„Hail, Caesar!“

Es ist mal wieder Nachtragzeit.

Also richtet Euch darauf ein, die nächsten Tage hier wieder ein paar Beiträge zum Lesen zu bekommen.

Fang ich also mal mit dem ältesten Ereignis zum Nachtragen an.

Es ging mal wieder ins Kino.

Am 15.03. waren wir in „Hail, Caesar!“.Karte Hail Caesar
Wir, das waren in diesem Fall die Freundin meiner Drachenechse und meinereiner.

„Hail, Caesar!“ ist ein Film der Coen-Brothers – die im Gegensatz zu den Wachowskis von „Matrix“ ja immer noch Brüder sind. (Das ging mir gerade durch den Kopf, hat aber so gar nichts mit dem Film zu tun. ;o))

Wieder waren wir Dienstags im Kino, zum Kinotag. Einen Tag, der meiner Begleitung gar nichts sagte. Aber jetzt. 😉

Laut den Informationen aus dem weltweiten Netz lief dieser Film nur in 2 Kinos in Frankfurt.
Davon einmal im Original und einmal in Deutsch. Und dass, obwohl auch dieser Film erst etwa 4-5 Wochen Laufzeit auf dem Kasten hatte.

In Deutsch lief er im „Eldorado“ – das ich dem Namen und der Homepage nach den E-Kinos an der Hauptwache zugeordnet hatte. Entsprechend sind wir dann so mit der U-Bahn gefahren, dass wir kurz vor 18 Uhr dort „aufgeschlagen“ sind. Um dann festzustellen, das der Film nicht in den E-Kinos lief. Denn das Eldorado ist eine Zweigstelle der E-Kinos, wohin wir dann noch schnellstens hinlaufen mussten, da ja offizieller Start um 18 Uhr war.
5 nach 6 hatten wir das Kino dann gefunden und erreicht. Ein schnuckeliges Kino, noch mit Balkon. Aber so klein, dass das Mädel an der Kasse auch gleichzeitig das Popcorn und die Getränke verkauft. Und bis wir unsere Plätze auf dem Balkon eingenommen hatten, ging der Film dann auch richtig los. Da hat alles gepasst.
Punktlandung.
Bereits das zweite Mal mit dem Füchschen. ;o)

Zum Film – um was geht’s?

Der Film spielt in den 50ern, den goldenen Zeiten des alten Kinos.

Hauptfigur ist der Manager und damit auch „Troubleshooter“ eines Filmstudios, Eddie Mannix (Josh Brolin), welcher, das kann man wirklich so sagen, 25 Stunden eines Tages damit beschäftigt ist, den Betrieb am Laufen und vor Skandalen fern zu halten. Dazu gehört unter anderem, im Vorfeld bereits Kirchenvertreter zu einem Klärungsgespräch einzuladen, da das Studio gerade einen Monumentalfilm zu Jesus Christus dreht. Und bevor irgendeine Kirche dagegen wettern kann, werden halt vorher Unklarheiten abgeklärt. Dazu werden dann nicht nur die Katholiken eingeladen, nein, auch gleich noch die Evangelischen, ein Rabbi und die Orthodoxe Kirche. Sicher ist sicher.

Von dieser Produktion wird der Star entführt, Baird Whitlock, von George Clooney gespielt. Und Eddie Mannix wird gezeigt, wie er das Geld für die Entführer auftreibt, sich dabei mit Klatschkolumnistinnen auseinandersetzen muss – Tilda Swinton in einer Doppelrolle – und vieles mehr.

Es gibt die „Badenixe“, deren Schwangerschaft überdacht werden muss, den singenden Cowboydarsteller, der plötzlich zu einer modernen Sprechrolle kommt. Nicht zu vergessen, die singende und tanzende Matrosenmannschaft, welche nicht fehlen darf. Also ein ganzes Spektrum an Filmgenres, welche in den 50ern so für Filme sorgten, wird hier im Studiobetrieb gezeigt. Und wie in all dem Durcheinander die Entführung aufgeklärt wird und Mannix für sich selbst klarwerden muss, ob er lieber einen ruhigeren Job als Manager bei Lockheed will… oder nicht.
Das ist mal im Groben der Versuch einer Zusammenfassung.

Wie fand ich ihn?

Er war kurzweilig und amüsant.
Er hat mir gut gefallen. Der Blick auf die verschiedenen Filmaufnahmen, und die unterschiedlichen Stars mit ihren Macken…
Scarlett Johannson als männerverschlingende Badenixe, die auf starke Männer steht (Jonah Hill); der etwas blöde Baird Whitlock (George Clooney); der tanzende Matrose (Channing Tatum)…

Als beste Figur kam eigentlich von den Schauspielertypen der Cowboy weg – Alden Ehrenreich als Hobie Doyle. Dieser hat zwar ein wenig Probleme mit ungewohntem Text, und wirkt im ungewohntem Genre erst etwas hölzern, kommt aber als Charakter am besten weg. Beim Warten auf die vom Studio arrangierte Verabredung beschäftigt er sich ein wenig mit Lassoübungen – und macht diese später während der Verabredung mit Spaghettinudeln weiter. (Natürlich gekochte. ;))

Etwas schade finde ich, dass in meinen Augen die beste Szene bereits im Trailer verwurschtet wurde, mitsamt der Auflösung.

„Wäre es doch bloß so einfach…“

Andererseits hat jedoch gerade dieser Ausschnitt mich für diesen Film interessiert. Von daher haben sie das wohl richtig gemacht.

Mein Fazit

Eine kurzweilige Unterhaltung, die in meinen Augen durchaus in mehr Kinos hätte laufen können.
Abgesehen davon fand ich das Kino auch klasse.
Der Abend hat sich gelohnt.

Als nächstes steht jetzt „Zoomania“ an…

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