Ausgezwitschert?

Das alte Logo von Twitter - ein blauer Vogel als Umriß.

Alter Twitterlogo

In letzter Zeit nervt mich Twitter immer mehr.

Das ging wohl so langsam los, als der Dummbatz es gekauft hat. Und dann meinte, er wisse alles besser.

Ich habe gerade nachgesehen.
Ich bin bei Twitter seit Januar 2011. Das hatte ich ja bereits in meinem ersten Beitrag zu Twitter im Januar 2022 festgestellt. In dem hatte ich ja auch notiert, dass mich die Werbetweets nerven. Zwischendurch waren sie tatsächlich mal wieder weg, nachdem ich eine Zeitlang konsequent jeden gesponsorten Tweet mit „Mir gefällt die Anzeige nicht.“ bewertet hatte.
Da war zwischendurch mal Ruhe.
Doch die ist wieder vorbei. Jetzt sind es wieder 4 Tweets – 1x Werbung.
Boah… *Augen verdreh*

Sicher, sie wollen damit Geld verdienen. Und bei manchen Dingen bin ich durchaus bereit, dafür etwas zu bezahlen, wenn ich dadurch von Werbung verschont werde. Und wäre Twitter ein gutes Produkt mit gutem Umfeld, wäre das für mich inzwischen auch zu überlegen.
Doch dies ist es durch diesen Dummbatz immer mehr nicht mehr.

Als ich mich angemeldet habe, war dies ja, um Coldmirror zu folgen, wie ja in dem erwähnten Beitrag zu Twitter bereits geschrieben. 2011 wäre ich allerdings nicht unbedingt in der Lage gewesen, dafür etwas zu zahlen. Da wurden die Umsonst-Varianten mitgenommen, wenn ich sie haben wollte.

In der Zwischenzeit war es auch nicht wirklich nötig, dass ich ein Abo hätte machen wollen/müssen. Da ja schließlich so gut wie nie, sprich sehr selten, mal ein gesponsorter Tweet kam.

Dafür kommen sie jetzt. Ohne Ende.
Wenn auch nur über meine mobile Verbindung.
Wenn ich mit Rechner surfe und da über Browser den Twitterfeed auf habe, dann nicht. Da scheint mein Werbungsblocker gut zu funktionieren.

Doch es ist inzwischen ja nicht alleine die Werbung.

Es ist in der Zwischenzeit auch das ganze Drumherum. Die nette Umgebung *hust*, die der Dummbatz gefördert hat. Bots mit gefühlt 1000 Nummern am Ende der Kennung, die versuchen, für Russland Stimmung zu machen. Die ganzen blauen Haken, die einfach unter aller Kanone sind und dann die ständigen Einfälle + Ergüsse des Herrn Dummbatz selber. Ey, es ist bald nicht mehr zum Aushalten hier.

Das letzte, was ihm nun eingefallen ist, wäre, dass er das Logo ändern will geändert hat. Nach dem Motto „Bye, bye, Vogel.“

Ich bin inzwischen echt am Überlegen, bei Twitter den Abflug zu machen. Weil für mich so langsam die negativen Punkte bei weitem überwiegen. Ich will nun aber nicht 1000 mal verkünden, dass ich bei Twitter gehe – und dann doch weiter bleibe.

Deswegen habe ich hier jetzt mal meine Gedanken dazu breitgetreten – und nach dem Veröffentlichen werde ich diesen Beitrag auch wieder bei Twitter – oder X? – verlinken. Und ich habe das Gefühl, das es möglicherweise nicht mehr viele Tweets von mir werden.

Daher nicht wundern, sollte ich da auf einmal weg sein.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Neue Überlegungen der zweirädrigen Art

 

Ich hatte vor einer ganzen Weile mal den Gedanken, dass ich irgendwie nicht wirklich Lust habe, immer mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren oder zu laufen. Stattdessen könnte ich doch auch mal mit dem Fahrrad fahren. Doch es ist ja bekannt, wie sicher heutzutage Fahrräder sind, die an öffentlichen Fahrradständern wie z.B. dem Bahnhof angeschlossen sind – über mehrere Stunden. Und ich würde ungern nach der Arbeit bei meinem Fahrrad ankommen, um dann festzustellen, dass es sich verkrümelt oder zweigeteilt hat.

Metallene Fahrradboxen, 30 insgesamt, je 15 Stück neben- und aufeinander

Jetzt wurden dieses Jahr am Hauptbahnhof neue Fahrradboxen aufgebaut. Schön fest verschließbare Boxen. Ich hatte sie mal gezählt – es waren mehr als 20, glaube ich.
(30 – um genau zu sein.)
Eine gute Vergrößerung der Anzahl an Fahrradboxen, die es bisher am Bahnhof gab. Da tauchte das erste Mal der Gedanke auf, sich doch einfach mal danach zu erkundigen.
Nun ja, einfach…

Wobei, das ‚danach erkundigen‘ war auch einfach. Ich habe mich vor bald 8 Wochen einfach aufgerafft und mal bei der angegeben Telefon-Nummer der Stadt angerufen. Da konnte mir die Person zwar nicht sagen, ob noch eine Box frei ist, aber wie teuer das Vergnügen einer Fahrradbox wäre. Das war ja zumindest schonmal etwas. Und ob der Verfügbarkeit bin ich einfach mit meinem Gegenüber am Telefon verblieben, das ich eine E-Mail schreibe.
Gesagt, getan.
Das fiel alles noch unter den Einfach-Bereich.

Und dann hieß es warten.

Und warten.

Nach zwei Wochen habe ich nochmal eine kleine Erinnerung an meine Mail geschrieben. Das war vor gut einem Monat.

In der Zwischenzeit hatte ich schon gar nicht mehr daran gedacht – bis letzten Freitag. Da war meine erste Mail inzwischen 7 Wochen alt. Ich hatte immer noch nichts gehört, und nach dieser Wartezeit auf eine recht einfache Ja-Nein-Frage, juckte es mich langsam in den Fingern, ein wenig Lärm zu machen.

Dieser Lärm fiel dann doch leiser aus. Da nämlich am Freitag ein kleiner, stolzer Bericht zu diesem Stadt-Arbeitsbereich getwittert wurde, und ich dann als Reaktion darauf mal gefragt habe, warum eine einfache Mail-Antwort 7 Wochen braucht.

Darauf hat mich tatsächlich ein Mitarbeiter der Stadt per DM über Twitter angeschrieben und nach genauen Daten meiner Mail zum Weiterleiten gefragt. Die hat er abends noch bekommen… und gestern war ENDLICH die Antwort in meinem Postfach.
Ich könnte also tatsächlich eine der Fahrradboxen mieten.

Yay!

Was bedeutet das nun für mich?

Ich könnte also eine Fahrradbox mieten und dann mit dem Fahrrad zum Hauptbahnhof fahren, statt mit dem Auto. Oder zu laufen.
Was bräuchte ich dafür?

Ein Fahrrad.

Ja.
5 Fahrräder auf dem Hof vor dem Museum stehendIch habe so etwas tatsächlich in meinem Keller stehen. Sogar zwei davon. Denn zu Beginn der Pandemie und der erhöhten freien Zeit, kam bei mir das erste Mal der Gedanke an ein neues Fahrrad auf. Denn das Fahrrad, welches zu diesem Zeitpunkt noch alleine im Keller stand, war da auch schon über 20 Jahre alt.
Ja, sicher würde da auch eine einfache Überholung helfen. Doch ich fand da, es wäre mal Zeit für etwas Neues.
Stattdessen habe ich erstmal ein Fahrrad von meinem VvO ausgeliehen bekommen, dass bei meinen Eltern ungenutzt herumstand. Mit dem habe ich dann die Fahrradtour bestritten, die wir im Mai vor 2 Jahren gemacht haben.
Habe ich darüber geschrieben? *Blätter… blätter*
Anscheinend habe ich es hier nur mal im Allgemeinen erwähnt.

Bei dieser Fahrradtour wurde mir klar, dass, so ungebraucht das Fahrrad von meinem VvO auch ist oder war… ich mag es nicht. Der Hauptgrund davon war + ist die Rücktrittbremse. Mit so etwas bin ich seit 20 Jahren nicht mehr gefahren. Und ich will damit auch nicht wieder anfangen.
Sorry, Papa.

Seit der Fahrradtour und zwei kleinen Ausflügen von mir, plus einmal zum Minigolfen + Pizza essen mit meinen Niffen, stand es tatsächlich auch nur in meinem Keller. Zusammen mit meinem alten.
Warum also ein neues Fahrrad?

Zwei Fahrräder auf einem Autogepäckträger, hinten am Auto befestigtIch denke, dass ich es dann recht oft zum auf-die-Arbeit-fahren nutzen werde. Und vielleicht bin ich dann ja auch inspiriert, wieder eigene Runden zu drehen?
Träumen darf erlaubt sein. ;o)

Ich denke nun also – zum jetzigen Aufschreib-Zeitpunkt – dass ich die Box mieten werde. Vielleicht sogar schon direkt ab Anfang September? Hmm… Und eventuell werde ich mich am Freitag mit Wixhausen treffen, damit wir mal zusammen nach Fahrrädern schauen. Denn er ist inzwischen ein fleißiger Radfahrer und hat von daher einen ganz anderen Blick auf die Materie.

Ich sehe für Euch also weitere Beiträge in 2-Rad-Richtung in der Zukunft stehen.

;o)

 

Twitter…

Nebelschwaden

Ach ja, die sozialen Kanäle.

Wie zum Beispiel Twitter.

Bei Twitter bin ich nun seit Januar 2011. Das sind jetzt 11 Jahre.

Angemeldet habe ich mich da, weil ich Coldmirror folgen wollte. Hm… bedeutet das, dass ich sie vor 11 Jahren für mich entdeckt habe? Gute Frage.

Meine Kennung dort ist die gleiche wie hier der Namen meines Blogs, natürlich ohne das .blog. ;o) Dafür mit dem Klammeraffen davor.

Die Nutzung in den 11 Jahren war unterschiedlich. Erst war es nur eine Anmeldung. Und irgendwann habe ich dann tatsächlich doch mehr gelesen. Und auch mal geschrieben. Bis ich dann soweit war, alles lesen zu wollen, was in der Zwischenzeit seit meinem letzten Lesen so dazugekommen war.

Dank Twitter bin ich davon jetzt wieder geheilt.

Auch haben sie es irgendwie geschafft, jetzt tatsächlich mehr Werbe-Tweets zu schalten… Ewigkeiten habe ich keine Werbung gesehen. Vielleicht alle Jahre mal ein gesponserter Tweet. Dann ging es letztes Jahr auf einmal los. Jeder vierte oder fünfte Tweet war „gesponsert“. Habe ich die am Anfang alle mit „Nicht interessiert“ gewertet, gelingt es mir jetzt gut, sie zu ignorieren und über sie hinwegzusehen.

Doch als sie im Oktober/November die Neuerung eingeführt haben, dass sich der Twitter-Feed nicht mehr automatisch im Browser aktualisiert… tja.

Es ist für mich etwas anderes, wenn ich 2-3 Stunden Abwesenheit von Twitter durch langes Hochwischen ausgleiche – wenn ich nicht weiß, wie viel ich verpasst habe.
Jetzt aktualisieren sich die Beiträge nicht mehr von selbst. Stattdessen bleibt der letzte Beitrag, der gelesen wurde, oben stehen… und darüber kann ich nun sehen, wie viele Tweets seitdem gezwitschert wurden.

Wenn ich nun ein oder zwei Stunden nicht bei Twitter nachgesehen habe, z.B. weil ich vielleicht einen neuen Beitrag vorgeschrieben  oder abgetippt habe… und ich sehe dann da „101 Beiträge“…

Entschuldigung.

Ich scrolle nicht Ewigkeiten nach unten, bis ich vielleicht meinen zuletzt gelesenen Beitrag finde, nur um danach wieder nach oben zu lesen… damit da dann wieder eine neue Beitragszahl in unbekannter Größe dazugekommen ist.

Nope.

Dies betrifft tatsächlich nur die Browser-Variante. Die ich jedoch nutze, wenn ich zu Hause an meinem Lapi oder dem neuen Spielzeug sitze. Da werde ich sicher nicht über den Communicator surfen. Der soll sich ja auch mal erholen.

So verbringe ich also viel weniger Zeit im Twitterversum.
Bestimmt genau das, was sie damit erreichen wollten. Also vielen Dank, Twitter, für die erfolgreiche Entwöhnung von dir über meinen Browser.
Nicht mehr so viel lesen „müssen“.
Besten Dank.

Gut, dadurch bin ich bei vielen, denen ich folge, vielleicht nicht mehr ‚Up-to-date‘, und es gibt nicht mehr so viele Herzchen von mir. Aber ein Herzchen von mir macht oft nicht so den Unterschied.
Vielleicht bei ein oder zwei.
Für die: Sorry. *Schulterzuck*

Dann hatte ich ja Anfang des Monats beschlossen, meine Blogbeiträge mit Twitter zu verknüpfen. Hatte ich ja auch am 2. Januar gezwitschert. So wurden alle neuen Blogbeiträge direkt bei Twitter gezwitschert.

Allerdings… ich habe das jetzt für 7 Beiträge gemacht. Dies wird der achte. Und ich muss sagen… ich bin mit dem Ergebnis nicht so ganz zufrieden.

Damit meine ich jetzt nicht, dass ich keine Steigerung bei Lesern feststellen  könnte… soweit habe ich es gar nicht ausgewertet. Außerdem wäre da die Beitragsmenge noch zu gering, denke ich. Zumindest habe ich bis jetzt – Sonntag, 13:08 Uhr Schreibzeit – für Januar 2022 bereits 105 Aufrufe. Januar 2021 hatte ich gerade mal 61. Da hatte ich aber auch nur 2 Beiträge überhaupt geschrieben. Dieser Beitrag ist jetzt mein 9ter für 2022. Von daher kann ich das eh nicht vergleichen.

Aber darum geht es mir auch nicht.
Nein, mich stört da eher die Präsentation bei Twitter. Das ist dann nämlich einfach nur der Titel des Blogbeitrags, und vielleicht ein Foto dazu – sofern ich eines im Beitrag hatte. Und das war’s.

Klar, darunter kann mensch dann einfach auf den entsprechend verlinkten + angezeigten Beitrag klicken und selbst sehen, um was es in dem Beitrag geht. Aber… nun ja… ich finde das nicht ganz so schön. Ich denke, besser wäre es, wenn ich noch ein-zwei Sätze zum entsprechenden Beitrag schreiben würde als jetzt so „Hier. Nimm. Friss.“
Quasi.

Auch empfinde ich eventuell jetzt manche Sachen tatsächlich nicht wirklich als SO wichtig… und dann werden möglicherweise Leuten viele Beiträge einfach nur so vorgesetzt. Vor allem, wenn ich wieder einen Lauf habe.
Von daher denke ich, wird dies auch schon wieder der letzte direkt verlinkte Beitrag zu Twitter gewesen sein. Und in Zukunft werde ich wohl die Beiträge, die ICH möchte, selbst manuell bei Twitter posten. Dann kann ich nämlich auch noch etwas dazu schreiben, sofern ich das will.

Nur, das Ihr Bescheid wisst. ;o)

Habt noch einen schönen Sonntagabend – und damit ist mein neues Schreibbuch eingeweiht – und das neue Spielzeug als Erfassungsgerät. :o)

Kleiner Schreibtisch mit PC und zwei funktionierenden Monitoren

Namensvergabe

Ich finde es ja interessant… wie man andere Personen seines Umkreises in den öffentlichen Medien wie jetzt z.B. Twitter oder auf Blogs benennt.

Eine Bekannte, die vor meiner Zeit schon einen Blog betrieben hatte, auf dem sie wirklich Tagebuchmässig geschrieben hat, was sie macht – und vor allem auch, das + was sie gegessen hat. Was Sinn machte bei ihr, da sie essstörungserfahren war… So war das mit dem Essen wohl auch eine eigene Erinnerung + Mahnung. Aber mir ging es ja um die Namensvergabe.

Diese Bekannte hat alle Personen, von denen sie berichtet hat, mit Buchstaben abgekürzt: A.; C.; usw. Ich nehme an, da waren die Buchstaben die ersten Buchstaben der Namen, der Einfachheit halber. Andere Personen bezeichnen z.B. ihre Kinder als K1; K2; K3…

Adam Savage von den ursprünglichen Mythbusters spricht von seinen Söhnen von „Thing 1“ und „Thing 2“.

Auch ich habe da ja so meine Eigenheiten. Wahrscheinlich wegen dem ersten Beispiel mit den Buchstaben. Ich versuche jetzt, die Leute zu umschreiben, wenn sie noch keinen Eigennamen von mir bekommen haben; wie jetzt Drachenechse, Fuchs oder die Banane.

Ich habe eben mal in meinen Anfängen nachgesehen, da waren es entweder Freunde oder Nachbarin oder Theaterrollen.

Doch tatsächlich habe ich kurz vor meinem ersten WGT-Beitrag mit Namensabkürzungen gearbeitet – und im WGT-Blog mit Vornamen. Da fielen die Namen Thomas + Astrid. Denn seien wir ehrlich: Thomase gibt es viele, genauso wie Astrids. Solange ich nicht den vollen Namen ausschreibe, wie z.B. Max Mustermann, ist ja eigentlich nichts gegen zu sagen. Denn selbst, wenn ich jetzt sagen würde, Banane heißt eigentlich Hans (tut er nicht), weiß doch trotzdem keiner, welcher Hans gemeint ist.

Warum also immer dieser Drang des Umschreibens und/oder Neubenennens? Warum kann ich die Leute nicht einfach Sebastian, Alexandra oder Martina nennen? Warum denke ich mir Spitznamen aus und benutze sie dann hier im Blog, wie z.B. Nachteule?

Am Platzmangel kann’s nicht liegen. Sonst würde ich auch „X“, „Y“ + „Z“ schreiben. Klar, wenn die Personen mit mir verwandt wären, ließe sich dann leichter ein voller Name herausbekommen. Doch mit einem einfachen Vornamen?

Sollte ich in Zukunft also wieder mal auf Vornamen zugreifen?

Ich weiß es nicht, fällt mir echt schwer. Ich mag das Namengeben – so dass derjenige weiß, ich berichte von/über ihn, aber andere vielleicht nicht.

Wie handhabt IHR das eigentlich so in euren (möglichen) Blogs – oder wie würdet ihr es machen?

Würde mich mal interessieren.

Freundlichst,

Der ja auch nicht wirklich Hebus heißende. ;o)