WGT 2016 – das Fünfundzwanzigste / Zweiter Teil

Und weiter geht’s:

Völkerschlachtdenkmal Zoom Nacht

Tag 3 – Samstag, 14. Mai 2016

Nach dem langen Tag gestern wurde entsprechend lange geschlafen.
Während die Leipziger schon kurz vor 11 wieder Lebenszeichen, sprich Nachrichten, sandten, waren wir erst knapp eine Stunde später soweit. Zum Essen ging es dann los um halb 1 – da waren die Leipziger schon fast auf dem Weg zu Mark Benecke. Oder wären es besser mal gewesen – dann hätte es für sie gleich beim ersten Versuch geklappt. So finde ich den ersten Fail von ihnen mit Schluß bei etwa 20 Leuten vor ihnen – bei 700 Karten – fast übler als mein 601 von 600.
So waren wir Hessen wieder frühstücken in den Höfen. Danach habe ich mich abgesetzt: Ich bin nochmal in den vollen EMP-Laden gegangen, eine Kappe kaufen. Keinen Kilt. Zumal: Am Samstag waren eh nur noch rote und grüne Kilts da. Die schwarzen waren alle weg.
Der Rest hat es nach 3 Jahren endlich auf den MDR-Tower geschafft.
Nach EMP habe ich mich auf den Weg zur Agra gemacht, um dort einen Anhänger für mich samt Kette zu kaufen. Anschließend ging es das erste Mal ins Heido. Dort sollten um 15:50 Uhr Irdorath (BY) spielen. Und da die Sängerin, Marktsackt- und Drehleierspielerin dieser Band auch eine Teilnehmerin der Drehleierkurse in Bad Homburg ist, wollten sowohl die Trollinge als auch eine weiterer Drehleier- und Dudelsackspieler aus Leipzig diese Band sehen.
Ich war schon etwas früher da und habe direkt zwei weitere Bad Homburg-Teilnehmer bzw. Dozenten getroffen. Und dann auch die Trolligen.

P1040746

Irdorath (BY)

Wir standen recht weit vorne – und das Töchterchen der beide Trollinge hatte auch viel Spaß mit Tanzen und Drehen – bis ein Besoffener mit Metflasche gemeint hat, er müsste sie ansprechen. Oh Mann.
Vor dem Schluß des Konzerts sind sie dann erst mal gegangen. Ich habe sie später nach einigem Suchen und Simsen im Mittelalterteil des Dorfes gefunden.
Foto-0540Später sind noch kurz die Rest-Hessen im Heido aufgetaucht, doch dann recht schnell wieder in unseren Biergarten gegangen. Nachdem die Trollinge zwecks Essen in Richtung ihrer Unterkunft gestartet sind, habe ich mich meiner Reisegesellschaft im Biergarten angeschlossen. Gemeinsam ging es dann noch mal zur Agra-Messehalle, wo ich noch das zweite Objekt erstanden habe, welches ich am Abend vorher gesehen hatte: Einen süßen kleinen Drachen für die Drachenechse und Freundin. Doch war er wirklich süß oder doch nur Kitsch? Auch das konnte geklärt werden, dank den neuen Kommunikationsmöglichkeiten. 😉

Estampie

Estampie

Anschließend ging es für mich wieder gen Heido, zum zweiten Konzert von Irdorath (BY) und anschließend Estampie. Beides war gut, allerdings wurde es doch langsam frisch. So bin ich bereits mit den letzten Klängen von Estampie Richtung Unterkunft gestartet.

 
Da habe ich mich erst mal aufgewärmt, um dann weiter WGT-Erinnerungen zu protokollieren. Der Rest der Truppe kam dann zusammen vom Krupps-Konzert aus der Agra. Und wieder wurden die Segel kurz vor 4 gestrichen.

 

Tag 4 – Sonntag, 15. Mai 2016

Sonntag war mein Nichtstuer-Tag. Nach dem Aufstehen haben wir uns dazu entschlossen, auf den Flohmarkt an der alten Trabrennbahn in Panitzsch/Leipzig Ost zu gehen. Dazu haben wir uns ins Auto geschwungen und uns auf die Suche gemacht. Nach beim zweiten Versuch der Adresseingabe ins Navi dann auch der Ort gestimmt hat, haben wir ihn auch gefunden. Das schlechte Wetter ist am Sonntag auch in Leipzig angekommen, so dass wir erstmal im Regen hin sind. Angeblich sollte der Flohmarkt überdacht sein – das war aber nur der kleinste Teil unter den alten Tribünen. Immerhin kam für einige Zeit auch mal die Sonne raus, damit auch wir mal raus konnten. Das habe ich direkt dazu genutzt, Schafe für die Drachenechse zu fotografieren – und dabei selbst fotografiert zu werden.P1040769
20160515_134950Doch dann ging wieder starker Wind, ein paar Pavillons hat es zerblasen, die nächste große Regenwolke kam… und in der Pause nach diesem Guss sind wir vor dem nächsten Schauer schnellstens wieder zum Auto zurück. Die 3 Euro Eintritt haben sich da nicht wirklich rentiert. Doch die armen Standbesitzer waren bei einem Preis von 8 Euro pro Meter und Tag sicherlich auch nicht begeistert vom Wetter. Zumal das den Sonntag und bis Monntag Nachmittag so weiterging.
Wir sind also wieder zurück… und haben auf dem Parkplatz unserer Unterkunft direkt jemand anderen aus unserer Gegend getroffen. Autokennzeichen erleichtern das Erkennen. 😉 Und derjenige hatte im Hotelflur direkt die Tür gegenüber unserer. Wie witzig.

P1040740

Wir sind dann mal zu zweit zur Agra gestartet, wo ich im Konzertsaal nochmal was am Merch-Stand nachsehen wollte, während meine Begleitung Lords oft he Lost sehen wollte. Und was sonst alles da noch so laufen sollte. Headliner am Abend waren Lacrimosa.
Aber mich hat das alles nicht interessiert.
Ich habe noch auf die beiden wichtigen Leipziger gewartet, mit denen ich kurz durch die Messe bin. Doch dann habe ich mich abgesetzt und bin gen Unterkunft gestartet. Allerdings nicht direkt. Ich bin schon am Augustusplatz ausgestiegen und durch die Fußgängerzone geschlendert. Dabei durfte ich feststellen, dass ich ein Fußgängerzonen-Konzert von Care Noctem verpasst habe.
Das war Pech – die hätte ich gerne gehört. Wenn ich es gewusst hätte…

Weil ich es nicht eilig hatte, habe ich mich dann gemütlich vors Spizz gesetzt und was gegessen und getrunken. Meine Kartoffelsuppe war schneller da als mein Getränk.
Und DANN bin ich in die Unterkunft.

Dort habe ich alles soweit nachgetragen, und einfach mal gemütlich gegammelt. Der Rest der Rasselbande kam dann gegen 1 Uhr und meinten, sie müssten mich erstmal aufmischen und wecken… leider, für sie, war ich noch wach – konnten sie sich also das Mischen sparen. *g*
Die Leipziger wollten zwar einen Spieleabend/nacht machen, aber da ich mir die geplante Zeit nicht gemerkt habe – das Alter ^^ – und dann auch nichts mehr gehört habe, habe ich mir da auch keine Gedanken mehr darüber gemacht. Statt dessen haben wir Rhein-Mainler zu dritt zwei Runden „Chez Goth“ gespielt. Weswegen wir auch erst wieder nach 4 Uhr ins Bett sind.

 

Tag 5 – Montag, 16. Mai 2016

Am letzten Tag des WGT sind wir – nachdem wir dann mal alle wieder wach waren – zu dritt zum Frühstücken ins Spizz gegangen. Der 4. hatte eine Frühstückseinladung von seinen Leipziger Freunden.
Zum Glück haben wir noch ein Plätzchen ergattert. Denn die Aufstiegsfeier des RB Leipzigs mussten die ausgerechnet an diesem Tag auf dem Marktplatz dort machen. Entsprechend viel war dort los. Toll…
Es war so voll, dass sie irgendwann die obere Etage zugemacht haben, damit sie alles geregelt bekommen. Doch da saßen wir zum Glück längst.
Nach dem Frühstück fuhren wir zu zweit nochmal zur Agra, uns ein letztes Mal umschauen. Einen grünen Lederzylinder habe ich mal probiert, der gar nicht schlecht aussah – nur einen Tick zu groß. Was bei meinem Quadratschädel schon was heißt. ^^
Anschließend sind wir wieder zurück und haben in der Unterkunft den Rest der Bande getroffen. Die sind dann alle drei zum letzten Abend in den Kohlrabizirkus aufgebrochen, während für mich nur noch Coppelius im Heido auf dem Programm stand. Und da das Wetter tagsüber recht feucht von oben war, bin ich auch erst kurz vor 8 zum Heido gestartet – und da war das Wetter dann trocken.

Coppelius beim Aufbau

Coppelius beim Aufbau

Coppelius als Abschluß ab kurz vor 10 waren super.
Solange die Band davor, „Artwork“, noch spielte, war ich lieber nochmal im Mittelalterdorf. Dort hab ich mir eine Portion Käsespätzle reingezogen.
Am gleichen Stand hat dann ein paar Minuten nach mir das Mädel vom Mittwoch in Gelsenkirchen noch was zum Essen geholt.
Also – ich habe sie gesehen. Auch später auf dem Konzert. Sie mich aber nicht, weil a) sie bestimmt da eh nicht mehr dran gedacht hat und b) sie mit einer Gruppe unterwegs war.

Vor dem Konzert kam ich auch noch mit ein paar Leuten ins Gespräch und habe ich gut unterhalten. Zumindest eine von den dreien war aus Stuttgart und war u.a. im Felsenkeller gewesen, weil da ihr Bruder gespielt hat.
Interessant.
Und nur, weil ich an dem Abend mal mit Stock unterwegs war, hielt sie mich für einen Steampunker. ;o)
(Allerdings hab ich noch keine richtige Idee für ein gutes Kostüm…)

Also – das Konzert war super.

Coppelius

Coppelius

Das Wetter trocken.
Alles in allem ein guter Abschluß. Leider nur mit einer Zugabe, aber besser als nix.
Anschliessend habe ich mich von meinen 3 Gesprächspartners verabschiedet und mich in die Masse an der Straßenbahnhaltestelle eingereiht. Meine Leipziger hätten gerne noch ein Kräuterbrot vom Dorf mitgebracht bekommen – doch habe ich die Nachricht erst nach dem Konzert mitbekommen. Und da habe ich im Dorf nichts mehr gefunden. Außerdem haben wir es dieses Mal leider nicht mehr geschafft, uns zum Abschluß nochmal zu treffen.
Schade eigentlich. Aber es kann ja nicht immer klappen.
In der Unterkunft kamen dann irgendwann ganz begeistert meine 3 Mitreisenden reingeschneit und waren ganz hin+weg von ihrem Abend. Sehr gut.
An diesem Abend wurde es auch nicht ganz so spät, denn…

 

Tag 6 und Abreisetag: Dienstag, 17. Mai 2016

Dieses Mal haben wir nicht so lange geschlafen. Schließlich hätten wir bis 10:30 Uhr auschecken müssen. Doch wir haben es tatsächlich geschafft, gegen 9 abzufahren.
Allerdings…

Soviel Glück wie auf der Hinfahrt hatten wir auf der Heimfahrt nicht mehr: Einen ersten Stau wegen einer Baustelle gab es direkt auf der A38 bei Leipzig. Später dann auf der A9 bei Eisenberg eine Vollsperrung mit Ableitung und Umleitung bis Jena. Und da der Fahrer annahm, er käme schneller voran und von der Autobahn, wenn er vorher schon auf dem Standstreifen fahren würde… haben wir letztendlich länger in diesem Stau verbracht. Da man auf allen Fahrspuren zur Ableitung schneller voran kam als auf dem Standstreifen. That’s life.
Zum Glück hatten wir zwischen Stau 1 und Stau 2 eine Frühstücksrast am Autohof Zorbau eingelegt.
Später gab es noch eine kleine Pinkelpause am Parkplatzt Hummelskopf – und gegen 15:20 Uhr waren wir (endlich) wieder in Karlstein. Dort wurde wieder das Auto gewechselt. Auf dem letzten Weg zu mir nach Hause habe ich dann noch meine Schwester in Kahl in ihrem Auto gesehen – damit hatte sich dieser Kreis schon mal geschlossen. Und um kurz vor 4 hab ich zu Hause die Tür hinter mir zugemacht. Meine Katzenmonster haben sich gefreut.
Hoffe ich zumindest mal. ;o)

Das war das WGT 2016 – und nächstes Jahr geht es da vorraussichtlich dann mal nicht wieder da hin. *Ächz.*
Ich habe fertig!

Ach so – vielleicht noch ein kleines Fazit, so wie üblich oder immer:

Es waren wieder ein paar schöne Tage in Leipzig mit vielen lieben Leuten, die man getroffen hat. Konzertmässig war ich dieses Mal eher nicht so verplant – und auch einen Großkaufauftrag an Taschen lag dieses Mal nicht vor. Was ein Glück.
An den mitbekommenen Konzerten haben mich Abney Park, Faun, Irdorath (BY) und natürlich Coppelius voll begeistert. Bei Abney Park muss ich sehen, wie ich da an CDs komme; Faun habe ich ein paar; Irdorath habe ich gekauft – und Coppelius habe ich auch inzwischen alle. Von daher dieses Mal eine eher geringe CD-Kauf-Ausbeute.
Ich habe mal einen Kilt probiert – wenn ich jetzt noch wüßte, wann ich ihn wirklich tragen wollen würde… Der Gedanke ist in Warteposition.
Und ich habe in 3 Bands auf dem WGT Drehleiern gesehen und gehört – und die musste ich natürlich alle im Bild festhalten:

Drehleier bei Estampie

Drehleier bei Estampie

Drehleier bei Faun

Drehleier bei Faun

 

Drehleier bei Irdorath (BY)

Drehleier bei Irdorath (BY)

Nun gut. Bisschen was gesehen, bisschen was gehört, viel nichts getan:
Das war jetzt wirklich das WGT 2016.

Danke für die Aufmerksamkeit. ;o)

WGT 2016 – das Fünfundzwanzigste / Teil 1

Direkt was zu Beginn dieses Beitrags:
Ich habe das Gefühl, dass ich dieses Mal besonders viel geschrieben habe. Und damit ein Beitrag im überschaubaren Rahmen bleibt, teile ich diesen hier zum diesjährigen WGT auf in Teil 1 – der hier, mit Tag 1 und Tag 2 – und Teil 2. Da kommt dann der Rest.
(Wenn man schon Bücher in 2 Filme aufteilen kann, erlaube ich mir das mit meinem Blog für ein Ereignis auch. ;o))

Dann will ich noch klarstellen: Das diesjährige WGT war zwar das Fünfundzwanzigste, so wie es im Titel steht, allerdings für mich persönlich erst das dritte.
Das, was ich vom WGT 2000 gesehen habe, als ich damals eine Freundin in Leipzig über Pfingsten besucht hab, zähle ich nicht dazu.
Das waren damals eh meist „nur“ viele schwarze Menschen in der Stadt und vor dem Völkerschlachtdenkmal – und der Mittelaltermarkt bei der Moritzbastei war auch noch wirklich ein solcher auf den Rasenanlagen dort. Aber das steht auf einem anderen Blatt…

Darum jetzt hier also: Teil 1 meines WGT-Blogs für 2016.Völkerschlachtdenkmal Zoom Nacht


Tag 1 und Anreise / Donnerstag, 13. Mai 2016

Aufgestanden etwa gegen 6:40 Uhr – und dann erst mal fertig gepackt. Anschließend noch mal den Müll weggebracht und eine Picknickdecke aus meinem normal dastehenden Auto geholt.
(Dies ist ein wichtiger Hinweis!)
Abholung erfolgte dann bei mir vor dem Haus gegen 7:45 Uhr – beim Warten auf das Auto konnte ich meiner Schwester winken, die mit ihrem Hund ’ne Morgenrunde gedreht hat. Auch, wenn ich sie erst nicht erkannt habe. Dann kam mein Taxi und es ging auf nach Karlstein, um dort in den großen Wagen für 4 umzusteigen. Erstmal wurde bei dem Kofferraum-Tetris gespielt – der Highscore wurde erreicht und alles verstaut. 😉 Damit wir dann den weiten Weg nach Leipzig auch durchstehen, ging es erst mal noch zum Frühstücken in die dortige Bäckerei und dann auf die Tour. Abfahrt war kurz nach 9 Uhr.
Irgendwann auf der A4 – noch vor Thüringen – sind mir die Augen zugefallen, doch bis Erfurt waren sie dann wieder auf.

Dieses Jahr war es das erste Mal, dass wir in einem Rutsch bis Leipzig durchgefahren sind. Da unsere Unterkunft jedoch erst ab 14 Uhr beziehbar war, haben wir dieses Jahr mal den Versuch gewagt, erst zur Agra zu fahren, um uns dort die Bänder zu holen. So sind wir auch in den einzigen Stau der ganzen Hinfahrt geraten. Denn irgendwie wollten da gegen 12 Uhr ganz viele Autos abfahren. Das hat sich gestaut bis zur Agra. So sehr, dass sogar die Polizei zum Verkehr regeln da herumstand. An mehreren Stellen. Um 12:55 Uhr hatten wir es dann endlich auch bis zur Agra geschafft. Das Gute an diesem Stau war: Wir konnten die gute Bärlauch-Luft von Leipzig genießen. *g*

Auf dem Gelände vor der Agra haben wir es uns dann gemütlich gemacht – mit Klogängen, Bratwürstchen und Getränken. Anschließend haben wir uns in die erste sich bildende Schlange vor der Kasse eingereiht.
Reflex.
Denn als wir dort einige Zeit in der Sonne gestanden hatten, stellte sich heraus, dass DIESE Schlange wirklich nur für Eintrittskarten zuständig war. Die Bändchenausgabe geschah dann an einem Container – vor dem noch keine Schlange stand.
Niemand – bis sich geklärt hatte, dass die Bändchenausgabe eben dort erfolgen wird. Danach gab es dort auch eine Schlange. Eine kleine erst – und wir ganz vorne mit dabei. So Platz 4 bis 7. ;o)

Diese Schlange wurde dann größer, während die andere irgendwann kleiner wurde, und die Leute von der Kartenschlange in die Bändchenschlange wechselten. Das Problem war nur: der Container war da; die Leute für die Bändchen waren da – sowohl zum Ausgeben, als auch zum Empfangen… aber die Bändchen halt nicht.
Die kamen tatsächlich erst um 15 Uhr.
Doch dann ging es für uns zumindest sehr schnell: Karte am Container abreißen lassen, Bändchen umlegen lassen, zu einem nebendran aufgestellten Pavillon gehen, dort wurden die Bändchen festgeklemmt und dann gekürzt.
Und das war’s.

Apartment CentralDamit konnten wir endlich in unsere neue Unterkunft. Dieses Mal ins „Apartment Central“ in der Pfaffendorfer Straße, nachdem das „Elisa“ uns letztes Jahr zwar gleich reservieren ließ, dann aber wegen Wasserschaden und Renovierung wieder absagte. Hmm… nun gut.

Also jetzt eine neue Unterkunft. Mit einem Apartment mit 2 Schlafzimmern und einem Wohnbereich und Küchenzeile.
Und reserviertem Parkplatz.

Dort hieß es erst einmal Auto ausladen. Und Zimmerverteilung mit kleineren Schwierigkeiten. (Ich will mit dem ins Zimmer… ;o))

In der Zwischenzeit hatte ich mit unserem Leipziger Kontakt ein paarmal selbigen. Von der Agra und dann von der Unterkunft. Um gut Viertel nach 4 waren wir langsam soweit, gen Bahnhof zu starten, um dort nach unseren Leipzigern zu schauen. Die standen ab etwa halb 4 dort in der richtig langen Schlange. Das war die längste Schlange, die wir bisher dort gesehen hatten. Unsere Leipziger standen in der Mitte. Wir haben ihnen ein wenig Gesellschaft geleistet – es wurden wieder Biere abgegriffen – und sind dann zum Vietnamesen Essen gegangen, danach noch etwas einkaufen (Fusselrollen!) und dann zurück. Ich habe mich dort für den Abend fertiggemacht – Linsen rein fürs Belantis und Stiefel an. Anschließend nach Kontakt mit den Leipzigern schnell zum Bahnhof zu den Shuttle-Bussen zum Freizeitpark. Dadurch, dass die dort schon anstanden, konnte ich direkt mit reinschlüpfen – während der letzte von ihnen den nächsten nehmen musste. Glück für mich. Eine Schlange ausgetrickst. ^^

P1040702Vor dem Belantis ging es dann in die nächste Schlange. Da die Tore waren nämlich noch zu und wurden erst um 20 Uhr geöffnet. Als ich endlich durch war, durfte ich noch kurz eine kleine Diskussion wegen meiner Kamera halten, die ich letztendlich doch mitnehmen durfte. YAY!

Drinnen sind wir direkt gen „Huracan“ gegangen. Davor gab es zwar auch schon wieder eine Schlange, aber nachdem wir endlich durch waren, war sie noch größer – glaube ich.
Ein Mädel aus der Schweiz, die sich den Leipzigern beim Schlange stehen angeschlossen hatte, wollte lieber nicht fahren und durfte deshalb meine Taschenhalterin machen.
Zehn vor 9 hatten wir es dann endlich in einen Wagon der Bahn geschafft… und dann ging es JAAAAAAAAA….
Wenn man jubelt und schreit, ist senkrecht nach unten und Überschläge und Schrauben nur noch halb so schlimm. ;o)
Das Beweisfoto der Bahn habe ich mir auch gesichert – und weiter ging es zur nächsten Achterbahn. Die war zwar etwas gemäßigter, die Schlange davor nicht so ganz. Nach der zweiten Achterbahn verließ uns dann auch meine Taschenhalterin Schweizer Herkunft. Ist als Begleitung eines anderen Mädels mit zurückgefahren. Und vielleicht haben sie vor der Abfahrt auch noch den Zuckerwattestand gefunden.
(Spoiler) Danach habe ich sie die ganzen restlichen Tage nicht mehr gesehen. (Spoiler Ende)

Während sich also die Schweiz neutralisiert hat, haben wir uns in die Schlange an der Wildwasserbahn eingereiht. Bis wir die dann hinter uns hatten und mit der Fahrt fertig waren, war es auch schon kurz nach halb elf. Und um 22:50 Uhr sollte das angekündigte Feuerwerk stattfinden. Also haben wir uns ein Fleckchen auf einem Hügel gesucht und des Feuerwerks geharrt. Welches übrigens richtig klasse war. Einfach super. Die Versuche des Filmens desselben oder ein-zwei Bilder machen… na ja. Klappt nicht so ganz, wenn man es lieber live genießen will, und nicht durch den Monitor einer Kamera. Doch wer’s braucht…P1040710

Nach dem Geballer sind wir noch einmal um den See gegangen – und haben uns dann wieder auf den Rückweg gemacht. Das bedeutet: In die nächste Schlange zu den Bussen.
Als endlich mal wieder Busse für den Hauptbahnhof kamen, hat die Schlange bestimmt wieder zurück bis zum Eingang vom Belantis gereicht. Doch wir waren tatsächlich dann im zweiten – oder war’s der erste? Egal. Es ging wieder zurück. Am Hauptbahnhof angekommen, wollten die Leipziger noch was essen und ich bin zur Unterkunft zurück.

Der Rest meiner Reisegruppe war zu dem Zeitpunkt 1x im Bett am Schlafen und 2x bei der blauen Stunde, irgendwo hinter der Agra im Bärlauchgebiet.
Für mich war der Anreisetag so etwa um 2 Uhr vorbei. Mein Doppelbett-Mitschläfer hatte es auch bis nach 3 Uhr geschafft – da war ich nochmal kurz wach.

 

Tag 2 – Freitag, 13. Mai 2016

Da wir dieses Jahr nur einen Katzensprung – sozusagen – zu den Höfen am Brühl hatten, haben wir uns dort dann etwas zum Frühstücken gesucht.

Doch vor dem Frühstück kam noch eine… wie sag ich das jetzt?
Meine Mutter sieht, wenn ich weg bin, bei mir nach meinen Katzenmonstern. Und die hatte kurz nach 9 ’ne SMS geschrieben, wo denn ein Autoschlüssel wäre, um mein Auto richtig zu parken. Allerdings habe ich die Angewohnheit, richtig zu parken. So stand es ja auch richtig, bevor wir losgefahren sind – s.o.
Habe ich ihr halt gesmst, wo mein Schlüssel ist.
Um 10 vor 11 kam dann ein Anruf meiner Mutter wg. Schlüssel und Auto – als alle wach waren und fast bereit, loszugehen. Der Inhalt des Gespräches war: Ein Nachbar ist in mein geparktes Auto gefahren und hat den Hinterreifen auf den Bordstein geschoben.
Ähhh… ja. Das darf doch nich wahr sein.
Doch darüber gibt es dann was in der Fortsetzung der Car-Crash-Saison. Hier soll es ja ums WGT gehen.

Also weiter: Frühstück. In den Höfen am Brühl.

2 haben sich Burger reingezogen – und die anderen beiden sind in eine Bäckerei. Ich gehöre übrigens zu den Bäckereibesuchern.
Danach wollten wir mal in den EMP-Laden, sind vorher aber noch im Wonderland 13 hängen geblieben. Dort habe ich etwas Westenartiges gesehen und probiert… aber das Anziehen war mir zu kompliziert. Schon war ich davon geheilt. ;o) Gab es also nur eine große Portion Pechkekse für alle fürs Picknick später. Der Laden von EMP war gerade mal 2 Türen weiter – und weiter ging das Schauen. Dort habe ich dann tatsächlich mal einen schwarzen Kilt probiert. Als Rückmeldung kam dann, dass es nicht schlecht aussieht – und mir hatte es auch ganz gut gefallen. So ist der Gedanken an einen schwarzen Kilt jetzt eine Runde weitergekommen. Eigentlich fast 2 – bis abends hatte ich mir vorgenommen, einen zu kaufen. Dieser Gedanke wurde dann aber wieder eine Stufe zurückgestuft.

Also – EMP. Kilt – Check. Das war es dort für mich. Danach ging es noch in den EMP-Outlet. Dort wieder was westiges anprobiert, aber diese Größenangaben waren echt… Selbst 2XL war mir zu klein, bzw. eng. Genau wie einem anderen, der die auch probiert hatte und nicht mal meine Figur hatte, sondern wirklich schlank.
Hallo? Das taugt ja dann schon nicht mal mehr als Richtwert.
Einer meiner Mitfahrer hatte ebenso Probleme beim Mantel probieren. Ich glaube, letztendlich sind wir ohne Geldverlust aus dem Laden gekommen.

P1040715Dann ging es endlich ans Einkaufen fürs Picknick. Aufm Rückweg schnell noch ein Ciabatta-Brot geholt und heim.
Da wir zu diesem Zeitpunkt bereits kurz nach 2 hatten, habe ich bei meinen Eltern kurze Erkundigungen zum Auto-Stand eingeholt, dann wurde weitergeplant.
Es wurden Absprachen mit den Leipzigern getroffen, in Schale geworfen und los ging’s. Eine Haltestelle fahren, kurz auf die Leipziger warten und mit der nächsten Bahn weiter. Zu unserem üblichen Fleckchen am See. Der dieses Mal kein See mehr war, sondern eher eine Mondlandschaft mit etwas Wasser. An ihm wurde nämlich rumgebaggert.P1040722
Nachdem wir uns gegen 3 ausgebreitet hatten, konnte ich mich daranmachen, weitere WGT-Besucher zu finden. Von meinen Drehleierkursen in Bad Homburg. Über Umwege konnte der Kontakt aufgenommen werden und wir uns finden. Dann noch deren Bagage (Mann, Kind, Decke, Kram) eingesammelt und mit zu unserem Fleckchen verfrachtet. Dort wurde dann gemütlich zusammengesessen. Und eine Runde Pechkekse verteilt. Was bei mir für viel Erleuchtung gesorgt hat, denn:

„Auf jeden Topf passt ein Deckel. Dumm nur, dass du einer Auflaufform gleichst!“

Jetzt ist mir einiges klarer.

Gegen 18 Uhr haben wir unser Beisammensein aufgelöst. Die Trolligen sind zurück zu ihrem Auto, die Leipziger und zwei von uns (incl. mir) sind zurück in die Unterkünfte. Dort umgezogen – und als die letzten beiden den Weg zurückgefunden hatten, habe ich mich zur Agra aufgemacht. Mit einer schönen vollen 11E. 3-4 Minuten später ist eine 11 gefahren – die bis zur Agra an meine Bahn aufgeschlossen hatte. Auf dem Weg von der Haltestelle zum Eingang des Agra-Geländes war ich dann plötzlich in der Gesellschaft der Leipziger – die in der 11 waren.
So konnten wir also gemeinsam in die Agra und den Rest des Konzerts von Abney Park mitverfolgen.

Abney Park

Ich fand sie gar nicht mal schlecht. Leider hatte ich nicht mehr ganz so viel Geld dabei – weswegen ich dann von hier auf CD-Fang-Tour gehen muss.

Nach Abney Park war eine Umbaupause, in der die Leipziger in die Verkaufshalle verschwunden und von dort aus wohl weiter getourt sind. Sie wollten noch in den Kohlrabizirkus zu Project Pitchfork.

Ich hatte links einen guten Platz und bin darum dortgeblieben. Die Trollinge habe ich an dem Abend leider nicht mehr getroffen, dafür den zweiten Teil der Leipzig-Fraktion. Und später kam noch ein Rhein-Mainler dazu. Da waren die zweiten Leipziger aber auch schon wieder weg.

P1040739

Faun

Was mich alles nicht so gestört hat, da ich mich ganz auf das Konzert von Faun konzentriert habe.
Es war super. Und in der Halle war es gut warm. So kam ich gut ins Schwitzen beim Tanzen.
Nach dem Konzert haben wir zwei Rhein-Mainler eine erste gemütliche Runde durch die Verkaufshalle gedreht, bei der mir direkt zwei mögliche Sachen zum Kaufen ins Auge fielen.
Der Rest unserer Mitfahrer wollte eigentlich auch in den Kohlrabizirkus, aber anscheinend gab es da wieder große Probleme mit dem Einlaß. So dass sie von ihrer Fledermausführung kommend beim Anblick der Riesenschlange beschlossen, auch zur Agra zu kommen… um dann im Heidnischen Dorf zu versacken. Die Leipziger hatten es dagegen gegen halb 11 endlich in den Zirkus geschafft.

Währenddessen haben wir zwei, die ja schon in der Agra waren, auf den Rest gewartet. Bis die Information kam, dass sie erst mal ins Heidnische Dorf sind. Da habe ich mich entschlossen, schon mal zur Unterkunft zu fahren, um mich dort nass machen zu lassen. Von der Dusche, natürlich. 😉
Danach habe ich erste Notizen für diesen Blog gemacht.

Zwei von drei Rest-Rhein-Mainlern kamen dann innerhalb von vielleicht 2-3 Minuten an. Der erste kommt rein, geht kurz in Küche und Toilette – da geht das zweite Mal die Tür auf.
Das war lustig. Zumal die beiden sich auf der Straße nicht gesehen haben.
Der letzte hat dann noch etwas auf sich warten lassen, schließlich aber auch den Weg zurückgefunden.

Ursprünglich war es wohl angedacht, dass die Leipziger noch zum Absinth-Vernichten vorbeikommen wollten/sollten. Die waren jedoch schon gegen 0 Uhr zuhause – und um 1 Uhr haben sie gepennt. Während „die Alten“ noch in der Weltgeschichte herumsprangen. Und ins Bett sind wir dann sogar erst um 4 Uhr! War noch ein gemütlicher Abend – für die einen mit ein bisschen, die anderen ein bisschen mehr Absinth. ^^

Das war Tag 2.
Und damit dieser Blog – Teil 2 mit dem Rest sollte heute noch im Laufe des Tages folgen.
Please hold the line…