Entwicklungen

Balkenstatistik meiner Blog-Aufrufe täglich Oben steht 0 Aufrufe -2 (-100%) Die Balken gehen von 17.02.2025 bis 01.03.2025 Der Balken vom 17.02. ganz links ist am höchsten, zwischen 18 und 24 Aufrufen. Danach ist eine größere Lücke, dann zwei kleinere Balken, beide um die 3 Aufrufe, eine Lücke und dann wieder 6 Balken um die 2 bis 3 Aufrufe. Der 01.03. ist rötlich hervorgehoben, hat aber noch gar keine Aufrufe.

Ach ja…

Was immer meine Änderungsversuche letzte Woche auch bewirkt haben mögen… zumindest diese Woche gab es keine große Aufruf-Spitze. Das find ich doch mal gut. Doch ich muss da erstmal weiter ein Auge drauf haben. Für einen Beitrag wäre diese Entwicklung aber wirklich etwas wenig.
Wie kann ich denn da die Wortanzahl erhöhen?

In meinem Alter *hust* ist der Blick zurück ja weiter als der nach vorne. Also, was kann ich denn da in der Entfernung für Entwicklungen erkennen?
Ich denke, meine eigene.

Wie ich gerade sehe, habe ich vor bald 5 Jahren schonmal etwas in die Richtung geschrieben. Dann jetzt halt nochmal – und den alten Beitrag findet ihr hier zum Gegenlesen. ;o)
So, wie habe ich mich denn entwickelt?
Ich würde sagen: Langsam.

Mit 12-13 habe ich die weiblichen Wesen, die ich interessant fand (oder das), mehr geärgert und -nervt. Mit 17-19 war ich dann eher auf einem normalen Niveau. Ich musste nicht mehr ärgern. Sondern konnte mit meinem Gegenüber normal umgehen. Aber dazu stehen, DAS ich eigentlich interessiert an mehr gewesen wäre, konnte ich da auch noch nicht. Wahrscheinlich hätte das auch nichts gebracht, als mir die Nachbarstochter meiner Großeltern in Euerdorf ihren Korb gab.
Davor war ich irgendwie immer auf der Lauer, wenn ich bei meinen Großeltern und Familie war, ob sie vielleicht gerade draußen was zu tun hatte, worauf ich dann oft auch draußen aufgetaucht bin. So ein Zufall… nicht. ;o)
Wir haben uns gut verstanden, und irgendwann hat sie mich mal zu sich in den Keller geholt, um mir da den Korb zu überreichen, sozusagen. Und ich so ‚ach nee, das sei ja gar nicht so… und überhaupt die Entfernung…‘
Danach hatte ich erstmal Schüttelfrost.
Feigling.
Und danach habe ich trotzdem weiterhin zum Fenster rausgespitzt. Bis ich lieber zu meiner GST in den Nachbarort gefahren bin zu Besuch. Auch, weil es mir selbst zu doof wurde. Und jetzt komme ich eher nicht mehr nach Euerdorf ins Haus, weil mit dem Onkel und seiner Familie habe ich nicht ganz so viel zu tun.

Schloß in Meiningen bei Nacht, violett angeleuchtet1991 konnte ich mich tatsächlich mal in Ruhe und ernsthaft mit einem Mädel aus Rudolstadt unterhalten. Das war bei meiner ersten Hessisch-Thüringischen-Theaterwerkstatt (HTTW) in Dietzenbach damals.
Ich kam mir beim Tischfußballspielen von ihr beobachtet vor. Und ich habe es tatsächlich geschafft, sie deswegen anzusprechen.
Ich fand das Gespräch so gut, dass ich über Umwege zum Briefeschreiben mit ihr gekommen bin. Das Jahr darauf in Rudolstadt fand sie meine Art aber nicht mehr so interessant. Hm. Wobei ich bei beiden Werkstätten gleich aufgedreht war, würde ich denken/vermuten.
Das war übrigens die Werkstatt, 1992, bei der ich es nicht gekonnt/-schafft habe, einem weinenden Mädel aus Rudolstadt Unterstützung zu geben. Stattdessen wurde eine Mitspielerin von mir vorgeschickt, weil ich das ja nicht könnte.
Sowas von…

Die nächsten 2-3 Jahre muss ich mich aber durchs Leben auch irgendwie entwickelt haben. Ich frage mich gerade, wie?

1992 habe ich meinen Job beim Papiervertrieb angefangen. Der Job, den ich – vor dem Flughafen – am längsten gemacht habe. Da war ich am Anfang auch… längst nicht reif oder entwickelt genug. Das ging so weit, dass mein Chef mit mir meinen Schreibtisch aufgeräumt hat. *rot werd*
Ich glaube, diesen Weckruf hat’s gebraucht. Ein paar Jahre später hat er mir ein Lob von einem Kunden weitergegeben, dass ich immer so fröhlich/freundlich sei. Ich weiß es gar nicht mehr genau. Es war eigentlich etwas banal-selbstverständliches, aber wohl doch nicht so selbstverständlich, so das es extra lobend hervorgehoben wurde.
Da hat doch definitiv eine Entwicklung stattgefunden.

Und jetzt nochmal auf meine Angst + keine Ahnung zu haben, was ich bei Tränen machen sollte – drei Jahre später habe ich es selbst geschafft. Und bekam da ja auch eine kleine Belohnung für.
Obwohl… klein…
War doch eher groß. Zumindest finde ich, dass der erste Kuss eine große Sache ist. Wenn ich so darüber nachdenke… eigentlich jeder erste Kuss. Wenigstens für mich.
Hm…

Meinen ersten Korb mit Schüttelfrost gab es ja so mit 18 etwa. Irgendwo in dem Bereich. Den Tag habe ich mir jetzt nicht gemerkt.
1991-92 gab es dann meinen nächsten Liebeskummer. Den habe ich recht gut verkraftet, soweit. Zumindest wenn ich jetzt so zurückblicke.
1996 gab es wieder einen. Der war schwerer zu verkraften. In den Zeitrahmen fiel dann auch die beste Geburtstagsparty, bei der ich mitgemacht habe. War das 97? Da waren nämlich auch spontan 2 Gäste aus Meiningen angereist… und mit der einen habe ich dann die meiste Zeit auf einem der herumstehenden Podeste rumgelegen und gekuschelt. Das war… *sfz*
Auch wenn es da bei uns eventuell ein paar Fehlinterpretationen gab.
Ich bin mir nicht sicher, aber so im Nachhinein habe ich das Gefühl. Wenn wir vielleicht mal richtig gesprochen hätten… vielleicht hätte bei uns da auch etwas mehr werden können?
Wunschdenken.
Und nun, fast 30 Jahre später, auch nicht mehr wichtig.
Aber auch das war eine Entwicklung.

Ob ich mich inzwischen noch entwickle?

Hmm…

Schwer zu sagen.
Wahrscheinlich müssten das nun andere beurteilen. Denn mir fällt an mir nun ja nicht soviel auf. Von außen lässt es sich halt oftmals besser feststellen.

Wie ja auch hier bei meinem Blog die Aufrufe über die Statistiken. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Ups…

Selbsttest . mit fetten roten Strich beim T und leichtem Strich beim CNa sowas.
Wie es manchmal so geht…

Letzte Woche hatte ich tatsächlich von meiner Arbeit her einen zusätzlichen freien Tag. Also ein Wochenende von 3 statt nur 2 Tagen. Am Mittwoch den letzten Tag gearbeitet, und am Sonntag sollte es dann wieder losgehen.
Angesagt war da noch am Samstag eine Geburtstagsfeier westlich von Frankfurt, kombiniert mit Kackpratzen-Fütter- und Nachseh-Dienst in Niederursel, da Fuchs dieses Wochenende wieder bei Drachenechse im Pott war.
Oder ich sollte sagen: Geplant war. Denn erstens kommt es ja eh immer anders als gedacht.

Wie das so ist, wenn ich mal wieder einen Tag mehr frei habe – irgendwie fühlt sich dann ja mein Körper gerne dazu inspiriert, Sperenzchen zu machen, wenn ich NICHT immer aufstehen muss.
Also ging es am Samstagmorgen los mit einem kratzigen Hals.
Was auch sonst.

Auf dem Weg zum Einkaufen und in die Stadt hat sich dieser Hals auch direkt mit einer total belegten Stimme bemerkbar gemacht. Es war nicht zu überhören.
*KRÄCHZ!*

Für die Geburtstagsfeier abends wollten die Feiernden gerne zur Sicherheit, dass die Gäste vorher einen Test machen. Selbsttest hätte gereicht, doch ich dachte ich mir, wenn ich eh in der Stadt bin, lass ich den Test doch direkt von jemanden machen, der/die sich damit auskennt.
Also war ich so viertel nach Zehn hier bei einem Bürgertest, habe meine Nase ein bisschen bearbeiten lassen – und entsprechend das soweit erwartete Ergebnis von wegen „Negativ“ bekommen.

So weit, so gut.

Allerdings wurde die Erkältung oder Sommergrippe bis Abends nicht wirklich besser. Deswegen habe ich mich auch für den Sonntag krank gemeldet, und meine Teilnahme an der Geburtstagsfeier schon vor 12 Uhr mittags abgesagt. Ich wäre sowieso nicht der Verständlichste gewesen.

Passiert. *Schulterzuck*

2 Kater, schwarz-weiß und schwarz, neben einer Wiese auf freier Erde, neben Sträuchern und vor einem KiesbettIn der Nacht bin ich irgendwann mal wach geworden, weil ich mich mal recht kurz schütteln musste. Aber dafür intensiv. Und nachdem dieser kurze Schüttelschub vorbei war, dachte ich mir, dass mein Bett doch sooo schön warm ist – und ich gar keinen Grund habe, mich zu schütteln.

Ich habe also den nun freien Tag dazu genutzt, mich schön auszuschlafen und in meinem Bett rumzumummeln, bis ich wirklich ganz wach war. Und gegen die Sommergrippe hatte ich mir am Tag vorher ja noch Hühnersuppe geholt – das Heilmittel schlechthin.
Bis Abends war dann die Stimme vielleicht einen Tick besser – aber längst noch nicht gut. Also habe ich mich auch für den folgenden Tag krank gemeldet und gesagt, dass ich zu einem Arzt gehe.
Das hat mich nicht daran gehindert, nochmal meinen Kackpratzendiensten nachzugehen. Tatsächlich war das irgendwie das erste Mal, dass ich es nicht schlecht fand, in ein total überhitztes Auto zu steigen. Im Gegenteil – ich fand es ganz ok so.

Ich habe nicht gefroren, tagsüber. Ab und zu habe ich mir eine Art Strickjacke drübergezogen, mit Kapuze. Doch alles eher locker. Da waren die ab und an leicht anklingenden Gliederschmerzen etwas nerviger.

Insgesamt habe ich mich ja eher fast so gefühlt wie nach meinen Booster-Impfungen. Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich am Montag, bevor ich zu einem Arzt gehe, nochmal einen Test machen werde. Ich hatte ja noch genug von meiner Firma zum Selbsttesten zu Hause.
Und dann habe ich den schon am Sonntagabend gemacht. Denn – warum warten…

Tja…

Ich habe noch nie einen Strich so schnell und intensiv entstehen sehen wie den beim T.
Wenn der zweite Strich sich nicht zumindest noch schwach abgezeichnet hätte, hätte ich gedacht, dass ich etwas falsch gemacht habe. Aber so war der Gedanke:

„Ups!“

Ich musste da direkt ein Foto von ihm machen und meiner Familie schicken. Außerdem noch Drachenechse und Fuchs, dass Fuchs besser, wenn sie heimkommt, nochmal ordentlich lüftet.

Brummselchen an lila BlüteTja – diese Nacht war gefühlt nicht ganz so erholsam. Denn ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich das mit einem Arzt mache – und nochmal einen Bürgertest. Denn – hey, wer weiß, was ich da vielleicht falsch gemacht haben konnte.

Mein offizieller Hausarzt ist gerade im Urlaub, also habe ich mich umgesehen, wer da noch in meiner Nähe wäre. Dort habe ich dann einen Termin um 10:30 Uhr bekommen.
Und dann bin ich schnell noch in die Stadt zum Testzentrum, nochmal einen Bürgertest machen.
Die Dame da wollte meiner Nase wirklich gaaaanz auf den Grund gehen. Aaaahh… selten habe ich danach so schnell und viele Tränen vergossen wie hier. Sie flossen einfach so aus mir raus.
Auf dem Weg nach Hause wenigstens nochmal Brötchen und Baguette für Frühstück und Essen holen – denn noch hatte ich ja kein offizielles Ergebnis. *unschuldig tu*
Dennoch bin ich schon auf dem Weg in die Stadt und zurück hier im Treppenhaus nur mit FFP2 unterwegs gewesen. Und beim Einkaufen die letzten Tage sowieso immer nur. Eigentlich seit der Maskenpflicht.
Sonst im Treppenhaus eher nicht – aber nach meinem Test dann doch besser.

Nun – das Ergebnis „Positiv“ kam für mich jetzt nicht so überraschend.
Da durfte ich direkt noch ein wenig rumtelefonieren: Der Arztpraxis, zu der ich in Vertretung wollte, Bescheid geben. Meiner Firma auch Bescheid sagen. Und meinen Eltern direkt ebenso…
Ach ja – und dem Schornsteinfeger, der sich für heute angemeldet hatte.

Dann bin ich gleich nochmal in die Stadt zum Testzentrum – dieses Mal für einen PCR-Test. Da ich schon ein positives Ergebnis von ihnen bekommen hatte, war der zweite Test nun zumindest für mich umsonst.
Yay!
Und das Beste: DAS war dann nur ein Rachenabstrich.
Längst nicht so traurig *sniff* wie der Bürgertest eine Stunde vorher.

Blumenkästen mit Pflanzen auf dem Balkonboden zusammen gestellt, als Schutz gegen starke WindböenVon der Ersatz-Arztpraxis habe ich anschließend direkt mal eine Krankmeldung für ne Woche bekommen.
Praktisch bei der Praxis fand ich ja, dass die im Erdgeschoss liegt – und Krankmeldung und Bescheinigungen durch ein Fenster erledigt werden. :oD
Dennoch wurde ich nochmal auf meine Quarantänepflicht hingewiesen.
Allerdings wird Quarantäne und Krankmeldung wegbringen gleichzeitig etwas schwierig.

Deswegen bin ich erst noch vermummt meinen Arbeitnehmer-Pflichten nachgekommen und habe meine Krankmeldung auf den Weg und zur Krankenkasse gebracht – und nun bin ich zu Hause.

Wenn ich mich Nachts hinunterschleiche zum Müll wegbringen, oder morgens zum Briefkasten checken und Zeitung holen, passiert das maskiert.
Die PCR-Bestätigung kam gestern Abend noch. Habe ich sie direkt an meine Firma weitergeleitet. Heute Morgen kam direkt nochmal eine Mail von ihr mit einem Formular für den Arbeitsmedizinischen Dienst. Das habe ich dann auch direkt erledigt. Es ist ja nicht so, als hätte ich so viel zu tun…

Gut – ich habe heute Morgen die Gelegenheit genutzt, einen Livestream eines Konzerts aus LA zu verfolgen, da ich um 6 Uhr schon wach war.
Dafür habe ich zwischendurch nochmal rumgelegen. Zumindest so lange, dass hier mein Rechner schon in den Spar-Modus gegangen ist.

Tja – und jetzt heißt es abwarten.

Es geht mir eigentlich soweit ganz gut. Die Stimme ist immer noch belegt. Deswegen habe ich nun auch bei meiner Mutter mal Honig bestellt.
Dafür haben die leichten Gliederschmerzen nachgelassen.
So ist es im Moment nur mein Hals, der sich da ein wenig bemerkbar macht. Soweit das so bleibt, bin ich zufrieden.
Ich dachte mir ja schon bei meinen kleinen Nachwirkungen nach den Boostern, dass ich dann gar nicht wissen möchte, wie es mich erwischen würde OHNE Impfung.

Ich habe jetzt also Zeit.

Ich genieße den Blick auf meinen Balkon, wo inzwischen einige Blüten aufgegangen sind und diese tatsächlich Brummselchens anlocken. Schön. Gerade wieder. *summ*
Ich denke, das werden gaaaanz viele Heidelbeeren an meinem Strauch werden. Walderdbeeren habe ich auch schon einige geerntet. Auch meinen letzten Neuzugang, das Basilikum, habe ich schon ein wenig geplündert.

Viele ehemalige Blüten eines Heidelbeerstrauches, die nun langsam aussehen wie grüne Heidelbeeren

Ich spiele (noch) Subnautica: Below Zero – allerdings komme ich da nicht mehr wirklich weiter. Ich weiß einfach nicht, wohin ich gehen soll, damit ich das finde, was mir anscheinend noch fehlt. *schulterzuck*

Deswegen habe ich vorhin tatsächlich auch mal meine ersten Schritte in meiner Einkommensteuererklärung für 2021 getan. Und es kann gut sein, dass ich da später noch ein wenig weiter dran tüfteln werde. Oder wenigstens morgen. Ich denke, bis nächste Woche sollte ich dieses Projekt auch abschließen können. Und was mir bisher als Ergebnis mitgeteilt wird… na, schaun mer ma.

Tja. Dies ist also mein momentaner Zustand:
Zu Hause – aber noch recht gut drauf.
Und total positiv eingestellt. ;o)
Mal sehen, wie lange das dauert.

Bleibt gesund – und eine ordentliche Negativität hat noch niemanden geschadet. ;o)