Meine Gedanken zu Wednesday

Blaues Fragezeichen auf schwarzem Grund

Wie fange ich an?

Am besten wohl damit zu sagen, dass ich es tatsächlich getan und mir ein Abo geholt habe.
Beim N der Streamingplattformen.

Dies ist jetzt mein zweites Abo.

Das bei der Maus war ja mehr so ’ne spontane Mitnahme. Dieses jetzt… lag an EINER Serie, die ich unbedingt sehen wollte. Bzw. die mich so interessiert hat, dass ich da nicht noch mehr Spoiler hören und sehen wollte, als ich schon getan habe.
Also habe ich mir ein Abo geholt.

Diese Serie, der ich das zu verdanken habe, ist „Wednesday“ – über Wednesday Addams von der Addams Family. Das hat noch nicht mal der Sandmann geschafft.
Doch wenn ich jetzt schon mal ein Abo habe, kann ich ihn mir dann ja auch endlich mal ansehen. Und vielleicht den Witcher. Und theoretisch kann ich dann auch gleich noch ’nen Monat dranhängen und mir Lockwood & Co auch noch ansehen. Die Serie kommt ja im Januar. Doch jetzt erstmal zum eigentlichen Abo-Anlass.
Wednesday.

Warum hat mich ausgerechnet DIESE Serie dazu gebracht, dafür ein Abo eingehen zu wollen? Es ist nicht so, dass ich der absolute Addams Family-Fan wäre. Auch nicht der Ultra-Tim Burtons-Fan. Aber direkt der erste Trailer hatte etwas, was ich sehr cool fand. Schwarzer Humor, schon ins Böse gehend… wenn Wednesday auf die Jungs, die ihren Bruder gequält haben, zwei Beutel voll mit Piranhas loslässt… das ist durchaus böse. Dazu mit der Ansage, dass sie die Einzige ist, die ihren Bruder quälen darf… das lässt wirklich an die Filme mit Christina Ricci als Wednesday denken. Ich weiß auch im Moment gar nicht, ob die originale Wednesday aus der Schwarz-Weiß-Serie auch so war? So… morbide? Ich kann mich nur an eine Szene erinnern, in der sie dem Diener versucht, das Tanzen beizubringen. Dank YouTube. ;o)

Ich denke mal, was ich am Trailer am faszinierendsten fand, war wohl wirklich Wednesday, also Jenna Ortega. Der regungslose Gesichtsausdruck…
Nachdem der Trailer da war, gab es Videos mit ihr, in denen sie über ihre Vorbereitungen berichtete: 2-mal die Woche Fechten, 2-mal die Woche Cellounterricht…
Das es in eine Schule mit besonderen Wesen wie Vampiren + Werwölfen gehen sollte…das war jetzt weniger für mich ein Grund.

Letztendlich wollte ich die Serie wegen Wednesday sehen.

Und zwar bevor ich noch mehr Spoiler über YouTube-Videos und Bildern mitbekomme.
So war ich (leider) über das Böse bereits informiert. Doch weitere Spoiler wollte ich mir ersparen. Deswegen…. Habe ich mir zu Nikolausiiii das Abo gegönnt… und bis Freitagabend die Serie durchgesehen. Und nun kann ich darüber schreiben.
Womit fange ich an?

Ja, das Fechten habe ich bereits erwähnt. Dann also direkt dazu was.

Als erstes: Wednesdays Fechtoutfit ganz in Schwarz sieht klasse aus. Es ist ihr angemessen. Ansonsten… ich habe selbst nie gefochten, von daher habe ich da keine Ahnung wie es richtig gehen würde. Aber als absoluter Laie erdreiste ich mir zu sagen, dass die Fechtsequenz vielleicht hätte jemand machen sollen, der von Fechten mehr Ahnung hat?

Jill Bearup – eine Youtuberin, die sich mit Bühnenkampf beschäftigt, und Videos über Kampf- und Fechtszenen in Filmen + Serien macht (und wie praktikabel so diverse Rüstungen sind) – bemängelte als erstes, das Wednesday einfach so die Bahnen der Trainierenden kreuzt. Außerdem fehlte ihr zum Beginn des Kampfes von Wednesday und Bianca der Salut (was mir jetzt nicht aufgefallen wäre, doch ich habe da halt keine Ahnung). Ihre Meinung zum dritten Lauf habe ich mir noch nicht angesehen – doch ich ahne da schon was. Denn der dritte Lauf geht kreuz + quer, mit Drehungen, Sprüngen und Filmschnitten… Ich habe da das Gefühl, es soll halt gefährlich oder actionmässig aussehen. Was nicht bedeutet, dass es sehr gut aussieht.
Bereits im Lauf 1 + 2 wirken die ganzen Filmschnitte für mich zu viel. Und dass es wohl nach mehr aussehen soll als es ist. Das mindert die ganze Sache in meinen Augen. Ich denke, weniger wäre hier mehr gewesen.

Das war der erste Punkt, den ich nicht so gelungen fand. Ich werde auch versuchen, möglichst kaum zu spoilern. Habe ich vergessen zu erwähnen. Doch mal schauen, wie mir das gelingt.

Die zweite Sache, die ich… wie soll ich sagen… nicht ganz glaubwürdig finde, sind teilweise die zeitlichen Gegebenheiten/Abläufe.

Wednesday kommt erst zur Hälfte des Schuljahres nach Nevermore, wenn ich das richtig verstanden habe. Sollte Thanksgiving dann nicht schon vorbei sein?

Irgendwann gibt es ein Familienbesuchs-Wochenende.
So ein Wochenende geht für mich von Freitag bis Sonntag. Und wenn wir ehrlich sind, wahrscheinlich erst ab Freitagnachmittag, denn die Familien müssen ja erstmal hinkommen.
In diesem Zeitraum wird ein alter Todesfall wieder aufgerollt, jemand verhaftet… und dann die Person wieder entlastet und frei gelassen.
An einem Wochenende.
Dazu die Frage: Wenn jemand vergiftet worden ist – wie und mit was auch immer – und dieser jemand, bevor er/sie daran stirbt, noch ein Schwert durch den Leib getrieben bekommt und von einer Art Balkon fällt: Was sollte dann als tatsächliche Todesursache genommen werden? Was gilt da?

Dieses ganze Drumherum fand ich ein wenig unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Etwas… fade.

Ich komme jetzt mal zu den Rollenverteilungen, über die ich etwas sagen möchte.

Jenna Ortega als Wednesday Addams: Ein ganz fettes Plus!
Wie sie es schafft, mit kleinsten mimischen Veränderungen Wednesday Farbe zu verleihen… (ein Widerspruch an sich, ich weiß ;o)) – Super.
Ihre schrittchenweisen Annäherungen an die anderen Charaktere finde ich durchaus glaubwürdig, wenn ich so ihren Anfangsstand betrachte. Später in der Serie hat sie für mich ein wenig zu viel Rückschritte ins Psychopathische. Doch das schulde ich jetzt den unterschiedlichen Regisseuren, die dadurch die Entwicklungskurve von Wednesday etwas holprig gestalten.

Ein wichtiger Charakter ist das eiskalte Händchen. Diese Hand bringt soviel Leben ins Spiel – unglaublich. Ein großes Lob an Victor Dorobantu, dem Spieler der Hand, oder wie sie im Original heißt: Thing.

Bevor ich zur weiteren Addams Family komme, erst noch etwas zu Wednesdays Mitbewohnerin, Enid. Emma Myers als Enid ist das totale Gegenteil von Wednesday, die in allem die Farbe Schwarz bevorzugt. Enid dagegen ist der lebendig gewordene Regenbogen. :o)

Nach dem ersten Trailer habe ich mich gefragt, was sie wohl für einen Hintergrund haben muss, dass sie an dieser Schule ist. Enid wirkte auf mich viel zu normal. Beim zweiten Trailer gab es ja kurz einen Blick auf ihre Krallen. Da dachte ich an etwas katzenartiges. In Asien hatte ich da sowas wie ein Katzenmonster gefunden. Irgendwann las oder sah ich dann, dass Enid zu den Heulern gehört, also den Werwölfen.
Ups – Spoiler?
Auf jeden Fall ist Enid eine wahre Frohnatur. Und auch wenn sie eiskaltes Händchen beim ersten Kennenlernen unheimlich findet, freunden sich die beiden im Laufe der Zeit an.
Was so Nackenmassagen doch bewirken können. ;o)

Zu den Addams.

Catherina Zeta-Jones spielt Morticia Addams. War der Anblick vielleicht erst etwas ungewohnt, gibt sie doch eine gute Morticia ab.
In dieser Serie haben sowohl Morticia, als auch Wednesday seherische Fähigkeiten. Vielleicht auch mehr. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Morticia hier nicht sogar eine Hexe sein soll. Allerdings… betrachten wir uns das Kommunikationsmittel von den Eltern und Wednesday, eine Kristallkugel, liegt der Gedanke nicht so fern.

So weit ich beurteilen kann, stecken Morticia + Wednesday momentan wohl in einer typischen (?) Mutter-Tochter-Beziehung fest. Wednesday kann da eher mit ihrem Vater reden als mit ihrer Mutter. Wobei hier der Bogen zu einer langsamen Annäherung von Mutter + Tochter gut gespannt wird, wie ich finde.

Komme ich nun noch zu Gomez Addams, Luis Guzmán. Im Vorfeld bei den Reaktionen zum ersten Trailer wurde er von einigen Reactern ziemlich gelobt und gehypte. Ich bin mir nicht so sicher. Ich weiß nicht, wie ich sein Zusammenspiel mit Morticia finde. Vielleicht sollte ich da die Sachen nochmal im Original sehen?

Ach ja – ich habe die Serie tatsächlich das erste Mal in der deutschen Synchronisation gesehen. Ich hatte mir die erste Folge zwar zuerst im Original reingezogen, hatte da aber teilweise das Gefühl, abgesehen vom Sinn auch den gesprochenen Text teilweise nicht bis schlecht zu verstehen. Vielleicht ist dies ein Grund, dass auch englischsprachige Reactor die Sachen, die sie ansehen, mit Untertitel betrachten?

Was ich auf jeden Fall zu Gomez Addams sagen kann, ist, dass ich finde, das der junge Gomez besser aussieht als der alte, und dadurch ihm – Luiz Guzmán – nicht allzu ähnlich ist.
Auch die junge Morticia mit der alten Morticia zu vergleichen… ja, lange schwarze Haare, aber sonst? Ich hätte sie nicht erkannt als junge Morticia. Das Gleiche gilt für mich für die junge Wednesday. Ja, die Kleidung und Zöpfe… aber sonst?
Das ist mal ein Hm… von mir.

Das waren die mir wichtigsten Charaktere.
Das Gwendoline Christie noch eine undurchsichtige Direktorin der Schule und Christina Ricci tatsächlich eine Lehrerin dort spielt, will ich zumindest noch erwähnen. Alle anderen… ja, vielleicht beim nächsten Mal? Der nächsten Staffel? ;o)

Was möchte ich nun noch loswerden?

Die Ausstattung. Besonders Wednesdays Outfits.
Bei all ihren Outfits leuchten meine schwarzen Seelenstellen schwarz auf. Sozusagen. Enids Outfits bedienen dann den Rest meines Regenbogens.

Eine tolle Szene in der Serie ist natürlich der Rabenball und Wednesday im schwarzen Ballkleid, im Gegensatz zu all den anderen Weißgekleideten.
Ihr Tanz und die Musik ist cool.

Das Ende des Balls ist auch ganz spaßig, wenn sie sich über die Qualität des Störmittels auslässt. :o)

Vielleicht ein klein wenig übertrieben sind die ganzen Kenntnisse + Fähigkeiten, die sich Wednesday in ihren 15 Jahren schon erworben hat. Gifte, Sprachen, sportliche Fähigkeiten… (Fechten, Bogenschießen, Kampfsport)
Aber, von mir aus. Außerdem ist es schön, wenn ein kleines Persönchen 3 Halbstarke vermöbelt.

Im Großen + Ganzen hat mir die Serie ziemlich gut gefallen. Sonst würde ich wahrscheinlich kaum etwas darüber schreiben. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, die ich wahrscheinlich auch ansehen würde. Und bei welcher der Plot vielleicht einen Tick besser/passender ist.

Ich denke, für mich wären das 8 von 10 Punkten.
Wenn ich Punkte vergeben müsste.

Mal sehen, was ich als Nächstes ansehen werde…

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Hocus Pocus 2

Vollmond und Jupiter über Wald

Es ist Oktober. Damit geht es mal wieder stark auf Halloween zu. Ein Tag, der hier auch immer mehr gefeiert wird. Und wenn es um Partys mit Verkleidung geht, bin ich auch voll dabei. Beim ‚mit-den-Kindern-rumziehen-und-Süßigkeiten-einsammeln‘ eher nicht.

Entsprechend ist nun auch die Zeit für Gruselfilme, mit Hexen und Vampiren und Geistern und was auch immer. Freddys, Mikes etc.

Ein beliebter Familienfilm ist da ja inzwischen ein Film von 1993 – Hocus Pocus. Der Film, in dem Bette Midler, Sarah Jessica Parker und Kathy Najimy ein Schwestern-Hexen-Trio spielen, die nach 300 Jahren wieder zum Leben erweckt werden.

Viele wollten davon immer gerne eine Fortsetzung sehen… und tatsächlich gibt es sie jetzt.
Hocus Pocus 2.
Nach 29 Jahren.
Allerdings nur auf einer Streaming-Plattform.

Als ich mir letztes Jahr meinen neuen Communicator zugelegt habe, gab es als Angebot auch einmal ein Abo für die Maus, bzw. deren Streamingplattform, dazu.
Und auch wenn ich ursprünglich nie ein solches Abo für IRGENDEINE Plattform abschließen wollte, habe ich hier nun eine Ausnahme gemacht. Erst dachte ich, dass ich nur die ersten 3 Monate nutzen werde. Denn die waren frei. Doch jetzt läuft das Abo immer noch. Und ich lass meine Lieblingsnichte mit schauen. Denn sie ist Familie – und Familie kann ja mitnutzen. Also… warum nicht.
Ich denke auch, dass sie wahrscheinlich mehr sieht als ich. Ich habe es bisher sehr selten genutzt. Doch letzte Woche war es mal wieder soweit. Und da ich den Film nun sogar schon zwei Mal gesehen habe, will ich jetzt über ihn schreiben.

Ich hatte mitbekommen, das er kommen soll, und dachte mir, dass ich ihn ja dann mal schauen könnte. Dann ist in meinen YouTube-Vorschlägen die erste Reaktion aufgeschlagen und ich dachte mir, dass ihn mir erst selbst ansehen will.
Das habe ich gemacht, am Sonntag letzter Woche.
Danach habe ich so viele Reaktionen geschaut, dass ich mir dachte, dass ich ihn dann auch gleich nochmal ganz ansehen kann.
Joa. Habe ich dann letzten Dienstag gemacht, bevor ich in den neuen Arbeitsblock bin.

Und nun kommt meine Meinung dazu.

Ich kann mir vorstellen, dass der Film sicher auch irgendwann im Free-TV landen wird. Vielleicht nächstes oder übernächstes Jahr. Doch jetzt ist er nur über den Kanal der Maus zu sehen. Das schränkt natürlich ein. Deswegen werde ich erst meine Meinung kundtun – für alle – und dann etwas in die Tiefe gehen. Das sollte dann vielleicht nicht gelesen werden, wenn mensch nicht gespoilert werden will.

Also, Hocus Pocus 2.

Wie hat er mir gefallen?

Nun, alleine die Aussage, dass ich ihn bereits zwei Mal angesehen habe, sollte schon darauf hinweisen, dass mir der Film recht gut gefallen hat. Ich glaube, ich habe beim zweiten Mal sogar mehr gelacht als beim ersten Mal. Klar, auch weil ich schon wusste, was kommt. Aber auch, weil nun mehr Kleinigkeiten im Hintergrund auffallen.

Beim ersten Mal habe ich ihn auf Deutsch gesehen, das zweite Mal im Original. In der deutschen Synchro ist mir direkt ein Fehler aufgefallen – und ich bin mir sicher, dass das stimmt, was ich da gehört habe. Denn ich habe extra pausiert und nochmal laufen lassen. Und ich habe vernommen, dass da aus 1693 1963 wurde. Allerdings im Untertitel stand dann doch 1693.
Kann passieren.

Doch ansonsten ein tatsächlich ziemlich runder Film. Ich hatte bei IMDb erst eine 7 von 10 gegeben. Allerdings habe ich das inzwischen auf eine 8 geändert.
Soweit für alle.

Jetzt geht’s in den Untergrund, sprich ins Innere des Films. Also können diesen Rest alle Leute, die ihn noch selbst frisch sehen wollen, überspringen.

SPOILER-ALARM!!!

Es geht tatsächlich beim Disney-Logo schon los. Da verwandelt sich das übliche Schloss und das drumherum durch Licht- und Musikwechsel fast in ein Spukschloss.

Stimmung!

Und dann geht es richtig los.

Zuerst mit einem Rückblick in die Kindheit der drei Schwestern Winifred, Mary und Sarah, zu Winifreds 16tem Geburtstag. Der bringt die Mädels in den verbotenen Wald – und Winifred bekommt Buch. Denn mit 16 bekommt eine Hexe ihre Kräfte.

Wenn mich nicht alles irrt, war das bei Sabrina auch so. Hmmm…

Die jungen Darstellerinnen der Schwestern waren eine Freude. Alle drei hatten die Wesenszüge ihrer alten Ichs so gut drauf… einfach klasse. Und da finde ich es noch am witzigsten, dass ausgerechnet die Kleinste, die Sarah spielte, wohl diejenige mit der größten Erfahrung ist. Bei Jung-Winifred stehen bei IMDb 4 Einträge, bei Jung-Mary ist Hocus Pocus 2 der erste – und Jung-Sarah hat 24. :oD
Aber alle drei sind klasse gecastet. Eine Freude.

Und nun kommt der Vorspann.

Die Musik des zweiten Films ist aus den gleichen Händen wie im ersten. Das fördert das Gefühl der Kontinuität. Und wir landen im Jetzt und lernen Becca und Izzy kennen. Es ist Halloween und Beccas 16.ter Geburtstag.
Die dritte im Bunde wäre Cassie – allerdings verstehen die drei sich seit ein paar Monaten nicht mehr so gut, was wohl an Mike, Cassies Freund liegt.

Aus dem Haus der Sanderson-Schwestern ist nun ein Magic-Shop geworden, und Becca bekommt als Geschenk vom Besitzer des Magic Shops eine Kerze geschenkt.

Und
so
weiter.

Den Film nun nachzuerzählen mag ich nicht. Mochte ich bei anderen Filmen auch schon nicht. Daher also kurz, was ich stattdessen erzählen will.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Die drei wiedererwachten Hexen dürfen sich ein wenig mit der modernen Welt auseinandersetzen. Als Fluggeräte werden nun ein Besen, eine Art Mob… und zwei Saugroboter verwendet. Diesen Robotern fällt dann auch ein wichtiger Punkt im Skript zu, passenderweise. Und clever gemacht.

Einerseits müssen die Hexen fliegen, um sich schnell zu bewegen. Andererseits schaffen sie BUH-Effekte, für die sie sich hätten teleportieren müssen. Doch stört das nicht. Im Gegenteil. Es erhöht den leichten Angstfaktor vor den Hexen.

Natürlich werden wir alle nicht jünger. Entsprechend wirken besonders Mary und Sarah vielleicht nicht mehr ganz so frisch wie vor 30 Jahren. Doch wozu gibt es Schminke. ;o)
Der Zombie, weil von Winifred verfluchte, Bill Butcherson (Doug Jones) ist auch wieder dabei. Und dies anscheinend wirklich mit der gleichen Perücke wie damals. :oD Und er bewegt sich noch genau wie vor 30 Jahren.
Großen Respekt.

Es wird wieder gesungen, getanzt und verzaubert. Wie vor 30 Jahren. Halt dieses Mal mit einem anderen Lied. Das sich bei mir immer wieder mal in die Ohrwurmschlaufe setzt.

Ich mag die Bewegungsmuster der drei Hexen. Wenn sie am Rumpirschen und -tigern sind. Auch, wie sich die drei Freundinnen wieder zusammenraufen. Und die Unstimmigkeit mit Cassies Freund konnte auch ausgesprochen werden. Ein Punkt, in dem er an sich arbeiten kann und will. Auch Respekt.
(Interessant, dass der Bogen der neuen Hauptdarstellerinnen am ehesten von Männern in den 30ern, etwa (Reagierer), als uninteressant angesehen wird. Was sagt das aus? Sagt es was aus? Hmm…)

Keiner der ganzen Reagierer hat den Wiederauftritt des vergifteten Apfels kommentiert… Bis jetzt. Vielleicht macht es ja noch jemand.

Ja, der Film hat mir Spaß gemacht.
Und es besteht die Möglichkeit eines dritten Teils. Dies hat sich nach dem Nachspann gezeigt.
Und es gäbe tatsächlich noch etwas Offenes.
Doch das lasse ich jetzt auch weg.

Ich glaube, dann habe ich doch nicht zu sehr gespoilert.
Hoffe ich.

Wer also die Möglichkeit hat, dem empfehle ich, sich diesen Film anzusehen.

Dieser Beitrag landet wohl in der Kategorie der großen Leinwand, auch wenn der Film (zur Zeit) wohl nur auf der kleinen Leinwand des eigenen Monitors oder Fernsehers läuft. Doch in diese Kategorie passt er einfach am besten hin.

Viel Spaß beim Schauen.

Spinne mit Beute