
Ja, das ist doch eine passende Überschrift zum Thema Konsum. Darüber wollte ich ja auch mal was schreiben.
Über das Kaufen (oder halt nicht) von wichtigen oder eher unwichtigen Dingen. Was ich ja – leider – mehr als genug mache. Das Dumme ist dann nur: Das Gekaufte braucht dann wieder irgendwo einen Platz. Ähm … ja. Oder eher nein. Doch das soll ein anderes Thema sein.
Manche Dinge sind ja durchaus notwendig. Waschmaschinen… Kühlschränke…
Hab ich.
Im Moment habe ich mich ja auch selbst etwas eingeschränkt, da ich meinen Niffen ein Jahr Sparpläne finanziere. Laut meiner Nichte hat sie letztens wohl auch das erste Mal irgendwo ein Plus gesehen.
Dadurch fällt schonmal Geld weg, welches ich sonst womöglich anderweitig am Ausgeben versucht wäre. ;o)
Nicht wirklich nötig, aber doch ganz praktisch, ist ja eine Uhr. So habe ich mir nun vor 5 Jahren, im Januar 2022, meine erste Armbanduhr seit… fast 30 Jahren gekauft. Also damals vielleicht so 25 oder etwas mehr Jahre. Die habe ich mir gekauft, a) weil sie mir gefallen hat und b) sie eine Automatik ist. Das heißt, wenn ich sie trage und dadurch bewege, zieht sie sich von selbst auf. Ohne Batterie.
(Und ich gestehe, ich bin auch durch die Flüsse von London-Reihe ein klein wenig für Automatikuhren inspiriert worden.)
Und ich trage sie. Wenn ich Zuhause bin, lege ich sie allerdings auch gerne mal ab, doch unterwegs kann ich nun wieder auf meinen Arm schauen + nicht in der Gegend herum nach irgendwelchen öffentlichen Uhren.
Im April habe ich mir ja sogar noch mal eine zugelegt, die ich schick fand. Beide habe ich nicht gleich spontan gekauft, sondern bin erstmal einige Tage immer wieder drum rumgestrichen, wie um den heißen Brei. Bei der neuen musste ich allerdings dann feststellen, dass ich ab+zu die Zeit nicht leicht + eindeutig ablesen konnte. Weswegen die erste Uhr weiterhin meine tägliche Uhr ist.
Damit komme ich zum Punkt des „oder Nicht Kaufen“. Oder einen Punkt davon.
Ich habe mich also wieder an eine Armbanduhr gewöhnt. Und habe mir sogar nochmal ’ne zweite geholt, Das sollte ja eigentlich reichen.
Tja… trotzdem gehe ich hin + wieder hier in den Crew-Shop am Flughafen und schaue, was sie so haben. Und da ist mir wieder eine Uhr ins Auge gestochen. Allerdings… zu einem Preis, bei dem ich mehrmals überlege, ob ich das bereit bin auszugeben. Und dabei war sie hier schon für weniger als die Hälfte zu haben, für den dieses Gerät beim Hersteller zu haben ist.
Und dabei ging es nicht um einen dreistelligen Betrag.
Boah. Hat diese Uhr mich angefixt, immer wenn ich im Crew-Shop war. Ich hatte auch schon mal überlegt, ob sie wohl auch Ratenzahlungen machen würden?
Für eine Armbanduhr!
Irgendwann hat dann mal wieder das Angebot gewechselt, und ich war fein raus. Ohne Uhr. Dafür weniger Schulden oder mehr Euro auf dem Konto. Wie mensch es sehen möchte. Doch dieses ‚will ich eigentlich gerne haben, aber…‘ war ein Grund für diesen Beitrag.
Wie gesagt, würden ein paar Euronen monatlich nicht momentan zu meinen Niffen gehen… wäre ich womöglich eher schwach geworden. *schulterzuck*
Dafür habe ich ja jetzt wieder im Communicatorbereich zugeschlagen. Das war/ist auch viel Geld dafür, allerdings weiß ich, dass ich ihn täglich nutzen werde. Und ich bin halt auf die Fotos angefixt… weswegen ich mir damals das 5er geholt habe. Wegen der Astrofotografie.

Gut, das geht bei anderen Firmen + Modellen inzwischen wohl auch, doch ich bin jetzt dieses gewöhnt. Dafür war/bin ich nun bereit, viel Geld zu bewegen. Wenn hier auch über mehrere Monate hinweg.
Gerade im Moment bin ich von einem neuen Spielzeug angefixt. Nun ja… Spielzeug. Halt ein Küchengerät. (Also Spielzeug.) Das gab es diese Woche stark vergünstigt in ’nem Laden in Klein-Krotzenburg. Und ich denke mir ‚Och joh. Das wäre doch mal was… für Pommes oder so.‘
Die Rede ist von einer Heißluftfritteuse. Etwas, das mein VvO wohl auch einfach mal gekauft hatte, meine Eltern dann aber nie benutzt haben. Weswegen die dann meine Schwester bekommen hat. Die habe ich jetzt gefragt, ob sowas was taugt. Sie meinte, für mich bestimmt. Für 5 Personen allerdings etwas klein. Weswegen ich mal mit meiner Schwester sprechen will. Denn die, welche sie bekommen haben, ist auch so eine mit 2,2 Litern Fassungsvermögen. Etwas kleiner als die Angebotene. Also für 5 Personen auch zu klein.
Jetzt hätte ich ja mal Lust auf dieses Spielzeug, denke aber auch, dass meine Schwester mit einer größeren ja mehr anfangen könnte…
Also – warum schenke ich meinem Schwager zum Geburtstag + Weihnachten nicht eine größere, und nehme mich dafür der Kleineren an?
Das muss ich mal mit meiner Schwester bekakeln. Mal hören, was die Chefin der Familie so sagt. ;o)
Tja. Das wäre also tatsächlich mal ein „akuter Fall von Konsumrausch“.
Damit kann ich den Beitrag nun beenden. Worüber ich noch berichten wollte, mache ich dann extra. Denn das fällt auch unter den Kunstbereich. Mach ich das dann halt da. :o)
