Dead Boy Detectives

Commedia Dell'Arte-Maske von einem Totenschädel, mit Filter bearbeitet

Und jetzt zu meiner zuletzt gebingten Serie:

Dead Boy Detectives

Rausgekommen beim großen N am 25. April, also vor gut 2 Wochen jetzt. Da war ich zwar schon wieder zuhause, aber während meiner Arbeitswoche kann ich mich meist nicht aufraffen, etwas Zusammenhängendes zu sehen. Da zappe ich lieber durch YouTube. *schulterzuck*

Doch ich hatte nach dieser Serie bereits vor meinem Urlaub gesucht. Da war es aber noch zu früh. Dann also letzte Woche an meinem letzten Wochenende.

Bei den Dead Boy Detectives handelt es sich um die Geister von zwei Schuljungen von 1916 und 1989 – etwa. Beide hatten ihren ersten Auftritt in den Comics vom Sandman von Neil Gaiman. Aus ihnen wurden dann die Dead Boy Detectives, die für andere Geister Fälle lösen, um ihnen die Reise in die Nachwelt zu ermöglichen, da sie somit keine unerledigten Geschäfte mehr haben.
Im Comic sind es wirklich Jungs von etwa 12-13 Jahren. Es gibt inzwischen sogar eigene Comics von ihnen. Eines habe ich gerade ausgeliehen bekommen.
In der TV-Serie sind die Jungs nun etwa 16. Das erleichtert das Entdecken der Sexualität, was bei Kindern eher schwer gewesen wäre.
(Das ist eigentlich auch mein einziger Kritikpunkt an der Serie – dass mir die Hauptdarsteller einen Tick zu alt aussehen. Sie sehen für mich nicht aus wie 16, sondern wie 20.)

In der ersten Folge lernen wir sie kurz kennen, und dann mit ihnen zusammen das Medium Crystal Palace, die dann später mit ihnen zusammenarbeitet. Es verschlägt sie in der ersten Folge noch von London nach Amerika, um da den Vermisstenfall eines Schulmädchens zu lösen, die noch am Leben ist und von den drei gerettet wird. (Spoiler? ^^)

Im weiteren Verlauf der 8-teiligen (ersten) Staffel lernen wir mehr über die Jungs + ihre Geschichte. Außerdem bekommen wir es mit Hexen, sprechenden Katzen, Dämonen  und andere Geistern zu tun. Auch Nebenfiguren bleiben teilweise nicht nur Nebenfiguren, sondern bekommen noch Fleisch auf die Rippen geschrieben + werden so zu interessanten eigenen Personen. Und das mit dem Fleisch sage ich jetzt nicht, weil die Vermieterin von Crystal Palaces Unterkunft in Amerika eine Metzgerin ist, die mit ihrer Goth-Erscheinung genau mein Interesse trifft. Jenny lernen wir also noch etwas kennen (die Metzgerin), als auch die weitere Mitbewohnerin in Jennys Hause: Niko, eine Japanerin. Niko entwickelt sich dabei zum Sonnenschein der Gruppe. Anders kann ich es nicht sagen.

Die Fälle der Jungs stehen jeder für sich, aber über die komplette Staffel hinweg entwickeln sich alle Figuren weiter. Manchmal wird auch nicht vor ekligen Szenen zurückgeschreckt. Und Death vom Sandman schaut auch mal vorbei.

Tatsächlich noch jemand, doch diese Person verrate ich hier jetzt nicht. Ich habe die Serie vom Sandman bisher (noch) nicht gesehen, doch ich habe die Comics + wusste sofort, wen ich da vor mir habe.

Mir hat die Serie ziemlich gut gefallen. Das Ende lässt interessante Möglichkeiten für eine nächste Staffel zu. Ob es dazu kommt?
Auch die Dead Boy Detectives haben 8 Sterne von mir bekommen.
Nur wenn es wen interessiert. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Ghostbusters: Frozen Empire

Hochhäuser von Frankfurt im Dämmerlicht von der Zeil/Hauptwache aus gesehen.

Es ist Sonntagnacht und es geht auf die Geisterstunde zu. Wie passend. Und was für eine ungewöhnliche Zeit für mich, einen Blog vorzuschreiben. Zumindest, seid ich keine Nachtschicht mehr mache.

Da es auf die Geisterstunde zugeht, schreibe ich jetzt mal etwas über Geister. Beziehungsweise eher über Fänger von Geistern. Es kommt jetzt tatsächlich endlich mein Beitrag zum aktuellen Ghostbusters-Film.

Eintrittskarte vom CineStar Metropolis Preis: 6,90 LOY-Aktion Datum: 29.03.2021 Zeit 20:15 GHOSTBUSTERS: FROZEN EMPIRE (OV) Saal 1 Reihe F Premium Sitz 7Ghostbusters: Frozen Empire !

An diesem Titel hatten die deutschen Verleiher anscheinend nichts auszusetzen. Weswegen sie dieses Mal diesen Titel übernommen haben.
Geht doch.

Ich komme tatsächlich gerade von meinem dritten Besuch des Films.

Das erste Mal war ich mit ’ner Bekannten direkt am ersten Tag in Nidderau im Kino. In der deutschen Fassung. Das hatte ich ja im Beitrag vom 22.03. erwähnt.

PopcornAm Karfreitag bin ich dann das zweite Mal gegangen. Nach Frankfurt, ins Kino am Eschenheimer Tor. Dieses Mal in die Originalfassung. Die mir tatsächlich irgendwie besser gefallen hat. So gut, dass ich sie dieses Wochenende nochmal sehen wollte.
Leider lief sie jetzt nicht mehr am Eschenheimer Tor. Aber am Sonntagabend in den E-Kinos an der Hauptwache. Und da ich tatsächlich langes Wochenende habe (hatte), ist das doch mal eine gute Zeit, ins Kino zu gehen. Vor allem, da die E-Kinos Ende April schließen werden. So war ich doch wenigstens nochmal drinnen.

Roter angeleuchteter Vorhang im KinoErstmal noch was zu den Kinos und das Drumrum:
In Nidderau war ja das Essen frei. Für das Kino am Turm habe ich mich extra online registriert, da es da ein Angebot für Film + Essen gab. Allerdings hat das System meine Registrierung nicht ganz geschluckt, anscheinend. Doch da der Film auch Film der Woche war, konnte ich ihn so günstiger sehen. Sogar auf einem Premiumsessel. Dann noch das Menu dazu, dann war es fast der gleiche Preis wie das Essen + Ticket-Angebot.
Nachos mit Käsesoße und GetränkHeute nun in den E-Kinos lag der Filmpreis etwas im höherem Mittelfeld, genau bei einem 10er. Dann hatte ich dieses Mal eigentlich nicht vor, mir was zum Essen zu holen… Doch als ich den Preis für Popcorn/Nachos + Getränk gesehen habe, dachte ich mir, dass mich das doch günstiger kommt als danach noch irgendwo etwas Essen zu gehen. Dieses Mal habe ich mir das erste Mal Nachos besorgt. Und der Preis dieser Portion in der genau richtigen Größe mit allem, lag bei fast der Hälfte des Preises von allen anderen Kinos der letzten Zeit. Krass. Ich denke, in Zukunft werde ich wohl öfters auf Nachos zurückgreifen.

Und jetzt zum Film. Irgendwie.
Ich weiß nicht genau, wie ich die richtigen Worte finde, bzw. ob. Mal sehen.

Ghostbusters: Frozen Empire

Als erstes vorweg: Der Film hat mir gefallen. Ein untrügliches Zeichen dafür ist ja wohl, dass ich ihn jetzt schon 3 Mal gesehen habe. Anscheinend hat mir das ins-Kino-gehen doch irgendwie gefehlt, so dass ich es nun nachholen muss/will. ;o)

Ich habe tatsächlich bisher nicht wirklich eine Kritik zum Film gelesen oder gesehen, bis auf die in meiner örtlichen Zeitung. Und wegen der habe ich nochmal mit meiner Mit-Kino-Gängerin geschrieben, um ihre Meinung zu einem erwähnten Punkt zu hören/lesen.

Ich habe einige Interviews mit einem Teil der Mitspielenden gesehen. Da wurde der Punkt, den ich nachgefragt hatte, anders bezeichnet. Vielleicht komme ich darauf nochmal. Wahrscheinlich in einem anderen Beitrag.
Ich habe (bis jetzt) also noch keine Kritik sonst gelesen oder gesehen, weil mir der Film gefällt. Und ich das Gefühl habe, dass die Meinungen vielleicht eher gemischt bis nicht so positiv ausfallen. Vielleicht irre ich mich ja auch, doch in einigen Kommentaren übers Netz verstreut kam es mir so vor. Und das sehe ich halt nicht so.

Ja, Afterlife (auf Deutsch – ha! – Legacy) war ein super Film, der wieder Lust auf die Ghostbusters gemacht hat. Eine große Welle Nostalgie.
Jetzt wird die Geschichte weitererzählt. Und wie ich finde, soweit ganz gut.

Für mich passt das ganze Gerüst des Filmes gut zusammen. Auch wenn ich ein-zwei Punkte hätte, zu denen ich noch kommen werde.
Ich will den Film nicht spoilern, weswegen die richtigen Worte etwas schwerer zu finden sind.
Der Aufbau des Film ist gut. Beim zweiten Mal sehen ist mir ein Detail aufgefallen, welches beim ersten Mal sehen noch untergeht. Und jetzt, beim dritten Mal, ist mir auch das Osterei aufgefallen, das auch schon im letzten Film vorkam, nur anders verpackt. ;o)

Wie im letzten Film, hat auch in diesem wieder Phoebe = Mckenna Grace die Hauptlast zu tragen. Was sie wieder gut macht. Doch was ist sie groß geworden. :oO
Ja, im Film ist sie nun 15 – doch sie wirkt älter. Was nicht verwundert. Schließlich wird sie dieses Jahr auch schon 18. Wie schnell die Zeit vergeht.

*Schnitt*

Wie wahr der letzte Satz doch ist. Ich habe am Sonntagabend – ok, Nacht – angefangen, diesen Beitrag zu schreiben. Doch habe ich nach diesem Satz mit „Zeit vergeht“ eine Schlafenspause gemacht. Nicht zu verwechseln mit Schaffenspause. ;o)
Was soll ich sagen… Inzwischen ist nun Donnerstag, nach 11 Uhr. Ich bin wieder auf der Arbeit, habe meine Pause hinter mir – und sollte die Zeit bis zum Feierabend unbedingt nutzen, um den Beitrag fertig zu bekommen. Und das Gute:
Ihr könnt es in einem Durchlesen und müsst keine Pause von Tagen machen.
Ist das nicht praktisch? ;o)
Ok, genug Zwischenspiel.
Wo war ich?

*Schnitt zurück zum Film*

Also – Phoebe wirkt älter als 15. Doch wenn ich die Zeit vermute, die es gedauert hat, bis der Film fertig war…
Gut, Mckenna wird dieses Jahr 18.
Doch wenn an dem Film bereits vor 1-2 Jahren gearbeitet wurde, kommt ihr Alter mit dann etwa 16 ja immer noch hin. Auch kann ich mir vorstellen, das junge Damen schnell älter wirken als sie sind. Bei jungen Männern, denke ich, ist das nicht so. Das sage ich als ehemals Selbstbetroffener. ;o)

Eintrittskarte Elysee 1
Ghostbusters: Frozen Empire /OV
Reihe 8 Platz 14
Normal 10,00 EUR
07.04.24 20:15
Die Familie Spengler hat noch dieselben Familiendynamiken wie im ersten Teil. Auch wenn die Familie Zuwachs bekommen hat – durch Gary Grooberson. :oD
Der hat jedoch noch nicht für alle seinen richtigen Platz gefunden. Auch für sich selbst noch nicht.
Und die Pubertät arbeitet in Phoebe. So würde ich ihre Gefühlswelt kurz bezeichnen. Auch kann sie im Moment nicht den Platz einnehmen, den sie gerne besetzen möchte: den ausgefahrenen Sitz zum Geisterjagen vom Ecto-1 bei voller Fahrt.

Mir gefällt das Familienleben, und mir gefallen die Schnitte nach Phoebes nicht gezeigten Ausbrüchen. „Ich wusste gar nicht, dass sie solche Wörter kennt“ und „wir dachten, du würdest dich fürs Kooperieren entscheiden“. :oD
Dieses Nicht-zeigen ihrer Ausbrüche macht dennoch klar, dass Phoebe (manchmal) eine hitzköpfige Spengler ist – was sie ja auch bereits in Afterlife beim Sheriff war. Von daher wird ihr Charakter hier konsequent fortgeführt.

Das sich Ray Stantz + Podcast zusammentun passt schon. Sie hatten ja sowieso auf einer Wellenlänge gesendet. Und was sie hier nun zusammen machen, ist… irgendwie unbeschreiblich, aber durchaus heutzutage vorstellbar. Leider?

Auch Lucky kommt wieder ins Spiel, was durchaus logisch ist, wenn mensch erst einmal die richtigen Leute kennengelernt hat. Dann kommt mensch auch von Oklahoma nach New York, Winston Zeddemore sei Dank.

Der Aufbau des Bösewichts ist ebenfalls gut gemacht, finde ich. Der Charakter, welcher dem Bösewicht zuarbeitet – gibt es ja immer – ich frage mich gerade, wie dieser Charakter ins Spiel kommt. War der Einsatz von Anfang geplant? Oder hat es sich so ergeben? Und warum arbeitet der Charakter freiwillig mit, obwohl der Bösewicht diesen Charakter auch einfach zwingen könnte?
Das bringt mich ja fast dazu, mir den Film nochmal unter chronologischen Gesichtspunkten anzusehen. ;o)

Komme ich jetzt zu den Punkten, zu denen ich mir Fragen stelle.

1) Was ist mit all den Fallen aus Afterlife passiert? Wurden sie auch nach New York ins Lager gebracht oder liegen sie noch auf dem Feld? Wenn sie in New York ins Lager „entsorgt“ wurden… dann 2) was hindert Gozer daran, als das Lager geöffnet wird, selbst wieder zu versuchen, sein Reich aufzubauen? Weil gerade kein Tempel greifbar ist? ;o)
3) Warum will jemand alle Geister fangen? Auch, wenn der Geist nichts anderes tut, als einfach irgendwo nur herumzusitzen? Auch der Geist der Bibliothekarin will einfach nur Ruhe in der Bibliothek. ;o)
Das bringt mich dazu: Wie kommt es eigentlich zu den Erscheinungsformen der Geister? Zum Beispiel Muncher + Slimer. Wieso sehen sie so aus, wie sie aussehen? Sind das Geister von Menschen?
Der große Geist, der am Anfang des Films gejagt wird: Was ist DAS für einer? Der Geist eines toten Drachen?
Ach ja: Wo kommen denn die kleinen Marshmallow-Männchen dieses Mal her? Die gehörten doch zu Gozer. Woher kommen sie jetzt? Und warum muss die Sturmfront des Bösewichtes erst vom Meer herkommen, wenn er selbst längst in der Stadt ist. Sollte sich der Sturm nicht von dort her ausbreiten?
Nun – zumindest die Marshmallow-Männchen bereichern wieder den Film. Und ja, die Sturmfront vor New York sieht schon beeindruckend aus. Na gut.
*schulterzuck* ;o)

Bei IMDb hat der Film eine Wertung von 6,4.
Bei den verdorbenen Tomaten geben Kritiker ihm 44%. Das Publikum immerhin 83%. Das beruhigt mich etwas.
Ich habe ihm 8 Sterne bei IMDb gegeben. Das will ich hier auch nicht verschweigen.

Ich denke, ich werde mir beide Filme auch richtig zulegen. Auch wenn ich keinen Fernseher mehr habe. Und ja leider das Ansehen von Filmen über mein Monster nicht mehr so einfach ist. Genügt mir auch eine digitale Kopie? Kann ich mir die auf meinen Rechner ziehen oder nur online ansehen? Das muss ich nochmal schauen.

Und Euch viel Spaß im nächsten Kinofilm. :oD

Breiter roter Kinovorhang mit unbesetzeten roten Sitzen davor

Doppel D

Roter Vorhang im Kino

Längst mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag. Vor allem, da ich jetzt langes Wochenende habe und da auch mal was direkt in die Tasten hauen kann. ;o)

Was soll aber dieser Titel sagen? Doppel D…
Nein, das ist keine Ausgabe der Rotlichtvariante von Stadt, Land, Vollpfosten – wie wir sie am Samstag beim Spieleabend hatten. Es ist vielmehr die Zusammenfassung der letzten zwei Filme, von denen ich nun berichten möchte.

Spoilerwarnung:
Auch wenn ich – wie üblich – die Filminhalte nicht komplett nacherzählen will und werde, kann es trotzdem sein, dass Spoiler enthalten sind. Wer also den entsprechenden Film noch nicht gesehen hat und nicht gespoilert werden möchte, sollte hierher entweder kommen, wenn er einen oder beide Filme gesehen hat – oder den entsprechenden Abschnitt zum Film überspringen. Die Filme, um die es heute gehen wird, sind DUNE 2 – und DAMSEL.
Auf geht’s.

Popcorn und Cola und Eintrittskarte für Kino

DUNE 2

Letzte Woche waren wir im 5er-Pack in DUNE 2 im Kino.
Das war schon ein nettes Gemeinschaftserlebnis. Auch wenn wir den Film bisher noch nicht besprochen haben. Warum auch. Er hat zumindest gefallen.

Wenn ich jetzt so nachdenke: Ich fand ihn gut. Allerdings fand ich den ersten etwas besser. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Woche seither noch nicht dazu genutzt habe, über diesen Filmbesuch zu schreiben. Und da ich nun über den anderen Film schreiben wollte, erledige ich Dune gleich mit. ;o)
Eigentlich wäre für Dune 2 ja schon der Titel Doppel D fast gerechtfertigt. ^^

Also, nochmal zum Film. Was kann / will ich denn zu ihm loswerden?

Der erste Teil hat mir von Aufbau ja gut gefallen. Den zweiten Teil fand ich da etwas sprunghafter. Ich habe das Gefühl, dass mir zwischendurch die ein oder andere Szene fehlt. So von wegen der Ausbildung von Paul und seiner Aufnahme bei den Fremen. Doch vielleicht ist dies nur mein Gefühl.
Im Film von Lynch aus den 80ern hat die Schwester von Paul ja auch mehrere Auftritte. Im Film jetzt hat sie nur einen Chameoauftritt, den ich fast vermutet habe, in Pauls Inneren. Ansonsten ist sie noch nicht einmal geboren bis zum Ende des Films. Das bedeutet, dass der Zeitrahmen des Filmes nicht einmal 9 Monate beträgt.
Hmm…
Interessant finde ich die Zwiegespräche der Mutter mit ihrer Ungeborenen.
Doch wo sind die blauen Augen von Paul Muad’dib Atraides?

In Teil Zwei haben wir nun einige neue Charaktere: den Imperator mit seiner Tochter und den Neffen des Barons. 1984 hatte damit ja Sting einen seiner Filmauftritte. :oD
Der jetzige Feyd-Rautha ist gegenüber Sting ein etwas anderes Kaliber. Was vielleicht auch an seiner Einführung liegt. Hier hat der Charakter etwas mehr Zeit, sich darzustellen – und nicht nur gut auszusehen wie Sting damals. ;o)

Das wäre es eigentlich, was mir so zu Dune 2 einfällt.
Ach, und dass ich ihm bei IMDb eine 8 von 10 Sternen gegeben habe.

Damit komme ich zum nächsten Film.

Scorch, der Beanie Babies-Drache

DAMSEL

Dabei handelt es sich um einen Film mit Millie Bobby Brown beim großen N der Streamingdienste. ;o)

Den Spruch „Damsel in Distress“ hatte ich schon gehört. Der steht für die in vielen Märchen und Erzählungen vorkommende „Jungfrau in Nöten“. Nun, in diesem Film geht es auch um eine Damsel – eine Jungfrau (und natürlich Prinzessin) – die sich aber selbst aus den Nöten befreit. Deswegen wohl nur „DAMSEL“.

Ich habe jetzt ein paar Tage frei und dachte mir, ich beende meine Arbeitswoche mal mit einem Film, der neu herausgekommen ist – am 08. März, bezeichnenderweise – und von dem ich auch ein paar Trailer gesehen hatte.

Die Prinzessin Elodie heiratet den Prinz eines Königreichs, um damit ihrem Volk, dem es nicht gut geht, zu helfen. Jedoch stellt sich heraus, dass diese Hochzeit einen gewaltigen Pferdefuß hat.
Obwohl… das ist nicht ganz korrekt. ;o)

Wie üblich, ist auch dies alles was ich von der Geschichte erzählen will – komme ich lieber zum Inhalt, bzw. was mich daran beschäftigt. *Spoiler voraus*

Es geht los mit einer Truppe Ritter und einem König, die zu einem großen Berg reiten – und dem Schatten eines Drachen, der über das Land fliegt.
Da ich immer noch an meiner Drachengeschichte dran bin, mal mehr, meist weniger ^^, war da mein erster Gedanke: Bitte? Wollen die paar Hansels gegen einen ausgewachsenen Drachen antreten? Wie sich später herausstellte, war dies NICHT ihr ursprünglicher Gedanke. Aber wie das mit Königen so ist – die denken oftmals, sie wären etwas besonderes und… nun, nicht gut genug für einen Drachen.
ÜBERRASCHUNG !!!

Etliche Jahre später kommt nun Elodie ins Spiel. Eine Adlige aus fernen nördlichen Landen, die entsprechend mit dem Klima dort zu kämpfen haben. Da kommt der Vorschlag einer Heirat von Elodie mit dem Prinzen eines anderen Königreichs gerade recht.

Der Pferdefuß ist halt nur, dass die Prinzessin als jährliche ? Opfergabe an den Drachen gebraucht wird.

Was ich mich nun also frage, ist: Wie viele Jahre geht das nun schon so – und wie oft findet dieses Ritual statt? Jährlich?

Elodie findet die Namen von etlichen ihrer Vorgängerinnen an einer Stelle in den Höhlen an der Wand stehen.
Wie oft hat dieses Königreich den einzigen Prinzen bereits verheiratet? Und was war vor ihm? Wie haben sie die ganzen Ersatzfrauen für das eigene Blut bekommen und gefunden? Und warum hat sich dies nicht herumgesprochen? Durch Verschwiegenheitsvereinbarungen?

Elodie wurde durch eine Art Blutsbrüderzeremonie in die Blutlinie aufgenommen – damit der Drache das richtige Blut riechen kann. Bei dem Verschleiß an Frauen – 3 Frauen jeweils – muss der arme Kerl eigentlich ganz zerschnitten gewesen sein. Allerdings sah seine Hand ganz frisch aus. *nachdenklich guck*
Wie geht das? Gute Heiler? Keine Narben?

Was mir gut gefallen hat, war das Innere der Höhlen.
Der brennende Schwarm Vögel… warum fliegen die immer noch dort herum, wenn sie immer abgefackelt werden? Und können brennende Vögel überhaupt noch fliegen? Doch es sah zumindest episch aus.
Das Feuer des Drachen – teilweise wie eine Flüssigkeit. Auch die Stimme war ziemlich cool. Wie ich danach noch erfahren habe, wurde nachträglich noch mehr Stimme von ihr eingefügt. Weil ja – der Drache ist eine Sie.

Ich fand die Ideen, wie Elodie Licht in die Dunkelheit bringt, gut. Wie praktisch, dass sich auch noch eine zweite Verwendungsmöglichkeit für eine der Varianten ergibt.

Die Musik war gut. Die Bilder der Länder waren schön. Die Kostüme waren sehr schön. Und der Drache war nicht schlecht animiert. Wie er – SIE – mit Elodie gespielt hat wie eine Katze. Elodies Vorgängerin war schnell erlegt. Da war Elodie eine andere Herausforderung.

Das Ende habe ich ab einem gewissen Moment vermutet. Tatsächlich will ich das hier aber jetzt nicht berichten.

Ich fand den Film nicht schlecht. Millie hat einen guten Job gemacht, doch war dies ja auch ein Projekt, welches sie sich wohl herausgesucht und dann auch als Produzentin mitgewirkt hat. Vielleicht fand ich alles ein klein wenig zu überzeichnet? Ich kann es nicht genau sagen.
Der Film war in Ordnung, doch für mich jetzt nicht DAS Meisterwerk. Aber gut, um ihn sich mal anzusehen.

DAMSEL hat von mir bei IMDb sieben Sterne bekommen. Wen immer das auch interessieren sollte. ;o)

Heute Abend geht es nun für mich mit meiner Schwester zu Gregorianischen Gesängen. Mal sehen, ob ich darüber dann berichten werde.
Und mein nächster Wunschfilm wäre Ghostbusters: Frozen Empire. Vielleicht gibt es dazu ja bald etwas von mir hier.

Wer weiß. ^^

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Ghostbusters: Afterlife

Vollmond hinter und durch Wolken

In den letzten Tagen kam ja der neue Trailer zum neuen Ghostbusters-Film raus.

Ghostbusters: Frozen Empire

Ich wusste gar nicht, dass nach dem letzten Film eine Fortsetzung geplant war. Auch wenn ich ihn nicht gesehen hatte. Allerdings waren die Ausschnitte + Trailer gar nicht so schlecht. Aber ins Kino bin ich halt nicht.

Ich habe die ersten beiden Ghostbusters-Filme damals begeistert im Kino gesehen. Und es gab dann ja eine Computerspielumsetzung, die ich hauptsächlich an den Computern zum Testen in den Kaufhäusern damals angetestet hatte. Doch diese Möglichkeit ist nun auch Geschichte.

Alle möglicherweise nachfolgenden Filme nach 1 + 2 habe ich nicht mehr gesehen. Auch, weil sie… nicht richtig? gewirkt hatten.
Das sah bei den Trailern zu Afterlife immerhin anders aus. Auch, dass sie nun eine junge Generation ins Spiel bringen war eine interessante Idee.
Doch nicht genug fürs Kino.

Nachdem jetzt aber der neue Trailer rauskam, und der auch wieder interessant aussieht – und die letzten drei noch lebenden Original-Ghostbusters wieder mitspielen… hatte ich am Wochenende das Bedürfnis nachzusehen, ob ich den Film auf einer meiner beiden Streaming-Plattformen finde.
Diese Suche war von Erfolg gekrönt. Auch wenn er Ende Februar dort verschwindet. Doch für dieses Wochenende war das ja noch ausreichend. ;o)

Also habe ich tatsächlich mal wieder einen zusammenhängenden Film angesehen am Samstagabend – statt wieder nur planlos YouTube-Videos zu schauen.
Der letzte Film war „NIMONA“, den ich dort gesehen – und dann eher über die Reihenfolge der Synchronisationsrollen geschrieben habe.
Dieses Mal also

Ghostbusters: Afterlife

Als Erstes muss ich sagen, dass ich die deutsche Titelvariante ziemlich… sagen wir mal ‚unpraktisch‘ finde – nett ausgedrückt.
Hier hieß er wohl – wenn ich das nun so nachschlage: „Ghostbusters – Legacy“.

Warum ersetzt mensch den einen englischen Titel durch einen anderen englischen Titel? Wo doch der originale Titel viel aussagt? Und wenn der deutsche Verleiher schon unbedingt auf das Erbe oder das Vermächtnis von Egon Spengler besonders hinweisen will, warum dann nicht auf Deutsch? „Ghostbusters – Das Vermächtnis“ wäre nun nicht viel schlimmer gewesen.

Ach ja…

Commedia Dell'Arte-Maske von einem Totenschädel, mit Filter bearbeitetEs geht um das Erbe von Dr. Egon Spengler, in den Original-Filmen gespielt von Harold Ramis, und damit wirklich der einzige Original-Ghostbusters-Darsteller, der nicht mehr am Leben ist.

Seine Erben sind seine Tochter Callie + deren beide Kinder, Trevor und Phoebe, die an den AdW fahren, wo Egon Spengler eine Farm hatte.

Damit belasse ich es mit der Handlungszusammenfassung. Ich habe auch bisher nie Filme oder Serien 1 zu 1 nacherzählt. Ich picke mir jetzt lieber die Sachen heraus, die ich besonders interessant finde. Sollten da nun noch der ein oder andere Spoiler dabei sein… es war genug Zeit ihn zu sehen. ;o)

Seine 12 jährige Enkelin Phoebe schlägt ziemlich nach ihrem Opa. Ein kleines Genie, bastelt an allem möglichen und knackt auch mal ein Schloss, wenn es sein muss. Dafür, dass sie eigentlich nicht an Geister glaubt, ist es für sie kein Problem, sichselbstbewegende Schachfiguren zu akzeptieren. Auch, dass sie wohl durch den Geist ihres Großvaters in sein Labor geführt wird und er ihr sozusagen hilft, ein Protonpack zu reparieren. Nicht, indem er sich ihr zeigt, aber stattdessen zeigt, wo sie Ersatzteile + Werkzeug findet.

Ihr Bruder kümmert sich um die Fahrtbereitmachung von ECTO-1 – auch wenn es ohne die Hilfe vom Opa nicht gleich geklappt hätte.

Der Flirt von Phoebes Mutter Callie und dem Sommerschul-Lehrer wird durch die Reaktionen der Kinder nochmal witziger.
Phoebe findet tatsächlich einen Schulfreund – „Podcast“ – und bei dem frage ich mich, ob ich sein Kopf- und Kamerateil bei der Erprobung des Protonpacks nicht irgendwo schonmal gesehen habe? Dieses Polaroid-Foto schießen + dann das Wedeln mit dem Foto zum Entwickeln. Oder war das von dem Trailer damals? Es kommt mir so bekannt vor.

Später sind tatsächlich alle alten – ersten – Geisterjäger zu sehen. Harold Ramis dann aber nur in Archiv-Aufnahmen + als Bodydouble.
Im Abspann werden sie auch alle extra aufgeführt. Sogar Sigourney Weaver.
Als ich ihren Namen las, dachte ich ‚Hä? Hab ich da was verpasst?‘
Doch sie kam erst danach und hat Bill Murray ein wenig geschockt. :oD

Auch ziemlich gut finde ich eigentlich – nach zwei Mal ansehen – die Parallelen von Phoebe und ihrem Opa. Beides Genies, beide das gleiche Brillenmodell… und vor dem großen Finale die gleiche Pose, um das Böse heranzulocken.

Doch, mir hat der Film gefallen. Und er war definitiv besser, als nur stumpf Videos zu schauen.

Wie gesagt, ich habe ihn mir (bis jetzt) zwei Mal angesehen. Einmal im Original – und dann am Tag drauf nochmal in der deutschen Synchro. Der Einzige, den ich von den ersten Filmen vermisst habe, war Rick Moranis. Vielleicht gibt es ja im Frozen Empire ein kurzes Wiedersehen mit ihm? Schön wär’s.

Zum Anfang des Abspanns lief tatsächlich auch das Original-Ghostbusters-Lied von Ray Parker jr. Nach der kurzen Szene mit Bill + Sigourney lief dann ein stimmungsvolles, vom Titel her passendes Lied namens „Haunted House“. Da war ich überrascht, zu diesem Lied ganz am Schluss in den Credits zu lesen, das es von der Darstellerin der Phoebe – Mckenna Grace – geschrieben + gesungen wurde.

Huch.

Was ist das überhaupt für ein Vorname? Mckenna.
Sachen gibt’s.

Doch über Namen äußere ich mich dann ein andermal.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Reihenfolge in Besetzungslisten

Besetzungsliste der Original-Besetzung (Englisch) Reihenfolge: NIMONA BALLISTER BOLDHEART AMBROSIUS GOLDENLOIN THE DIRECTOR QUEEN VALERIN SIR THODDEUS SUREBLADE NATE KNIGHT ALAMZAPAN DAVIS u.v.m.

Mit was ich mich aber auch immer beschäftige…

Besetzungsreihenfolge Vietnamesisch Nimona Ballister Boldheart Ambrosius Goldenloin Viện Trường Gloreth Todd Cận Vệ Nate Knight Alamzapam DavisIch habe gestern das Ende meiner Arbeitswoche und den Anfang des neuen Monats dazu genutzt, einen neuen Film über das große N anzusehen. Und ich habe damit extra einen Tag gewartet, weil ich nicht wusste, ob mein VnvO nicht vielleicht auch zur gleichen Zeit etwas anschauen will und dem großen N dann auffällt, dass hier mehrere Personen über einen Kanal schauen. Und damit dann eine Erhöhung der Gebühr möchten, wie sie es jetzt ja langsam einzuführen versuchen. Deshalb habe ich extra auf den neuen Monat gewartet, damit dies dann zumindest ein klarer Anfang ist. Denn mein VnvO hatte mir schon geschrieben, dass er diese Möglichkeit gerne weiter nutzen will. Ich denke, genauso wie ja meine Nichte wohl eher das große D nutzt als ich, nutzt mein VnvO mehr das große N als ich. Das letzte, was ich dort gesehen habe, war ja Arcane. Das war im März. Und jetzt ist schon Juli.

Am 30. Juni kam beim N nun also ein Animationsfilm raus, den ich mir direkt ansehen wollte.

NIMONA

Besetzungsreihenfolge Norwegisch Nimona Ballister Gyldenlem Direktør Todd Væpner RidderIch dachte mitten im Film dann auch, dass ich über ihn vielleicht schreiben sollte/könnte – was ich nun allerdings etwas anders mache, als da gedacht.

Kurz gesagt, ich habe mir den Film im Original angesehen, was erstaunlich gut geklappt hat. Ich habe gelacht, mich amüsiert und der Film hat mir durchaus sehr gefallen. Ich musste an einer Stelle an den Film „Prinzessin Mononoke“ denken, wozu ich zum Schluss noch kurz was sagen werde. Von daher würde ich ihn definitiv empfehlen.

Womit ich mich jetzt aber beschäftigen will, ist der Unterschied, wie die Rollen in den Synchronvarianten aufgeführt werden.
Warum?
Ach, ich habe heute frei – und mit irgendwas muss ich mich ja beschäftigen. ;o)

Besetzungsreihenfolge Deutsch Ballister Boldheart Nimona Ambrosius Goldenloin Direktorin Todd Knappe Nate Knight KöniginNein – na gut, vielleicht ein bisschen. Doch eher liegt es daran, dass ich mir immer gerne auch den Abspann ansehe. Auch wenn diese Streamingdienste das ja am liebsten überspringen würden. Und gaaaaanz zum Schluss kommen dann ja entsprechend immer die Besetzungslisten der unterschiedlichsten Länder und Sprachen.
Deutschland, bzw. ja „Germany“ liegt da ja noch relativ weit vorne, rein alphabetisch betrachtet. Entsprechend war die deutsche Synchronbesetzung bereits an fünfter Stelle zu sehen.

Jetzt heißt der Film ja NIMONA. Entsprechend war die Rolle von Nimona in den ersten vier Besetzungslisten (Arabisch, Katalanisch, Tschechisch und Dänisch) auch an erster Stelle aufgeführt. Klingt für mich logisch.

In der deutschen Synchronisation wurde diese Besetzungsreihenfolge das erste Mal gebrochen. Da stand an erster Stelle Ballister Boldheart, und dann erst Nimona. Vielleicht, weil Ballister erst zu sehen war?
Doch als erstes dachte ich mir, warum muss Deutschland da eine Ausnahme machen und erst einen Mann auf der Liste stehen haben?
Was dazu führte, dass ich mir den Rest der Synchronisationen auch genauer angesehen habe.
Und jetzt darüber schreibe.

Besetzungsreihenfolge Italienisch Nimona Ballister Lombidoro Direttrice Todd Scudiero ReginaIch habe vorhin nochmal die ganzen Synchronisationen gezählt, in wie vielen Sprachen der Film angesehen werden kann. (Ich glaube 37.) Da fand ich es schonmal interessant, dass es Synchronisationen in Katalanisch, Galizisch und Baskisch gibt, aber auch unterschiedliche spanische Synchros – nämlich für Lateinamerika und für Spanien. Dies gilt übrigens auch für Portugiesisch. Da gibt es einmal eine Variante für Portugal, und eine für Brasilien.

Wie gesagt, die deutsche Synchro kam an der fünften Stelle und war die erste, in der Nimona NICHT als erstes aufgeführt wurde. Als nächstes kam die Synchro für Griechenland, und auch wenn ich kein Griechisch kann, konnte ich mir doch immerhin denken, dass der Name, der dort an erster Stelle steht, wohl sehr wahrscheinlich wieder Nimona war.

Besetzungsreiheinfolge Japanisch Nimona als erstes dann Ballister danach Ambrosius und so weiter in KataganaEin paar Sprachen konnte ich leider gar nicht entziffern, wie Hebräisch und Chinesisch. Auch ein paar andere sind mir eher schwergefallen und konnte ich nur festhalten, wenn die Namen zumindest in Lateinischer Schrift aufgeführt wurden. Bis auf Japanisch – da konnte ich zumindest die ersten drei Namen zuordnen. Immerhin habe ich hier ja noch mein Japanisch-Wörterbuch mit der Katakana-Liste. ;o)
(Hier ist die Reihenfolge der ersten drei Namen zumindest Nimona, Ballister + Ambrosius.)

Besetzungsreihenfolge Niederlande Ballister Zwarthart Nimona Ambrosius Goudzak Directeur Theo Schildknaap Jonge Gloreth Nout Nimona jongetjeWar also die deutsche Synchronisation die erste, die Ballister als erstes aufgeführt hat, war dies dann erst wieder bei der Niederländischen Synchronisation der Fall. In meinem Fotobeispiel als Nummer 23 festgehalten. Auch hier war Ballister die zuerst aufgeführte Person.
Ebenso haben die Schweden (Foto Nr. 28) Ballister vorgezogen.

Besetzungsreihenfolge Türkisch The Director Ballister Boldheart Nimona Ambrosius Goldenloin Thoddeus Sureblade Diego The Squire Nate KnightGanz aus der Reihe ist dann die türkische Synchronisation getanzt. Warum auch immer, wurde da an erster Stelle „The Director“ vor Ballister und dann erst Nimona aufgelistet.
What?!?

Ich kann zwar auch kein Ukrainisch, doch ich denke, dass da die Reihenfolge auch erst Bannister und dann Nimona ist. So sieht es für mich zumindest aus.

Ich bin zwar jetzt erleichtert, dass Deutschland nicht alleine eine Extrawurst gebraten hat und dass auch andere Länder die Reihenfolge variiert haben. Ich frage mich nun allerdings, nach welchen Gesichtspunkten dies so geschehen ist?

Besetzungsreihenfolge Rumänisch Nimona Goldenloin Ballister Nate Knight Gloreth Mansley Alamzapam DavisEs gab dann noch ein paar andere kleine Varianten: In Rumänien war Ambrosius wohl wichtiger als Ballister, zumindest steht er da an zweiter Stelle. Wenn auch nur als Goldenloin. Das manchmal Vor- und Nachnamen, und manchmal nur die Vornamen aufgeführt werden – geschenkt.
Auch in den weiteren Rängen gibt es kleine Wechsel und Varianten. Es werden längst nicht überall die gleichen Rollen auf der ersten Seite aufgeführt. Doch warum, wieso, weshalb… das wissen (hoffentlich) nur die jeweiligen zuständigen Stellen. Zumindest die Reihenfolge der Original-Besetzungsliste wurde längst nicht überall eingehalten.

Sachen gibt’s.

Besetzungsreihenfolge Galizien Nimona Ballister Carrelo Dourado Directora Todd EscudeiroDas finde ich zumindest so interessant, dass ich nichts anderes zu tun hatte, um ganz viele Bildschirmfotos zu machen mit den diversen Reihenfolgen. Ob und wie viele ich davon jetzt nutze – von 34 Stück – mal sehen.

Besetzungsreihenfolge Spanisch-Lateinamerika Nimona Gerardo García Goldenloin Director Todd Squire QueenAch, und jetzt nochmal zum erwähnten Film „Prinzessin Mononoke“:
Ich habe festgestellt, dass beim N die ganzen japanischen Animefilme anzusehen sind: Mononoke, Kikis kleiner Lieferservice, Das wandelnde Schloss, Totoro…

Ich denke, da habe ich in Zukunft ein wenig was zum Anschauen.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Schauen auf der großen und kleinen Leinwand.

Besetzungsreihenfolge Griechisch Reihenfolge auf jeden Fall Nimona oben ;)

Wieder eine Serie fertig gesehen – ARCANE League of Legends

Mond in der Nacht spiegelt sich im Wasser

Diese Serie ist ja nun schon ein wenig älter. Wenn ich gerade nochmal nachsehe: von 2021.Und wie ich gelesen habe, ist eine zweite Staffel bestätigt. Doch jetzt erstmal zur ersten Staffel.

Bei der Serie handelt es sich um eine Animationsserie, allerdings nicht im gezeichneten Look, sondern mit ziemlich guter Computeranimation.
Da es sich bei der Vorlage für diese Reihe um ein Computerspiel handelt – League of Legends – (welches ich aber selbst nie gespielt habe) vermute ich, dass es sich beim Seriensetdesign und den Figuren in Richtung des Computerspiels orientiert.

Die Geschichte ist recht düster. Sie spielt hauptsächlich im Bereich von Piltover, die sich in eine Ober- und einer Unterstadt aufteilt. In der Oberstadt leben die wohlsituierten Leute und Wissenschaftler. Sozusagen die „bessere“ Schicht der Bevölkerung.
In Zhaun – der Unterstadt – hausen die arme Bevölkerung und kriminelle Banden.

Die erste Staffel geht über 9 Folgen. Dabei wird ein zeitlicher Schnitt nach den ersten drei Folgen gemacht.
In den ersten drei Folgen verfolgen wir hauptsächlich das Leben der Geschwister Vi und Power. Durch einen Raubzug von ihnen und ihrer Bande in der Oberstadt, der, gelinde gesagt, etwas schiefgeht, kommen die Geschehnisse in Gang.

Wieder will ich keine Inhaltsangabe der Serie abliefern. Das können andere tun, und sicher besser als ich. Außerdem gibt es schon genug Material zur Serie im Netz zu finden. Als deutschsprachiger Tippling möchte ich da nur mal auf den entsprechenden Eintrag im Wikipedia-Universum verweisen.

Ich will jetzt stattdessen über meine Gefühle zu dieser Serie und ihren Figuren schreiben.

Als erstes möchte ich dazu schreiben, dass ich nach jeder Folge mir entsprechend immer den Abspann mit angesehen habe. Einmal, weil es irgendwie einfach dazu gehört – und zum zweiten, weil die Lieder zum Schluss der vorausgegangenen Folge nochmal Nachdruck verleihen konnten.
(Besonders gefallen mir „Goodbye“ von Ramsay und „What Could Have Been“ feat. Ray Chen von Sting und Ray Chen.)
Nachdem ich die letzte Folge zu Ende gesehen hatte, hatte ich auch keine Lust, mir zu diesem Zeitpunkt dann noch groß weitere Musik anzuhören. Stattdessen habe ich mich auf Matratzenhorchdienst begeben.

Ich denke, die größte Sympathiefigur dürfte wohl Vi sein. Ein Mädchen, das ihre Fäuste einzusetzen weiß. Oder was heißt Sympathiefigur… Vielleicht kann ich mich ja eher in sie hineinversetzen und sie verstehen? Sowas halt.
Und sie versteht es, zuzuschlagen und ebenfalls einzustecken. Wer würde das nicht auch gerne?

Fast etwas spannender finde ich aber den Charakter ihrer Schwester in dieser Serie – Powder, oder später Jinx.
Jinx ist… wie soll ich das sagen… krank? Was bei ihrer Geschichte durchaus verständlich ist. Ich könnte es auch mit „psychisch auffällig“ beschreiben. ;o) Doch gerade das macht es so spannend, ihr zuzusehen. Zumal es vorher nicht abzusehen ist, wann ihre Stimmungen umschwenken. Und sie weiß selbst, dass sie krank ist. Denn in der letzten Folge sagt sie in einer Szene:
„Reg dich ab. So verrückt bin ich auch wieder nicht.“
Jinx erinnert mich an Tiny Tina von Borderlands. Genauso, wenn nicht so gar noch mehr, durchgeknallt wie Tina; genauso begabt mit Sprengstoffen und Bomben aller Art… aber auch eine gute Schützin. Da kann ich Tina nicht beurteilen. Dennoch fallen beide für mich in die gleiche Kategorie: Besser nicht mit ihnen anlegen! ;o)

Als Bösewicht der Serie würde ich Silco betiteln. Der später aber durchaus väterliche Gefühle für Jinx entwickelt hat. Ich denke, ich kann es als väterliche Gefühle bezeichnen. Und da scheint ihm Jinx näher zu stehen, als alle anderen Leute seiner Bande. Auch dies ist von Anfang an nicht abzusehen.

Schließlich hat mir noch Caitlyn gefallen. Tochter eines hohen Hauses aus der Oberstadt, später Vollstreckerin in der Stadt. Vollstrecker sind die Polizisten der Oberstadt. Als solche lernt sie Vi im Knast kennen, und durch Vi dann auch mehr über die Unterstadt. Und die Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt, gefällt mir ebenfalls gut.

Es gab natürlich noch mehr Charaktere in der Serie, doch als letztes will ich nur noch Heimerdinger erwähnen. Einen ich-weiß-nicht-wie-alten Charakter aus der Oberstadt. Professor an der Universität dort und ebenso im Rat der Stadt sitzend. Wenigstens zu Beginn.
Ich habe keine Ahnung, was für eine Rasse Heimerdinger ist. Er ist von kleiner Statur und voller Gesichtsbehaarung. Das Äquivalent eines Zwerges? Und eine Seele von einem was-auch-immer. ;o)

Den Abschluss der ersten Staffel habe ich so nicht erwartet / kommen sehen. Auch wenn es ein logischer Schluss ist. Ich bin nun gespannt, was die zweite Staffel bringen wird. Und wie lange es dauert, bis sie im Netz aufschlägt.
Zumindest die erste Staffel hat mich so beschäftigt, dass ich über sie schreiben musste. Ob das die zweite auch schaffen wird?

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Meine Gedanken zu Lockwood & Co.

Titelbild des Buches "Lockwood & Co. - Die seufzende Wendeltreppe" von Jonathan Stroud
Ein großes altes Vorhängeschloss, auf dem Lockwood & Co. steht, und hinter dem sich zwei Rapiere kreuzen

Die nächste Serie, die ich sehen wollte, ist raus. Und im Gegensatz zu Wednesday habe ich sie dieses Mal direkt zu Beginn ihrer Veröffentlichung gesehen.

Lockwood & Co.

Auch für diese Serie habe ich 3 Tage zum Ansehen gebraucht.
Die ersten beiden Folgen am ersten Tag. Am zweiten dann die nächsten 4 Folgen – und die letzten beiden dann gestern.
Und passend zum Schreiben darüber lasse ich jetzt den Soundtrack der Serie nebenher laufen. Das Internet machts möglich. ;o)

Als erstes direkt festgehalten: Ich fand die Buchreihe damals richtig gut. Und eigentlich hatte ich irgendwann auch mal vorgehabt, zu der Buchreihe etwas zu schreiben, weswegen ich wenigstens ein paar der deutschen Buch-Titelseiten in meiner Medienecke habe. Die ich dann doch direkt mal hierfür nutzen werde.

Titelbild des Buchs "Lockwood & Co. - Das flammende Phantom" von Jonathan Stroud
Feuer scheint ein Gesicht mit zwei schwarzen Augen und Mund zu formen. Auch hier kreuzen sich hinter dem Gesicht zwei RapiereWorum geht es in Lockwood & Co – für diejenigen, die davon noch GAR nichts gehört haben? (Was ich mir durchaus vorstellen könnte.)
Nun – in Großbritannien hat sich ein Geisterproblem ausgebreitet.
Seit gut 50 Jahren etwa gab es immer mehr Erscheinungen und Heimsuchungen, die sich als potentiell tödlich für die Lebenden herausstellten. Denn wurde jemand von einem Geist berührt, dann führte dies durch die Geistersieche oft zum Tode desjenigen. Um das Ganze für die Lebenden noch zu erschweren, ist es nur Kindern und Jugendlichen möglich, Geister wahrzunehmen. Ab einem gewissen Alter verliert sich diese Fähigkeit dann. Über das ganze Land bildeten sich daher Agenturen, welche die Jugendlichen, die die Gaben der Wahrnehmung hatten, zu Geisterjägern (Agenten) ausbildeten. Diese Gaben gibt es in den verschiedensten Ausführungen: manche können Geister sehen, andere können sie hören oder fühlen.

Die Hauptperson der Bücher und der Serie ist Lucy Carlyle, die im ersten Buch nach London geht, nachdem ein Fall ihres alten Arbeitgebers ziemlich nach hinten los geht, weil der erwachsene Arbeitgeber von ihr nicht auf ihr Gefühl und ihre Warnung hören will und daher ihre Kollegen umkommen.
In der TV-Serie wird dieser Hintergrund auch kurz aufgegriffen und erzählt.

Lucy geht nach London, weil sie für eine der großen Agenturen arbeiten möchte, was ihr aber aufgrund von fehlenden benötigten Unterlagen nicht gelingt. Zum Schluss findet sie die Agentur Lockwood & Co, die nicht von einem (nicht mehr begabten) Erwachsenen geleitet wird, sondern von Anthony Lockwood, einem Jugendlichen in ihrem Alter.
Nachdem Lucy den Test besteht, den Anthony und George (im Buch Cubbins, in der TV-Serie Karim) ihr stellen, wird sie in die Agentur aufgenommen. George ist das zweite Mitglied von Lockwood & Co. – und Lucy wird die Nummer Drei. Größer ist die Agentur nicht.

Die TV-Serie behandelt in acht Folgen die ersten beiden Bücher.
Genau wie in den Büchern kommt so nach und nach heraus, dass Lucy die Geister nicht nur hören und sich in sie einfühlen kann, sondern dass sie auch in der Lage ist, sich wirklich mit der gefährlichsten Kategorie von Geistern zu verständigen.

Die drei Mitglieder von Lockwood & Co haben ihre Sache gut gemacht.
Dass ich dann wirklich mal ein paar Minuten übersprungen habe, hat dann aber nichts mit dem Spielen der Darsteller zu tun, sondern eher mit der Handlung und dem gezeigten Charakter an sich von Lockwood. Bei diesem Verhalten fand ich die Reaktion von Lucy durchaus nachvollziehbar.
Männer…

Titebild des Buches "Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab" von Jonathan Stroud Ein Grabstein mit Totenschädel, auf dem Lockwood & Co. steht, und hinter dem sich zwei Rapiere kreuzen Hinter dem Grabstein scheint es zu glühen.Auch die Konkurrenten von Fittes, DER führenden Agentur, namens Quill Kipps und seine Gruppe, waren gut getroffen. Mehr will ich ansonsten nicht zu ihnen schreiben, da dies wieder eher Richtung Spoiler gehen würde.

Nachdem ich die TV-Serie gesehen habe, würde ich tatsächlich gerne mal wieder die Bücher dazu lesen – wenn ich sie denn finden würde.
Sie verstecken sich – wie so manche Quelle verschiedenster Geister.
Doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Ich fand die Stimmung der Serie ziemlich gelungen. Dieses leichte Gefühl von Geistern und Horror… gruselig, aber nicht ZU gruselig.
Und die Special Effects sorgten dann auch dafür, dass so ein alter Sack wie ich noch die Geister sehen konnte. ;o)

Ich würde durchaus gerne eine Fortsetzung der TV-Serie sehen. Doch ist dies beim großen N ja oftmals nicht so einfach. Zumindest das erste Wochenende stand die Serie auf der Nummer Eins. Doch was bedeutet das schon…

Wenn jemand sich also mit Geisterthemen und Spuk beschäftigen kann und möchte, würde ich die Serie durchaus empfehlen.
Als Buch sowie als TV-Serie.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Meine Gedanken zu Wednesday

Blaues Fragezeichen auf schwarzem Grund

Wie fange ich an?

Am besten wohl damit zu sagen, dass ich es tatsächlich getan und mir ein Abo geholt habe.
Beim N der Streamingplattformen.

Dies ist jetzt mein zweites Abo.

Das bei der Maus war ja mehr so ’ne spontane Mitnahme. Dieses jetzt… lag an EINER Serie, die ich unbedingt sehen wollte. Bzw. die mich so interessiert hat, dass ich da nicht noch mehr Spoiler hören und sehen wollte, als ich schon getan habe.
Also habe ich mir ein Abo geholt.

Diese Serie, der ich das zu verdanken habe, ist „Wednesday“ – über Wednesday Addams von der Addams Family. Das hat noch nicht mal der Sandmann geschafft.
Doch wenn ich jetzt schon mal ein Abo habe, kann ich ihn mir dann ja auch endlich mal ansehen. Und vielleicht den Witcher. Und theoretisch kann ich dann auch gleich noch ’nen Monat dranhängen und mir Lockwood & Co auch noch ansehen. Die Serie kommt ja im Januar. Doch jetzt erstmal zum eigentlichen Abo-Anlass.
Wednesday.

Warum hat mich ausgerechnet DIESE Serie dazu gebracht, dafür ein Abo eingehen zu wollen? Es ist nicht so, dass ich der absolute Addams Family-Fan wäre. Auch nicht der Ultra-Tim Burtons-Fan. Aber direkt der erste Trailer hatte etwas, was ich sehr cool fand. Schwarzer Humor, schon ins Böse gehend… wenn Wednesday auf die Jungs, die ihren Bruder gequält haben, zwei Beutel voll mit Piranhas loslässt… das ist durchaus böse. Dazu mit der Ansage, dass sie die Einzige ist, die ihren Bruder quälen darf… das lässt wirklich an die Filme mit Christina Ricci als Wednesday denken. Ich weiß auch im Moment gar nicht, ob die originale Wednesday aus der Schwarz-Weiß-Serie auch so war? So… morbide? Ich kann mich nur an eine Szene erinnern, in der sie dem Diener versucht, das Tanzen beizubringen. Dank YouTube. ;o)

Ich denke mal, was ich am Trailer am faszinierendsten fand, war wohl wirklich Wednesday, also Jenna Ortega. Der regungslose Gesichtsausdruck…
Nachdem der Trailer da war, gab es Videos mit ihr, in denen sie über ihre Vorbereitungen berichtete: 2-mal die Woche Fechten, 2-mal die Woche Cellounterricht…
Das es in eine Schule mit besonderen Wesen wie Vampiren + Werwölfen gehen sollte…das war jetzt weniger für mich ein Grund.

Letztendlich wollte ich die Serie wegen Wednesday sehen.

Und zwar bevor ich noch mehr Spoiler über YouTube-Videos und Bildern mitbekomme.
So war ich (leider) über das Böse bereits informiert. Doch weitere Spoiler wollte ich mir ersparen. Deswegen…. Habe ich mir zu Nikolausiiii das Abo gegönnt… und bis Freitagabend die Serie durchgesehen. Und nun kann ich darüber schreiben.
Womit fange ich an?

Ja, das Fechten habe ich bereits erwähnt. Dann also direkt dazu was.

Als erstes: Wednesdays Fechtoutfit ganz in Schwarz sieht klasse aus. Es ist ihr angemessen. Ansonsten… ich habe selbst nie gefochten, von daher habe ich da keine Ahnung wie es richtig gehen würde. Aber als absoluter Laie erdreiste ich mir zu sagen, dass die Fechtsequenz vielleicht hätte jemand machen sollen, der von Fechten mehr Ahnung hat?

Jill Bearup – eine Youtuberin, die sich mit Bühnenkampf beschäftigt, und Videos über Kampf- und Fechtszenen in Filmen + Serien macht (und wie praktikabel so diverse Rüstungen sind) – bemängelte als erstes, das Wednesday einfach so die Bahnen der Trainierenden kreuzt. Außerdem fehlte ihr zum Beginn des Kampfes von Wednesday und Bianca der Salut (was mir jetzt nicht aufgefallen wäre, doch ich habe da halt keine Ahnung). Ihre Meinung zum dritten Lauf habe ich mir noch nicht angesehen – doch ich ahne da schon was. Denn der dritte Lauf geht kreuz + quer, mit Drehungen, Sprüngen und Filmschnitten… Ich habe da das Gefühl, es soll halt gefährlich oder actionmässig aussehen. Was nicht bedeutet, dass es sehr gut aussieht.
Bereits im Lauf 1 + 2 wirken die ganzen Filmschnitte für mich zu viel. Und dass es wohl nach mehr aussehen soll als es ist. Das mindert die ganze Sache in meinen Augen. Ich denke, weniger wäre hier mehr gewesen.

Das war der erste Punkt, den ich nicht so gelungen fand. Ich werde auch versuchen, möglichst kaum zu spoilern. Habe ich vergessen zu erwähnen. Doch mal schauen, wie mir das gelingt.

Die zweite Sache, die ich… wie soll ich sagen… nicht ganz glaubwürdig finde, sind teilweise die zeitlichen Gegebenheiten/Abläufe.

Wednesday kommt erst zur Hälfte des Schuljahres nach Nevermore, wenn ich das richtig verstanden habe. Sollte Thanksgiving dann nicht schon vorbei sein?

Irgendwann gibt es ein Familienbesuchs-Wochenende.
So ein Wochenende geht für mich von Freitag bis Sonntag. Und wenn wir ehrlich sind, wahrscheinlich erst ab Freitagnachmittag, denn die Familien müssen ja erstmal hinkommen.
In diesem Zeitraum wird ein alter Todesfall wieder aufgerollt, jemand verhaftet… und dann die Person wieder entlastet und frei gelassen.
An einem Wochenende.
Dazu die Frage: Wenn jemand vergiftet worden ist – wie und mit was auch immer – und dieser jemand, bevor er/sie daran stirbt, noch ein Schwert durch den Leib getrieben bekommt und von einer Art Balkon fällt: Was sollte dann als tatsächliche Todesursache genommen werden? Was gilt da?

Dieses ganze Drumherum fand ich ein wenig unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Etwas… fade.

Ich komme jetzt mal zu den Rollenverteilungen, über die ich etwas sagen möchte.

Jenna Ortega als Wednesday Addams: Ein ganz fettes Plus!
Wie sie es schafft, mit kleinsten mimischen Veränderungen Wednesday Farbe zu verleihen… (ein Widerspruch an sich, ich weiß ;o)) – Super.
Ihre schrittchenweisen Annäherungen an die anderen Charaktere finde ich durchaus glaubwürdig, wenn ich so ihren Anfangsstand betrachte. Später in der Serie hat sie für mich ein wenig zu viel Rückschritte ins Psychopathische. Doch das schulde ich jetzt den unterschiedlichen Regisseuren, die dadurch die Entwicklungskurve von Wednesday etwas holprig gestalten.

Ein wichtiger Charakter ist das eiskalte Händchen. Diese Hand bringt soviel Leben ins Spiel – unglaublich. Ein großes Lob an Victor Dorobantu, dem Spieler der Hand, oder wie sie im Original heißt: Thing.

Bevor ich zur weiteren Addams Family komme, erst noch etwas zu Wednesdays Mitbewohnerin, Enid. Emma Myers als Enid ist das totale Gegenteil von Wednesday, die in allem die Farbe Schwarz bevorzugt. Enid dagegen ist der lebendig gewordene Regenbogen. :o)

Nach dem ersten Trailer habe ich mich gefragt, was sie wohl für einen Hintergrund haben muss, dass sie an dieser Schule ist. Enid wirkte auf mich viel zu normal. Beim zweiten Trailer gab es ja kurz einen Blick auf ihre Krallen. Da dachte ich an etwas katzenartiges. In Asien hatte ich da sowas wie ein Katzenmonster gefunden. Irgendwann las oder sah ich dann, dass Enid zu den Heulern gehört, also den Werwölfen.
Ups – Spoiler?
Auf jeden Fall ist Enid eine wahre Frohnatur. Und auch wenn sie eiskaltes Händchen beim ersten Kennenlernen unheimlich findet, freunden sich die beiden im Laufe der Zeit an.
Was so Nackenmassagen doch bewirken können. ;o)

Zu den Addams.

Catherina Zeta-Jones spielt Morticia Addams. War der Anblick vielleicht erst etwas ungewohnt, gibt sie doch eine gute Morticia ab.
In dieser Serie haben sowohl Morticia, als auch Wednesday seherische Fähigkeiten. Vielleicht auch mehr. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Morticia hier nicht sogar eine Hexe sein soll. Allerdings… betrachten wir uns das Kommunikationsmittel von den Eltern und Wednesday, eine Kristallkugel, liegt der Gedanke nicht so fern.

So weit ich beurteilen kann, stecken Morticia + Wednesday momentan wohl in einer typischen (?) Mutter-Tochter-Beziehung fest. Wednesday kann da eher mit ihrem Vater reden als mit ihrer Mutter. Wobei hier der Bogen zu einer langsamen Annäherung von Mutter + Tochter gut gespannt wird, wie ich finde.

Komme ich nun noch zu Gomez Addams, Luis Guzmán. Im Vorfeld bei den Reaktionen zum ersten Trailer wurde er von einigen Reactern ziemlich gelobt und gehypte. Ich bin mir nicht so sicher. Ich weiß nicht, wie ich sein Zusammenspiel mit Morticia finde. Vielleicht sollte ich da die Sachen nochmal im Original sehen?

Ach ja – ich habe die Serie tatsächlich das erste Mal in der deutschen Synchronisation gesehen. Ich hatte mir die erste Folge zwar zuerst im Original reingezogen, hatte da aber teilweise das Gefühl, abgesehen vom Sinn auch den gesprochenen Text teilweise nicht bis schlecht zu verstehen. Vielleicht ist dies ein Grund, dass auch englischsprachige Reactor die Sachen, die sie ansehen, mit Untertitel betrachten?

Was ich auf jeden Fall zu Gomez Addams sagen kann, ist, dass ich finde, das der junge Gomez besser aussieht als der alte, und dadurch ihm – Luiz Guzmán – nicht allzu ähnlich ist.
Auch die junge Morticia mit der alten Morticia zu vergleichen… ja, lange schwarze Haare, aber sonst? Ich hätte sie nicht erkannt als junge Morticia. Das Gleiche gilt für mich für die junge Wednesday. Ja, die Kleidung und Zöpfe… aber sonst?
Das ist mal ein Hm… von mir.

Das waren die mir wichtigsten Charaktere.
Das Gwendoline Christie noch eine undurchsichtige Direktorin der Schule und Christina Ricci tatsächlich eine Lehrerin dort spielt, will ich zumindest noch erwähnen. Alle anderen… ja, vielleicht beim nächsten Mal? Der nächsten Staffel? ;o)

Was möchte ich nun noch loswerden?

Die Ausstattung. Besonders Wednesdays Outfits.
Bei all ihren Outfits leuchten meine schwarzen Seelenstellen schwarz auf. Sozusagen. Enids Outfits bedienen dann den Rest meines Regenbogens.

Eine tolle Szene in der Serie ist natürlich der Rabenball und Wednesday im schwarzen Ballkleid, im Gegensatz zu all den anderen Weißgekleideten.
Ihr Tanz und die Musik ist cool.

Das Ende des Balls ist auch ganz spaßig, wenn sie sich über die Qualität des Störmittels auslässt. :o)

Vielleicht ein klein wenig übertrieben sind die ganzen Kenntnisse + Fähigkeiten, die sich Wednesday in ihren 15 Jahren schon erworben hat. Gifte, Sprachen, sportliche Fähigkeiten… (Fechten, Bogenschießen, Kampfsport)
Aber, von mir aus. Außerdem ist es schön, wenn ein kleines Persönchen 3 Halbstarke vermöbelt.

Im Großen + Ganzen hat mir die Serie ziemlich gut gefallen. Sonst würde ich wahrscheinlich kaum etwas darüber schreiben. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, die ich wahrscheinlich auch ansehen würde. Und bei welcher der Plot vielleicht einen Tick besser/passender ist.

Ich denke, für mich wären das 8 von 10 Punkten.
Wenn ich Punkte vergeben müsste.

Mal sehen, was ich als Nächstes ansehen werde…

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Hocus Pocus 2

Vollmond und Jupiter über Wald

Es ist Oktober. Damit geht es mal wieder stark auf Halloween zu. Ein Tag, der hier auch immer mehr gefeiert wird. Und wenn es um Partys mit Verkleidung geht, bin ich auch voll dabei. Beim ‚mit-den-Kindern-rumziehen-und-Süßigkeiten-einsammeln‘ eher nicht.

Entsprechend ist nun auch die Zeit für Gruselfilme, mit Hexen und Vampiren und Geistern und was auch immer. Freddys, Mikes etc.

Ein beliebter Familienfilm ist da ja inzwischen ein Film von 1993 – Hocus Pocus. Der Film, in dem Bette Midler, Sarah Jessica Parker und Kathy Najimy ein Schwestern-Hexen-Trio spielen, die nach 300 Jahren wieder zum Leben erweckt werden.

Viele wollten davon immer gerne eine Fortsetzung sehen… und tatsächlich gibt es sie jetzt.
Hocus Pocus 2.
Nach 29 Jahren.
Allerdings nur auf einer Streaming-Plattform.

Als ich mir letztes Jahr meinen neuen Communicator zugelegt habe, gab es als Angebot auch einmal ein Abo für die Maus, bzw. deren Streamingplattform, dazu.
Und auch wenn ich ursprünglich nie ein solches Abo für IRGENDEINE Plattform abschließen wollte, habe ich hier nun eine Ausnahme gemacht. Erst dachte ich, dass ich nur die ersten 3 Monate nutzen werde. Denn die waren frei. Doch jetzt läuft das Abo immer noch. Und ich lass meine Lieblingsnichte mit schauen. Denn sie ist Familie – und Familie kann ja mitnutzen. Also… warum nicht.
Ich denke auch, dass sie wahrscheinlich mehr sieht als ich. Ich habe es bisher sehr selten genutzt. Doch letzte Woche war es mal wieder soweit. Und da ich den Film nun sogar schon zwei Mal gesehen habe, will ich jetzt über ihn schreiben.

Ich hatte mitbekommen, das er kommen soll, und dachte mir, dass ich ihn ja dann mal schauen könnte. Dann ist in meinen YouTube-Vorschlägen die erste Reaktion aufgeschlagen und ich dachte mir, dass ihn mir erst selbst ansehen will.
Das habe ich gemacht, am Sonntag letzter Woche.
Danach habe ich so viele Reaktionen geschaut, dass ich mir dachte, dass ich ihn dann auch gleich nochmal ganz ansehen kann.
Joa. Habe ich dann letzten Dienstag gemacht, bevor ich in den neuen Arbeitsblock bin.

Und nun kommt meine Meinung dazu.

Ich kann mir vorstellen, dass der Film sicher auch irgendwann im Free-TV landen wird. Vielleicht nächstes oder übernächstes Jahr. Doch jetzt ist er nur über den Kanal der Maus zu sehen. Das schränkt natürlich ein. Deswegen werde ich erst meine Meinung kundtun – für alle – und dann etwas in die Tiefe gehen. Das sollte dann vielleicht nicht gelesen werden, wenn mensch nicht gespoilert werden will.

Also, Hocus Pocus 2.

Wie hat er mir gefallen?

Nun, alleine die Aussage, dass ich ihn bereits zwei Mal angesehen habe, sollte schon darauf hinweisen, dass mir der Film recht gut gefallen hat. Ich glaube, ich habe beim zweiten Mal sogar mehr gelacht als beim ersten Mal. Klar, auch weil ich schon wusste, was kommt. Aber auch, weil nun mehr Kleinigkeiten im Hintergrund auffallen.

Beim ersten Mal habe ich ihn auf Deutsch gesehen, das zweite Mal im Original. In der deutschen Synchro ist mir direkt ein Fehler aufgefallen – und ich bin mir sicher, dass das stimmt, was ich da gehört habe. Denn ich habe extra pausiert und nochmal laufen lassen. Und ich habe vernommen, dass da aus 1693 1963 wurde. Allerdings im Untertitel stand dann doch 1693.
Kann passieren.

Doch ansonsten ein tatsächlich ziemlich runder Film. Ich hatte bei IMDb erst eine 7 von 10 gegeben. Allerdings habe ich das inzwischen auf eine 8 geändert.
Soweit für alle.

Jetzt geht’s in den Untergrund, sprich ins Innere des Films. Also können diesen Rest alle Leute, die ihn noch selbst frisch sehen wollen, überspringen.

SPOILER-ALARM!!!

Es geht tatsächlich beim Disney-Logo schon los. Da verwandelt sich das übliche Schloss und das drumherum durch Licht- und Musikwechsel fast in ein Spukschloss.

Stimmung!

Und dann geht es richtig los.

Zuerst mit einem Rückblick in die Kindheit der drei Schwestern Winifred, Mary und Sarah, zu Winifreds 16tem Geburtstag. Der bringt die Mädels in den verbotenen Wald – und Winifred bekommt Buch. Denn mit 16 bekommt eine Hexe ihre Kräfte.

Wenn mich nicht alles irrt, war das bei Sabrina auch so. Hmmm…

Die jungen Darstellerinnen der Schwestern waren eine Freude. Alle drei hatten die Wesenszüge ihrer alten Ichs so gut drauf… einfach klasse. Und da finde ich es noch am witzigsten, dass ausgerechnet die Kleinste, die Sarah spielte, wohl diejenige mit der größten Erfahrung ist. Bei Jung-Winifred stehen bei IMDb 4 Einträge, bei Jung-Mary ist Hocus Pocus 2 der erste – und Jung-Sarah hat 24. :oD
Aber alle drei sind klasse gecastet. Eine Freude.

Und nun kommt der Vorspann.

Die Musik des zweiten Films ist aus den gleichen Händen wie im ersten. Das fördert das Gefühl der Kontinuität. Und wir landen im Jetzt und lernen Becca und Izzy kennen. Es ist Halloween und Beccas 16.ter Geburtstag.
Die dritte im Bunde wäre Cassie – allerdings verstehen die drei sich seit ein paar Monaten nicht mehr so gut, was wohl an Mike, Cassies Freund liegt.

Aus dem Haus der Sanderson-Schwestern ist nun ein Magic-Shop geworden, und Becca bekommt als Geschenk vom Besitzer des Magic Shops eine Kerze geschenkt.

Und
so
weiter.

Den Film nun nachzuerzählen mag ich nicht. Mochte ich bei anderen Filmen auch schon nicht. Daher also kurz, was ich stattdessen erzählen will.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Die drei wiedererwachten Hexen dürfen sich ein wenig mit der modernen Welt auseinandersetzen. Als Fluggeräte werden nun ein Besen, eine Art Mob… und zwei Saugroboter verwendet. Diesen Robotern fällt dann auch ein wichtiger Punkt im Skript zu, passenderweise. Und clever gemacht.

Einerseits müssen die Hexen fliegen, um sich schnell zu bewegen. Andererseits schaffen sie BUH-Effekte, für die sie sich hätten teleportieren müssen. Doch stört das nicht. Im Gegenteil. Es erhöht den leichten Angstfaktor vor den Hexen.

Natürlich werden wir alle nicht jünger. Entsprechend wirken besonders Mary und Sarah vielleicht nicht mehr ganz so frisch wie vor 30 Jahren. Doch wozu gibt es Schminke. ;o)
Der Zombie, weil von Winifred verfluchte, Bill Butcherson (Doug Jones) ist auch wieder dabei. Und dies anscheinend wirklich mit der gleichen Perücke wie damals. :oD Und er bewegt sich noch genau wie vor 30 Jahren.
Großen Respekt.

Es wird wieder gesungen, getanzt und verzaubert. Wie vor 30 Jahren. Halt dieses Mal mit einem anderen Lied. Das sich bei mir immer wieder mal in die Ohrwurmschlaufe setzt.

Ich mag die Bewegungsmuster der drei Hexen. Wenn sie am Rumpirschen und -tigern sind. Auch, wie sich die drei Freundinnen wieder zusammenraufen. Und die Unstimmigkeit mit Cassies Freund konnte auch ausgesprochen werden. Ein Punkt, in dem er an sich arbeiten kann und will. Auch Respekt.
(Interessant, dass der Bogen der neuen Hauptdarstellerinnen am ehesten von Männern in den 30ern, etwa (Reagierer), als uninteressant angesehen wird. Was sagt das aus? Sagt es was aus? Hmm…)

Keiner der ganzen Reagierer hat den Wiederauftritt des vergifteten Apfels kommentiert… Bis jetzt. Vielleicht macht es ja noch jemand.

Ja, der Film hat mir Spaß gemacht.
Und es besteht die Möglichkeit eines dritten Teils. Dies hat sich nach dem Nachspann gezeigt.
Und es gäbe tatsächlich noch etwas Offenes.
Doch das lasse ich jetzt auch weg.

Ich glaube, dann habe ich doch nicht zu sehr gespoilert.
Hoffe ich.

Wer also die Möglichkeit hat, dem empfehle ich, sich diesen Film anzusehen.

Dieser Beitrag landet wohl in der Kategorie der großen Leinwand, auch wenn der Film (zur Zeit) wohl nur auf der kleinen Leinwand des eigenen Monitors oder Fernsehers läuft. Doch in diese Kategorie passt er einfach am besten hin.

Viel Spaß beim Schauen.

Spinne mit Beute

 

Kinofest 2022 – Dune

CD mit dem Titel Original Soundtrack Recording DUNE

Der zweite Film, in den ich beim Kinofest 2022 gegangen bin, war Dune.
Die Neuverfilmung vom Wüstenplaneten hatte mich ja schon interessiert, allerdings hatte ich es damals irgendwie verpasst. Und da kam mir das Kinofest an freien Tagen nun genau recht.

Dune lief am Sonntagabend, um 19:50 Uhr. Das Kino war eines der größeren – Kino 4. Mit Dolby Atmos… wow. Uuuund… ich habe den Einheitspreis genutzt und mir einen Premiumsessel gesichert. 5 Euro dafür – diese Gelegenheit musste ich einfach nutzen.

Bei einem meiner Alita-Besuchen hatte ich auch mal einen dieser Rüttel-Schüttel-Sessel ausprobiert und dachte mir hinterher: Naja, so doll sind die nicht wirklich.
Doch jetzt der Premiumsessel… große Sitzfläche, leicht nach hinten lehnbar… was sich gut mit der Fußablagefläche vorne kombinieren lässt…
Der hat mich überzeugt. Muss ich doch mal sehen, wie teuer der normalerweise ist.
(Ah, ein Zuschlag von 4 Euro.)
Doch für diesen Film, mit 2½ Stunden Lauflänge… da war das genau der richtige Sitz. Schön die Beine hochgelegt… Perfekt.

Ich habe bisher nur den Soundtrack vom alten Dune-Film. Den neuen Soundtrack für diesen Film muss ich mir erstmal besorgen. Deswegen auch nur das Foto vom alten Film-Soundtrack. Und Wüste ist nicht so meine Ecke, im Gegensatz zu Schottland. Von daher wird es hier in diesem Beitrag wohl nicht so viele Fotos geben. ;o)

Und auch hier gilt: Es kann zu Spoilern kommen.
Und damit schaue ich mal, was ich hier jetzt so berichten kann/will.

Die Bilder waren toll.
Arakis… Der Heimatplanet des Hauses Atreides… die gewaltigen Raumtore – wie ich vermute. Auch die Raumschiffe – GROSS!

Auch wenn der Film 2½ Stunden geht…kommt er längst nicht so weit wie der Klassiker aus den 80ern. Stattdessen nimmt er sich diese Zeit, um die Charaktere vorzustellen und zu entwickeln. Wir lernen das Haus Atreides kennen, und teilweise auch, wie die Charaktere zueinanderstehen. Vom Bildlichen her gefiel mir der Friedhofsberg des Hauses Atreides sehr. Könnte vielleicht an meinem Gothic-Interesse liegen. ;o)

Ein gewaltiges Bild war auch das Auftauchen der Atreides-Schiffe aus den heimatlichen Fluten. Vor allem, wenn ich mir überlege, das Wasser in der Zukunft für diese Schiffe eher keine Rolle mehr spielen wird.

Die Trainingssequenz von Paul und dem „alten Mann“ Gurney war interessant zu sehen. Einerseits von den körperlichen Aktionen, so kampftechnisch, als auch von den Effekten her. Denn die aktuellen Schilde sind – logischerweise – um ein Vielfaches besser als 19paarn80. Rein vom Effektestandpunkt her gesehen.

Nachdem ich jetzt diese langsame Entwicklung der Geschichte gesehen habe, frage ich mich, wie sehr damals David Lynch durch die Geschichte gehetzt ist? Und der Film von ihm war sogar noch gut ne Viertelstunde kürzer.
Doch die Jägerdrohne war auf jeden Fall auch dabei.

Ich will jetzt nicht 2,5 Stunden Film nacherzählen, doch was mir besonders gefallen oder mich gefesselt hat, DAS will ich schon erwähnen.

Da möchte ich als allererstes den Ton hervorheben. In dem großen Kino mit Atmos-Sound zu sitzen, dass hat mich vielleicht während der Werbung FÜR dieses Kino-Ton-System nicht so beeindruckt. Aber später, auf Arakis… da saß ich mitten im Ton. Alles floss um mich herum…. Das war schon toll!

Mir gefielen die Fluggeräte auf Arakis, mit den Libellenflügeln.

Der Einsatz der „Stimme“ war gut umgesetzt. Vor allem beim Test von Paul. Er bekommt gesagt, er soll herkommen und im nächsten Moment fällt er vor der Bene Gesserit auf die Knie.

Bei Lynch waren die Fremenaugen blauer. Doch das ist mir jetzt nicht soo wichtig. Es fiel mir nur auf.

Die Erscheinung des Baron Harkonnen wirkt hier – wie ich finde – bedrohlicher als bei Lynch.

Irgendwie amüsant finde ich ja, dass auch im Jahre 10.000irgendwas der Dudelsack ein Instrument für/bei Armeen ist.

Beim Angriff der Harkonnen fand ich die Effekte der Schildbrecher sehr gut. Das Geschoß kommt angeflogen, bohrt sich langsam durch das Energieschild und dann… BUMM!

Die Würmer haben ein etwas anderes Maul. Aber sie sind wieder… groß.

Zum Schluss haben sie immerhin die Fremen erreicht. Da bin ich mal gespannt, ob es zwei oder drei Filme werden. Ich hätte auch kein Problem, wenn es drei würden. Doch das werden wir mitbekommen.

Ich denke, bei Teil 2 werde ich versuchen, ihn gleich im Kino anzusehen. So ein gemütlicher Sessel wäre dafür schon nicht schlecht – doch das sehe ich dann. Ich bin froh, es nun in den Film geschafft zu haben. Und ich bin auf den/die nächsten gespannt.

Wer noch?