Relativ oder der Besuch bei ONUKA

Nun kommt ONUKA.

Jetzt nicht Live, denn heute spielen sie nicht, sondern erst wieder am 7. November in Odessa. Und wenn ich sage „spielen“, dann ist ja klar, dass es sich dabei entweder um eine Theater- oder Musikgruppe handelt.
Das Letztere ist hier der Fall.

ONUKA ist eine Band aus der Ukraine.
Diese Band hat am Montag in Offenbach im Hafen 2 gespielt. Auch eine Location, welche ich bis dato noch nicht kannte. Glaub ich.
Vor 20 Jahren (oh Gott) sind wir von Lim wohl auch mal nach Offenbach zum Zappeln gegangen – ich war dort vielleicht 2 oder 3 Mal. Aber ich habe mir den Namen nicht gemerkt. Oder halt… das hieß MTW. Die Ecke würde schon stimmen, aber dort sah es anders aus. Also, innen. Aber das tut ja jetzt nichts zur Sache. (Doch ich will’s natürlich mal wieder genau wissen und musste gucken – das muss wohl direkt neben dem Hafen 2 sein. Sag ich doch, die Ecke stimmte…)

Das Konzert fand nun auf jeden Fall im Hafen 2 statt.

Wie bereits erwähnt, ist ONUKA eine Band aus der Ukraine. Die wurde mir auf den Schirm gebracht kurz nach dem ESC (Eurovision Song Contest) dieses Jahr in Kiew. Da hat nämlich Markus Heitz die Band als das Beste am ESC bezeichnet.
(https://twitter.com/markus_heitz/status/863677650879094784)
Und auch gleich ein Video dazu verlinkt.
Beim ESC haben sie nämlich außer Konkurrenz als Pausenfüller gespielt, während man seine telefonische Stimme abgeben konnte. (Und nachdem ich jetzt tatsächlich letztens das erste Mal selbst ein Video verlinkt habe – das der nGw, mache ich das jetzt doch auch nochmal mit dem Video vom ESC.)


(Quelle: Youtube, Kanal ONUKA )

Ich habe mir damals das gepostete Video angesehen, welches Markus Heitz verlinkt hatte, und war auch recht begeistert. Also habe ich ONUKA in meinen Lesezeichenordner „Bands“ aufgenommen, um leichter an Neuigkeiten von ihnen zu kommen. Den Platz im Ordner teilen sie sich z.B. mit Coppelius, Nits, Faun, Lambda, Eluveitie und einigen anderen mehr.

Lange Zeit sah es nicht wirklich aus, als würden sie im absehbarem Zeitrahmen in die Gegend kommen. Bis ich vor vielleicht 3 – 4 Wochen bei einem Kontrollbesuch auf deren Seite feststellen durfte: Oh, sie kommen nach Offenbach! In ein paar Wochen.

Nach dem Gegencheck im Kalender wusste ich, dass es an meinem Sonntag stattfindet + ich am nächsten Tag um 5 Uhr anfangen darf. Aber nur 5 Stunden lang arbeiten muss. Das klang durchaus überschaubar. Also…?
Muss ich hin. Und war ich auch.
Wie gesagt: Am Montag.

Einlass sollte ab 19:30 Uhr sein – und ich glaube Beginn ab… war es 20:30 Uhr? Hab ich mir nicht aufgeschrieben.

War ich also kurz vor halb 8 dort. Auch wegen der Parkplatzsuche. Nach dem Auto abstellen, habe ich bereits auf dem Weg zur Halle + dort im Wartebereich Russisch gehört.
Oder Ukrainisch?
Gibt es da Unterschiede?

Ich glaube, man hatte mir mal gesagt, dass ja, doch für mich hört sich das alles gleich an. Sorry an alle Sprachgewandten + Landsleute dieses Landes, falls euch diese Aussage entsetzt/beleidigt. Doch meine Ohren wissen es nicht besser.

Der Eingangsbereich der Halle begann sich also bereits zu füllen, während noch Musik aus der Halle dröhnte. Der Soundcheck lief noch. Deswegen wurde der Zutritt in die Halle und zur Garderobe auch erst kurz nach 8 geöffnet.

Nachdem ich es dann auch in die Halle geschafft hatte, standen wir dann alle da.

Lange.

Denn es ging nicht um 20:30 Uhr los, und auch nicht um 21 Uhr. So gegen 21:30 Uhr war es dann fast so weit.

Das – muss ich sagen – fand ich nervigsten. Das Rumgestehe und die Warterei. Dann sollen sie doch nächstens bitte gleich die Zeit später ansetzen.

Doch kurz nach halb 10 ging es dann doch endlich mal los. Und es wurde immer wieder fleißig mitgefilmt und fotografiert. Und immer wieder Selfies gemacht, mit Bühne + Band im Hintergrund. Immer wieder diese Rumleuchterei + Geblitze… Auch schon während der Wartezeit.

Auch dieses Mal hatte ich meine kleine Kamera dabei – und ja, auch ich habe ein paar Bilder gemacht – könnt ihr ja hier sehen – doch bei mir ging das ohne Blitz. Die Bühne war ja hell genug.

Die Musik war ok. Hatte ich soweit alles schon mal via YouTube gehört. So ab der Hälfte, als das bekannteste Lied gespielt wurde, Vidlik, war das Eis dann gebrochen. Zumindest bei mir. Hatte ich mich bis dahin im leichten Zappeln betätigt, war es in der zweiten Hälfte in meinen Augen, bzw. Ohren, besser.

Sie haben ohne Pause gespielt und eine Zugabe gegeben – nochmal Vidlik. Dann war es gegen 23 Uhr, und ich habe mich nach dem Kauf wenigstens einer CD auf den zügigen Heimweg gemacht. Ich denke auch nicht, dass sie noch eine zweite Zugabe gegeben haben. Das sah beim Verlassen der Halle für mich nicht wirklich so aus. Auch war meine Nacht eh schon so kurz.

Ich fand es gut, sie gesehen zu haben. Denn wer weiß, ob sie noch mal in die Gegend kommen werden. Die Moderationen waren für mich kaum verständlich, da sie meist auf Ukrainisch/Russisch gesprochen hat, und nur ein paar Mal in mir eher weniger verständlichem Englisch. Vielleicht lag es ja auch an der Akustik. ;o)

Doch ich war ja dort, um die Musik zu hören. Da ist eine verständliche Sprache ja manchmal störend, wenn man versteht, was für ein Quatsch da möglicherweise gerade gesungen wird. ;o)

Ich hatte einen Platz, der wohl ziemlich in Blickrichtung der Keyboarderin lag. Da hatte ich öfters das Gefühl, sie würde in meine Richtung sehen – also zu mir. Ausgerechnet. In einem Saal mit wer weiß wieviel hundert Menschen.
Ja, im Einbilden bin ich manchmal durchaus nicht schlecht. ;o)

Mal sehen, wann ich jetzt die CD auf meinen Kasten gezogen kriege. Dauert ja manchmal etwas länger bei mir… Wenn sie wieder mal ins Rhein-Main-Gebiet kommen, würde ich auch wieder versuchen, hinzugehen. Definitiv.

Dafür, dass die Nacht nach dem Konzert mit gut 3 Stunden Schlaf dann doch recht kurz war, habe ich den Folgetag recht gut überstanden. Manchmal können halt auch 3 Stunden Schlaf ausreichend sein. Nur vielleicht nicht zu oft.
Aber Schlaf- oder Wartezeit – es ist halt alles…

Relativ.

 

Spontankultur – Hollarähdulliöh!

hollarädulliöh

Nun, wer mit dem zweiten Wort meines Titels etwas anfangen kann, ahnt vielleicht schon, um was es gehen wird… ;o)

 

Ich hatte gestern – also eigentlich vorgestern, weil es ist ja bereits nach 0 Uhr und damit schon Freitag – also am Mittwoch, nur um alle eventuelle Unklarheiten auszuschließen, dass zweifelhafte Vergnügen, das ich an meinem Verfügungstag arbeiten durfte.

Was mich sehr begeistert hat – da es ja Mittwoch war, und November, und keine Ferien in Flughafenrelevanten Bundesländern mehr waren. Und dann kam die Information des Arbeiten-dürfens erst am Vortag, gut zwei Stunden vor dem Feierabend.

Also – ich war sehr begeistert – und dies ist Ironie.

Zum Glück war es nur ein kürzerer Tag, wenn leider auch Fluggastkontrolle.
Doch ich habe ihn herumbekommen.

Und damit habe ich mich auf mein Wochenende gefreut, und aufs ausschlafen. Was man halt so macht. Und es kam dann noch spontan ein weiterer Punkt für dieses mein Wochenende hinzu. Denn gegen halb 7 am Abend bekam ich eine SMS vom Herren aus Wixhausen, ob ich am nächsten Tag – damals morgen, inzwischen gestern ^^ – spontan Lust hätte, zum Watzmann mitzukommen.

Nein, nicht der Berg.

Zumindest nicht wirklich, denn dafür wäre er doch ein wenig weit weg.

 

Nein – es ging um das Stück/“Rustikal“

DER WATZMANN RUFT

Ursprünglich von Tauchen, Ambros und Prokopetz.

 

Denn dieses Stück befindet sich gerade auf der Live-Abschiedstournee.
Und hat vorhin – also gestern Abend – in Mannheim im Rosengarten Station gemacht.

WatzmannDer Herr aus Wixhausen hatte mich damals schon mal gefragt, aber da wollte ich nicht unbedingt. Aber so spontan? Und dann sogar noch an meinem Samstag?

Da war ich doch dabei.

Die Spontananfrage ergab sich, weil sein Schwager nun doch nicht mitkommen konnte. Und ich musste für die Karte auch nichts zahlen. Dafür habe ich mich wenigstens mit einem Fahrdienst von Wixhausen nach Mannem und zurück und was zu Trinken im Rosengarten revanchiert.

 

So habe ich also tatsächlich die Original-Live-Version vom „Watzmann“ gesehen! Auch wenn Herr Tauchen inzwischen nicht mehr dabei ist. Stattdessen ist jetzt der Herr Eberhartinger mit von der Partie. Der ist dem ein oder anderen möööglicherweise als Frontmann der EAV, der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, bekannt.
(Oh mein Gott – das ist jetzt auch 25 Jahre her, dass ich die EAV in Passau und dann nochmal in Dieburg gesehen habe… 25 JAHRE !!!)

Es war… prima.

Ein ganz einfaches Statement.

Ich habe mich blendend unterhalten und amüsiert, und diese Spontanentscheidung war richtig. Kurzum. Punkt. :o)

Ich könnte jetzt schreiben, wer was wie gespielt hat – und wie das Publikum reagiert hat.
Doch bin ich kein Journalist – und ich merke gerade, ich habe gar keine Lust, alles breitzutreten und zu kauen.

Ich habe Lust, zu sagen: Ich war beim Watzmann und es war super.

Das reicht ja eigentlich auch.

Gut – das ich die Aktion mit den Löffeln super fand – und natürlich auch eine Favoritin bei den Tänzerinnen ausgeguckt habe… kann ich ja auch noch mal erwähnen. Ach ja, und das bei der Jackenabholung eine der Garderobendamen sich positiv über mein Outfit geäußert hat, kann ich ja auch nochmal erwähnen. Passiert sonst ja nie.

Also – wirklich ein gelungener Abend – und ich freue mich, dass ich ihn nicht wie üblich zu Hause vor dem Kasten hier verbracht habe.

Damit zum Abschluss hiermit nochmal für alle:

 

Wie schallt’s von der Höh‘?

Hollarähdulliöh!

 

Kuuuckuck!!

 

Konzerttermine

Und die nächsten Konzertkarten sind gesichert…

 

Im September – am 24., um genau zu sein – geht es wieder zu Coppelius, vor deren geplanten Pause.
Und da die Herren leider nicht im direkten Rhein-Main-Umkreis auftreten, fahr ich dafür das erste Mal nach Mannheim.

Karten-Konzerte Herbst 2016

Und im November, am 20., kommt Eivør wieder nach Frankfurt in die Brotfabrik.
Und zumindestens die Karte dafür hab ich schon mal – jetzt mal sehen, dat et klappt.

In diesem Sinne…

Steampunk-Oper „Klein Zaches, genannt Zinnober“ mit Coppelius

Heute war es soweit.

Mein kleiner Ausflug in den Ruhrpott stand an – zur Oper von Coppelius.

„Klein Zaches, genannt Zinnober“

Foto-0534

Da ich seit Montag Urlaub habe – und es morgen nach Leipzig geht, ich also da keinen Termin für die Oper mehr wahrnehmen konnte – habe ich die Gelegenheit des freien Tages genutzt, um dann halt einfach zu einer Schülervorstellung zu fahren. Das bedeutet: Aufführung um 11 Uhr.

Von hier sind es um die 260-270 km bis dorthin. Sollte also zu schaffen sein.
Und war es auch.

Gestartet bin ich kurz nach 7 heute Morgen. Einmal A45 bis zum Abbiegen im Pott. Auf der Hinfahrt mit einem kleinen Umweg über die U17 bei Herborn, da es gerad zu der Zeit wegen Unfalls eine Vollsperrung gab. Zumindest beim HR hieß es, 2 Kilometer – wer weiß, wie lange ich dort gestanden hätte. Ich denke mal, die halbe Stunde wird sich schon rentiert haben.

Ich habe mich mal wieder von meinem Tablet navigieren lassen – und ich bin mit dessen Künsten jetzt nicht ganz so zufrieden. „Leicht Links“ oder „Leicht Rechts“… also entweder ganz oder gar nicht. Wenn es da nur eine Abfahrt gibt, kann ich schlecht „nur ein bisschen rechts“ fahren – dann muss ich die Abfahrt schon ganz nehmen. Und auch etwas ungeschickt ist es, wenn die Mitteilung zum links abbiegen erst an der Ampel kommt – aber vorher kein Wort darüber verloren wurde. Aber na ja – das sind ja Peanuts. Immerhin bin ich angekommen.

Allerdings war mit den Parkplätzen, von denen das Musiktheater geschrieben hat, um diese Uhrzeit nicht so viel zu wollen – die waren alle voll. Deswegen bin ich nach mehrmaligen Kreisen auf Erkundung in die Nachbarschaft gegangen und konnte mein Auto dann tatsächlich in einer Nebenstraße parkend abstellen. Ohne was Zahlen zu müssen. Dafür mit ein bisschen Fußweg.
Ach, Bewegung tut gut – manchmal und in Maßen. 😉

So war ich also etwa gegen 10:45 Uhr am Musiktheater angelangt.Blog Oper-Eintrittskarte

Rechtzeitig genug, um auch wirklich bei Vorstellungsbeginn auf meinem Platz sitzen zu können.

(In der Pause kam zu einem meiner leere Nebenplätze ein Mädel im Coppelianischen Outfit, die das Problem hatte, dass die öffentlichen Verkehrsmittel – die lieben Busse und Bahnen – wohl ziemlich Verspätung hatten. Deswegen konnte sie den ersten Teil nur von ganz oben mitverfolgen. Dieses Problem hatten andere wohl auch. Da bin ich mit meiner Parkplatzsuche ja noch gut weggekommen. ^^)

Es war ja offiziell eine Schülervorstellung – das hat man auch gemerkt. Alleine an den Massen an Schülern und Schülerinnen, die alle vor dem Theater herumstanden. Doch es gab durchaus auch einige Fans von Coppelius, die an diesem Vormittag den Weg auf sich genommen hatten. Aber die Schüler waren klar in der Überzahl. Und ich muss sagen, sogar den größten Zeitraum über recht diszipliniert. Nur im zweiten Teil war es dann doch zu merken, welche Altersklasse hauptsächlich im Theater saß.

Meine Nachbarin sprach von einem Kartenpreis von 11 Euro. Ich frag mich, wie und wo sie da rangekommen ist – aber ich bin mit meinem normalen Preis auch voll zufrieden. Überhaupt, dass ich es sehen konnte.

Die Vorstellung hat mir gut gefallen. Bastille ist einfach ein guter Balthasar, und die einzigen beiden Nicht-Coppelianer Rüdiger Frank als E.T.A. Hoffmann und Klein Zaches und Ulrike Schwab als Fee und Candida sind auch einfach klasse besetzt. Das hat man zum Schluß auch beim Applaus gemerkt. Ich hatte das Gefühl, das Rüdiger Frank und Ulrike Schwab besonders viel Applaus bekommen haben.

Doch auch der Rest der Coppelius-Kapelle haben ihren Applaus auf der Bühne abgeholt. Sissy Voss als Mosch Terpin, der allen seine Luftpumpe zeigen wollte; Max Coppella als Pfarrer und Lagerfeld-Verschnitt; Comte Caspar als Fabian, dem Freund von Balthasar; Nobusama als trommelnder Gehilfe von Prosper Alpanus – der von Graf Lindorf gegeben wurde.

Prosper Alpanus hatte mit den größten … ähm… Überflug auf der Bühne: Auf einer großen Libelle. Das war beeindruckend.

Überhaupt fand ich die Bühne sehr praktisch. Komplett oder in Teilen anhebbar – was für die einzelnen Spielorte wirklich sehr günstig war und bis Sonntag noch ist.

Das Orchester der „Neue Philharmonie Westfalen“ saß auf der Hinterbühne – und nachdem es auf der Hauptbühne so richtig losging, war es bis zum Schluss nur noch zu hören. Auch sie wurden beim Schlussapplaus ordentlich beklatscht.

Die technische Ausstattung war beeindruckend – große, sich drehende Zahnräder; eine fliegende Libelle für Prosper Albanus und einen fliegenden Stuhl für die Fee, Einwegspiegel… Und Graf Lindorf konnte sogar zeigen, dass er Hochrad fahren kann.

Es war eine Freude, zuzusehen.

Ich könnte jetzt vielleicht mal darüber sinnieren, was jetzt eigentlich eine Oper zu einer Oper macht… Muss alles gesungen werden? Schwierige Gesangspartien? Was?

Denn bei „Klein Zaches“ wurde auch gesprochen – während mein Lieblingsmusical „Les Misérables“ so gut wie ohne gesprochenes Wort auskommt.

Und macht es eine Oper gleich zu Steampunk, wenn es Zahnräder auf der Bühne gibt und viel Dampfschwaden? Auch wenn ja der erste Auftritt aller Coppelianer als eine Art Maschinenmenschen waren…

Ach – nicht so wichtig. Es hat mir gefallen. Punkt.

Und natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, mir danach noch das zugehörige Opern-Shirt zu besorgen.

Ach – übrigens, Münchnerin in Bremen – rate mal, was es demnächst in der Post bei dir gibt. 😉Oper T-Shirts

 

Ich hatte es jetzt ja auch schon mal mit einem Blog zum Thema Fan oder Groupie sein – und dem entsprechenden Wege auf sich nehmen…

Gut – ich bin jetzt tatsächlich mal einfach so 540 Kilometer in der Weltgeschichte rumgefahren, für etwas mehr als 2 Stunden Kunst.

Die bereits erwähnte Dame sieht es sich dann morgen abend nochmal an – die heutige Schülervorstellung war dann nur noch ein Zubrot, weil ja für sie nur 11 Euro – dann wird sie wohl am Montag auch bei Coppelius sein, da eigentlich aus Leipzig kommend… und Ende des Jahres wird sie die Konzerte in Leipzig, Dresden und Annaberg-Buchholz noch mitnehmen.

Äh ja.

Nicht schlecht.

Ach – ich bin wenigstens mit Montag dann zufrieden. Ob man sich dort allerdings wieder über den Weg laufen wird…

Das erfahrt ihr dann in meinem WGT-Blog. ^^

Versprochen.

 

Ich schließe mit einem weisen Wort von Mosch Terpin:

„Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht.“

Musik ist Trumpf

Gestern hat sie mal wieder aufgetrumpft. Recht kurzfristig.Blogbild Karte Nachtgeschrei 10-03-2016

Anfang der Woche bin ich mal wieder auf der Homepage der Band „Elmsfeuer“ vorbeigesurft. Der „Kapitän“ und Sänger hatte vor Jahren zu einem Projekt von Spiel-Wut mit einem Freund Lieder mit Gitarre und Gesang beigesteuert. Seit ein paar Jahren ist er jetzt Sänger bei „Elmsfeuer“ und da habe ich schon mehrmals die Gelegenheit genutzt, sie Live zu sehen.

Als ich also Anfang der Woche wieder mal bei ihrer Homepage „piratenrock.de“ vorbeigesurft bin, durfte ich feststellen, dass sie gestern bei einem Konzert von „Nachtgeschrei“ als Vorgruppe im Nachtleben in Frankfurt spielen würden.
Im Rahmen dieses Konzertes sollte auch das neueste Bandmitglied vorgestellt werden, nachdem die ursprüngliche Akkordeonspielerin aufgehört hatte und deren Nachfolge etwas schwierig zu besetzen war. Doch endlich haben sie wieder einen festen Ersatz und damit ein neues Crewmitglied.

Da ich momentan eine Schicht habe, bei der ich „erst“ gegen 3:30 Uhr wieder aufstehen muss, um rechtzeitig am Flughafen zu sein, dachte ich mir:
„Hmm… warum eigentlich nicht. Wenigstens Elmsfeuer ansehen – und bei Nachtgeschrei dann mal schauen…“

Also bin ich gestern Abend wieder mal ins Nachtleben.

Dieses war jetzt mein 4. Mal.
Ich glaube, das erstes Mal war ich vor 3 Jahren bei Adversus, mit Lisa Morgenstern als Support.
(Die hat mich übrigens zu DIESEM BLOG inspiriert. 😉 )
Ein paar Monate später war ich dann zu Elmsfeuer und Nachtgeschrei dort – mit anschließender Polizeikontrolle. Dieses Erlebnis kann man sich HIER nochmals auffrischend durchlesen.
Ende 2013 ging es ins Nachtleben zu Coppelius. Und gestern also wieder zu Elmsfeuer und Nachtgeschrei.

Einlaß sollte ab 20 Uhr sein, Beginn ab 21 Uhr.
Ich war gegen 20:50 Uhr da – und da spielte Elmsfeuer schon. Wie ich später hörte, hatten sie schon um 20:45 Uhr angefangen. Als ich eintraf, waren sie wohl gerade beim zweiten Lied. Da habe ich zum Glück nicht viel verpasst. Bis auf das neue Intro, welches sie jetzt haben. Höre ich das halt später. Entweder Live oder auf der neu geplanten CD.

War das schwierig zu ersetzende Instrument samt Musikerin ja ein Akkordeon, spielt der Neuzugang nun Keyboard. Was durchaus einen gewissen Vorteil bietet, da mit einem Keyboard ja mehrere Instrumente klangmässig dargestellt werden können – auch ein Akkordeon. Der alte Klang ist also durchaus gerettet, und um eine Vielzahl an Instrumenten erweitert. Sie haben jetzt also noch mehr Möglichkeiten für Stimmungen.

Stellenweise war das Keyboard noch etwas stark. Stärker als die ja auch anwesende Geige. An der Mischung kann also noch etwas gearbeitet werden für die Zukunft.
Ansonsten fand ich sie gut wie immer. Doch habe ich mich etwas vom stellenweise lahmen Publikum anstecken lassen.
Dafür hier eine kleine Entschuldigung an die Band.

Es wurden einige neue Lieder gespielt, die ich bisher noch nicht gehört hatte. Die kommen dann auch auf die neue Platte, für die es demnächst ins Studio gehen soll. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie fertig ist.

Nach dem Konzert von Elmsfeuer, in der Umbaupause zu Nachtgeschrei, habe ich mich in Richtung des Merch-Standes geschoben. Doch soweit habe ich inzwischen alles von der Band. Aber ich habe dort eine alte Mitspielerin (und Freundin des Sängers) getroffen, mit der ich insgeheim ja gerechnet und auf sie gehofft hatte. Da war somit auch eine gute Unterhaltung mündlich drinnen.

Von Nachtgeschrei habe ich dann nur die ersten beiden Lieder mitbekommen, bevor ich gegangen bin. Hauptsächlich wollte ich mal sehen, welche Drehleier dort jetzt gespielt wird. Auf der Homepage war ein Link zur Drehleierwerkstatt von Sebastian Hilsmann, und ich denke, das dort jetzt mit einer Largo gespielt wurde. Außerdem hat sich da wohl in der Band auch etwas an der Besetzung getan, denn ich bin sicher, dass letztes Mal ein Mann die Drehleier und ein anderes Instrument gespielt hat.
Natürlich nicht gleichzeitig. 😉

Die Heimfahrt gestaltete sich dieses Mal auch ohne die Mitwirkung der Polizei.

Dies war jetzt also der Bericht über einen recht kurzfristigen Konzertbesuch. Dieses Mal wieder ohne Bilder vom Konzert.

Sicher anstehen in der Zukunft tut jetzt vorerst nur das WGT. Vielleicht kurz vorher noch ’ne Oper. Doch da sollte ich mich auch langsam mal um ’ne Karte bemühen.
Davon werden dann irgendwann in der Zukunft auch entsprechende Berichte kommen. Ihr werdet sie dann erkennen, wenn es soweit ist.
Ihr könnt ja schließlich lesen.

;o)

Hotel-Tour – 40 Jahre Nits

Vorletzte Woche war das – voraussichtlich – letzte Konzert für mich dieses Jahr.
Voraussichtlich – es sei denn, ich gehe doch noch zu den Mädels von Katzenjammer dieses Wochenende.
Mal sehen.

Aber zurück zum letzten Konzert.
Vorletzten Donnerstag war ich bei der Band, deren Konzerte ich wohl bisher am meisten besucht habe. In den 40 Jahren, seit sie besteht, gab es dazu ja schon einige Male die Gelegenheit dazu.

Die Band ist „The Nits“ – oder inzwischen auch nur noch „Nits“.

Die „Nits“ sind jetzt – seit einigen Jahren:

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Henk Hofstede – Gesang, Gitarre, Keyboard

 

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Robert Jan Stips – Keyboard, Gesang

 

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Rob Kloet – Schlagzeug, Percussion

 

Ich kann jetzt gar nicht genau sagen, wie oft ich sie jetzt schon gesehen habe – 5 oder 6 Mal?
Auf jeden Fall zwei Mal in der alten Batschkapp, und wenigstens zwei Mal im Colos-Saal in Aschaffenburg. Und dieses Mal kamen sie tatsächlich sogar in die Stadt, in der ich lebe, in das schöne Comödienhaus nach Hanau. Da musste ich natürlich hin, wie ich wohl hier bereits mal erwähnt hatte.

Das Comödienhaus ist schön zum Theaterspielen und Schauen. Die Bühne ist leicht nach vorne zur Bühnenkante geneigt, so dass man aus dem Zuschauerraum auch einen Blick auf den Bühnenboden hat.
Ja nach Konzert ist das Haus sicherlich auch dafür schön.
Klassik zum Beschallen lassen: Wunderbar.
Jedoch Musik, die auch mal zum Tanzen verleitet: Eher unpraktisch.

Ich meine, ich kann auch im Sitzen mittanzen, wenn es sein muss *zappel*, doch für die Band ist der Anblick vielleicht nicht so prickelnd. Auch ist das Comödienhaus recht klein. Obwohl – die Bestuhlung reicht für etwa 220 Leute. Ein paar freie Plätze habe ich noch gesehen. Also denke ich mal, das gut 200 Leute da waren. Auch wenn ich heute in unserer Zeitung gelesen habe, dass es nur 100 gewesen sein sollen. Womit ich nicht ganz einverstanden bin – aber ich habe nicht wirklich einen Überblick gehabt, wie viele Plätze noch frei waren. Also irgendwas zwischen 100 und 200. ;o)

Von diesen – ich bleib mal bei meinen 200 – 200 Personen konnten sich dann tatsächlich ganze 2 aufraffen, zu tanzen. Der erste tatsächlich schon vor der Pause. Kam von hinten vorgelaufen, um vorne rechts am Notausgangsbereich… sagen wir mal, sich zu bewegen. Tanzen… na ja, würde ich so nicht. ;o)
Die zweite Person war eine Dame, die im zweiten Teil des Abends eigentlich erst bei + zur Zugabe der Dutch Mountains nach links vorne gezogen ist.
Da ich in Reihe 7 gut in der Mitte saß, blieb mir für den Abend nur Sitztanzen.

Mal kurz zur Frage: Wer sind eigentlich die Nits?
Die Nits sind eine Band aus den Niederlanden. Der größte Hit in deutschen Landen dürfte in den 80ern „In the Dutch Mountains“ gewesen sein. Der hat es in den 90ern dann sogar auf eine CD von MacDoof geschafft. Und zwar auf die „Rock“-CD. Die Jahreszahl weiß ich aber nicht mehr.
Das nur kurz zur Band.
Jetzt wieder zurück zum Konzert.

Im Vorfeld nur unbekannte Gesichter im Mitpublikum. Und als ich dann saß, hat sich das einzige mir bekannte Gesicht mit Begleitung tatsächlich direkt vor mich in die Reihe gesetzt. 😉
Es gab neue, mir noch nicht bekannte Lieder – und auch bekannte, natürlich. Im Hintergrund lief auf 3 kleinen Leinwänden Videosequenzen zu den Liedern. Teilweise Aufnahmen aus Hotelfenstern, in denen sie im Lauf der Jahre Halt gemacht haben. Oder auch Aufnahmen von Straßen oder aus einer fahrenden Bahn heraus, passend beschleunigt oder verlangsamt zum jeweiligen Lied und teilweise moderiert von Henk.

So wie Henk, Stimme des Ganzen, in der Regel die Gitarre spielt + singt, bearbeitet Rob in der Regel das Schlagzeug. Doch dieses Mal konnte man mehrmals auch Rob’s Stimme hören – und Henk durfte sich auf einer großen Pauke austoben. Robert dagegen blieb die ganze Zeit an den Tasten – und singen durfte er natürlich auch dazu.

Es gibt ein paar Lieder, die gefallen mir besonders gut.
Davon möchte ich nur mal 2 erwähnen, die natürlich auch gespielt wurden:
Cars & Cars und natürlich In the Dutch Mountains.
In the Dutch Mountains lief als erste Zugabe. Zwei gab es insgesamt. Beide wurden mit Standing Ovations beklatscht. Natürlich davor der „offizielle“ Schluß auch schon – VOR den Zugaben. 😉
Danach konnte man dann an einem kleinen Merch-Stand noch zuschlagen.

Was ich auch gemacht habe.
Mein Nits Nest-T-Shirt löst sich langsam auf, und die aktuellen CDs fehlten mir auch noch. Entsprechend habe ich mir die Doppel-CD zur Tour und Malpensa von 2012.
Und ein T-Shirt.
Und die Doppel-CD habe ich mir auch von allen drei unterschreiben lassen. 😀

Tja – dann mal schauen, wie lange es jetzt bis zum nächsten Konzert der Nits in erreichbarer Nähe dauert. Zumal ich befürchte, dass die nächste Location hier im Rhein-Main-Gebiet noch kleiner werden wird. Vielleicht das Bett oder der Sinkkasten.

Schaun mer mal.

Kleine Schlußanekdote: Irgendwie musste ich bei Henk, wie er sich auf der Trommel austobte und bei manchen Tanz- und Gesangseinlagen irgendwie an Mel Brooks denken. Bei dieser Gestik…
Nicht wichtig – wollte ich nur mal bemerkt haben.P1040616

;o)

Ein Abend in Neu-Isenburg

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Das Konzertjahr 2015 neigt sich für mich dem Ende zu. Nach Apocalyptica Anfang Oktober – und dem nicht-dort-gewesenem Witt vor zweieinhalb Wochen – stand letzten Mittwoch ein weiterer lang erwarteter Termin auf dem Kalender. Ein 3er-Termin von Scar Symmetry, Eluveitie und Epica, in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg. Dabei waren die üblichen Verdächtigen, die mit mir schon das WGT unsicher gemacht haben – plus ein paar zusätzliche Bekannte.
Auf den Termin hatte ich per Rundmail aufmerksam gemacht, nachdem ich Eluveitie gerne mal Live sehen wollte und dies ja beim diesjährigen WGT wegen Überschneidung nicht geklappt hat. So habe ich auf deren Homepage diesen Termin erblickt – und gleich verbreitet. Und es kamen soweit alle Aufgerufenen, plus – wie gesagt – ein paar Zusätze.
Ein Großteil meiner Leute waren – teilweise nur – wegen Scar Symmetry da. Eine Gruppe, die mir absolut nichts sagte. Und viel schlauer bin ich, ehrlich gesagt, immer noch nicht. Warum?
Komm ich gleich zu.P1040536

Auf der Karte stand als Uhrzeit 19 Uhr – nur ganz klein in ’ner Ecke „Einlaß ab 18 Uhr“.
Das hat dann ein wenig für Streß gesorgt. Da ja nicht jeder – so wie ich – schon um 15-16 Uhr zu Hause ist. Also ging es gut zwanzig nach 5 los, alle geplanten Mitfahrer auf der Strecke einzusammeln. Noch einen kleinem Umweg gefahren, weil ich EINMAL nicht Herr Überschlau sein wollte.
Typisch. Wenn ich wirklich mal was sagen sollte, mach ich das natürlich nicht. Deswegen hatte sich meine Drachenechse damals auch eine Beule ins Auto gefahren. Weil ich nicht gesagt habe
„Das könnte eng werden mit dem Parkplatz und der Säule.“ *knaaarz*
Äh… ja.

Also – kleiner Umweg, aber dann doch noch gut weiter zum letzten Sammelpunkt am Kaiserlei gekommen. Leider war da keine Zeit mehr, um noch etwas Nahrungsaufnahme zu betreiben, da schon gefühlt sehr spät.
Also weiter – Express nach Neu-Isenburg!
Dort war erst noch das Problem „Wo ist die Halle nochmal?“, sprich: Wo lang jetzt?
Dann, wer hätte das gedacht, an der Halle die Frage: „Parkplatz? Wo?“
Der erste Versuch wurde verworfen und unsere Chauffeuse machte sich alleine auf die zum Glück recht kurze Suche. Auf dem Weg zur Halle konnten wir direkt ein paar weitere übliche und unübliche Verdächtige auflesen. Um uns mit ihnen in die inzwischen doch recht lange Schlange vor dem Einlass zu stellen.
Von wegen – 18 Uhr…

Irgendwann haben sich dann doch die Tore geöffnet. Und langsam wurde die Schlange eingezogen. Erfreulicherweide ohne weitere Kontrolle. So konnte ich dieses Mal meinen riiiiiieeeesiiiiigen Fotoapparat *hust* mit in die Halle nehmen.
Bevor wir ganz in den Saal gegangen sind, habe ich mich im Vorraum im Vorfeld vorbildlich bereits vorher mit CDs eingedeckt. Je eine von Eluveitie und eine von Epica. Scar Symmetry habe ich etwas ignoriert. Die standen aber auch um die Ecke rum.
Voll abseits.

Im Innenraum wurden dann alle noch erwarteten Bekannte gefunden und begrüßt. Ich denke, die Kleine vom Sänger der Band Boiling Blood, die ich bereits im letzten Blog erwähnt habe, dürfte mit ihren etwa 12 Jahren den Altersdurchschnitt etwas gesengt haben. 😉

Pünktlich um 7 ging es dann aber tatsächlich mit Scar Symmetry los.P1040491
Und hier der Grund, warum ich nach dem Konzert immer noch nicht viel mit ihnen anfangen kann: Die Abmischung war nicht wirklich gut. Um nicht zu sagen ein ziemlicher Brei. Stellt sich die Frage, ob es bei einem anderem Standort besser gewesen wäre, als so fast direkt vor den linken Lautsprechern? Das Problem hatten wir bei Epica später auch wieder. Brei. Teilweise.
Laut einer Freundin, die auch wegen Scar Symmetry mitgegangen ist: Wenn man die Lieder kennt, konnte man schon eher was damit anfangen und erkennen. So war ich irgendwie außen vor – und bin es immer noch.

Nach gut 45 Minuten war bereits Schluß und es wurde umgebaut. Da war dann kurz die Frage, welche Band als nächstes kommen würde.
Es war Eluveitie. Die Band, deretwegen ich hin wollte.
Diesmal standen wir auch einen Tick mehr in der Mitte – und bei ihnen fand ich den Sound ok.
Lag das jetzt am Standort – oder daran, das es andere Instrumente zum Abmischen waren?
Auf jeden Fall fand ich sie richtig gut. Und sogar der eben erwähnten Freundin haben sie gefallen. Also habe ich ihr inzwischen mal ein wenig … Material zukommen lassen. ^^
Warum ich Eluveitie klasse finde?P1040510
Ich denke, das liegt einerseits an der Instrumentierung, von Flöten, Geigen, Drehleier. Außerdem an dem keltischen/irischen Einschlag. Kombiniert mit Metal = hoher Zappelfaktor. 😉
Standen wir bei Scar Symmetry noch alle zusammen, wurden es bei Eluveitie schon weniger – und bei Epica standen wir nur noch zu zweit zusammen. Und da dann wieder mehr auf der linken Seite vor der Box – sprich Brei zwischendurch. Aber das hatte ich ja schon erwähnt.
Epica war auch ok soweit – aber für mich der Höhepunkt war klar Eluveitie.
Die würde ich mir sofort wieder ansehen.

Gegen 11 spielte Epica immer noch – doch war bei uns ziemlich die Luft raus. So haben wir uns schon im Vorraum langsam gesammelt. Da es dann so aussah wie auf dem Rummel „Und noch eine Runde – wer will noch mal? Einer geht noch…“ haben wir dann kurz nach Elf die Segel gestrichen und sind gen Hause gesegelt. Ich konnte ja dann am nächsten Tag ausschlafen, da ich frei bekommen habe – der Rest durfte am nächsten Morgen aber wieder auf der Matte stehen.
Freitags war in Bad Vilbel dann noch ein Benefiz-Konzert unter dem Motto „Harte Klänge gegen Krebs“ – bei dem unsere Chauffeuse mit ihren beiden Bands aufgetreten ist. Leider habe ich es dahin nicht gepackt – da ich am nächsten Tag arbeiten durfte. Und kurz nach 3 aufstehen ist da dann so… schwer.
Im Dezember stehen jetzt noch die Nits an – in einem kleinem exklusiven Rahmen – denn sie spielen dann hier in Hanau im Comödienhaus – da passen gerade mal 220 Leute rein. Und das dürfte dann mein Konzertjahr 2015 gewesen sein.

Wer jetzt vielleicht gerne die paar Bilder sehen möchte, die einigermaßen ansehbar geworden sind, den verweise ich hiermit einfach mal auf mein Picasa-Album:
https://picasaweb.google.com/107634273321148181779/ScarSymmetryEluveitieEpicaInNeuIsenburg28102015?authuser=0&feat=directlink

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Endlich Apocalyptica

Am Sonntag war es endlich soweit!
Wer vielleicht meinen Blog über das WGT 2014 gelesen hat, kann sich eventuell daran erinnern, dass es nicht geklappt hat, die einzige Band zu sehen, die ich sehen wollte: Apocalyptica
Ein paar Monate später, gegen Ende des Jahres 2014, durfte ich lesen, das sie nach Frankfurt in die Batschkapp kommen sollten. In den paar Tagen vom Lesen dieser Information bis zum ersten Mal nach Karten schauen, hatte sich der Termin direkt um gut 7 Monate verschoben. Von März in den Oktober, weil sie an der neuen Platte/CD gearbeitet haben.
Und jetzt endlich, vor 5 Tagen, war diese lange Wartezeit vorbei.
Und ich konnte Apocalyptica endlich live sehen.

Leider gab es direkt zu  Beginn des Abends einen kleinen Wermutstropfen. Denn bei der Einlaßkontrolle befanden sie meine kleine Kamera als zu groß.
(Eine Panasonic Lumix DMC-FZ8.)
Also „durfte“ ich sie dort am Einlaß abgeben und bekam einen kleinen Aufkleber mit Nummer dafür – damit ich sie mir danach wieder abholen konnte. Deshalb habe ich leider keine gescheiten Fotos vom Konzert – nur ein ganz verschwommenes kleines, dass ich mit meinem Handy gemacht habe.Apocalyptica

(Wahrscheinlich liegt es auch daran, das ich überlege, mir ein neues Handy mit besserer Fotoqualität zuzulegen.)
Ich konnte nun keine gescheiten Fotos machen, dafür hatte ich dann direkt vor mir ein Mädel, das mehrmals mit ihrem Handy mitgefilmt hat. Sehr schön, gefühlt fast ständig ihr Handy vorm Gesicht zu haben. Warum kann man dafür nicht diese Selfie-Sticks nutzen?! Auch einen anderen habe ich gesehen, dessen Kamera etwa so groß war wie meine. Der hatte wohl mehr Glück als ich. Tja…
Aber ich bin ja nicht zum Bilder machen hingefahren.

Die Vorgruppe war eine Band aus Südaustralien – Tracer.
Sie war ganz ok und konnte schon ein bißchen Stimmung machen. Los ging es mit ihnen pünktlich um 20:00 Uhr, für gut 40-45 Minuten. Dann wurde umgebaut – und um 21 Uhr ging es dann richtig los.
Es war klasse!
Mehr kann ich dazu kaum sagen.

2 Stunden gute Musik, ein paar richtige Kracher der neuen Platte „Shadowmaker“, ein paar Songs von alten Platten… schön.
Auch sehr klasse war der Abschluß des Konzerts mit dem letzten Lied der neuen CD – „Dead Man’s Eyes“, und auch einem Klassiker im Apocalyptica-Gewand: „In the Hall of the Mountain King“.
Einfach klasse.
Das einzige, das mich etwas gestört hat, war das Handy immer wieder vor meiner Nase. Da wünsche ich mir, das die Batterie leer ist.
Nach dem Konzert habe ich mir auch endlich die neue CD geholt und noch ein T-Shirt als Andenken.

Wenn sie wieder mal nach Frankfurt kommen würden in der Zukunft… ich hätte wieder Bock, hinzugehen.
Ohne Zweifel.

Konzerte !!! (2015)

Nach dem Frust, den ich gestern mal losgeworden bin, jetzt wieder was zum Aufbauen:

KONZERTPLANUNGEN FÜR DIESES JAHR !!!

YAY !

Strahler
Was steht so alles an?

Fest gebucht mit Kartenbestellungen sind:

Apocalyptica am 4.10.2015 in der Batschkapp – diese Karte hängt schon bei mir zuhause an der Pinwand – und am Tag nach dem Konzert hab ich meinen letzten freien Urlaubstag eingeplant. ;o)

Gestern bestellt und mal sehen wie lange jetzt die Post braucht, wenn gestreikt wird:
Epica, Eluveitie und Scar Symmetry am 28.10.2015 in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg!
Nachdem ich Eluveitie ja Anfang des Monats in Leipzig nicht sehen konnte, da sich deren Auftritt mit Qntal überschnitten hat, geht es dann halt Ende Oktober dahin. Und ich geh auch nicht allein, sondern momentan sind wir zu dritt. :o)

Das waren die bisher fest gebuchten Konzerte – ansonsten stehen noch ein paar auf meiner Liste, wo ich mir Karten besorgen will – auch wenn ich nicht weiß, was für einen Dienst ich dann zu dem Zeitpunkt haben werde.
Die also vielleicht noch dazukommenden Konzerte wären bisher:
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Joachim Witt mit seiner ICH-Tour 2015 am 18.10.2015 in der Batschkapp – das letzte Mal gesehen letztes Jahr im Colos-Saal in Aschaffenburg. Und ich nehme mal an, ich werde da auch wieder die schon erwähnten Groupies treffen. ^^

Die „Nits“ aus den Niederlanden – nicht nur in der Nähe, nein, dieses Mal tatsächlich mal in MEINER Stadt! Da MUSS ich hin! Am 3. Dezember 2015 im Comödienhaus in HANAU !  Mit ihrer HOTEL EUROPA-Tour.
Das letzte Mal müsste ich sie 2010 in Aschaffenburg im Colos-Saal gesehen haben. P1020930
Überhaupt müsste das eigentlich DIE Band sein, die ich am meisten gesehen habe: ein oder zwei Mal in der alten Batschkapp noch, dann ein paar Mal in Aschaffenburg… und jetzt Hanau.
Ok – wenn es eine Band nun mal auch schon 40 Jahre gibt… da kann man auch schon mal auf ein paar Konzerten gewesen sein.
Wem diese Band nichts sagt: In Deutschland der größte Hit war „In the Dutch Mountains“. Befragt Youtube. ^^

Was könnte sonst noch kommen…?

Noch weit hin – erst nächstes Jahr – vielleicht Die Kammer im Das Bett am 19.02.2016.
Vielleicht Katzenjammer am 19.12.2015 in der Jahrhunderthalle – nicht schlecht, die Damen. Vielleicht aber auch eher nicht.

Ich denke, damit habe ich vorerst genug Konzertgänge in Planung.
Vielleicht läuft man sich ja irgendwo über’n Weg. ;o)