte ich ‚Hä? Hab ich da was verpasst?‘
Doch sie kam erst danach und hat Bill Murray ein wenig geschockt. :oD
Auch ziemlich gut finde ich eigentlich – nach zwei Mal ansehen – die Parallelen von Phoebe und ihrem Opa. Beides Genies, beide das gleiche Brillenmodell… und vor dem großen Finale die gleiche Pose, um das Böse heranzulocken.
Doch, mir hat der Film gefallen. Und er war definitiv besser, als nur stumpf Videos zu schauen.
Wie gesagt, ich habe ihn mir (bis jetzt) zwei Mal angesehen. Einmal im Original – und dann am Tag drauf nochmal in der deutschen Synchro. Der Einzige, den ich von den ersten Filmen vermisst habe, war Rick Moranis. Vielleicht gibt es ja im Frozen Empire ein kurzes Wiedersehen mit ihm? Schön wär’s.
Zum Anfang des Abspanns lief tatsächlich auch das Original-Ghostbusters-Lied von Ray Parker jr. Nach der kurzen Szene mit Bill + Sigourney lief dann ein stimmungsvolles, vom Titel her passendes Lied namens „Haunted House“. Da war ich überrascht, zu diesem Lied ganz am Schluss in den Credits zu lesen, das es von der Darstellerin der Phoebe – Mckenna Grace – geschrieben + gesungen wurde.
Huch.
Was ist das überhaupt für ein Vorname? Mckenna.
Sachen gibt’s.
Doch über Namen äußere ich mich dann ein andermal.
