Schneckenpost

Ansichtskarte von London mit 8 verschiedenen Motiven, davon nur die Tower Bridge in der Mitte der Karte in bunt mit Feuerwerk. Alle anderen Motive in schwarz-weiß.

Vor einem Monat war mein Ausflug nach London zu Ende.
Wie schnell die Zeit vergeht.

Ich habe in den knapp 5 Tagen ja meine jährliche Kartenliste abgearbeitet, sozusagen. Freunde, Familie… da kommt bei mir ein bisschen was zusammen. Das durfte ja auch die Dame in der Postniederlassung feststellen, die ja Briefmarken nachholen durfte. :o)
Und dann hatte ich noch nicht genug, weil mir nochmal ein-zwei Leute eingefallen sind. Und weil ich ja nochmal Briefmarken brauchte, dachte ich mir, dass ich mir auch selbst eine Karte schreiben kann. Why not.

Es ist nun wirklich interessant, wie lange die Post aus London dauern kann…

Von meinen Eltern hier habe ich bereits kurz nach meinem Urlaub die Rückmeldung bekommen. Also knapp 5 Tage. Auch andere haben so 4-5 Tage gebraucht. Von daher war ich ein wenig verwundert, dass sich die Karte an mich irgendwie nicht einfinden wollte.

Rote Telefonzelle Zu sehen ist ein Geldautomat in der Telefonzelle, oben mit der Aufschrift FREE CASH an der rechten Seite ist noch ein Telefon zumn Telefonieren, oben mit Aufschrift TELEPHONELetzte Woche ist dann endlich die Karte an Drachenechses Mama angekommen, wie ich von der gehört habe. Das hat dann ja doch schon eine Weile gedauert. Da habe ich ihr dann geschrieben, dass für meine Karte an mich ja nun noch Hoffnung besteht. Es wurden also noch andere Karten anscheinend mit dem Ruderboot ausgeliefert.

Gestern dann endlich…
fiel mir aus meinem Briefkasten zusammen mit meiner Zeitung dann auch meine Karte an mich entgegen. Geschrieben am 22. Oktober – angekommen am 22. November.
Wow.
Das war nicht wirklich schnell. ;o)

Ich habe ja tatsächlich Anfang der Woche mal wieder ein Fotobuch zusammengebaut. Die Gelegenheit war einfach zu günstig – genau wie der Preisnachlass davon. ;o)

Mir schwebt ja durchaus noch ein Buch von unseren kleinen Island-Trip von 2021 vor. Allerdings bin ich in den ganzen Fotos nicht mehr so drinnen und ich will dann auch mögliche Fotos von den anderen mitnutzen… Borkum von letztem Jahr vielleicht auch nochmal… doch jetzt habe ich dann erstmal das frischeste Ereignis verarbeitet. Der Trip nach London. Bin auf das Ergebnis gespannt.

Kuppel der St. Pauls Kathedrale im Vordergrund die Themse, dahinter die City of London School, rechts die Millenium BridgeTheoretisch könnte ich dieses Fotobuch auch online ansehen lassen. Die Sache ist da nur… Ich habe am Sonntag auf dem Rückweg zum Hotel eine junge Dame fotografiert, die gerade dabei war, Blattgold auf ein Geländer aufzutragen. Ich habe sie nicht einfach fotografiert. Nein, ich habe sie ordentlich gefragt, ob ich ein Foto machen kann. Doch nur weil ICH diese Erlaubnis von ihr bekommen habe, heißt das ja nicht, dass ich dieses Foto mit ihr nun aller Welt zeigen kann. Nicht, dass diesen Blog alle Welt ansehen würde. Trotzdem.
Für mein persönliches Fotobuch habe ich ihr Gesicht nicht unkenntlich gemacht – für die Welt kann ich das nun nicht mehr. Also gibt es dieses Buch NICHT online von mir zu sehen. Doch wenn wir uns in der Zukunft mal persönlich sehen sollten, vielleicht habe ich dann das richtige Buch ja dabei? Um Euch zum Ansehen zu nötigen… ;o)

Das jetzt so ein kleiner Nachtrag zu meinem Ausflug an die Themse.

Habe ich noch etwas für Euch?

Es ist ja gerade Black Week und ich habe mir noch nicht einen neuen Monitor bestellt. Das mache ich dann spätestens morgen. Denn bisher ist mein Wunschmonitor nicht noch billiger geworden. Morgen hat er die letzte Chance. Inzwischen braucht mein alter Monitor immer länger. Heute waren es 18 Minuten und 40 Sekunden – gestern waren es „noch“ 16 Minuten und 41 Sekunden. Vor einer Woche waren es noch 14 Minuten 45… Ich sehe da klar einen Trend.
Abwärts.
;o)

Wenn es soweit ist, gibt es bestimmt dann auch eine Mitteilung hier – vielleicht auch mit ein-zwei Fotos.

Bis dahin müsst ihr aber noch etwas warten.
Hoffentlich braucht der Monitor dann nicht so lange hierher wie meine Karte. ;o)

Schatten des Flugzeugs in rundem Regenbogen auf den Wolken

Ein Hoch auf die Technik

Die heutige Technik kann schon toll sein. Oder doch praktisch. ;o) Denn so ist es jetzt ja möglich, in den Flieger einzuchecken… und das, obwohl der Flug erst morgen geht und ich deswegen nicht extra zum Flughafen kommen muss.

Das ist praktisch.

So habe ich also direkt heute morgen für Morgen online eingecheckt. Und habe da jetzt auch einen Fensterplatz erwischt. Yay.

Da war dann nur die Frage, wem ich diesen tollen Umstand direkt mitteilen könnte… Deswegen gibt es jetzt zumindest diesen Kurzbeitrag. Auch noch VOR London. Und ab jetzt wird es schwierig, noch VOR London zu erscheinen. ;o)

Ich habe eben nun noch eine kleine Checkliste für mich geschrieben, was ich morgen alles nicht vergessen sollte. Zum Beispiel meinen Reisepass. Denn das wäre ungünstig. ;o)

Meine Tickets habe ich dieses Mal alle elektronisch auf meinem Communicator. Ticket, Bordkarte, Theaterticket, Hotelbestätigung… Die kann ich schonmal nicht vergessen.

Dann kann ich morgen also irgendwann herkommen und mich anschließend direkt durch die Sicherheitskontrollen quetschen. Ich bin also sehr zuversichtlich, dass ich mein Gate rechtzeitig erreichen sollte.

Und dann auf nach London.

Zumindest meine Bordunterhaltung weiß ich dann schon: mein Fenster. :o)

Flügelspitze vor weißem Hintergrund

Die Zeiten ändern sich

Pferd auf Wiese, im Hintergrund ist die Sonne durch den Morgendunst zu erkennen

Meine Nichte ist jetzt seit einem Monat in Irland.
Ich finde das gut und denke, so etwas hätte ich damals nicht gemacht. Bzw. auf so etwas wäre ich gar nicht gekommen. Was vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich a) „nur“ Realschule gemacht und dadurch b) nach der Schule direkt eine Lehre gemacht habe. Das bedeutet, als ich so alt war wie meine Nichte jetzt, war ich gerade mit meiner Lehre fertig. Danach wurde ich ein halbes Jahr übernommen und musste mich danach eher nach einer neuen Stelle umsehen. Die im Ausland zu suchen, dieser Gedanke wäre mir nicht gekommen. Obwohl… irgendwann hatte ich mal den fixen Gedanken eines Au pair-Jobs. Wann das genau war, kann ich nun aber nicht mehr sagen. Ich hatte zumindest deswegen wenigstens einmal telefoniert… und hatte damit mein Gegenüber überrascht. Einfach durch die Tatsache, dass ich als männliches Wesen mich danach erkundigt hatte.

Lange Haare mit SchneeflockenIch habe ja das Gefühl, dass in dem Programm, bei dem meine Nichte ihr Jahr macht, hauptsächlich junge (und alte?) Damen teilnehmen. Wollen Männer nicht in Ställen arbeiten?
Ok, ich vermute, so sehr haben sich die Zeiten nicht geändert. Pferdeställe sind hauptsächlich immer noch fest in weiblicher Hand.

Doch eigentlich ging es mir mit dem Titel darum, wie sehr sich inzwischen die Kommunikationsmöglichkeiten geändert haben.

Vor etwa zwei Wochen war eine Geburtstagsfeier in der Familie. Und als wir so zusammen saßen, hat meine Nichte meine Schwester angerufen… und dann konnten sie alle mal sehen + Hallo sagen.

Vor 20 Jahren waren wir noch nicht soweit.

Da habe ich aus Rottweil fleißig Briefe geschrieben und ab+zu mal per Festnetz durchgeklingelt, weil mobil telefonieren noch einiges gekostet hat.
Und heute?

Wenn auch momentan so gut wie alles teurer wird… ich denke, auf die Telefon-Flatrates wird das keine Auswirkungen haben.

         *klingeling*

 

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Ausgezwitschert?

Das alte Logo von Twitter - ein blauer Vogel als Umriß.

Alter Twitterlogo

In letzter Zeit nervt mich Twitter immer mehr.

Das ging wohl so langsam los, als der Dummbatz es gekauft hat. Und dann meinte, er wisse alles besser.

Ich habe gerade nachgesehen.
Ich bin bei Twitter seit Januar 2011. Das hatte ich ja bereits in meinem ersten Beitrag zu Twitter im Januar 2022 festgestellt. In dem hatte ich ja auch notiert, dass mich die Werbetweets nerven. Zwischendurch waren sie tatsächlich mal wieder weg, nachdem ich eine Zeitlang konsequent jeden gesponsorten Tweet mit „Mir gefällt die Anzeige nicht.“ bewertet hatte.
Da war zwischendurch mal Ruhe.
Doch die ist wieder vorbei. Jetzt sind es wieder 4 Tweets – 1x Werbung.
Boah… *Augen verdreh*

Sicher, sie wollen damit Geld verdienen. Und bei manchen Dingen bin ich durchaus bereit, dafür etwas zu bezahlen, wenn ich dadurch von Werbung verschont werde. Und wäre Twitter ein gutes Produkt mit gutem Umfeld, wäre das für mich inzwischen auch zu überlegen.
Doch dies ist es durch diesen Dummbatz immer mehr nicht mehr.

Als ich mich angemeldet habe, war dies ja, um Coldmirror zu folgen, wie ja in dem erwähnten Beitrag zu Twitter bereits geschrieben. 2011 wäre ich allerdings nicht unbedingt in der Lage gewesen, dafür etwas zu zahlen. Da wurden die Umsonst-Varianten mitgenommen, wenn ich sie haben wollte.

In der Zwischenzeit war es auch nicht wirklich nötig, dass ich ein Abo hätte machen wollen/müssen. Da ja schließlich so gut wie nie, sprich sehr selten, mal ein gesponsorter Tweet kam.

Dafür kommen sie jetzt. Ohne Ende.
Wenn auch nur über meine mobile Verbindung.
Wenn ich mit Rechner surfe und da über Browser den Twitterfeed auf habe, dann nicht. Da scheint mein Werbungsblocker gut zu funktionieren.

Doch es ist inzwischen ja nicht alleine die Werbung.

Es ist in der Zwischenzeit auch das ganze Drumherum. Die nette Umgebung *hust*, die der Dummbatz gefördert hat. Bots mit gefühlt 1000 Nummern am Ende der Kennung, die versuchen, für Russland Stimmung zu machen. Die ganzen blauen Haken, die einfach unter aller Kanone sind und dann die ständigen Einfälle + Ergüsse des Herrn Dummbatz selber. Ey, es ist bald nicht mehr zum Aushalten hier.

Das letzte, was ihm nun eingefallen ist, wäre, dass er das Logo ändern will geändert hat. Nach dem Motto „Bye, bye, Vogel.“

Ich bin inzwischen echt am Überlegen, bei Twitter den Abflug zu machen. Weil für mich so langsam die negativen Punkte bei weitem überwiegen. Ich will nun aber nicht 1000 mal verkünden, dass ich bei Twitter gehe – und dann doch weiter bleibe.

Deswegen habe ich hier jetzt mal meine Gedanken dazu breitgetreten – und nach dem Veröffentlichen werde ich diesen Beitrag auch wieder bei Twitter – oder X? – verlinken. Und ich habe das Gefühl, das es möglicherweise nicht mehr viele Tweets von mir werden.

Daher nicht wundern, sollte ich da auf einmal weg sein.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

London kann kommen

Schwarz-weiß-Stadtplan von London aus dem Spiel Scotland Yard. Hier sind die Straßen mit den Straßennamen beschriftet.

Ach, mal ganz schnell zwischendurch eingeschoben möchte ich mitteilen, dass mein London-Trip nun kommen kann.

Vor gut einem Monat hatte ich ja berichtet, dass es für mich im Oktober nach London geht, um mir dort ein Theaterstück anzusehen. Wer das nochmal nachlesen will, kann gerne hier nachsehen.

Cover des Soundtracks zum Theaterstück des National Theatre "The Ocean at the End of the Lane" Music from Jherek Bischoff Ein Junge steht mit dem Rücken zum Betrachter im Gegenlicht auf einem Feldweg, links und rechts steht das Wasser. Links ist ein dunkler Wald , vor dem Jungen türmen sich Wolkenberge. Im Zentrum der Wolkenberge über dem Junge sind Blitze zu sehen. Rechts auf dem Cover liegt noch eine Postkarte mit dem gleichem Motiv.Vor einem Monat hatte ich die Theaterkarten für GMS und mich bereits gesichert, sowie meine Unterkunft, damit ich mein müdes Haupt zur Ruhe betten kann. ;o)

Das Einzige, was noch gefehlt hatte, war mein Flug.

Ich hatte zwar auch mal nachgesehen, wie es denn mit dem Zug aussehen würde, nach London zu kommen…
Nun – die Dauer einer Fahrt liegt da mindestens bei 7,5 Stunden – und wer unsere Deutsche Bahn und ihr Verspätungs- und Ausfallproblem kennt, kann sich vorstellen, dass dies durchaus auch länger werden kann. Vom Preis noch nicht mal gesprochen.
Deswegen habe ich mich nach Flügen umgesehen – und heute (endlich) Hin- und Rückflug gesichert.

Ich fliege jetzt beide Male über London Heathrow – und das dauert längst nicht so lange wie Zug fahren.
Die Freundin von GMS aus Köln macht auch nach London in nächster Zeit, und das mit dem Zug – doch da fallen alleine schon die zwei Stunden bis Köln von hier aus weg. Da wäre das schon eher zu überlegen, doch so…

Dann bleibt für mich jetzt noch zu überlegen: Was mache ich da sonst noch so?

Doch ich denke, meine Überlegungen lasse ich hier dann ein anderes Mal einfließen. Wenn ich vielleicht etwas mehr geplant/überlegt habe.

Ich wünsche Euch einen schönen Sommer – hoffentlich nicht ZU heiß.

Das Spielfeld von Scotland Yard - ein bunter London-Stadtplan, bei dem die ganzen Kreuzungen mit Zahlen durchnummeriert sind und dazwischen farbige Straßenmarkierungen diese Kreuzungen verbinden. Gelbe Straßenverbindungen sind die Taxistrecken, Grün ist Bus und Rot U-Bahn.

Ausbruch Nummer 3 in Jahr 3

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Es hat inzwischen fast auch was von ‚alle Jahre wieder‘.

Vorletztes Jahr ist in Island auf der Reykjanes-Halbinsel unterhalb von Reykjavík ein Vulkan ausgebrochen. Der Fagradalsfjall.
Der erste Ausbruch dauerte gut ein halbes Jahr – und natürlich hat der Vulkan seine Tätigkeit zwei-drei Wochen, bevor wir es hingeschafft haben, eingestellt.
Über den Trip habe ich mich ja hier ausgelassen.

Letztes Jahr hat sich dann eine neue Eruption ereignet. Im Lavabereich vom vorletzten Jahr. Darüber habe ich dann ja hier geschrieben.

In der Zwischenzeit standen seitdem dann ja eher andere Vulkane auf Island im Verdacht, auszubrechen, bevor es beim Fagradalsfjall wieder losgeht. Doch der hat alle anderen nun eines Besseren belehrt.
Vor gut einer Woche ging es wieder los mit Tausenden Erdbeben bis in den Bereich von 4 und leicht darüber. Dies führte zu der Vermutung, dass mit einer Eruption in den nächsten (letzten) Tagen zu rechnen ist.

Und gestern war es dann mal wieder soweit.

Die nächste Eruption läuft.

Wieder hatten mbl.is und RÙV auf ihren YouTube-Kanälen die Streams gestartet. Und gestern gegen 16:40 Uhr Ortszeit begann die neue Eruption. Geschickterweise versteckte sie sich hinter dem Berg, auf dem die eine Kamera für den RÙV-Livestream steht. So war als erstes nur Rauch zu sehen, der ins Bild wehte.
Gewusst wie. ;o)

Ursprünglich hatte sich wohl eine Spalte von fast 900 Metern geöffnet, aus der dann die Lava ausgetreten ist.
In diesem Bildschirmfoto von gestern Abend ist gut die lange Feuerreihe zu sehen.

Bildschirmfoto der neuen Eruption Die Uhrzeit wird angezeigt mit 2023-07-10 21:56:26 Die obere Bildschirmhälfte zeigt eine Wolkendecke. Darunter zieht sich in einer langen Linie austretendes Feuer = Lava und ein Lavafluß nach links. Es raucht sehr stark darum herum, da das Moos der Ebene durch die Lava verbrannt wird.

Bildschirmfoto
Quelle YouTube-Kanal von RÚV

Nach gut 18 Stunden Eruptionsdauer hat sich der Ausbruch nun auf den mittleren Bereich der ursprünglichen Spalte konzentriert. Auch hat sich der Ausfluss wohl auf eine Menge von 10 Kubikmetern pro Sekunde reduziert, soweit ich dies auf der Seite von RÚV ersehen kann. Das ist auch auf dem zweiten Bildschirmfoto von vor etwa einer Stunde zu erkennen. Also, nicht die Menge, aber dass sich die Eruption auf eine Stelle konzentriert.

Bildschirmfoto der neuen Eruption Es ist hell, die Uhrzeit zeigt an 2023-07-11 09:33:53 Der Spalt scheint nicht mehr ganz geöffnet, sondern konzentriert sich wohl auf einem Kraterbereich in der rechten Bildhälfte.

Bildschirmfoto
Quelle YouTube-Kanal von RÚV

Dann bleibt jetzt abzuwarten, wie lange dieser Ausbruch durchhält.
Ich habe nun keine Pläne, direkt wieder hinzufliegen – auch, weil ich eh keine freien Tage mehr habe. Aber GMS und der Balkonbauer wurmt es schon etwas, dass sie jetzt nicht dort sind.
Doch ich denke, der schafft das auch gut alleine, ohne dass wir dabei sind. ;o)

Ist ja nicht das erste Mal – und wahrscheinlich nicht das letzte. Wir sehen uns dann nächstes Jahr hier zum nächsten Ausbruch wieder. ;o)

Steine und ein "Pflatschen" erkaltete Lava

Kleiner Prinz-Vibes…

Rote Blume in einem großen Betonkreis

Gestern auf dem Heimweg das erste Mal gesehen – heute musste ich doch ein Foto davon machen.
Auf meinem Instagram-Account habe ich es schon veröffentlicht – doch für alle anderen hier einfach auch noch:

Als ich diesen Betonklotz und das Blümchen darinnen gesehen habe, in der Betonwüste rund um den Flughafen, musste ich an den Kleinen Prinzen denken.
Auch wenn es sich hier nicht um eine Rose handelt – aber Rot ist Rot. ;o)
Deswegen – zum Abschluss der Feiertage hier für Euch – ein paar Kleiner Prinz-Schwingungen.

Elektronische Zauberei

Berghänge und Schneefelder Auf dem Schnee direkt vor der Kamera sind drei Schatten zu sehen, aber keine Personen, die diese Schatten werfen. (Der mittlere Schatten ist der vom Fotografen.)

Zum Ende des Monats nur noch ein kleiner, schneller Beitrag.

Mein Communicator hat nämlich einen neuen Trick gelernt. Den hatte Wixhausen schon längst erwartet, da er bereits vor ein paar Monaten nach diesem Trick gefragt hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte GMS diesen Trick bereits auf ihrem Communicator. Der war/ist halt auch das neueste Modell.
Doch wie ich vorgestern so auf den Communicator schaue, sagt der mir, dass dieser Zaubertrick nun auch auf meinem älteren Communicator angekommen ist:
Der Magische Radierer!

Er kann nun von aufgenommenen Fotos Leute verschwinden lassen – oder was immer mensch halt gerne von einem Foto verschwinden lassen wollte.

Natürlich musste ich das direkt mal ausprobieren. Der erste Versuch war schon sehr interessant. Doch ich musste das noch ein wenig mehr ausreizen.
Also habe ich Wixhausen und GMS von dem Foto aus Island verschwinden lassen. Doch damit jeder sehen kann, DAS da mal jemand war, habe ich die Schatten dagelassen. Sonst wäre es ja witzlos. ;o)
Dieses Ergebnis seht ihr also oben.

Dann habe ich jetzt nur für diesen Beitrag nochmal mit einem Foto vom Skógafoss experimentiert.
Wer den Skógafoss kennt, weiß, dass vor ihm meist immer viele Leute herumlaufen. Besonders natürlich in den Sommermonaten. Als wir 2021 im September dort waren, war da mal nicht ganz so viel los.
So habe ich ein Foto, in dem nur 2-3 Leute klein davor herumstehen. Da musste ich den Radierer nun auch nochmal anwenden. *Simsalabim!*

Der Wasserfall Skógafoss mit Regenbogen Vor dem Wasserfall sind auf dem Geröll drei Leute zu sehen.

Der Wasserfall Skógafoss mit Regenbogen und ohne Leute auf den Steinen davor

Ich finde diese Möglichkeit durchaus interessant, und wenn ich mir das Foto ganz oben mit den Schatten ansehe, auch ganz lustig. Doch natürlich musste ich dieses Foto nun noch ganz bearbeiten, und habe die Schatten auch verschwinden lassen. Und wenn jemand nur einen kurzen Blick darauf wirft, werden da mögliche kleine Fehler wohl gar nicht auffallen.
Da bin ich mir gerade nicht sicher, ob ich dies nicht sogar ein wenig erschreckend finde. Wer weiß, was mit diesem simplen Werkzeug direkt im Communicator alles angestellt werden kann? Denn ob wirklich alle Leute es nur nutzen, um mal eine Person, die nicht mehr zur Freundesgruppe gehört, aus einem Gruppenfoto zu entfernen? Schau’n wir mal. Und dann mal sehen, ob wir es auch wirklich erkennen, dass da was verändert wurde.

Berghänge und Schneefelder Nun sind keine Schatten mehr sichtbar

DRAMAtisch

Commedia Dell'Arte-Maske von einem Totenschädel, mit Filter bearbeitet

Die Sache, über die ich jetzt schreiben werde, fand gestern statt.

Ich hatte letztes Jahr von meinen Besuchen des Theaterstückes „Wachen! Wachen!“ von den Dramateuren berichtet. Die Aufführungen fand ich ziemlich gut – und sie haben in mir tatsächlich mal wieder Interesse an der Bühne geweckt. Ich habe ihnen damals auch mal geschrieben… allerdings da nie etwas als Antwort gehört. Nun gut. (Anscheinend haben/hatten sie starke Spam-Probleme.)
Letzte Woche haben sie nun über ihren IG-Account zum ersten DRAMAtisch eingeladen: Einen Stammtisch im Brückenkopf, einem Kultlokal hier in Hanau, mit der Möglichkeit für Nicht-Dramateure, dazuzustoßen und sich mal mit Dramateuren in Ruhe auszutauschen.
Nachdem ich meinen Dienstplan hatte, habe ich mich dann dafür einfach mal angemeldet. Wenn sich schonmal die Gelegenheit bietet, solche Kontakte zu knüpfen… da musste ich sie einfach nutzen.

Handpuppendrache Eroll auf einem Stuhl, mit gelber Rose im Maul. Seine Farbe ist grünlich - und er hat zwei extra große NasenlöcherEs waren nette zwei Stunden. Die Begrüßung war offen und interessiert und ich denke, ich habe mich nicht zu sehr blamiert. Das ist für mich ja immer so ein komisches Gefühl, wenn ich das erste Mal mit festen Strukturen bzw. Gruppen in Kontakt komme. Doch die zwei Stunden liefen gut.

Wir haben über meine beiden Besuche der Aufführungen gesprochen, über die Bücher der Scheibenwelt und die Scheibenwelt-Convention. Später auch noch ein wenig über die letzten Stücke, bei denen ich mitgemacht habe. Hauptsächlich wegen der Spielstätte, dem Hans-Böckler-Haus. Denn da hat einer von ihnen gegen Ende des Monats Aufführungen mit der Gruppe, die er jetzt anleitet. Nämlich der Confusion 2.0 – die Neuauflage einer meiner alten Theatergruppen. Neuauflage deshalb, weil die Confusion die Pandemie nicht überlebt hat und sich die alte Chefin in den Ruhestand zurückgezogen hat. Und er leitet nun die Wiederbelebung, sozusagen.

Ich war einer von zwei neuen Gesichtern bei diesem Abend. Das zweite Gesicht war auch ein männliches, und ich denke, wir waren recht unterschiedlich.
Bin ich irgendwo neu, führe ich nicht gleich die Unterhaltung an. Es sei denn, es ist eines meiner Herzensthemen, wie z.B. die Scheibenwelt. Sonst höre ich eher erst mal zu, beteilige mich aber auch mit Einwürfen.

Das zweite Gesicht war da – für mich gefühlt – anders. Sehr auskunftsfreudig, über sich + was er schon so gemacht hat, so nebenbei eingestreut. Außerdem viel aktiver in der Gesprächsführung.
Ich glaube, das könnte auch eine Art von Unsicherheit-kompensieren gewesen sein. Oder vielleicht wünsche ich mir das auch nur. *schulterzuck*

Da ich heute aber wieder früh aufstehen durfte, habe ich mich dann um 9 verabschiedet. Jedoch nicht, ohne vorher noch gesagt zu haben, dass dies ein schöner Abend war und ich gerne bei einer Fortsetzung wieder mitmachen würde. Von daher wäre eine Mitteilung über IG vielleicht wieder ganz praktisch.

Jetzt habe ich also wenigstens mal einen Teil der Gruppe getroffen und wir haben uns unterhalten. Schauen wir, wann dies das nächste Mal passieren wird. Doch der Erstkontakt ist hergestellt.
Das ist doch schon mal etwas. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund