Da ist sie wieder

Meine Drehleier

Ich habe heute meine Drehleier endlich wieder aus Butzbach abgeholt. Dort war sie ja, damit der Melodiesteg verstellbar gemacht werden konnte. Fertig war sie schon ’ne ganze Weile, doch hatte ich keine Möglichkeit, zum Tag der Drehleier zu kommen. Der fand dieses Jahr auf der Ronneburg statt, also fast um die Ecke – doch hatte ich Flip da gerade in der Werkstatt – und außerdem ging es an dem Tag auch noch mit der Familie zusammen in den Urlaub. Über den ich ja
auch hier ein paar Zeilen geschrieben habe.
Also mussten Andreas und ich noch einen gemeinsamen Zeitpunkt finden, damit ich sie VOR der nächsten Drehleierwerkstatt nächstes Wochenende wieder habe.
Und dieser Zeitpunkt war heute.

Ich habe hier jetzt mal je ein Foto von davor und danach. Das macht die Änderung wohl deutlicher, als wenn ich versuche, es zu erklären. ;o)
So kann ich in Zukunft drauf verzichten, Papierfetzen zwischen Saite und Melodiesteg zu klemmen.

Melodiesteg von Drehleier, unter die Saiten sind Papierstücke geklemmt

Vorher

geteilter Melodiesteg von Drehleier, zwischen dem oberen und unteren Teil sind nun Stellschrauben hinzugefügt jetzt ist kein Papier mehr nötig zum dazwischenklemmen

Nachher

Andreas hat mir inzwischen so einige Punkte an meiner Leier verändert.
(Ja, nach Rücksprache mit ihm nutze ich hier tatsächlich den richtigen Namen – und ich werde zum Ende des Beitrags auch mal wieder einen richtigen Werbeblock für ihn machen. ;o))
Das war als erstes der Absteller aus Holz für die Melodiesaiten, weil das einfach besser für diese Saiten ist als die Metallvarianten, die davor den Job erledigt haben.

Links die Melodiesaitenabsteller aus Metall, rechts die Holzbrückenlösung Links steht "Vorher" - Rechts steht "Nachher"

Da die Leier ja dann sowieso schon bei ihm war, hatte ich ihn ja auch nach Kapodastern für die Schnarre gefragt. Da hat er sich auch etwas einfallen lassen.

Zwei Kapodaster an der Schnarrsaite

Tatsächlich habe ich darüber ja bereits einen Beitrag geschrieben.
Den findet ihr hier!
Auch habe ich ihm meine neue Drehleiertasche zu verdanken, die endlich ihre Aufgabe erfüllen kann. Wobei – es gäbe da durchaus noch Gedanken für Veränderungen, über die wir heute auch nochmal gesprochen haben… Wenn und falls ich diese Veränderungen mal in Angriff nehmen werde, lasse ich es euch wissen.

Radschutz der Leier, befestigt mit einer Saite am Schallloch der LeierWas ich heute noch gemacht habe, war dann, endlich mal den Radschutz mit einer überstehenden Restsaite an die Leier zu binden. Damit sie nicht immer irgendwo herumliegt, wenn ich sie zum Spielen abnehme, sondern an der Leier baumeln kann.

Und Andreas hat mir noch einen Punkt gezeigt, der in der Zukunft eine kleine Überarbeitung vertragen könnte. Nämlich den Sattel in der Leier statt mit nur einer Schraube in der Mitte besser auch mit 2 Schrauben rechts und links zu befestigen, damit er sich nicht doch noch irgendwann verstellt.
Ich denke, das er nur eine Schraube als Befestigung hat, liegt wohl an der ursprünglichen Form meiner Leier. Denn Kurt Reichmann, der Erbauer, sagte mir bei unserem ersten Treffen, dass sie ursprünglich nur 2 Melodiesaiten gehabt hat. Da hat dann eine Schraube in der Mitte natürlich am besten gepasst. Doch darum kann ich mich irgendwann in der Zukunft mal kümmern. Jetzt heißt es zu schauen, ob ich sie tatsächlich mal wieder in die Hand nehmen werde – abgesehen von den nächsten Seminaren. ;o)

Sattel der Drehleier mit drei Melodiesaiten befestigt mit einer Schraube in der Mitte

Und damit komme ich zu einem

 

WERBEBLOCK

 

Der Bauer, der bei den Modifizierungen meiner Leier gute Arbeit geleistet hat, ist Andreas Werries, inzwischen aus Butzbach.
Sollte also jemand mal Interesse an einer eigenen Drehleier haben oder Hilfe bei Modifizierungen oder Änderungen oder Wartungssachen brauchen, kann mensch sich gerne an ihn wenden.
Er hat auch eine eigene Homepage, über die Kontakt aufgenommen werden oder sich einfach erstmal informiert werden kann.

https://drehleier-werries.de/

Letztes Jahr beim Tag der Drehleier im Hessenpark haben wir auch einen guten Tag zusammen gehabt – und ich war kurz davor, mir eine weitere Leier zuzulegen. Zum Glück (?) war sie schon anderweitig versprochen. Sonst… Auch wenn ich meine eigene ja so gut wie nicht spiele. Aber der Trend zur Zweitleier… ;o)
Doch hier noch ein Bild von den Leiern, die er alle dabei hatte.

Fünf verschiedene Drehleiern

 

Und damit

 

WERBEBLOCK ENDE

 

Bald September

Eichelsetzling eingesetzt

Der August geht dem Ende entgegen. Genauso wie dieses Notizbuch. Doch ich denke, jetzt bekomme ich es noch nicht voll. Dafür sind es noch zu viele Seiten. Vielleicht mit dem nächsten Beitrag. (Nein.) Spätestens dem übernächsten. (Hmm, wer weiß. Wenn ich nur so kurze Beiträge mache, kann’s auch der überübernächste werden.) ;o)
Na ja, ich nutze es jetzt ja auch schon seit März 2024, da wird es dann ja auch mal wieder Zeit.

Worüber will ich mich jetzt auslassen?

Die Drehleier steckt in den beklebten Innenteilen der Tasche, die sich in der geöffneten Tasche befinden. In der kleinen eingeschittenen Tasche stecken die Kurbel, das Stimmgerät und andere Sachen. Der Gurt liegt auf der Drehleier.Nun, als erstes darüber, dass ich meine Leier bald zu ihrer kleinen OP bringen werde. Ob jetzt am ersten, oder doch schon früher – oder später… da warte ich mal auf Antwort. Dann wird der Melodiesteg verstellbar gemacht, und damit die letzte logische Möglichkeit, sie zu verbessern.
Ich hatte mal über Resonanzsaiten mit einem Bauer gesprochen, doch dafür ist der Korpus + die Möglichkeiten schwierig + gering. Nicht wirklich sinnvoll wäre vielleicht noch eine Änderung der Stimmmechaniken. Doch bei meinem Model sind die alten Stimmwirbel irgendwie passender. Außerdem halten sie die Stimmung ja lange. Und für neu aufgezogene Saiten habe ich Kreide greifbar. ;o)
Über das Ergebnis werde ich berichten, vielleicht zusammen mit dem Bericht vom Technikkurs der Drehleier. Mal sehen…

Was habe ich sonst so zu erzählen?

Ich fürchte, meine kleine Eiche ist dem nächsten Kahlschlag zum Opfer gefallen. Die Fläche ist ja seit dem vorletzten Kahlschlag im Juni durch den Regen im Juli so zugewuchert… dass ich erstens meine Eiche nicht mehr gefunden habe und sie in der Zwischenzeit einen neuen Kahlschlag gemacht haben.

18. Juni 2025

Niedergemähte Ecke vor Parkplatz

19. August 2025

wucherndes Grün vor den Garagen, fast so hoch wie die Garagen

23. August 2025

Niedergemähte Ecke vor Parkplatz und Garagen

Da ist nicht mehr viel Platz für die Eiche, um sich da eventuell doch noch zu verstecken – wenn sie es überlebt hätte. Doch entdeckt habe ich sie bisher nicht mehr.

Gestern früh bin ich mal wieder über die Fläche. Denn daneben ist ein recht großer Haufen Laub seit Ewigkeiten. Da war ich jetzt so frei, meine gesammelten vertrockneten Pflanzteile vom Balkon dort abzuladen.
Aber pst – geheim. ;o)

Noch 2 Arbeitstage… dann habe ich Urlaub. Lalala…
Joa, das wäre es soweit.

Ach, meine Nichte ist endlich wieder zu Hause.
Mit einem technischen Hilfsmittel mehr, wozu mir Drachenechse auch direkt etwas geraten hat, als wir uns letzten Sonntag zum Frühstücken getroffen haben. Sie war mal wieder in der Gegend, um Frankfurt vorzuführen.
Konnte die Stadt schonmal ein paar Pluspunkte sammeln. ;o)

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.