Ups…

Selbsttest . mit fetten roten Strich beim T und leichtem Strich beim CNa sowas.
Wie es manchmal so geht…

Letzte Woche hatte ich tatsächlich von meiner Arbeit her einen zusätzlichen freien Tag. Also ein Wochenende von 3 statt nur 2 Tagen. Am Mittwoch den letzten Tag gearbeitet, und am Sonntag sollte es dann wieder losgehen.
Angesagt war da noch am Samstag eine Geburtstagsfeier westlich von Frankfurt, kombiniert mit Kackpratzen-Fütter- und Nachseh-Dienst in Niederursel, da Fuchs dieses Wochenende wieder bei Drachenechse im Pott war.
Oder ich sollte sagen: Geplant war. Denn erstens kommt es ja eh immer anders als gedacht.

Wie das so ist, wenn ich mal wieder einen Tag mehr frei habe – irgendwie fühlt sich dann ja mein Körper gerne dazu inspiriert, Sperenzchen zu machen, wenn ich NICHT immer aufstehen muss.
Also ging es am Samstagmorgen los mit einem kratzigen Hals.
Was auch sonst.

Auf dem Weg zum Einkaufen und in die Stadt hat sich dieser Hals auch direkt mit einer total belegten Stimme bemerkbar gemacht. Es war nicht zu überhören.
*KRÄCHZ!*

Für die Geburtstagsfeier abends wollten die Feiernden gerne zur Sicherheit, dass die Gäste vorher einen Test machen. Selbsttest hätte gereicht, doch ich dachte ich mir, wenn ich eh in der Stadt bin, lass ich den Test doch direkt von jemanden machen, der/die sich damit auskennt.
Also war ich so viertel nach Zehn hier bei einem Bürgertest, habe meine Nase ein bisschen bearbeiten lassen – und entsprechend das soweit erwartete Ergebnis von wegen „Negativ“ bekommen.

So weit, so gut.

Allerdings wurde die Erkältung oder Sommergrippe bis Abends nicht wirklich besser. Deswegen habe ich mich auch für den Sonntag krank gemeldet, und meine Teilnahme an der Geburtstagsfeier schon vor 12 Uhr mittags abgesagt. Ich wäre sowieso nicht der Verständlichste gewesen.

Passiert. *Schulterzuck*

2 Kater, schwarz-weiß und schwarz, neben einer Wiese auf freier Erde, neben Sträuchern und vor einem KiesbettIn der Nacht bin ich irgendwann mal wach geworden, weil ich mich mal recht kurz schütteln musste. Aber dafür intensiv. Und nachdem dieser kurze Schüttelschub vorbei war, dachte ich mir, dass mein Bett doch sooo schön warm ist – und ich gar keinen Grund habe, mich zu schütteln.

Ich habe also den nun freien Tag dazu genutzt, mich schön auszuschlafen und in meinem Bett rumzumummeln, bis ich wirklich ganz wach war. Und gegen die Sommergrippe hatte ich mir am Tag vorher ja noch Hühnersuppe geholt – das Heilmittel schlechthin.
Bis Abends war dann die Stimme vielleicht einen Tick besser – aber längst noch nicht gut. Also habe ich mich auch für den folgenden Tag krank gemeldet und gesagt, dass ich zu einem Arzt gehe.
Das hat mich nicht daran gehindert, nochmal meinen Kackpratzendiensten nachzugehen. Tatsächlich war das irgendwie das erste Mal, dass ich es nicht schlecht fand, in ein total überhitztes Auto zu steigen. Im Gegenteil – ich fand es ganz ok so.

Ich habe nicht gefroren, tagsüber. Ab und zu habe ich mir eine Art Strickjacke drübergezogen, mit Kapuze. Doch alles eher locker. Da waren die ab und an leicht anklingenden Gliederschmerzen etwas nerviger.

Insgesamt habe ich mich ja eher fast so gefühlt wie nach meinen Booster-Impfungen. Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich am Montag, bevor ich zu einem Arzt gehe, nochmal einen Test machen werde. Ich hatte ja noch genug von meiner Firma zum Selbsttesten zu Hause.
Und dann habe ich den schon am Sonntagabend gemacht. Denn – warum warten…

Tja…

Ich habe noch nie einen Strich so schnell und intensiv entstehen sehen wie den beim T.
Wenn der zweite Strich sich nicht zumindest noch schwach abgezeichnet hätte, hätte ich gedacht, dass ich etwas falsch gemacht habe. Aber so war der Gedanke:

„Ups!“

Ich musste da direkt ein Foto von ihm machen und meiner Familie schicken. Außerdem noch Drachenechse und Fuchs, dass Fuchs besser, wenn sie heimkommt, nochmal ordentlich lüftet.

Brummselchen an lila BlüteTja – diese Nacht war gefühlt nicht ganz so erholsam. Denn ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich das mit einem Arzt mache – und nochmal einen Bürgertest. Denn – hey, wer weiß, was ich da vielleicht falsch gemacht haben konnte.

Mein offizieller Hausarzt ist gerade im Urlaub, also habe ich mich umgesehen, wer da noch in meiner Nähe wäre. Dort habe ich dann einen Termin um 10:30 Uhr bekommen.
Und dann bin ich schnell noch in die Stadt zum Testzentrum, nochmal einen Bürgertest machen.
Die Dame da wollte meiner Nase wirklich gaaaanz auf den Grund gehen. Aaaahh… selten habe ich danach so schnell und viele Tränen vergossen wie hier. Sie flossen einfach so aus mir raus.
Auf dem Weg nach Hause wenigstens nochmal Brötchen und Baguette für Frühstück und Essen holen – denn noch hatte ich ja kein offizielles Ergebnis. *unschuldig tu*
Dennoch bin ich schon auf dem Weg in die Stadt und zurück hier im Treppenhaus nur mit FFP2 unterwegs gewesen. Und beim Einkaufen die letzten Tage sowieso immer nur. Eigentlich seit der Maskenpflicht.
Sonst im Treppenhaus eher nicht – aber nach meinem Test dann doch besser.

Nun – das Ergebnis „Positiv“ kam für mich jetzt nicht so überraschend.
Da durfte ich direkt noch ein wenig rumtelefonieren: Der Arztpraxis, zu der ich in Vertretung wollte, Bescheid geben. Meiner Firma auch Bescheid sagen. Und meinen Eltern direkt ebenso…
Ach ja – und dem Schornsteinfeger, der sich für heute angemeldet hatte.

Dann bin ich gleich nochmal in die Stadt zum Testzentrum – dieses Mal für einen PCR-Test. Da ich schon ein positives Ergebnis von ihnen bekommen hatte, war der zweite Test nun zumindest für mich umsonst.
Yay!
Und das Beste: DAS war dann nur ein Rachenabstrich.
Längst nicht so traurig *sniff* wie der Bürgertest eine Stunde vorher.

Blumenkästen mit Pflanzen auf dem Balkonboden zusammen gestellt, als Schutz gegen starke WindböenVon der Ersatz-Arztpraxis habe ich anschließend direkt mal eine Krankmeldung für ne Woche bekommen.
Praktisch bei der Praxis fand ich ja, dass die im Erdgeschoss liegt – und Krankmeldung und Bescheinigungen durch ein Fenster erledigt werden. :oD
Dennoch wurde ich nochmal auf meine Quarantänepflicht hingewiesen.
Allerdings wird Quarantäne und Krankmeldung wegbringen gleichzeitig etwas schwierig.

Deswegen bin ich erst noch vermummt meinen Arbeitnehmer-Pflichten nachgekommen und habe meine Krankmeldung auf den Weg und zur Krankenkasse gebracht – und nun bin ich zu Hause.

Wenn ich mich Nachts hinunterschleiche zum Müll wegbringen, oder morgens zum Briefkasten checken und Zeitung holen, passiert das maskiert.
Die PCR-Bestätigung kam gestern Abend noch. Habe ich sie direkt an meine Firma weitergeleitet. Heute Morgen kam direkt nochmal eine Mail von ihr mit einem Formular für den Arbeitsmedizinischen Dienst. Das habe ich dann auch direkt erledigt. Es ist ja nicht so, als hätte ich so viel zu tun…

Gut – ich habe heute Morgen die Gelegenheit genutzt, einen Livestream eines Konzerts aus LA zu verfolgen, da ich um 6 Uhr schon wach war.
Dafür habe ich zwischendurch nochmal rumgelegen. Zumindest so lange, dass hier mein Rechner schon in den Spar-Modus gegangen ist.

Tja – und jetzt heißt es abwarten.

Es geht mir eigentlich soweit ganz gut. Die Stimme ist immer noch belegt. Deswegen habe ich nun auch bei meiner Mutter mal Honig bestellt.
Dafür haben die leichten Gliederschmerzen nachgelassen.
So ist es im Moment nur mein Hals, der sich da ein wenig bemerkbar macht. Soweit das so bleibt, bin ich zufrieden.
Ich dachte mir ja schon bei meinen kleinen Nachwirkungen nach den Boostern, dass ich dann gar nicht wissen möchte, wie es mich erwischen würde OHNE Impfung.

Ich habe jetzt also Zeit.

Ich genieße den Blick auf meinen Balkon, wo inzwischen einige Blüten aufgegangen sind und diese tatsächlich Brummselchens anlocken. Schön. Gerade wieder. *summ*
Ich denke, das werden gaaaanz viele Heidelbeeren an meinem Strauch werden. Walderdbeeren habe ich auch schon einige geerntet. Auch meinen letzten Neuzugang, das Basilikum, habe ich schon ein wenig geplündert.

Viele ehemalige Blüten eines Heidelbeerstrauches, die nun langsam aussehen wie grüne Heidelbeeren

Ich spiele (noch) Subnautica: Below Zero – allerdings komme ich da nicht mehr wirklich weiter. Ich weiß einfach nicht, wohin ich gehen soll, damit ich das finde, was mir anscheinend noch fehlt. *schulterzuck*

Deswegen habe ich vorhin tatsächlich auch mal meine ersten Schritte in meiner Einkommensteuererklärung für 2021 getan. Und es kann gut sein, dass ich da später noch ein wenig weiter dran tüfteln werde. Oder wenigstens morgen. Ich denke, bis nächste Woche sollte ich dieses Projekt auch abschließen können. Und was mir bisher als Ergebnis mitgeteilt wird… na, schaun mer ma.

Tja. Dies ist also mein momentaner Zustand:
Zu Hause – aber noch recht gut drauf.
Und total positiv eingestellt. ;o)
Mal sehen, wie lange das dauert.

Bleibt gesund – und eine ordentliche Negativität hat noch niemanden geschadet. ;o)

 

Was für ein Tag

Heute war der letzte Tag meines Blockes Fluggastkontrolle.
Endlich.
Zum Glück hatte ich nur 5 Tage lang 5-Stunden-Schichten, nämlich von 8 – 13 Uhr. Die lassen sich zur Not mal aushalten. Und ich vermute, ich habe nur deswegen diese kurzen Schichten bekommen, weil wir „unten“ keine Kurzschichten mehr haben. Allerdings sollen ja Stunden abgebaut werden, damit die dann im Sommer wieder aufgebaut werden können. Also bleibt nur… eben.
Aber: Geschafft.

Meine wichtigste Überlegung war mit, wo ich vor der Schicht was esse. Und nachdem ich am ersten Tag noch beim Bäcker am Hauptbahnhof eingekauft habe, bin ich die nächsten Tage immer in Kantinen vom Flughafen gegangen. Denn es ist schon ein kleiner preislicher Unterschied, ob ich für 2 belegte Brötchen + O-Saft etwas mehr als 9 Euro zahle, oder halt für ein belegtes Brötchen in der Kantine einen Euro – oder halt etwas anderes esse.

Der letzte Tag ging auch gut los.
Nämlich genau genommen am Abend vorher, vor dem Zubettgehen. Denn da kam ich tatsächlich mal wieder auf den Gedanken, meine Corona-App zu aktualisieren… Und was soll ich sagen:

Ich habe das erste Mal Rot gesehen.

Anzeige der CORONA Warn-APP Auf Rot unterlegtem Feld steht: Erhöhtes Risiko Begegnungen an 1 Tag mit erhöhtem Risiko Am 06.01.2022 Aktualisiert: Heute 22:53 Uhr

Also habe ich bei meiner Firma angerufen, um das mitzuteilen und das weitere Vorgehen abzusprechen. Dann habe ich noch einen Bürgertest am Flughafen für heute Morgen gebucht, bevor ich auf Matrazenhorchdienst gegangen bin.

So bin ich also heute als Erstes, nach dem Eintreffen am Fluchhafen, nicht zur neuen Kantine zum Frühstücken gegangen, sondern zur entsprechenden Stelle zum Testen.
Ergebnis: Negativ. Wie erhofft.
Das Ergebnis habe ich dann beim Frühstücken als E-Mail bekommen. Also war der Arbeitstag gesichert.

Nachdem ich die Steuerung darüber informiert hatte, sowie meinen Testnachweis einem OTL vor die Nase gehalten hatte, konnte der Arbeitstag endlich anfangen.

Dies tat er mit Computer spielen.

Zumindest nenne ich so unser Tutoren-Programm, mit dem wir unsere Bildschirmerkennung trainieren sollen.
Eine Runde geht 25 Minuten – und ich durfte davon gleich zwei machen. Was eher ungewöhnlich ist. Aber gut. So war ich zumindest schon mal eine Stunde beschäftigt.

Danach ging es ans Gerät.

Hatte ich mir die ersten beiden Tage noch mit Wannenschieben vertrieben, bin ich wenigstens die letzten 3 Tage noch in die normalen Runden eingestiegen. Dabei durfte ich auch feststellen, dass ein 5-Stunden-Tag in Verbund nicht so schmerzend ist, wie nur Wannen schieben. Wieder was gelernt. ;o)

Heute habe ich nun am Gerät direkt einen der Einleger abgelöst. Ich dachte mir, dass ich heute damit anfange. Dort habe ich auch gleich mal die ersten Minuten alleine gewerkelt, weil wohl noch nicht alle da waren… und nach etwa 10 Minuten am Gerät ist ein Realtest bei uns aufgeschlagen.

Dabei handelt es sich um eine Überprüfung unserer Arbeitsleistung durch die Bundespolizei, ob wir auch alles so erkennen und finden, was wir erkennen und finden sollten. Sei es an einer Person – oder im Handgepäck.

In unserem Fall war es im Handgepäck – und wir haben den Test bestanden. Anschließend haben unsere beiden Kolleginnen, die damit direkt zu tun hatten, ein Lob bekommen. Auch unser gesamtes Team wurde gelobt. Das heißt, auch ich als Einleger habe wohl meine Sache ordentlich gemacht, auch wenn ich für zwei gearbeitet hatte. ;o)

Dies war in meinen bald 17 Jahren am Flughafen tatsächlich der erste Realtest, der direkt in meinem Team aufgeschlagen ist. Einmal habe ich einen bei einem Nachbarteam mitbekommen.
Das ist das Gute am Gate – bei uns gibt es so etwas (noch) nicht.
Zum Glück.

Mit der Bezeichnung intern konnte ich allerdings noch nichts anfangen – so dass ich bei dem neuen Codewort mit „Hä? Was?“ reagiert habe. Zum Glück haben die anderen das gleich kapiert, und mit dafür gesorgt, dass erstmal keine Fluggäste mehr zu uns kamen.

So waren wir da eine ganze Weile beschäftigt, bis alles besprochen und das Röntgengerät neu gestartet war – damit wir uns nicht das entsprechende Bild nochmal ansehen konnten.
Sonst ist ja die zukünftige Überraschung weg.

Als dies alles erledigt war, konnten wir wieder weiterarbeiten. Bis wir eine Kaffeepause bekamen. Und während mein Team nach der Kaffeepause ein Gerät weitergewandert ist, durfte ich eine Etage tiefer gehen – und da dann noch einen Sicherheitstest machen.

Yay…

Sprich: Ein Ausbilder unserer Schulungsabteilung hatte 4 Koffer vorbereitet – und ich durfte sie für und vor ihm auswerten und sagen, Ok oder nicht Ok – und wenn nicht, warum nicht.
Irgendwie hatte das an dem Tag noch gefehlt. :oD

Also haben wir uns erst ein wenig unterhalten, wobei er bemerkte, dass er mich, trotz meiner Personalnummer und seinen Jahren in der Firma, noch nie gesehen hatte (und ich ihn gleichfalls nicht).
Tja – wir fliegen halt gerne unter dem Radar. ;o)

Und es ging ans Auswerten.

Die ersten drei Gepäckstücke waren gar kein Problem – nur beim letzten hat es bei mir etwas gedauert, bis es „Klick“ gemacht hat. Doch zum Glück hat es das noch. Denn wie er mir hinterher sagte, sind diese Sicherheitstests durchaus folgenreich, wenn sie nicht bestanden werden.

Nochmal Glück gehabt.

Damit war der Tag fast geschafft.

Es ging wieder zurück in mein Team des Tages, mit dem wir dann sogar nochmal eine weitere Kaffeepause bekamen. Dann noch gut ein halbes Stündchen rumbringen…

Und… Hoch die Hände – Wochenende!

Auf dem Rückweg habe ich nochmal ein paar Süppchen für meine alte Katzendame besorgt. Und zumindest morgen und übermorgen habe ich Ruhe vor meiner Firma. Und dann geht es wieder zurück in meine normale Gefilden. ;o)

Ergebnis des Bürgertests  Auf einem Grau unterlegtem Feld steht: Testergebnis (Test result) Negativ (negative)