Mal ein paar Autoren…

Es gibt ja so viele Blogger + Blogs, die sich mit – und nur mit – Büchern beschäftigen. Wie z.B. Pinkfisch auf Pinkfisch.net.

Kann ich von mir jetzt nicht sagen. Mein Blog ist da ja mehr so ein Gemischtwarenladen. Ein bisschen was hiervon, ein wenig davon und 100 g Gehacktes. ;o)

Über Bücher hatte ich ja auch schon etwas – jetzt geht es wieder in die Richtung. Ich habe nämlich gerade das Bedürfnis, hier mal ein paar Autoren… hm… zu erwähnen.

Meine Hauptleserichtung ist ja Fantasy.
Deshalb möchte ich jetzt mal ein paar Autoren erwähnen, die mich darinnen gewissermaßen besonders geprägt haben.

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Dass ich ein großer Terry Pratchett-Fan bin, habe ich ja schon mal erwähnt. Seitdem ich damals über „MacBest“ gestolpert bin, habe ich inzwischen wohl so ziemlich alles gelesen von ihm. Ich denke mal, zu 95%. Über MacBest hatte ich ja auch eine Rezession geschrieben. Diese befindet sich aber nicht auf meinem Blog, sondern in einem Buch – und darüber habe ich HIER mal berichtet.

Vor Terry Pratchett habe ich die Bücher von Piers Anthony verschlungen. Seine „Magische Land Xanth“-Reihe, die ich in meiner Jugend entdeckt habe. Die ganzen Xanth-Bücher hatten dabei letztendlich alle irgendwie den gleichen Aufbau, doch das hat mich nie gestört. Der Humor war gut, manchmal leicht anzüglich… genau richtig für die Pubertät. ;o)
Und dann kam seine Reihe zu den „Inkarnationen der Unsterblichkeit“ heraus. Die war anders, aber genau mein Ding. In dieser Reihe geht es um die sogenannten großen Inkarnationen: der Tod, die Zeit, das Schicksal, der Krieg, die Natur. Diese Inkarnationen sind eigentlich Jobs, die von Sterblichen ausgeführt werden. Tatsächlich wohl auch die Inkarnationen von Gott und Satan – doch leider wurden diese Bücher bisher nicht übersetzt. Ich besitze nur die deutschen, damals bei Bastei-Lübbe herausgekommenen Bücher. Diese finde ich aber unbedingt empfehlenswert, auch wenn es sie wohl nur noch Second-Hand und im Antiquariat gibt.
Mit den „Inkarnationen“ habe ich erst vor vielleicht 1-2 Jahren noch jemanden angesteckt. *g* Dann kam Terry Pratchett. Dazu habe ich aber bereits genug geschrieben.

Nun möchte ich noch drei weitere Autoren besonders erwähnen. Alle haben eine ganz eigene Art von Fantasy, die man sich durchaus mal ansehen sollte. Ich fange an mit…

Walter Moers!

Der Herr über Käpt’n Blaubär und Zamonien hat so eine eigene Art Fantasy, die man mit keiner klassischen High Fantasy vergleichen kann. Ganz eigene Wesen und Figuren, die man so nirgends findet. Mehr als einen Blick wert. Anfänger können ja mit „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ anfangen.

Danach habe ich Jasper Fforde entdeckt.

Die Reihe über Thursday Next… das war etwas, was ich bis dahin noch nie gelesen habe. Menschen, die sich in Bücher hineinlesen, und dann vielleicht versuchen, die Handlung zu ändern… Während geschriebene Figuren außerhalb ihrer Handlung versuchen, die Ordnung aufrecht zu erhalten und auch durchaus mal in der realen Welt erscheinen können… Zeitagenten…
Diese Reihe hat in mir zumindest das erste Mal Interesse geweckt, in die erwähnten Klassiker wie z.B. Brontës „Jayne Eyre“ oder Dickens „Große Erwartungen“ zu schauen. Um zu sehen, wie die Figuren im Original eigentlich „drauf“ sind. Aber bisher ist es nur bei dem Gedanken geblieben. Doch zumindest mit Thursday Next konnte ich auch jemanden anstecken. 😀

Wäre dies jetzt eine der Listen auf Youtube mit „Meine besten 5 Fantasy-Autoren“, wäre kurz vor Schluss die Zeit, ehrbare Erwähnungen weiterer Autoren zu machen. Doch erstens ist dies keine „Top 5“-Liste auf YT. Dafür ist sie zu wenig Top 5-mässig aufbereitet. Eher chronologisch in der Reihenfolge ihres Erscheinens in meinem Wissensbereich. Deshalb komme ich jetzt zu dem letzten Autor, den ich länger… äh… besprechen? will.

Und zwar geht es dabei um A. Lee Martinez.
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob er nicht sogar schon einen kleinen Auftritt hier im Blog hatte. (Hatte er – siehe Link oben oder auch unten.)
Ihn habe ich vor zwei oder drei Jahren entdeckt. Von ihm gibt es noch nicht so viele Bücher – inzwischen wohl elf, davon bisher zehn auf Deutsch. Aber fast alle spielen mit den eigentlich üblichen Vorgaben ihrer Genres, dass es mir eine Freude ist. Auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass mir nicht alle seiner Bücher gleich gefallen.  Doch besonders gut gefallen mir „Der automatische Detektiv“; „Diner des Grauens“; „Die Kompanie der Oger“ und „Eine Hexe mit Geschmack“. Und zumindest mit dem Detektiven und der Hexe konnte ich wohl auch meinen Vater-nicht-vor-Ort begeistern. Und ich stelle fest: Die Rezension zum Detektiven habe ich tatsächlich HIER mal im Blog gehabt. (Das ist übrigens der gleiche Beitrag, den ich oben schon mal verlinkt habe – sowas. ;))Automatische Detektiv

Und JETZT bleibt noch Zeit für die Erwähnung von ein paar fantasievolle Autoren, vom üblichen J.R.R. Tolkien und Georg R.R. Martin abgesehen.

Kurz erwähnen möchte ich also Robert Asprin mit seiner „Dämonen“-Reihe; Neil Gaiman mit den Comics zum „Sandman“ und u.a. den „American Gods“-Geschichten/Büchern; Lloyd Alexander mit der „Taran“-Reihe, auch aus meiner Jugend; Sergej Lukianenko mit der Wächter-Reihe und Trix Solier; Jonathan Stroud mit den „Bartimäus“-Büchern und neu mit „Lockwood“; Naomi Novik mit der Reihe „Die Feuerreiter Seiner Majestät“; Eoin Colfer mit Artemis Fowl und Ben Aaronovitch mit der Reihe zu Peter Grant.

Viel Spaß beim Suchen in Euren Buchhandlungen und Bibliotheken. Und vergesst die Antiquariate nicht.

 

Blick in die Kristallkugel

Ich habe heute Post bekommen.
Das letzte meiner erwarteten Bücher.
(Auf dem Bild das linke…)
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Wenn Ihr Euch jetzt so dieses Bild anseht, könnt Ihr dann schon erraten, was da vielleicht auf Euch zukommt? Denn auf diesem Bild sind schon 1-2 zukünftige Blogs von mir zu sehen – quasi.
Natürlich nicht wirklich komplett – aber… ach, ratet halt mal.
Oder lasst Euch überraschen.

Und außerdem natürlich wird es noch einen Blog über die Jungs hier geben.

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Schließlich war ich bei denen letzte Woche aufm Konzert.

YAY!

Das mal so beim Hineinsehen in meine Kristallkugel erblickt – irgendwann dann bald demnächst mal hier.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Kerzen anzünden.

Von Adventskränzen und so…

 

Schriftliches…

Ich wurde dieses Jahr das erste Mal gebeten, etwas über ein Lieblingsbuch von mir zu schreiben.
Und zwar wurde ich das von meiner Stammbuchhandlung, dem „Buchladen am Freiheitsplatz“ gefragt, der zum 30. Geburtstag ein Buch herausgeben wollte (und auch gemacht hat). Darinnen sollten 100 Freunde und Stammkunden … s.o. ;o)
Wenn ich nun schon gebeten werde, etwas für ein Buch zu schreiben, sag ich nicht „Nein“. Auch das Buch, über das ich schreiben wollte, hatte ich nach kurzem Überlegen.
Es gibt natürlich einige Bücher, die ich besonders gut finde – oder die mich vielleicht gar geprägt haben. Vor allem bei letzterem muss ich an die „Schreckenstein“-Reihe von Oliver Hassencamp denken. Der letzte Sammelband dieser Reihe, Band 9 mit dem Titel „Wettkämpfe auf Schreckenstein“ – mit den Büchern Nummer 25, 26 und 27, hat gebraucht, bis ich ihn endlich über ebay ergattern konnte. Und das nur, weil ich damals irgendwie verpasst habe, dass er herausgekommen ist. Und gerade in diesen 3 Bändern kommt ein wenig Bewegung in die bis dato recht starren Freundschaften der Schreckenstein- und Rosenfelser…
Aber das ist halt kein einzelnes Buch, sondern eine Jugendbuch-Reihe.

Ich habe mich also recht schnell für das Buch „MacBest“ von Terry Pratchett entschieden. Da dieses nämlich mein erstes Buch überhaupt war, welches ich von Sir Terry Pratchett gelesen habe – und es mich direkt total in seinen Bann und den der Scheibenwelt geschlagen hat.
Das warum wieso weshalb habe ich versucht, in meinen Zeilen niederzuschreiben. Das werde ich hier jetzt nicht nochmal tun. Wer das lesen möchte, sollte sich dann wohl das Buch „Hanauer Kanon der Literatur“ zulegen und es dort selbst nachlesen. Das Buch kostet 14,90 Euro und hört auf die ISBN-Nr. 978-3-932443-36-7  ;o)   Hanauer Kanon
(Oder er schaut mal auf die Seite des Buchladen am Freiheitsplatzes, ob dort die geschriebenen Sachen auch vorgestellt und veröffentlicht werden. Zumindest mich kann man auf der Gesichtsbuch-Seite des Ladens schon mal sehen – mit dem Sammelband, in dem ich es noch mal nachgelesen – bevor ich darüber geschrieben habe… https://www.facebook.com/Buchladen.am.Freiheitsplatz/photos/pb.296441726152.-2207520000.1416430945./10152832334451153/?type=1&theater)

Das Besondere an dieser Sache ist, dass noch 18 andere Buchhandlungen in deutschen Landen diese ebenso getan haben. Dazu noch ein Buch von Buchprofis und einem Quellband – und so kann man sich auch einen Schuber mit allen Büchern und sozusagen 2000 Buchvorstellungen kaufen. Vertreten sind neben Hanau noch: Aachen, Achim, Bad Säckingen, Berlin, Bonn, Braunschweig, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Koblenz, Köln, Ravensburg, Recklinghausen, Regensburg, Sylt, Versmold, Weißenburg und Wuppertal.
(Bis 31.12. ist der komplette Schuber „Deutsche Kanon der Literatur“ für 248 Euro zu beziehen. Ab 1. Januar 2015 kostet er dann 298 Euro. Und der hört auf die Nummer ISBN 978-3-932443-48-0).

So – hab ich die Werbung auch untergebracht. ;o)

Was ich jetzt noch loswerden wollte, ist eigentlich, dass ich jetzt vor einem Monat über ein Buch geschrieben habe, welches ich Anfang Oktober gelesen hatte – und das mich auch total begeistert hat.
Und diese – ja, das nennt man wohl „Rezension“ – habe ich an „meinen“ Buchladen geschickt, wo man sie jetzt auf der Homepage lesen kann – und auch an das „böse“ Amazon.

Und jetzt könnt ihr sie hier auch lesen, denn sie kommt…

Jetzt !   ;o)

 

Der automatische Detektiv von A. Lee Martinez  Automatische Detektiv

Eine Geschichte mit den typischen Zutaten eines Film Noirs: Der einsame, wortkarge Detektiv, der den Fall aus der Ich-Perspektive erzählt; die schöne Femme Fatal, die dem einsamen Helden hilft; Gangster und ihre Organisationen, mit denen der Held aneinandergerät – und das alles, während der Held sich vor der Polizei verstecken muss, da man ihm eine Verbrechen unterschieben will.
Alles typisch – auch der Polizist, der dem Detektiv Informationen liefert – und auch wieder nicht.
Denn in der Version von A. Lee Martinez ist dieser Detektiv nicht ein kettenrauchender, Trenchcoat und Filzhut tragender Mann – sondern ein 2 Meter 13 großer, 716 Pfund schwerer Robo. Ein Roboter, der auf die vollständige Verleihung der Bürgerwürde zu einem automatischen Bürger wartet, da er bis dahin auf Bewährung ist und sich nichts zuschulde kommen lassen darf. Das ist halt der Nachteil, wenn man ursprünglich als Kampf- und Vernichtungsmaschine konzipiert wurde. Da dauert es, bis man Behörden überzeugt hat, dass man der ursprünglichen Programmierung abgeschworen hat.
Dieser Robo mit unklarem Bürgerstatus – Mack Megaton mit Namen – der das Geld für seinen Strom mit Taxi fahren verdient, wird in eine Geschichte hineingezogen, die ihm an die Substanz und Schaltkreise gehen wird. Und das nur, weil er seine Nachbarin und deren zwei Kinder so in sein elektronisches Herz geschlossen hat, das er sich einmischt, als er mitbekommt, dass es bei ihnen Schwierigkeiten gibt – und sich auf die Suche nach ihnen macht, als sie plötzlich verschwunden sind.

Dieses Buch ist so klasse geschrieben – ich habe die Zeilen quasi verschlungen – und das sogar zwei Mal in zwei Wochen. Es ist lebendig, eine typische Detektivgeschichte – und doch wieder nicht. Denn in solchen Geschichten kommen Roboter und Mutanten eher selten vor. Wer einmal eine Science Fiction-Detektivgeschichte erleben will, der sollte es mit diesem Buch versuchen.
„Der Automatische Detektiv“ – in meinen Augen empfehlenswert, weil typisch und doch anders.
Eine Spezialität von A. Lee Martinez, alten Mustern eine neue Verpackung zu verpassen.
Ich habe es jetzt bereits zwei Mal gelesen – aber es werden bestimmt noch einige Male folgen.