Elektrifizierend…

Shadowrun-Regelwerke

Heute wieder mal ein kurzer Beitrag zu unserem letzten Shadowrun-Abend.
Kurz aus mehreren Gründen:
Wir haben dieses Mal nicht so lange gemacht wie sonst, weil Roll20 unserer Meisterin die Unterlagen versteckt oder gelöscht hat… und weil dieses Notizbuch auch seinem Ende entgegen geht. Ab jetzt sind es noch gut 8 Seiten A5. Für Shadowrun reicht es auf jeden Fall. Und dann… mal sehen.

Also Shadowrun.

Ich hoffe, unter den Lesenden hier gibt es welche, die es selbst schon gespielt haben oder noch spielen. Wie bei jedem Rollenspiel legt mensch sich ja vorher so im Groben fest, was für ein Typ der Charakter sein soll, der gespielt wird. Ein Schläger, Kämpfer, Zauberer… oder eher Unterstützer.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Da Rotor, mein Charakter, im Spiel ein Rigger ist, sehe ich ihn persönlich bei Kämpfen nicht in der ersten Reihe stehen. Rigger sind die Fahrer + Flieger der Gruppe. In meinem Fall also eigentlich mehr für die Fernaufklärung zuständig mit Flug- oder Krabbeldrohnen. Leider hat das mit dem „aus Kämpfen raushalten“ noch nie geklappt. Dabei ist mein SC (Spielcharakter) gar nicht darauf ausgelegt.

Jetzt hat Rotor inzwischen zwar auch eine ’normale‘ SR-Bewaffnung – irgendwelche Pistolen – doch eigentlich ist meine Lieblingswaffe mein Taser. Denn wenn es sich bei dem Gegner nicht gerade um eine Pflanze handelt, besteht theoretisch bei einem Taser besser die Möglichkeit, einem Gegner schneller geistigen Schaden zuzufügen, als mit einer Pistole überhaupt erstmal durch einen möglichen Rüstungsschutz durchzukommen. Geistiger Schaden bringt Nachteile auf weitere Proben… und ein paar Treffer, und der Gegner ist auch zumindest ausgeschaltet.

Wenn ich gut würfle schneller als bei lauten Feuergefechten. Deswegen habe ich mir für Nahkampfsituationen nun auch einen Betäubungsschlagstock zugelegt. Und als nächstes werde ich mir jetzt noch Schockhandschuhe besorgen. Damit ich auch in einem Spa schnell etwas Zusätzliches griffbereit habe, für denn Fall, dass wieder Sumos Amok laufen… ;o)

Ich will keine Gegner umbringen – ich will Kämpfe schnell beenden. Am besten, ohne dass mir viel wehgetan wird. ^^

So also auch am Freitag.

Ich war mit einem Kamerad unterwegs, einen Hubschrauber zu kapern. Da ich wusste, dass dies nicht ohne Widerstand klappen würde, hatte ich sowohl Schlagstock, als auch Taser bereit + gezückt. Und als wir zum ersten Hindernis kamen, habe ich auf die Ansprache dieses Hindernisses direkt den Taser sprechen lassen.
Was sollen die unnützen Diskussionen. *schulterzuck*

Gut,  der erste Schuss hatte noch nichts ausgerichtet. Als nächstes brachte ihn mein Kamerad zu Boden… dann war ich wieder dran und habe nochmal gezappt.

Ich habe den Gegner auch getroffen. Jedoch kam mein Mitstreiter nicht schnell genug von ihm weg und stand auch noch mit den Füßen im Wasser des Baches… ähem.

UPS.

Zwei KO zum Preis von einem.
Yay?

Ich fürchte, das nächste Mal werde ich was zu hören bekommen.

So habe ich ihn zumindest aus dem Wasser gezogen und an Land abgelegt und bin weiter zum Hubschrauber. Der Pilot wollte mich mit einer Pistole einschüchtern, doch das half ihm in diesem Fall nicht.

verschiedene RollenspielwürfelDer erste Schuss mit dem Taser auf ihn ging noch vorbei, der letzte saß. Die Schüsse von ihm auf mich gingen auch vorbei. So habe ich ihm zum Schluss noch meinen Elektroschlagstock schmecken lassen.
Ich bin über mich selbst überrascht. :o)

Also habe ich den ausgeschalteten Piloten rausgeschmissen und mich dann mit dem Hubschrauber erstmal vom Acker gemacht.

Den restlichen Spaß dieser Geschichte darf nun die Truppe nächstes Mal ausbaden. Zumindest mein Kamerad ist schon wieder wach. Ähem.

Wie handhaben das andere Shadowrun-Spieler?

Unser Ork nennt seine beiden Pistolen seine „zwei Ladys“. Wenn er dann wenigstens mal gut damit umgehen würde. *fies grins*

Nun, zumindest die letzten beiden Male habe ich mich nicht ganz schlecht angestellt,
Und ihr so? ;o)

 

(Noch 5-6 Blätter…)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

AI-Spielereien

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Spielen wir ja am Monatsanfang D&D, welches ich zur Zeit leite, ist Ende des Monats Shadowrun angesagt. Das leitet momentan noch GMS.

Wir spielen rein virtuell. Sprich wir reden über Discord und haben einen jeweiligen virtuellen Spieltisch bei Roll 20. Dort haben wir einerseits Zugriff auf unsere Charakterblätter, mit denen wir dann arbeiten + würfeln. Und auf den jeweiligen Spielplänen ziehen wir mit Tokens (Spielmarken), die unsere jeweiligen Spielcharaktere zeigen + darstellen.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Mein erstes Charakterbild bei Shadowrun hat mir noch Werner besorgt + gemacht. Das bedeutet, ich habe damit nun schon 4 Jahre gespielt. Und inzwischen gefällt es mir nicht mehr.

Rotor – mein Charakter – ist 23 (immer noch), sieht aber auf dem Charbild aus wie 30.
Ich sollte also einerseits endlich mal mein Spielalter anpassen – zumindest ein wenig – und ich wollte ein neues Charakterbild.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Tatsächlich mag ich meinen Charakter inzwischen doch ein wenig, so dass ich für mein Charakterbild tatsächlich auch mal eine Kommission bei einem Künstler oder Künstlerin gemacht hätte, um Rotor neu illustriert zu sehen. Ich hatte deswegen auch schon mal Drachenechse gefragt, ob sie da vielleicht jemanden hätte oder wüsste. Da konnte sie mir leider nicht weiterhelfen. Und meine Verbindungen in diese Richtung sind nicht vorhanden. Also weiter wie bisher.

Wirklich?

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Jetzt besteht ja inzwischen die Möglichkeit, Bilder von einer AI zeichnen zu lassen.
(AI = Artificial Intelligence – also eine Künstliche Intelligenz)
Theoretisch bin ich AI eher nicht-nutzend eingestellt. Sowohl Mal- als auch Schreibtechnisch. Doch für ein Bild von Rotor dachte ich mir, dass ich ja mal eine Ausnahme machen + einen Versuch starten kann.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru
Versuch 2

Also habe ich das Netz bemüht, bis ich eine Seite gefunden habe, bei der ich tatsächlich 5 Versuche machen konnte, einen Text in ein Bild zu verwandeln, ohne dass ich mich dafür anmelden oder registrieren musste. Diese Seite – Artguru.ai – hat dann noch die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten des Bildformates (1:1; 2:3 oder 3:2), sowie verschieden Stilarten. Darunter passenderweise auch ein Stilart namens Cyberpunk.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Mein Grundtext war: Junger Mann, Mitte 20, mit stacheligem kurzen grünem Haar für Shadowrun. Teilweise hatte ich auch noch Augenfarben mit angegeben. Erst regenbogenfarben, dann violett. Zum Schluss nicht mehr.

Der erste Versuch zeigte tatsächlich die typischen Fehler eines AI-Bildes: Die Hände von ihm waren… sagen wir ungewöhnlich. ;o)

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun (in diesem Fall mit AI-Fehler in der rechten Hand. Es sind sozusagen eineinhalb Hände.)

Quelle: Artguru
Versuch 1

Doch ansonsten sah das Bild nicht schlecht aus. Also habe ich noch ein paar weitere Versuche gemacht, und auch Bildstile ausprobiert. So von wegen ID-Photo, oder Cartoon.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru
Versuch 3 – Stil ID-Photo

Nach der ersten Testreihe, von der ich das zweite Bild schon recht gut fand, habe ich zu Hause am Rechner und noch ein paar Tage lang am Communicator neue Varianten erstellt.

Als ich das erste Mal von regenbogenfarbenen auf violette Augen umgeschwenkt bin, hat die nicht so intelligente AI die Farben durcheinandergebracht und violette statt grüne Haare gemalt.
Wenn diese Variante die richtige Haarfarbe gehabt hätte, hätte ich wohl dieses Bild genommen. Da aber die Haarfarbe nicht stimmte, habe ich noch versucht, ob Artguru vielleicht die Haarfarbe in Grün ändern kann.
Nun ja, nicht wirklich.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun (hier im Cartoon-Stil)

Quelle: Artguru
Versuch 4 – Stil Cartoon

Also habe ich weitere Versuche gestartet… bis ich über 20 verschiedene Bilder hatte. Ein paar ziemlich gut. Ein paar naja.

Ich habe hier im Beitrag mal meine ersten Versuche und ein paar weitere verteilt. Denn das ist ja das Gute an AI-Bildern: Sie sind rechtmäßig nicht geschützt. ;o)

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit dunklem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Nun haben wir gestern wieder gespielt – und ich wollte mein neues Charbild haben.
So habe ich mich dann doch für eines entschieden, welches mir recht gut gefällt und meinen Wünschen soweit gerecht wird. Ich habe erst angefangen, einen Token mit einem anderen Bild zu bauen – und habe dann so 4-5 Versuche gebraucht, bis ich das Richtige gefunden hatte.
Auf dem meine Haare ganz drauf sind – und die richtige Farbe haben. ;o)

Also nicht dieses hier – der Versuch mit den violetten Haaren. Auch wenn dieses Bild klasse ist.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit violettem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Dafür dann nun dieses hier.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Endlich sieht Rotor nicht mehr so alt aus.
Aaah.

Unser Ork will das jetzt auch mal versuchen.
Doch ob die AI mit dem Begriff Ork was anfangen kann? Mit Zwerg konnte sie schon nichts anfangen. Und bei meinem Elfenversuch… na ja.
Was ist das für ein Auswuchs aus ihrem Kopf?
Ein Horn?

Tsiss…

Elfe mit spitzen Ohren und Schwert für Shadowrun - mit einem seltsamen Horn aus dem Kopf

Quelle: Artguru

Intermezzo

Shadowrun-Regelwerke

Der letzte Shadowrun-Abend war ja „nur“ ein kleines Intermezzo, für das wir kein Protokoll gebraucht hätten, wie wir am Freitag gesagt haben.
Denn unsere momentane GM, die GMS, war unterwegs und Wixhausen hatte eine Kleinigkeit vorbereitet, auch zum Experimentieren mit Roll20.
Ich habe nun zwar kein Protokoll geführt, hatte aber doch Lust, das Geschehen festzuhalten, soweit ich mich erinnere. ;o)
Und wenn ich das schon mache, kann ich das auch in meinem Blog nochmal festhalten.

 

Durch ungeahnte Vorgänge sind wir irgendwie in einer Game-Show aufgewacht, um es mal so zu sagen. Doublefire, Geist, Eis und ich. Beaker war irgendwie am Anfang nicht da – vielleicht haben die Drogen, die zu dieser Game-Show geführt haben, nicht schnell genug gewirkt. ^^

Es ging los in einem typisch Japanischen Raum. Der war leer, bis auf ein Gestell mit 4 Katanas an einer Wand – und sobald wir uns jeder eines genommen hatten, kamen 4 Typen in Anzügen und Katanas herumfuchtelnd durch die Papierwände gestürmt.
Also haben wir ein wenig gekämpft. Leider waren die einzigen, die es erwischt hatte, Doublefire und Eis, glaube ich. Die wurden etwas angeschnitten – aber wohl nur virtuell. Darüber waren wir genauso verwundert wie unsere Gegner. Und während wir uns darüber noch gewundert haben, hatte der Game-Show-Moderator seinen Auftritt. Der sah aus wie Pai Mei von Kill Bill – und er hatte drei vercyberte Girlz als Hilfe dabei.

Plötzlich zog sich durch den Raum eine tiiiiiieeefe Schlucht und eines der Girlz legte eine Planke darüber. Über die durfte jeder von uns und von den Gegnern gehen. Als Gewinn glaubte Rotor vorher noch etwas von Millionen Nuyen gehört zu haben. Doch der Moderator nuschelte so, dass er nicht wirklich alles verstehen konnte.
Also – einmal über die Planke, bitte.
Das war für noch für keinen von uns allen ein Problem.

Auf der anderen Seite bekam jeder einen guten Bissen Wasabi gereicht, der unsere Lebensgeister durchaus beschäftigte. Allerdings nicht genug, dass wir es nicht wieder über die Planke zurückgeschafft hätten.

verschiedene RollenspielwürfelAuf der anderen Seite gab es dann einen Schnaps, der ziemlich Umdrehungen hatte. So viele, dass es bei den Gegnern Ausfälle gab und auch Rotor und Geist sich auf dem Boden der Tatsachen wiederfanden, debil besoffen kichernd.
Den Rückweg hat Doublefire trotzdem noch geschafft, nur Eis fiel von der Planke. Auch von den anderen hatte es noch einer zurückgeschafft – da fiel Beaker plötzlich doch noch vom virtuellen Himmel.
Der durfte dann alles schnell durchlaufen und hat auch alles geschafft. Von den Gegnern kam aber keine weitere Verstärkung, so dass die Runde Zwei zu Eins ausging.

Und die Endrunde wurde gestartet.
Einmal Stadtkrieg für Arme, in der 5 gegen 5-Ausführung.

Die Gruppe ging geschlossen vor. Rotor nahm sich des Balles an und Eis sicherte nach hinten. Was vielleicht auch daran lag, dass er nicht ganz so schnell war wie die anderen.

Als wir uns der Endzone der Gegner näherten, kam eine Granate geflogen und der Spaß begann.
Erst zwei, dann drei Gegner vor uns – zwei hinter uns.

Als erstes gaben die hinter uns auf, dann die ersten zwei vor uns. Und beim dritten schaffte Rotor es tatsächlich, dass der aufgab. Beaker zeigte ihm zwar dann noch, wie es NOCH besser ausgesehen hätte, aber hey, das Ergebnis zählt.

So haben wir also offiziell gewonnen – aber vom angeblichen Gewinn sahen wir nicht einen müden Nuyen, sondern kamen in irgendeiner Hintergasse wieder zu uns.

Super. Wenn ich den erwische… ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund