Viele Worte

Worte und Sätze lassen sich in den verschiedensten Arten und Weisen betonen und sagen. Ich kenne das Theaterspielen, ich weiß das. Alleine die berühmten drei Worte „Ich liebe Dich.“ lassen sich in gefühlten 1000+1 Varianten sagen, sprechen, schreien, herunterleiern, flüstern…
Wie ist das mit dem Lesen?

Wäre es ein Unterschied, ob ich jemandem schreibe:
„Ich würde dich immer noch morgens zum Bahnhof fahren.“
oder
„Ich würde dich morgens immer noch zum Bahnhof fahren.“
?

Nun, der Inhalt der Botschaft ist ja gleich. Oder kann man aus der Satzstellung eine Gewichtung herauslesen?

Beim Sprechen kann man den wichtigen Teil der Botschaft ja betonen. Also entweder das „MORGENS“ oder halt das „IMMER NOCH“.
Doch beim normalen Schreiben?

„immer noch morgens“ oder „morgens immer noch“

Ist es für den als wichtiger empfundenen Teil der Botschaft wichtig, an welcher Stelle dieser steht? Muss das, was man wichtiger MEINT eher vorne stehen?
Oder ist bei so einem Satz alles Jacke wie Hose?
Es wird halt jemand zum Bahnhof gefahren. Fertig. Wie, warum, weshalb, wann… Egal?

„morgens immer noch“ oder „immer noch morgens“

Ich denke mir für mich eine Gewichtung. Wie ich ihn betonen würde, würde ich ihn sagen. Doch kommt diese Gewichtung dann auch schriftlich so rüber?
Wenn mir wichtig wäre, das ich immer noch jemanden MORGENS wohinfahren würde – müsste das MORGENS dann nach vorne? Oder ist das egal?
Und beim IMMER NOCH?

Oder mache ich mir einfach mal wieder nur viele unnütze Gedanken um viele Worte?

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