Nach der Bescherung

Weihnachtsbaum mit Geschenken

Sodele. Weihnachten ist wieder mal rum. Wir befinden uns in der Zeit zwischen den Jahren. Genau die richtige Zeit, um nun mal die Geschenke von mir + an mich auf den Tisch zu packen. ;o)

In welcher Reihenfolge fange ich an? Die, welche ich zuerst oder zuletzt hatte? Oder was ich bekommen habe?
Nein, erst meine verschenkten Sachen.

Und ich fange hinten an. Was das bedeutet, seht ihr gleich. Aaaalso…

Mein letztes Geschenk, das ich besorgt habe…
Na gut, sagen wir so: Ich war am 22. nochmal einkaufen. Da habe ich auch einfach mal einen Stapel Merci-Schokolade geholt. Damit ich für Onkels + Tanten überhaupt auch ’ne Kleinigkeit hatte. Denn auf jeden Fall letztes Jahr habe ich von denen auch etwas bekommen. Da sollte es wenigstens was kleines gehaltvolles geben, dieses Jahr. Auch haben meine Eltern eine Tafel davon zum Auspacken bekommen. Und ich denke, ihnen ist klar, dass ich ihnen noch einige Male Essen gehen schulde. ;o)

Für wen ich keinen Wunsch rechtzeitig übermittelt bekommen hatte, war für einen meiner Neffen. Da war ich dann so frei, zwei meiner Grimmschecks weiterzugeben. Ja, das ist nicht sonderlich einfallsreich, aber vielleicht findet er ja dann damit etwas.

Mein Schwager hat zu seinem Geburtstag wieder, wie gewünscht, eine Filmdose bekommen. In der befanden sich Gutscheine für 2 x Eintritt, 2 x Snacks + 2 Getränke des örtlichen Kinos. Dazu hatte ich vorher mit meiner Schwester noch abgeklärt, ob sie lieber 2D oder 3D schauen. So gab es „nur“ die 2D-Box.

Meinem zweiten Neffen ist noch rechtzeitig was eingefallen. So hat er die Ritter-Comics zum Selberspielen von Pegasus Spiele bekommen, Band 2 + 3.
(Ich denke, ich sollte auch meinen Vorschlag mal wiederholen, ein kleines Einführungsabenteuer in D&D für Neffen, Schwager + vielleicht auch Nichte zu leiten. Ok – es gibt ja jetzt eine neue Einführungsbox davon. Vielleicht…)

Doch weiter bei meinen Geschenken.

Mein Schwager durfte das Weihnachtsgeschenk für die Familie aufmachen, den Kalender mit Bildern vom Urlaub. Die er durch Instagram zum großen Teil schon kannte.
Guter Punkt – da muss ich das nächste Mal drauf achten.
Hihi… und er kam ein wenig durcheinander mit den Jahreszahlen. :oD

Und jetzt kommen wir in den Bereich, den ich schon früh erledigt hatte.
Die Bücher für meine Nichte sind in meine Kassenzettelsammlung für die Grimmschecks eingeflossen, genau wie meine Kalenderbestellungen für Drachenechse + Fuchs.

Da ich Drachenechse in den letzten Jahren mit Schafen übersättigt habe, hatte sie davon erstmal genug und meinte, sie könnte dieses Mal auch auf einen Kalender verzichten. Stattdessen würde sie mal ein Comic interessieren, weil zumindest die Grundästhetik für sie ansprechend war.
Nämlich „Lady Mechanika“, eine wohl eher düstere Steampunk-Reihe, im Deutschen vom Splitter Verlag.

Ich hätte ja durchaus auch die De Luxe-Variante besorgt, doch war sie sich noch unsicher, ob es ihr wirklich gefällt. Na, das kann sie jetzt mit den ersten beiden Bänden ja mal herausfinden. Und natürlich gab es DOCH einen Kalender von mir. Halt dieses Mal mit Lamas. Auch süß. ;o)

Und da ich ja schon bei ihr mit dem normalen Trott gebrochen hatte, war die Frage, wie ich das bei Fuchs mache. Letztes Jahr gab es für sie ja schon den Holozän-Kalender. Auf meine Frage, ob wieder was fuchsiges oder wie letztes Jahr kam ein „Überrasch mich.“.

Naaa toll. OH MEIN GOTT… Gedanken machen für Geschenke. Aaaaaah…

Ich habe dann mal Drachenechse gefragt. Von ihr kam auch ein Geschenktipp, der jetzt zum Geburtstagsgeschenk wurde. Und habe ich sie gefragt, ob es vielleicht einen Künstler gibt, den Fuchs gut findet.
So kam es zum Kauf eines großen Kalenders von Munch.
(Der wurde auch direkt aufgehängt – auch wenn dadurch kein Platz mehr war für den Holozän-Kalender.)

Wie schon oben erwähnt: Auch diese Kalender + Comics brachten mir Grimmscheck-Punkte. Gut, wenn mensch früh Wünsche geäußert bekommt. ;o)

Dann bekam ich über Drachenechse noch mit, dass durch dumme Umstände die Flip-Boxen der beiden in einer Tasche waren, welche in der Bahn vergessen wurde.
Und sie wurden seitdem nicht mehr gesehen.
Das veranlasste mich spontan, mich umzusehen – und eine Flip 5 in Waldgrün für die beiden zu besorgen.

Auch bekam ich ja bei meinem kurzen Besuch nach dem Drehleierkurs in Bad Homburg mit, dass die beiden schon fleißig + viel Selbsttests nutzen. Die bekommen wir von der Firma gestellt – und ich habe seither ganze 3 Test gemacht. Und da wir 5er Packungen bekommen haben, hatte ich noch entsprechend viele zu Hause. So habe ich mir im November wieder mal eine 7-Wochen-Ration von 15 Stück geholt… und noch eine 4. Packung dazugegeben.

Das Geschenk von nun also 20 Tests war einerseits ein bisschen Spaß, andererseits könnten sie wirklich gebraucht werden. Doch wie würde das ankommen?
Ich habe überlebt. ;o)
Jeder durfte 2 Geschenke aufmachen, so war das auch schön ausgeglichen.

Bleibt das Geschenk für meine Schwester.
Das war ursprünglich eigentlich als Mitbringsel von Island gedacht. Denn am Seljalandsfoss gab es im Souvenir + Geschenkeladen auch Socken mit Puffins, also Papageientauchern, drauf. Davon habe ich mir ein Paar mitgenommen – in Grün – und dann kam mir der Gedanke, dass die vielleicht auch ihr gefallen könnten. Zumindest damals in Schottland hätte sie gerne welche gesehen.
Puffins – nicht Socken.
Aber welche Farbe?
Wozu gibt es die modernen Kommunikationsmittel?
Also einfach mal nach der Lieblingsfarbe gefragt. Orange oder Dunkelblau… Na gut – also gab es blaue Puffins-Socken. Und da wir uns in der Zwischenzeit nicht gesehen haben, wurde aus dem Mitbringsel ein Weihnachtsgeschenk. ;o)

Ach ja – wie erwähnt, gab es für meinen VnvO auch einen der Islandmotiv-Kalender, genau wie für Timon. Doch eigentlich wollte ich meinem VnvO auch nochmal – ich sage mal „A-Geld“ schicken. Damit er seinen Reader betanken kann mit neuem Stoff. Das muss ich noch machen.
Am besten noch VOR Veröffentlichung DIESES Beitrags.
*Erledigt!*

Das wären soweit meine Geschenke gewesen.

Was habe ich bekommen?

Geld, Süssigkeiten, einen Gutschein für den Buchladen meines Vertrauens ^^, viel Katzenfutter mit Flüssigkeit… Auch für mich gab’s Kalender, selbstgemacht und gekauft (Verrückte Tiere). Was von wem ist da nicht ganz so wichtig.

Das letzte Geschenk, welches ich bekommen habe, erwähne ich aber nochmal extra. Das war von Drachenechse + Fuchs. Die hatten mich natürlich auch gefragt, was ich mir wünsche. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber nichts Spruchreifes. Ende November habe ich dann was in einem Prospekt gesehen, was mich schon im Sommer mal in der Nase gejuckt hatte.
Bluetooth-Ohrstecker von JBL.
Das habe ich dann mal an die Damen weitergeleitet. Als möööögliche Geschenkidee…
Jetzt sind sie hier in meinem Rucksack für die Arbeit, in meinem Für-alle-Fälle-Schlampermäppchen.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich sie auch unter meine Micky-Maus aufsetzen könnte. Aber… ach nein, noch nicht. Aber bald. Der Test lief schonmal gut. :oD

Das wars von + für mich.

Ach halt! Das hätte ich ja fast vergessen!
Von Coppelius habe ich ein individuell bearbeitetes T-Shirt bekommen, von Chris Riddell ein erstes Postkartengroßes Bild, vom Buchladen meines Vertrauens ein Buch – und von einem Kollegen einen Original Dresdner Christstollen in einer schönen Dose und ein Räucherfass.
Ordnung muss sein – und ich will ja nichts unterschlagen und für mich behalten.
Also… doch, schon. Doch ihr sollt zumindest wissentlich daran teilhaben dürfen. *G*

Was gab’s bei Euch?

Bluetooth-Ohrhörer in ihrer Ladestation

Mecker mecker…

Manchmal habe ich ja das Gefühl, wir haben hier in unserem Land so langsam das Meckern zur höchsten Vollendung gebracht.
Über alles und jedes muss gemault werden.
Drachenechse sagt das ja auch schon über mich – und will deshalb gar nicht mehr mit mir in einem Online RPG zusammen spielen.
Menno.

Dabei mecker ich doch gar nicht immer und ständig – nur wenn es für mich gerechtfertigt ist: Wenn mein Laptop rumspinnt und immer die Verbindung verliert. Und ich deshalb hinterherhänge, wenn wir zusammen unterwegs sind. Und die Gegner stärker sind, als ich wollte. Und… und… und…
Also alles TOTAL gerechtfertigt! ;o)

In anderen Punkten bin ich dann allerdings recht gelassen – würde ich von mir behaupten.

Das kleine Bald-Großstädtchen, in welchem ich wohne, hat für Oktober/November wieder eine Aktion gestartet, um den Umsatz der Geschäfte hier zu steigern. So eine Aktion hat sie letztes Jahr auch schon gemacht.

Kurz nochmal erklärt:
In dem „Städtchen“ hier gibt es eine Gutscheinform, die in etlichen Geschäften und Gaststätten benutzt und eingelöst werden kann. Diese Gutscheine nennen sich Grimmschecks und es gibt sie in verschiedenen Größen. Unter anderem kann mensch sie im Rathaus bekommen, oder in der Sparkasse aus dem Automat ziehen. Oder wohl auch in jedem teilnehmenden Geschäft.
Letztes Jahr hat die Stadt dann gesagt, dass durch das Corona-Jahr der Umsatz angekurbelt werden soll. Wer in einem bestimmten Zeitraum in den Partnergeschäften Umsätze ab 10 Euro generiert, sollte am Ende dieses Sammelzeitraums diese Quittungen und Kassenzettel vorzeigen können und je nach Gesamtumsatz Grimmschecks in unterschiedlichen Höhen bekommen.

Das sah dann so aus, dass ich letztes Jahr ja, wie in meinem „Geschenke, Geschenke, Geschenke“-Beitrag erwähnt, 750 Euronen ausgegeben hatte und dafür wieder Gutscheine im Wert von 150 Euronen bekommen habe.

Und diese Aktion hat die Stadt also jetzt für Oktober/November wiederholt. Im Oktober einkaufen, und dann die Quittungen bis 13. November vorlegen und wieder Grimmschecks dafür bekommen.

Wie sich jeder vorstellen kann, ist der Ansturm am Anfang der Einreichphase entsprechend groß gewesen. Nun ja, fast jeder…
Am ersten Tag wurden, laut unserer Zeitung hier, bereits Gutscheine im Wert von 56.000 Euro ausgegeben. Mit Wartezeiten teilweise von 1-2 Stunden…
Wenn es etwas umsonst gibt… ;o)

Ich bin dann am Mittwoch nach der Arbeit das erste Mal gen Ausgabestelle gegangen. Ich dachte, es ist Nachmittag, es hat geregnet… vielleicht ist ja nicht so viel los.
Nun – bis auf den Marktplatz haben sie nicht mehr hinausgestanden. Aber innen dann am Bauzaun und an der Wand entlang… Ich habe mich zwar erstmal angestellt, allerdings wollte ich noch ein paar Bücher für einen Kollegen im Buchladen meines Vertrauens abholen – und nachdem ich die Länge und Menge der Schlange mit dem Zeitraum des Einlasses verglichen und grob meine wahrscheinliche Wartezeit geschätzt hatte, bin ich wieder von dannen gezogen und habe lieber die Bücher organisiert.

Warteschlange vor dem EingangHeute habe ich dann einen zweiten Versuch gestartet.
Die Schlange war heute viel kürzer – und nicht am gesamten Bauzaun und der Wand entlang. Also dachte ich mir, ‚gut, warte ich mal‘. Außerdem schien auch noch die Sonne – was zwischendurch ganz angenehm war, auch wenn die Temperatur so langsam eher wieder gegen Richtung „Frisch“ geht.
Und während ich da so stand – und sich hinter mir die Schlange weiterbildete, wurde da dann der Lieblingsbeschäftigung nachgegangen. Dem Meckern…
„So lange warten. Keine Sitzgelegenheiten. Die arbeiten so langsam. Gestern aus dem Krankenhaus angerufen, weil nicht gesund, und wollte fragen, ob ich vorgezogen werden könnte, da hieß es ‚Nein.‘. Unerhört. Bestimmt nur ein Schalter besetzt…“

*Großes innerliches Augenrollen*

Ich meine… es gibt etwas umsonst. Freiwillig von der Stadt. Großes Lob dafür. Und die ganzen Leute und Kassenzettel zu bearbeiten, dauert nun mal seine Zeit. Entsprechend bin ich DA zumindest ganz gelassen gewesen. Musste mir aber denken, wie schnell die Leute meckern, nur weil sie eine Weile warten müssen. Für etwas, das sie dann freiwillig bekommen! Es zwingt sie ja niemand, zu warten. Sie können jederzeit wieder gehen, so wie ich letzte Woche. Aber nein – es gibt ja was umsonst. Und das doch bitte schön SOFORT!

*Kopfschüttel*

Gut – das mit den Sitzgelegenheiten könnte ich mir tatsächlich als Verbesserung vorstellen. Denn so ein bis zwei Stunden rumstehen und warten, das kann vielleicht nicht jeder. Hmm…

Nun – ich habe mich etwa um 10:50 Uhr in die Schlange eingereiht.
Um 10:54 habe ich zu meinem Hintermann geschätzt, dass es wahrscheinlich 40 Minuten dauern wird. Allerdings habe ich es bis zum Einlass ins Haus doch schon um 11:11 Uhr geschafft. Und um 11:23 Uhr war ich raus und fertig. Also alles in allem knapp eine halbe Stunde. Das ist doch flott – und in keinster Weise ein Grund zu Meckern.
(Der junge Mann hinter mir war zwar nach mir dran, und hat sogar noch die arme, kranke, alte, meckernde Dame vorgelassen – war dann aber schneller durch als ich. So kann’s gehen.)

Ein Haufen Kassenzettel und QuittungenAll meine vorbereiteten und gesammelten Quittungen wurden genommen – so kam ich auf einen Umsatz von 254 Euronen. Dies entsprach dann wieder zwei Grimmschecks im Wert von je 25 Euros.
Nehm ich.

Ich hatte ja noch eine Quittung über 70undeinpaar Euros – das hätte dann gerade nochmal einen 5er Grimmscheck gebracht. Also habe ich die an meine Mutter weitergegeben, die noch ein paar andere Quittungen hatte und es damit dann nochmal auf 250 gebracht hat.

Mal sehen, was ich jetzt damit mache.
Meine Neffen brauchen noch Geschenke – und mein Schwager hat ja Geburtstag am 25. Dezember… da kann ich auch den ein oder anderen Scheck weitergeben… ;o)

Und es war nicht nur ein Schalter besetzt – es waren gut 3-4 Plätze, an denen Quittungen kontrolliert und notiert wurden. Doch es ist halt ein arbeitstechnischer Unterschied, ob ich einen Kassenzettel über 500 Euros habe – oder 25 Kassenzettel mit jeweils 10 Euros…

Danke für die Schecks.

2 Grimm Schecks a 25 Euro