Veränderungen Teil 1

Das Leben ist Veränderung…

Blah.

Allerdings – in manchen Punkten manchmal zutreffend.

Eine Veränderung bei mir ist jetzt ja, dass ich wieder haustierfrei bin. Nach 17 Jahren, aufgerundet. Das bewirkt dann auch andere Veränderungen.

Die erste davon war, dass ich am 1. März das Katzennetz von meinem Balkon abgenommen habe. Schließlich besteht ja nun keine Gefahr des Absprungs auf den Baum vor dem Haus, bzw. hinter. Diese freie Sicht nun… da muss ich mich erst dran gewöhnen. Denn so ein Netz ist doch tatsächlich ziemlich sichtbar. Wenn ich Fotos von meinem Balkon herunter OHNE Netz machen wollte, musste ich mit der entsprechenden Kamera immer bis an das Netz und einer Masche vorrücken. Wenn nicht, sah das dann gut vernetzt aus.

*Ba-dumm-tsss!*

Nein, aber im Ernst, ich hab da bestimmt Fotos zum Vergleichen, von wegen vernetzt und freie Sicht.

Wolke, vom Balkon aufgenommen - mit Katzennetz

 

Panoramabild vom Sonnernuntergang vom Balkon aus, mit Baum im Mittelpunkt

Das war also das Erste, was ich groß geändert habe. Nun ist da noch einiges zu tun. Ich habe Kratzbäume und Kratzbaumteile, die ich abgeben kann. Für die Stämme + den kleinen Kratzbaum hat sich meine Schwester schon als Abnehmer bereit erklärt. Den größeren Baum, den ich vor 2 Jahren aufgebaut habe, da muss ich noch schauen.

Auch die Transportbox(en) bekommt meine Schwester.
Box(en) – denn ich habe tatsächlich noch eine von den Meerschweinchen da gehabt. Na sowas.

Wären noch die Katzenklos. Sauber gemacht hab‘ ich sie – auch wenn das Leitungswasser ziemliche Kalkflecken auf sie gezaubert hat. Da müssen sie vorher nochmal poliert werden.

Die Katzenhöhlen… äh, ich meine Kartons, die gehen an Fuchs + Drachenechse. Schließlich werden für einen Umzug immer Kartons gebraucht. *erledigt*

Das Restfutter habe ich gedanklich schon aufgeteilt. 2 Original-Kartons gehen in eine Tierheimfutterkiste… sobald ich eine gefunden habe.
Einen kleinen Teil bekam der Balkonbauer von Wixhausen bei den letzten Arbeitseinheiten am Balkon für seine Teilzeit-Pflegekatze.
Und der Rest wird geteilt zwischen (noch) Niederursel + Hanau, sprich Drachenechse + Fuchs + meiner Schwester & Co.

Dann wären jetzt noch einige Plastikfutternäpfe. Ich hoffe, da werde ich auch jemanden für finden. Der Wassernapf, Sitzflächen von Kratzbäumen, noch 1-2 alte Teile davon + das Kissen aus der Transportbox… die werden entsorgt. (Genau genommen habe ich das dann heute erledigt. Soviel zum Vorschreiben aber dann nicht gleich Abtippen. ^^)
Das letzte Katzenkissen? Das weiß ich noch nicht. Das Katzennetz habe ich nun erstmal in das Zwischenfach meines Pflanztisches geknäult.

Der Pflanztisch…

Den habe ich damals als Aussichtsplattform besorgt, damit meine Monster eine freie Sicht hatten.

Denn das Balkongeländer war jetzt nicht so zum Durchsehen geeignet.

Außerdem habe ich damals noch lange Blumenkästen-Untersetzer und Halterungen für diese besorgt, damit die Herrschaften vom Tisch aus eine Plattform zum Wandeln hatten. (Sozusagen ein Catwalk… ^^) Hat ja zumindest auch zeitweise funktioniert. Die Ablagefläche des Pflanztisches wurde von den Herrschaften gerne als Liegeplatz genutzt. Vor allem, als ich dann noch ein zweites Katzenkissen besorgt hatte.Meine Katze Socke riecht an einer Blume auf dem Balkon

Einer dieser Untersetzer hat die vielen Winde in all den Jahren nicht unbeschadet überstanden. Von ihm werde ich mich dann wohl auch trennen. *erledigt*
Doch was ist mit dem anderen, den Befestigungen + vor allem: dem Tisch?

Da der Balkon jetzt gut 11 Jahre ein gefährliches Pflaster für Vögel war, möchte ich dieses nun ändern. Sofern sich kein Abnehmer für die Katzendecke findet, die nun 11 Jahre auf dem Tisch gelegen hat – womit ich eigentlich nicht rechne – werde ich diese auch entsorgen.
Das Kissen? Nun, mal sehen.

Pflanztisch, noch ohne neuer PlattenoberflächeJetzt sieht die Arbeitsfläche oben nicht mehr so gut aus. Die Jahre… und das Wetter. Deswegen habe ich mir nun ein Brett zuschneiden lassen, damit sie besser aussieht. Auch wenn die ursprüngliche Vollversiegelung jetzt durch das Zuschneiden an einer Längs- und einer Querseite nicht mehr ganz vollständig ist, sollte sich dieses Brett für die geplanten Zwecke lange genug halten.

Und „diese Zwecke“ sind nun ein Vogelbad oder -tränke und Standfläche für einen runden Blumenkasten.

Neu besorgt habe ich mir jetzt 2 Blumenkästen in 100 cm Länge + Untersetzer. Dann habe ich festgestellt, dass ja einer der alten Untersetzer noch geht… also habe ich von meinen Eltern den runden Kasten für auf den Tisch + noch einen 60 cm-Kasten bekommen, die meine Mutter aussortiert hat. Fehlten dann nur noch entsprechende Halterungen + ein letzter Kasten in 40 cm, sowie Erde + ein paar Pflänzchen. Außerdem hatte ich mir von den Eltern ein Tütchen mit Samen für eine Bienenblumenwiese wieder abgeholt. Und nun heißt es abwarten.

Pflanztisch mit neuer Plattenoberfläche

Ein 100cm-Blumenkasten gefüllt mit Erde, am Balkongeländer angebracht.

Ein 100cm-Blumenkasten gefüllt mit Erde, am Balkongeländer angebracht.

Ein 60cm Blumenkasten, gefüllt mit Erde und einem 40cm-Kasten mit Pfefferminz- und Walderdbeerpflanze, zusammen auf einem Untersetzer, am Balkongeländer angebracht

Der Pflanztisch mit Vogelbad/tränke rechts und rundem Blumenzopf mit Heidelbeerpflanze links, auf neuem Plattenuntergrund.

Im Vorfeld hatte mir ein Online-Rechner für zwei 100 cm-Blumenkästen eine Erdmenge zum Füllen von 27 Litern mitgeteilt. Da dachte ich dann, dass ich mit 45 Litern auf jeden Fall ausreichend Erde hätte. Jetzt kamen aber ja fast nochmal ein ganzer 100 cm-Kasten dazu – plus den runden Topf… So habe ich die 45 Liter tatsächlich komplett aufgebraucht. Und vielleicht hätten es noch 1-2 Liter mehr sein können…

Nun habe ich also Samen für die Blumenwiese über die beiden 100 cm-Kästen + den 60 cm-Kasten verstreut. Im 40er-Kasten ist ein Walderdbeer- und ein Pfefferminz-Topf gelandet… und im runden Topf einmal Heidelbeeren.

Ich habe ein Vogelbad/-tränke aus Terakotta oder Beton – kA – besorgt… allerdings finde ich das fast ein bisschen klein.

Ich glaube, da würde mir ein großer, runder Untersetzer mit 45 cm fast besser gefallen. Für den bräuchte ich dann auch noch ein paar schöne Steine. Für Insekten.

Tatsächlich habe ich einen Tag nach der Kompletteinrichtung mitbekommen, dass das Tränkenbad von einer Meise eingeweiht wurde. Yay!

Jetzt bin ich mal gespannt, inwieweit das nun alles auf dem Balkon wachsen wird.

Und wieviel Leben sich dort blicken lässt.

Natürlich hoffe ich auch, dass so ein-zwei Beeren für mich abfallen werden. Ansonsten…

Ach ja, damit dann keines der möglichen Vögelchen oder Insekten sich in mein Wohnzimmer verirrt, wenn die Türe wieder offen steht, sollte ich mir dafür noch etwas für VOR die Tür besorgen. Sowas wie einen Perlenvorhang, zum Beispiel. Doch DEN hab ich noch nicht.

Und vielleicht sollte ich noch die Glastüren putzen, dass ich Bilder von den Vögeln beim Plantschen machen kann.

Wie Unanständig.

Nun… dann mach ich es vielleicht auch nicht.

Das wären so die ersten Veränderungen. Gedanken, was an den Platz des Kratzbaums oder der Box kommt, die hätte ich auch schon.
Schaun mer ma.

Eine Pflanze in einem kleinen runden Blumentopf

Alt-Katzi-Pfleger

Meine Katze Soche - schwarz-weiß - auf einer roten Zudecke

Das neue Jahr hat begonnen. Allerdings hat sich am Zustand meiner alten Dame Socke nicht wirklich viel gebessert.
Fressen gehen von selbst? Äußerst selten.
Meine Katze Socke schaut aus einem zugebauten Karton heraus, zu sehen ist nur der KopfMeistens liegt sie in irgendwelchen Kartons oder auf meiner Larp-Gewandungs-Kiste – oder seit einiger Zeit in der Höhle des alten Kratzbaums, welche ich beim Abbau desselben auf dem Balkon gelassen hatte. Wenn ich jetzt mal die Tür aufmache zum Lüften, konnte es sein, dass Madame die Zeit genutzt hat, hinauszugehen und sich in die Höhle zu legen.
Bisher war es eigentlich kein Problem, wenn ich die Balkontür dann wieder zu machen wollte, sie kurz anzusprechen, und sie ist von alleine reingekommen. Nun allerdings nicht mehr so. Stattdessen blieb sie in der Höhle liegen – so dass ich die komplette Höhle reingestellt habe.
Und da lag sie halt dann weiter.

Letzte Woche, am 28., war es gefühlt ziemlich… schlimm. Zumindest für mich. Da hatte ich Wochenende, also frei, und habe sie den ganzen Tag kaum gesehen. Nur, wenn ich mal nach ihr geschaut und versucht habe, ihr was zum Fressen zu geben. Ansonsten lag sie da fast den ganzen Tag in der Küche auf einer Plastiktüte auf erwähnter Larp-Gewandungskiste. Immerhin ist sie vor dem Schlafengehen nochmal rübergekommen, um sich in eine der Kartons hier zu legen.

Ich habe zu Weihnachten diverse Nahrungsmittel für Katzen mit Soße von meiner Familie und Co bekommen. Das war dann auch der Gedanke bei mir, da sie die Soßen wenigstens schlabbert, bei den Soßen zu bleiben.
Da sie da dann aber meist um die Fleischbrocken herum geschlabbert hat und die dann übriggeblieben sind, kam mir der Gedanke, wie es wohl wäre, wenn ich den Beutelinhalt vor dem Vorsetzen nochmal mit einem Mix- oder Pürierstab bearbeiten würde? So sollte sie doch vielleicht ein-zwei Fleischfetzen mehr erwischen, wenn sie im Napf schlabbert…

Meine Katze Socke liegt in einem Karton

Deswegen habe ich mir letzte Woche, auf dem Weg zur letzten Bescherung des Jahres, in einem Warenhaus unterwegs einen Stabmixer geholt. Der wurde dann sofort getestet, als ich wieder zu Hause war.
Seitdem wird jede Portion, wenn sie im Napf gelandet ist, vor dem Servieren mit dem Pürierstab behandelt. Teilweise auch mehrfach. Denn ich stelle fest, dass er die Fleischbrocken nicht wirklich alle zerkleinert.
Dies kann daran liegen, dass ich für diesen Versuch jetzt nicht direkt einen Stabmixer für 100 Euro geholt habe, sondern erstmal das günstigste Modell. Ist die Frage, ob das Ergebnis bei anderen Stäben anders aussähen würde? Nun, ich vermute schon.
Auch nutze ich jetzt den Rat mit dem heißen Wasser. Denn wenn ein Napf eine Zeitlang herumstand, nutze ich ein bisschen heißes Wasser, um die ganze Sache wieder mehr anzufeuchten… und dann wird wieder püriert.
Und ab vor die Katz‘.

So schaue ich nun, wenn ich Zuhause bin, alle ein bis zwei Stunden, je nachdem, wie ich dran denke, nach meiner Madame. Und dann bekommt sie immer einen Napf vorgehalten, der mehr oder weniger bearbeitet wurde. Und meistens wird dann wieder etwas geschlabbert.

Was sie wohl durchaus eher bevorzugt, sind Suppen von Felix. Mit der Fischvariante bin ich mir aber generell nicht so sicher. Ich versuche eher Richtung Geflügel zu gehen. Auch aus dem Gedanken heraus, wenn es MIR mal nicht so gut geht, greife ich ja auch zur Hühnersuppe. ;o)
Doch eben hat sie die Flüssigkeit der Rindfleischsuppe gleich weggeschlabbert. Das ist gut, so gibt es hoffentlich ein bisschen Kraft für Madame.

Pürierstab, auseinandergenommen, und Kirschkernkissen liegen auf dem Karton eines HeizkissensSo habe ich für meinen Alten-Katze-Pflegedienst mir ein paar Sachen zugelegt, die ich mir sonst nicht gekauft hätte. Da wäre das Kirschkernkissen als erstes zu nennen, welches sie nicht wirklich benutzt hat. Die Alternative mit der Wärmflasche hat eigentlich auch nur ein Tag geklappt, wenn sie überhaupt etwas genutzt hat. Danach ist sie immer aus dem entsprechenden Karton oder Kiste verschwunden, wenn ich die Wärmeflasche dort deponiert habe.

Dann den Pürierstab – oder Stabmixer. Der hat sich in meinen Augen definitiv gelohnt. Wahrscheinlich werde ich im Alter mein Fleisch auch durch den Mixer schicken müssen… ;o)

Gestern habe ich noch ein Heizkissen besorgt, welches in meinen Einkaufskorb gehüpft ist. Ob und wie ich das allerdings der alten Dame andienen oder -drehen kann, bin ich mir noch nicht sicher. Nachdem sie nicht oder kaum noch neben mir hier auf dem Kissen liegt… Mal sehen.

Ich habe diverse Vorräte an verschiedensten Feuchtfutter-Varianten bekommen und noch selbst besorgt. Ich hoffe, da ist etwas dabei, auf das sie TOTAL abfährt. Wie gesagt, bei den Felix Suppen habe ich große Hoffnung. Eine andere Hersteller-Suppenvariante mit Huhn hat sie nur mal dran geschnuppert… und das war es mit diesem Versuch.
Und bei den Fischsorten bin ich mir auch nicht so sicher. Vielleicht lag es aber auch an dem Hersteller?
Noch ist mein Fach voll.

Regalfach voll mit Katzenfutter verschiedenster HerstellerIch habe mit dem Futter jetzt das oberste Fach meines, im letzten Jahr besorgten, großen Regals belegt. Da ist noch einiges an Auswahl da. Ich hoffe, das Ein oder Andere wird ihr davon noch gut schmecken.

Damit heißt es schauen, wie es weiter geht. Habe bereits mehrmals wegen der alten Dame mit meiner Schwester geschrieben und auch telefoniert. Schauen wir – oder besser ich – also mal.

Solange läuft der Alt-Katzi-Pflegedienst weiter.
Wobei Pflege ist etwas übertrieben. Madame geht noch schön selbst auf Toilette.
Also eher Alt-Katzi-Fütterdienst.

Mnjam njam…

 

Meine Katzen Jago und Socke am Kuscheln