Kulturtage

Blick auf Kloster Eberbach

Ich hatte die letzten Tage frei. Die letzten Urlaubstage verbrauchen, bevor im November mein Jahresurlaub kommt – den ich immer noch nicht geplant habe. Hmpf!Brauner Pilz im Wald

Tatsächlich war diesmal nichts mit ‚gar nichts tun‘. Denn irgendwie hatte ich jeden Tag etwas anderes vor.

Am Dienstag habe ich meinen Eltern hier bei einer Vortour geholfen. Sie sind gelaufen von Kloster Eberbach nach Eltville – und ich war für den Autotransport dazwischen zuständig.

Kleine Pilze auf Holzast voller MoosKloster Eberbach ist mir ja vom Namen her bekannt. Wer kennt nicht die Verfilmung vom „Der Name der Rose“, welcher hier zu einem Teil gedreht worden ist. Aber tatsächlich war ich wohl noch nie selbst am Kloster Eberbach, wie mir aufgefallen ist.
Nun, jetzt habe ich es zumindest mal gesehen – und unterwegs gab es noch ein paar Pilze zum Angucken.

Am Mittwoch war es weniger Kultur als vielmehr Notwendigkeit, denn Flip brauchte die jährliche Inspektion, und wichtiger: TÜV!
Abends habe ich GMS + Wixhausen bei deren Training besucht. Lichtschwertkampf.
GMS hatte mich gefragt, ob ich mit meiner Drohne mal filmen könnte. Doch leider… hatte sich in der Zwischenzeit die Bedienapp vom Communicator gemacht, und noch wichtiger: Dort war Flugverbotszone.
Also habe ich nur so ein wenig mit Communicator gefilmt.

Eintrittskarte für Watzmann in der Jahrhunderthalle Frankfurt
Donnerstag stand wieder ein größeres Kulturereignis an.
Interessanterweise habe ich darüber sogar schon mal was geschrieben.
Am 04.11.2016!

Wir waren – wir = Wixhausen und ich – nochmal beim Watzmann.

Bühne der Show Watzmann und voller Publikumssaal davorJa, sie waren nochmal da. Gleiche Hauptbesetzung wie 2016 – und auch an einen Tänzer glaube ich mich zu erinnern. Es war gut voll – und dabei war dies sogar die zweite Vorstellung. Denn am Mittwoch hatten sie schonmal gespielt.
Doch ob sie jetzt in 6 Jahren NOCHMAL eine dritte Abschiedstour machen, kann ich mir nicht vorstellen. Denn Wolfgang Ambros ist wirklich nicht mehr so gut beieinander. Inzwischen hat er seine Gitarre ja auch schon weitergegeben.
(Was wundert mich das eigentlich? Wie ich jetzt beim Abtippen gerade nachsehe, stelle ich fest, dass er knapp 2 Monate älter als meine Mutter ist. Da darf er auch nicht mehr so gut beieinander sein.)

Wir haben es uns also nochmal angesehen.
Meine Meinung dazu: Joa.
Keine hellen Begeisterungsstürme, doch akzeptabel.
Auch die Nahrungsaufnahmemöglichkeiten waren recht gut und preislich in Ordnung. Da fand ich eher das Parken für 6 € ein wenig happig.
*schulterzuck*

Freitag haben wir gespielt – dies habe ich hier ja schon festgehalten.

Und gestern?

Eivør in hellem Blazer und Gitarre in den Händen, im Gegenlicht stehend gerade ins Mikrofon singend.Habe ich wieder einen Ausflug nach Aschaffenburg in den Colos-Saal gemacht. Da war ich ja genau heute vor einem Jahr zum Konzert von Eivør. Hatte ich ja mal kurz erwähnt im Mai.

Und wo war ich gestern?

Kaum zu glauben: Bei Eivør.

Again. :oD

Und dieses Mal muss ich was dazu schreiben. Deswegen habe ich diesen Beitrag ja überhaupt erst angefangen und etwas weiter ausgeholt. *schwing*

Elinborg mit schwarzer Gitarre vor einem MicroTatsächlich nach fast genau einem Jahr hat sie im Rahmen ihrer Tour wieder in Aschaffenburg gespielt. Und weil ich am Samstag noch Urlaub hatte + deswegen vorschlafen konnte für heute, bin ich wieder hin. Doch ich denke, mit Sigur Rós am 30.sten wird es nichts. Denn drum rum hat es bisher nicht mit frei bekommen geklappt.

Ich denke, die Besucheranzahl war ok. Ich stand wieder recht weit vorne und es war noch Luft um mich. Doch es sah gut gefüllt aus. Wobei sicher noch mehr gegangen wäre.

Dieses Jahr hatte sie ihre Schwester Elinborg als Vorsängerin dabei. Und ich finde, von der Stimme her habe ich ihre Verwandtschaft deutlich gehört.
Im Hauptteil haben sie denn auch ein Lied zusammen gesungen.

rötliches Licht und grünlich leuchtende Fingernägel über GitarrensaitenIch glaube, dieses war jetzt mein… drittes? Konzert von Eivør, bei dem ich war.
Das erste Mal habe ich sie vor 2016 in der Brotfabrik in Frankfurt gesehen. Da waren Fuchs und Drachenechse schon in Frankfurt, also entweder 2014 oder 2015. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich es dann 2016 nicht zum Konzert geschafft. Denn da hatte es mich langgelegt. Und Krankgeschrieben + Konzert… das geht für mich nicht. Zumindest nicht mit Grippe oder so was.

Das Konzert letztes Jahr war ja schon ein dahin-verschobenes. Und tatsächlich hatte ich ursprünglich nicht vor, hinzugehen. Doch dann stand der Termin für letztes Jahr… und ich wollte Künstler + Location unterstützen und bin hin.
Gestern bin ich hin, weil ich wieder ein gutes Konzert hören + sehen wollte.

Eivør am Mikrofon - und im Vordergrund ein hochgehaltenes Smartphone, auf dem sie zu sehen istUnd das habe ich getan.

Besonders zwei Mal hatte ich das Gefühl, von der Musik intensiv umgeben zu sein. :o)

Eivørs Trommel hatte eine neue Bespannung. Dieses Mal schwarzes Leder, wie sie es selbst ja auch getragen hat.

Sie hat Lieder ihrer neuesten Alben gespielt, aber auch Klassiker wie – natürlich – Trøllabundin.

Und auch Lieder vom „Last Kingdom“-Soundtrack, bei dem sie mitgeschrieben hat. Da sollte ich mich auch mal nach umsehen. Ich habe die Serie zwar nicht gesehen, aber Soundtracks sind nie verkehrt.

Und das waren meine Kulturtage.

Zum Abschluss noch ein schönes Konzert…
und nun darf ich mich wieder mit dem öffentlichen Nahverkehr herumärgern, um zur Arbeit zu kommen.
Heute war bis 03:45 Uhr wieder mal keine Bahn in Sicht zur Abfahrt um 03:46 Uhr.
Ob sie noch gekommen ist? Keine Ahnung.
Ich bin mit dem Auto zum Flughafen gefahren.
Soviel dazu, mir eine Fahrradbox zu mieten. ;o)

Ich hoffe, Euer ÖNV ist besser. Und viel Spaß bei Kultur!
(Ey… jetzt hätte ich doch fast mein letztes Wort nicht entziffern können…)

Eivør im blauen Licht stehend, linke Hand erhoben, von der ihr Gesicht leicht erleuchtet wird

Planschvogel erwischt!

HA!

Heute, an meinem letzten Tag, bevor es für mich wieder zum Flughafen geht, habe ich einen der Planschvögel erwischt, wie er rund um das Vogelbad herum das Wasser verteilt.
Saubazi! ;o)

Und später war nochmal einer da – oder war es derselbe?
Ergebnis war das Gleiche – alles nass…

Nicht nur der Vogel.

https://youtube.com/shorts/WUuLB8GvWK0?feature=share

Hmm…

Und weil es wohl „nur“ ein Kurzvideo ist, lässt es sich anscheinend nicht einbinden. Sondern das gibt es dann anscheinend nur mit Link.
Tja… Technik. *schulterzuck*

Wrestling, die Zwote

 

Am 16. Dezember war es wieder soweit. Die nGw lud wieder in ihre Heiligen Hallen zur letzten Veranstaltung des Jahres. Dem

„PROBATION 12“

Dieses Mal waren wir die zwei Leute mehr, die beim letzten Mal nicht konnten.
(Dafür kann ich das nächste Mal nicht, das gleicht es dann wieder aus.)
Da wir zu sechst nicht in ein Auto passen, sind wir aus der Hanauer Ecke direkt gefahren. Und dies auch noch früher, um erstens einen Parkplatz und zweitens in der Sportgaststätte vor der Veranstaltung noch etwas zu essen.

Sowohl erstens als auch zweitens hat zu unserer Zufriedenheit funktioniert, auch wenn Weihnachtsfeiern etwas für… nicht-die-beste Planungen sorgten.

Doch wir wurden gut genährt – so konnte dann der Hauptpunkt des Abends in Angriff genommen werden. Wieder hatten wir Plätze in der ersten Reihe. Es gab nur leichte Turbulenzen wegen der Platzreservierungen, aber dies klärte sich recht schnell. Vor allem dank des engagierten Kümmerns vom Ringsprecher David.

Den Platz in der Mitte ließ ich dieses Mal meinem Chauffeur und habe mich für den Außenplatz entschieden. Dieser Platz war entschieden weniger Wrestlerflug gefährdet. ;o) Dafür allerdings gab es dort höheren Durchgangsverkehr. *narf!*

Auch jetzt werde ich wieder keine ausführliche Berichterstattung abliefern. Dazu müsste ich mir sonst zu viel notieren während des Geschehens. Auch Bilder habe ich dieses Mal wieder keine gemacht, trotz neuem Communicator. Einfach weil ich mich ganz auf die Veranstaltung konzentrieren + genießen wollte.

Da ich diesmal zumindest ein wenig Hintergrund hatte und wusste, was auf mich zukommen würde, viel mir das Anfeuern leichter. Für Alice sowieso – die sich mit zwei der Männer um einen Titel geschlagen hat. Und das hat sie gut. Sie hätte ihn auch gewonnen, wenn der Referee sich auf seine Aufgabe konzentriert hätte. Dann hätte sie ohne weiteres den Pin bis 3 geschafft. Hätte, hätte… So wurde nur bis Zwei gezählt – und danach holte sich der alte Champ den Pin und seinen Gürtel. Beeindruckend und irgendwie süß war ein kleines Mädchen, welche Alice abgefeuert hat.

„Steh auf, Alice! Steh auf!“

Und das ganz alleine. Ich schätze sie mal auf 6 oder 7.

Die Veranstaltungen der nGw sind überhaupt recht Familienfreundlich, so viele Kinder da immer mit dabei sind. Die, vom Zuschauereingang kommend, rechte Ringseite war komplett mit Kindern des Nachwuchses der Roten Teufel (Eishockey) aus Bad Vilbel besetzt – die vorher ihre Weihnachtsfeier in der Gaststätte hatten. Und danach ihren Spaß beim

„PROBATION 12“!

;o)

Es ging wieder gut zur Sache. Und wieder gab es Abgänge über die Seile – doch dieses Mal nicht auf mich. Ich saß ja nicht in der Mitte. ;o) Bei den Wrestlern gab es neue Gesichter, die bei unser Truppe verschieden gut ankamen.
Meine Sitznachbarin vom letzten Mal war mit ihren Damen auch wieder da – und wieder neben unserer Truppe. Als Fangruppe eines der Referees gehört sich das wohl auch so. 😉

Wir hatten wieder einen schönen, erlebnisreichen Samstagabend. Mit einer großen Verabschiedung zum Abschluss. Als nämlich der „gefeuerte“ Misfit seinen Abschied erklärte. Und mit Standing Ovations verabschiedet wurde.

Großes Kino.

Als David dann vorne die Verabschiedungsrede für uns Zuschauer der diesmaligen Veranstaltung durchführte, konnten wir sie im Offstage-Bereich jubeln hören.

Viel Glück Dir, Misfit.

Rechtzeitig zu dieser Veranstaltung war denn auch der Zusammenschnitt der letzten Veranstaltung vom Oktober fertig. Diesen könnt ihr Euch hier mal ansehen.

Quelle: Youtube   Kanal: nGwrestlingFFM
[nGw-wrestling.de] Die Highlights von nGw Switchback 2017!

(Wenn Ihr bei 5:33 mal auf Pause geht und genau hinschaut, könnt Ihr sehen, wie Ahura in meine Richtung geflogen kommt. Und während meine Sitznachbarin schon ahnte, was da auf uns zu  kommt und sich weggeduckt hat, bleibe ich voll freudiger Erwartung stolz sitzen.

*PLUMPS!*

Noob!)

Die nächste Veranstaltung ist dann am 10. März 2018. Doch da ich zu diesem Zeitpunkt in Bad Homburg wieder am Rad drehe, muss die nGw leider auf mich verzichten.

Hoffentlich klappt es danach wieder. Ich hoffe es – schließlich habe ich jetzt Zuschauerblut geleckt.

Oder so.

;o)