Twitter…

Nebelschwaden

Ach ja, die sozialen Kanäle.

Wie zum Beispiel Twitter.

Bei Twitter bin ich nun seit Januar 2011. Das sind jetzt 11 Jahre.

Angemeldet habe ich mich da, weil ich Coldmirror folgen wollte. Hm… bedeutet das, dass ich sie vor 11 Jahren für mich entdeckt habe? Gute Frage.

Meine Kennung dort ist die gleiche wie hier der Namen meines Blogs, natürlich ohne das .blog. ;o) Dafür mit dem Klammeraffen davor.

Die Nutzung in den 11 Jahren war unterschiedlich. Erst war es nur eine Anmeldung. Und irgendwann habe ich dann tatsächlich doch mehr gelesen. Und auch mal geschrieben. Bis ich dann soweit war, alles lesen zu wollen, was in der Zwischenzeit seit meinem letzten Lesen so dazugekommen war.

Dank Twitter bin ich davon jetzt wieder geheilt.

Auch haben sie es irgendwie geschafft, jetzt tatsächlich mehr Werbe-Tweets zu schalten… Ewigkeiten habe ich keine Werbung gesehen. Vielleicht alle Jahre mal ein gesponserter Tweet. Dann ging es letztes Jahr auf einmal los. Jeder vierte oder fünfte Tweet war „gesponsert“. Habe ich die am Anfang alle mit „Nicht interessiert“ gewertet, gelingt es mir jetzt gut, sie zu ignorieren und über sie hinwegzusehen.

Doch als sie im Oktober/November die Neuerung eingeführt haben, dass sich der Twitter-Feed nicht mehr automatisch im Browser aktualisiert… tja.

Es ist für mich etwas anderes, wenn ich 2-3 Stunden Abwesenheit von Twitter durch langes Hochwischen ausgleiche – wenn ich nicht weiß, wie viel ich verpasst habe.
Jetzt aktualisieren sich die Beiträge nicht mehr von selbst. Stattdessen bleibt der letzte Beitrag, der gelesen wurde, oben stehen… und darüber kann ich nun sehen, wie viele Tweets seitdem gezwitschert wurden.

Wenn ich nun ein oder zwei Stunden nicht bei Twitter nachgesehen habe, z.B. weil ich vielleicht einen neuen Beitrag vorgeschrieben  oder abgetippt habe… und ich sehe dann da „101 Beiträge“…

Entschuldigung.

Ich scrolle nicht Ewigkeiten nach unten, bis ich vielleicht meinen zuletzt gelesenen Beitrag finde, nur um danach wieder nach oben zu lesen… damit da dann wieder eine neue Beitragszahl in unbekannter Größe dazugekommen ist.

Nope.

Dies betrifft tatsächlich nur die Browser-Variante. Die ich jedoch nutze, wenn ich zu Hause an meinem Lapi oder dem neuen Spielzeug sitze. Da werde ich sicher nicht über den Communicator surfen. Der soll sich ja auch mal erholen.

So verbringe ich also viel weniger Zeit im Twitterversum.
Bestimmt genau das, was sie damit erreichen wollten. Also vielen Dank, Twitter, für die erfolgreiche Entwöhnung von dir über meinen Browser.
Nicht mehr so viel lesen „müssen“.
Besten Dank.

Gut, dadurch bin ich bei vielen, denen ich folge, vielleicht nicht mehr ‚Up-to-date‘, und es gibt nicht mehr so viele Herzchen von mir. Aber ein Herzchen von mir macht oft nicht so den Unterschied.
Vielleicht bei ein oder zwei.
Für die: Sorry. *Schulterzuck*

Dann hatte ich ja Anfang des Monats beschlossen, meine Blogbeiträge mit Twitter zu verknüpfen. Hatte ich ja auch am 2. Januar gezwitschert. So wurden alle neuen Blogbeiträge direkt bei Twitter gezwitschert.

Allerdings… ich habe das jetzt für 7 Beiträge gemacht. Dies wird der achte. Und ich muss sagen… ich bin mit dem Ergebnis nicht so ganz zufrieden.

Damit meine ich jetzt nicht, dass ich keine Steigerung bei Lesern feststellen  könnte… soweit habe ich es gar nicht ausgewertet. Außerdem wäre da die Beitragsmenge noch zu gering, denke ich. Zumindest habe ich bis jetzt – Sonntag, 13:08 Uhr Schreibzeit – für Januar 2022 bereits 105 Aufrufe. Januar 2021 hatte ich gerade mal 61. Da hatte ich aber auch nur 2 Beiträge überhaupt geschrieben. Dieser Beitrag ist jetzt mein 9ter für 2022. Von daher kann ich das eh nicht vergleichen.

Aber darum geht es mir auch nicht.
Nein, mich stört da eher die Präsentation bei Twitter. Das ist dann nämlich einfach nur der Titel des Blogbeitrags, und vielleicht ein Foto dazu – sofern ich eines im Beitrag hatte. Und das war’s.

Klar, darunter kann mensch dann einfach auf den entsprechend verlinkten + angezeigten Beitrag klicken und selbst sehen, um was es in dem Beitrag geht. Aber… nun ja… ich finde das nicht ganz so schön. Ich denke, besser wäre es, wenn ich noch ein-zwei Sätze zum entsprechenden Beitrag schreiben würde als jetzt so „Hier. Nimm. Friss.“
Quasi.

Auch empfinde ich eventuell jetzt manche Sachen tatsächlich nicht wirklich als SO wichtig… und dann werden möglicherweise Leuten viele Beiträge einfach nur so vorgesetzt. Vor allem, wenn ich wieder einen Lauf habe.
Von daher denke ich, wird dies auch schon wieder der letzte direkt verlinkte Beitrag zu Twitter gewesen sein. Und in Zukunft werde ich wohl die Beiträge, die ICH möchte, selbst manuell bei Twitter posten. Dann kann ich nämlich auch noch etwas dazu schreiben, sofern ich das will.

Nur, das Ihr Bescheid wisst. ;o)

Habt noch einen schönen Sonntagabend – und damit ist mein neues Schreibbuch eingeweiht – und das neue Spielzeug als Erfassungsgerät. :o)

Kleiner Schreibtisch mit PC und zwei funktionierenden Monitoren

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