Urlaub 2022 – vorbei

Einfuhr der Inselbahn mit Licht am Borkumer Bahnhof

Inzwischen ist es Sonntag, der 20. November 2022. Das bedeutet, dass ich meine offiziellen Urlaubstage hinter mir habe und noch von den letzten Wochenendtagen zehre, bevor ich am Dienstag wieder zum Flughafen darf. Da geht es dann auch direkt wieder um 5 Uhr los. Allerdings habe ich die letzten Tage des Novembers nur bis 14 Uhr Dienst. Das bedeutet, ich komme immerhin etwas früher nach Hause. Kommt halt drauf an, wie die Bahn mitspielt.

Eine Wasserfläche, auf der Nebel liegt. Es ist kein Übergang von Wasser zum Nebel zu erkennen.

Letzte Woche bin ich also am Samstag wieder nach Hause gekommen, von meiner Woche auf Borkum. Wie war denn die Heimreise so…

Ich habe am Freitag soweit alles gespült, nachdem ich gegessen hatte. Für das Abendessen hatte ich mir Brötchen besorgt – und auch direkt welche für den nächsten Tag, für meine beiden gekochten Eier.
Am Samstag früh habe ich dann entsprechend diese Brötchen noch fertig gemacht und eingepackt, sowie meinen ganzen Rest gepackt. Noch das letzte Besteck sauber gemacht… und ich konnte los.

Oberdeck einer Fähre, bei der das Hinterteil des Decks schon fast wieder im Nebel verschwindet.

Der Zug vom Borkumer Bahnhof aus sollte um 07:15 Uhr starten. Ich war dann aber bereits zehn vor Sieben am Bahnhof. Was jetzt nicht wirklich schwierig war, da ich ja nur so einen kurzen Weg hatte.

Als ich um 6 aufgestanden bin, habe ich von meinem Fenster den neuen Leuchtturm noch gut gesehen. Kurz bevor ich los bin, dann schon nicht mehr. Da hat sich die Insel einfach nochmal die Decke übergezogen und wollte wohl weiterschlafen.
Verständlich, an so einem frühen Samstagmorgen.

Das Bähnchen kam dann angefahren gegen Sieben – und wurde dann direkt von den bereits Anwesenden geentert und wir konnten auf die Abfahrt warten, die pünktlich los ging.

Auch hier hat die Fahrt mit der Bahn wieder gut eine Viertelstunde gedauert. Unterwegs wurden am Jakob-von-Dyken-Weg noch die letzten Mitfahrer für die Bahn aufgelesen.

Die Sonne steht hinter Windrädern und den Abgaswolken der Eemshavener Industrie.

Die Fähre war dieses Mal ein anderes Schiff als bei der Hinfahrt. Außerdem war dies meine erste Überfahrt, die einen Abstecher nach Eemshaven gemacht hat. Bisher hatte ich tatsächlich immer nur Verbindungen erwischt, die direkt nach Emden gingen. Doch der Abstecher nach Eemshaven hat für ein paar schöne Bilder gesorgt. Denn – wie gesagt – die Insel hat sich nochmal zugedeckt. Und beim Annähern an Eemshaven hat dann das erste Mal die Sonne durch den Morgennebel gelunzt.

Ich saß bis dahin unten im Gastro-Bereich, wo dieses Mal tatsächlich auch bedient wurde. Entsprechend kam ich doch noch zu meinem Ostfriesentee-Kännchen auf dem Schiff. Rechtzeitig zum Frühstück und Abschied.
Anschließend war ich kurz am Oberdeck – doch der Morgennebel machte es da so ungemütlich und außerdem gab es, außer Nebel, eh nichts zu sehen, so dass ich mir unten wieder ein Plätzchen gesucht habe, an dem ich dann auch meine Eierbrötchen gegessen habe.

Sobald ich aber bei Eemshaven den Sonnenschein durch die Fenster sah, bin ich wieder nach oben gegangen. Und die Sonne gegen den Morgennebel hinter Fabrikgebäuden und Windrädern… das hat auch was.

Blick auf ein Schiff der Holland-Norwegen-Linie

Vor uns hatte sich dann ein größeres Schiff der Fährverbindung von Holland nach Norwegen geschoben, so dass sich der kurze Zwischenstopp in Eemshaven verzögerte, bis der große Pott endlich aus dem Weg war.
Ich wusste gar nicht, dass es eine feste Verbindung von den Niederlanden nach Norwegen gibt. Wenn ich mich auch nicht damit beschäftige… Doch mensch lernt ja nie aus. ;o)

Die Autos und Fußgänger wurden also dann endlich ausgeladen, bzw. durften aus eigener Kraft das Schiff verlassen. Und es ging wieder weiter, zurück auf die Ems und weiter Richtung Emden. Und tatsächlich auch wieder in den Nebel hinein. Der hatte sich auch in Eemshaven langsam gegen die Sonne durchgesetzt.
Und er sollte mich auch dann an Land noch ein Stückchen ins Innenland verfolgen.

Ich hatte ja vermutet/geschätzt, dass ich gegen halb Zehn von Emden aus starten könnte…
Nun, damit habe ich etwas falsch gelegen.
Durch das „Schiffchen“ der Holland-Norwegen-Linie sind wir kurz vor 9 erst wieder in Eemshaven losgekommen. Um halb Elf habe ich dann mein Parkticket bezahlt. War ich also gut eine Stunde später dran als vermutet.

Ich hatte in der Tankapp mal nachgesehen, wie teuer es denn nun wo an Land ist, und habe mich entsprechend entschieden, nicht an der Tankstelle direkt am Hafen zu tanken – wie sonst immer – sondern erst noch ein paar Kilometer zu fahren und dann bereits im Sonnenschein in Neermoor zu tanken.

Blick aus dem Autofenster auf Bagger, die an einer Auffahrt der Autobahn stehen, auf der gerade (nicht) gearbeitet wird.

Auch wenn der Nebel versucht hat, die Küste zuzudecken und zu verhindern, Emden zu finden ist, war das für die Schiffscrew keine Schwierigkeit. Sobald ich dann ein wenig ins Landesinnere gefahren war und mich von der Küste entfernt hatte, kam dann die Sonne raus.
Und sie hat mich die ganze Strecke über begleitet… bis ich nach Hessen kam. Dann auf Höhe von Wetzlar/Gießen hatte mich der Nebel wieder.
Na super.
Und da blieb er dann auch und hat mich begleitet bis nach Hause.
So habe ich den Tag im Nebel begonnen und im Nebel beendet.

Unterwegs hatte ich mich dieses Mal dafür entschieden, die 45 zu nehmen, und die Umleitungsempfehlungen wegen der Vollsperrung bei Lüdenscheid zu ignorieren. Nun ja…
Die Vollsperrung und Umleitung durch Lüdenscheid und Umgebung war ja das eine. Das andere war dann aber, dass danach die Autobahn nicht wirklich… gemütlicher wurde. Alle paar Kilometer gab es die nächste Baustelle wegen Brücken. Das war dann schon ein wenig nervig. Und interessant, dass wohl alles auf ein Mal bemerkt wird und gemacht werden muss. Nicht nach und nach… *Augen roll*

Typisch geformtes Schwazwaldhaus, jedoch im Bauzustand: Nur das Dachfenster ist vorhanden, alle anderen Fensteröffnungen sind ohne Fenster. Man kann in das Haus hineinsehen. Das Dach ist nicht mit Ziegeln gedeckt, sondern nur mit Holz bedeckt.

Nun, ich habe es nach Hause geschafft, heil und in einem Stück.
Das Gleiche gilt auch für meine Mitbringsel, die ich inzwischen fast alle unters Volk gebracht habe.
Sonntags war dann ein nachträgliches Geburtstagskuchenessen bei meiner Schwester angesagt – weswegen ich mich ja auch für den Zeitraum entschieden habe, an dem ich nun auf der Insel war.

Montags war frei – ich war einkaufen, damit ich auch wieder etwas zum Essen zu Hause hatte. Auch fürs Frühstück. Und am Nachmittag war ich ja dann bei meinem neuen Japanischkurs. Darüber konntet ihr ja schon lesen.

Und am Dienstag ging es direkt nochmal auf Achse.
Dieses Mal in den Süden – zu einem kleinen Trip nach Freiburg und meinem VnvO. Den hatte ich das letzte Mal vor über einem Jahr gesehen, vor dem Konzert von Eivør letztes Jahr im Oktober. Und da dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Besuch.

Gepflasterter Spazierweg zwischen Rasenflächen, der auf einen See im Hintergrund zuführt. Vor dem See ist ein Zaun und ein Bäumchen steht im Zentrum des Bildes. Hinter dem See ist das andere Ufer zu sehen und der Himmel ist bewölkt.

Gestartet bin ich da, nach einem kleinem Tankabstecher zum Flughafen, gegen Zehn – und war dann doch wirklich schon kurz nach halb Eins am Nachmittag da.
Dort haben wir uns dann erst Mal zusammengesetzt und geplaudert, bevor wir noch einen kleinen Ausflug in den Schwarzwald gemacht haben.
Einmal Titisee mit kleinem Spaziergang und anschließendem Kaffee und Kuchen – und wieder zurück.
In Freiburg gings dann abends nochmal in unsere übliche Pizzeria, wo wir beide uns unabhängig voneinander für das gleiche Gericht entschieden.
Spaghetti Carbonara
War lecker.

Turm mit Uhr des Freiburger Münsters, zu sehen aus einer Häusergasse heraus Vor dem Münster und in der Gasse sind Marktstände aufgebaut

Am Mittwoch ging es für mich dann, nach einem kleinen Frühstück und noch einer Stippvisite in der Stadt, wieder zurück.

Den Abstecher zum Titisee habe ich auch genutzt, meiner Lieblingsnichte die extra gewünschte Karte zu schreiben und zu schicken. Denn sie meinte, als ich sagte, dass – wenn sie dann mal irgendwo studieren wird, sie auch eine einzelne Karte bekommt – sie bereits jetzt auch eine extra Karte bekommen könnte, auch wenn sie noch zu Hause wohnt. Darauf meinte ich: „Gut, ich habe ja noch eine Woche Urlaub. Dann bekommst du halt noch eine.“ ;o)

Außerdem habe ich für sie am Donnerstag und Freitag nochmal Fahrdienste geleistet – was meiner Schwester gar nicht recht war/ist. Dafür bekam sie (meine Nichte) zu hören, sie würde mich ausnutzen… doch mit drei Mal Fahren fühle ich mich noch nicht ausgenutzt. Dazu braucht es ein wenig mehr.
Trotzdem hat mir meine Schwester dann auch selbst nochmal gesagt, dass sie damit nicht einverstanden war/ist – auch, weil dies über ihren Kopf hinweg ging.
Nun… *schulterzuck*
Mal sehen, wie das da weitergeht.
Anscheinend gehen sich die beiden Damen im Moment gegenseitig auf die Nerven. Was bei Mutter/Tochter-Verhältnissen ja anscheinend öfters vorkommt.

Ein größerer Baum ist mit Weihnachtskugeln und Stern geschmückt.

Ich habe den letzten Fahrdienst dann aber auch noch genutzt, bei einem alten Freund sein Geburtstagsgeschenk und Mitbringsel von der Insel vorbeizubringen. Einmal Sanddornlikör, bidde sehr.
Da war er begeistert von – was ich gut finde. ^^

Und nun ist es Sonntag. Der letzte vor Advent. Gestern habe ich die ersten Schneeflocken gesehen. Morgen geht es dann wieder zu Japanisch – außerdem werde ich wohl mal Einkaufen fahren… und dann ist Dienstag, und es geht wieder in den normalen Trott. Ich habe halt immer noch nicht im Lotto gewonnen.
Ach… dafür hätte ich wohl überhaupt mal wieder Spielen müssen.
Irgendwas ist halt immer.

Habt eine schöne Woche – und macht Euch bereit für die Adventszeit. Hier beginnt morgen tatsächlich schon der Weihnachtsmarkt.
Mal sehen, ob ich da dieses Jahr mal hinkomme.
Nicht, dass mir das so wichtig wäre…

Borkum 2022 – Teil 1

 

Ich bin hier.
Seit 8 Jahren das erste Mal wieder. Ein paar Tage Borkum für mich, damit ich nicht nur zu Hause herumsitze in meinem Urlaub. Das mach ich eh schon genug. Also habe ich mich mal wieder aufgerafft und mich für ein paar Tage Borkum entschieden.

Selfie von mir auf SchiffsdeckDas ist jetzt das insgesamt 4. Mal, dass ich für ein paar Tage im November/Dezember auf der Insel bin. Davon war ich zwei Mal sogar nicht alleine hier, da ich 2012 und 2014 noch Wixhausen und Drummertier dazu animieren konnte. Jetzt halt mal wieder alleine unterwegs.
Und da ich mein Laptop mitgenommen habe, kann ich doch direkt mal in die Tasten hauen, was es bis jetzt so gibt. Dann muss ich nicht hinterher alles in einen Bericht quetschen – und ihr bekommt ein bisschen mehr zu lesen.
Und Fotos zum Angucken. Win-win. *Grins*

Blick zum Horizont vom Schiff aus - der Horizont ist grau mit Wolken und SchauernAngekommen bin ich gestern, bald vorgestern, nachdem ich noch eine Stippvisite bei Drachenechse und Fuchs gemacht habe. Das war mal wieder gut. Und von dort aus ging es dann gestern früh weiter nach Emden.
Da dadurch die Fahrtzeit kürzer war, konnte ich mich bereits für die Fähre um 12:30 Uhr entscheiden. Von Hanau aus wäre es mir eventuell zu knapp gewesen.
So aber hat es wunderbar geklappt. Ich habe Flip sich auch mal wieder so austoben lassen, dass sich die angesetzte Zeit des Navis sich noch um ein paar Minuten verringert hat. Auf dem Weg zu Drachenechse und Fuchs war das anders herum.

Ein Plätzchen für Flip gesucht, und ab zum Anleger. Um 12 Uhr war auch schon der Zugang zur Fähre möglich. Erst habe ich mich ein wenig umgesehen, und eine interessante Projektion für Kinder entdeckt, die ich direkt mal Filmen musste. Siehe hier die Fischlis…

 

Rotes SchiffDann hatte ich mich direkt neben der Ausgabe platziert, da ich eigentlich vorhatte, auf der Fähre meinen ersten Ostfriesentee zu mir zu nehmen.
Allerdings war die Schlange so lang und wurde irgendwie nach einer Stunde immer noch nicht weniger, dass ich dann stattdessen nach oben auf das Panoramadeck gegangen bin. Und dann habe ich die Restfahrt von dort betrachtet. Und die Zeit für Selfies und Fotos genutzt. Seht ihr ja hier so verteilt.

Die Inselbahn von Borkum am Bahnhof BorkumAm Fähranleger Borkum angekommen, wurde umgestiegen auf die Inselbahn. Mit der ging es dann bis in die Stadt.
Bedingt durch GMS und auch Wixhausen habe ich mir auch eine App für Outdoor-Aktivitäten runtergeladen, und das Weltkarten-Paket gekauft. So kann ich Touren planen… oder einfach aufzeichnen, wenn ich wo unterwegs bin. Und diese App sagt mir dann hinterher, wie weit, lang und schnell ich unterwegs war.
Nun – das habe ich doch direkt mal für die Fährüberfahrt und die Zugfahrt zur Stadt genutzt.
Die Überfahrt hat 1 Stunde und 50 Minuten gedauert, mit einer Entfernung von 49,3 km und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,9 km/h.
Außerdem mit einem Gesamtanstieg von 330 m und Gesamtabstieg von 320 m. War wohl doch etwas Seegang. *lach*
Die Fahrt mit der Inselbahn dauerte dann nur 15 Minuten, über 7,21 Kilometer, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,4 km/h.
Der Gesamtanstieg von 40 Metern und Gesamtabstieg von 30 Metern erscheint mir hier auch richtiger.

Blick aus meinem Apartmentfenster auf den Neuen Leuchturm und ein paar andere Häuser von BorkumDieses Mal habe ich das erste Mal so direkt in Zentrumsnähe etwas gebucht. Aus einem eher banalen Grund…
Ich habe mal nachgesehen: Für meine ersten fünf Tage in Borkum 2011 hat mich die Ferienwohnung 100 Euros gekostet. Das war damals wirklich noch ein Schnäppchen.
Dieses Mal habe ich nicht die ganz günstigste Variante genommen, die möglich gewesen wäre, weil ich bei den Fotos der nächsten Stufe etwas entdeckt hatte, das mich dieses mein Apartment jetzt hat buchen lassen.
Eine Badewanne.

BadewanneIn der Beschreibung stand zwar dann nur Dusche/WC, doch ich dachte mir, ich lasse es mal darauf ankommen, ob das Foto richtig ist oder nicht.
Denn im tiefsten Herzen bin ich ein Bader statt Duscher.
Ja, Duschen geht… doch sich mal gemütlich in einer Wanne versenken… ahh…

Also habe ich eines der Apartments gebucht, bei denen eine Wanne zu sehen war. Und das praktische am Standort des Apartmenthauses ist dann auch noch, dass es gerade mal 1-2 Minuten vom Bahnhof weg ist. Direkt an der Fußgängerzone gelegen, die vom Bahnhof zum Strand geht.

So zentral war ich noch nie.
Und da meine Rückfahrt um 7:15 geht, muss ich nicht ganz soo früh loslaufen, nur um rechtzeitig am Bahnhof zu sein.
Wie praktisch.

Blick die Bismarckstrasse auf Borkum entlang Richtung StrandIch habe also nach dem Eintreffen erstmal mein Heim für die nächsten Tage inspiziert und wirklich auch meine gewünschte Wanne entdeckt.
YES!

Danach ging es noch einkaufen, da ich gelesen habe, dass tatsächlich jetzt im November bis Dezember der Supermarkt sonntags nicht aufhaben wird. Habe ich mich also mit den ersten Vorräten eingedeckt.
Danach habe ich einen ersten Blick auf den Strand geworfen und eine erste kleine Runde gedreht. Und danach habe ich ENDLICH meinen ersten Ostfriesentee in Ostfriesland getrunken. Und der war mitgebracht von Zuhause. Ha.

3 Zeichnungen zum Darstellen der Veränderung der Seehundbank "Hohes Riff" Dargestellt sind 2014, 2015 und 2018 Die Bank wird immer größer und nähert sich dem Rest des Strandes an, so dass sich fast so etwas wie ein See auf dem Strand bildet.Dies war der Tag meiner Ankunft.

Heute habe ich einen ziemlich ruhigen Tag verbracht.
Gemütlich gefrühstückt – und dann doch, trotz trübem Wetter, eine Runde gedreht. Habe ich mich in meine Island-Regenklamotten gehüllt und mich auf den Weg gemacht. Und da hat es nicht geregnet.
Noch nicht.
Doch zum Glück hatte ich sie an, denn es wurde dann noch etwas feuchter von oben. Nicht ganz so schlimm wie bei meinem allerersten Besuch hier.
Da wurde ich im November durch ein Gewitter geweckt. Mit anschließendem Hagel. Da ist ein bisschen Gepuste und Regen längst nicht so übel. Außerdem wollte ich hauptsächlich raus.
Teile des Nordseekletterparks BorkumSo war ich dann etwas mehr als ein Stündchen unterwegs. Ich habe da auch mal meine alten Unterkünfte abgelaufen, auch wenn ich meine erste nicht mehr erkannt habe. Muss ich nochmal hin. Die Adresse habe ich ja.

Wieder zurück gab es dann meinen täglichen Tee. Später habe ich dann nochmal ein kleines Ründchen im näheren Bereich gedreht. Einfach, weil ich nicht die ganze Zeit in der Wohnung sitzen wollte.

Und das war sozusagen Tag 2.

Ein Zaun aus Walkiefer-KnochenJetzt bleibt abzuwarten, wie das weitere Wetter wird. Denn anscheinend hat tatsächlich am Bahnhof noch der Fahrradverleih geöffnet – und ich spiele mit dem Gedanken, mir da dann mal eines auszuleihen. Auch ist wohl das Meereswasser-Aquarium geöffnet. Das war vor 8 Jahren noch nicht der Fall. Ich denke, da werde ich auch mal hingehen. Vielleicht auch endlich mal das Heimatmuseum… und ganz eventuell ins Gezeitenland.

Ja, ich denke, ich werde mich hier schon noch zu beschäftigen wissen.

Und mit was, dass erfahrt ihr in der Fortsetzung. ;o)

Selfie von mir - über mir im Hintergrund die Insel Borkum