Bye bye, 9-Euro-Ticket; Welcome back 10-Minuten-Garantie

Anzeigentafel der Abfahrten an der Station Stadion Der erste Zug nach Hanau fällt aus.

Der August nähert sich seinem Ende. Und damit nähert sich auch das Ende des 9-Euro-Tickets.
Ich glaube, dass wollte der RMV ja direkt mit Preiserhöhungen feiern. Was auch sonst.

Am 1. + 2. September habe ich erstmal frei. Dann kann ich erst am 3. September ansehen, ob das Ende des 9-Euro-Tickets die erwarteten Auswirkungen auf meine Verbindungen haben wird:
Nicht mehr so viele Leute unterwegs, von daher Bahnsteige nicht mehr so voll, genau wie die Züge.

Wenn nun das 9-Euro-Ticket endet, bedeutet das, dass nun die 10-Minuten-Garantie wieder gültig wird. Gehe ich jedenfalls davon aus.

Da bin ich ja jetzt mal gespannt darauf, ob die Züge nun wieder pünktlicher werden…

Denn wenn sie so weitermachen wie die letzte Zeit – oder eigentlich die kompletten 3 Monate – dann wird das wieder leicht verdientes Geld für mich.
Alleine heute ist die Regionalbahn zum Flughafen mit 15 Minuten Verspätung angekommen. Und der X61-Bus zum Feierabend ist ausgefallen…

Macht nur so weiter!
Dann habe ich schnell meinen Maximal-Erstattungsbetrag erreicht.
Von dem ich immer noch nicht weiß, wie hoch er ist. *Schulterzuck*

Solange es Geld gibt. ;o)
(Auch wenn mir lieber wäre, flott nach Hause zu kommen…)

 

Personennahverkehr

Anzeigen einer Tank-App mit Preisen von Tankstellen in Hanau von 1,979 über 1,989 bis 1,999.

Personennahverkehr könnte eine Freude sein. Wenn es genug Bahnen, Busse, Platz gäbe…Auch für Autos.
Und wenn es alles nicht so teuer wäre.

Über den regionalen Verkehrsverbund hier habe ich mich zumindest bereits einmal ausgelassen. Und das nicht im Guten.
Wer sich meine Motzerei von 2015 ansehen möchte, kann das ja nochmal HIER tun.

Inzwischen hat dieser Verbund eine 10-Minuten-Garantie eingeführt.
Das heißt, sollte eine Regionalverbindung ausfallen oder eine Verspätung von 10 Minuten und mehr einfahren, kann diese Verbindung reklamiert werden – und dann gibt es eine Entschädigung dafür.
In meinem Fall – als Jobticket-Inhaber – sind dies ganze 50 ct pro reklamierter Verbindung.

Die ganze Arbeit, die in diese Reklamation gesteckt werden muss – weil alles immer wieder neu eingegeben werden muss, es sei denn, ich habe gesammelt, dann genügt einmal meine Adressangabe – schreckt ziemlich sicher einige ab, da überhaupt eine Reklamation anzumelden. Ich glaube, von meinen Kollegen tun das vielleicht noch ein oder zwei? Den meisten ist die Arbeit für 50 ct zu viel.

Mir nicht.

Entsprechend habe ich seit der Einführung dieser 10-Minuten-Garantie im Sommer 2017 schon so einige Euros bekommen. Ich denke, so zusammengenommen könnte ich eventuell bereits an die 50 Euros geschafft haben. Wahrscheinlich noch etwas mehr.

Und dabei wurden die Regularien in der Zwischenzeit nochmal geändert. Jetzt sind maximal 3 Reklamationen für EINEN Tag zulässig.
Wer die Bahn kennt, kann sich vorstellen, dass dies manchmal kein Problem ist.

Jetzt wurden ja zum Anfang Juni der Tankrabatt UND das 9 Euro-Ticket eingeführt.

Das Bild oben ist übrigens das Bildschirmfoto einer Tank-App von heute, gegen 15 Uhr. Da sind schön die Preise – in meinem Fall von Super – von heute Nachmittag zu sehen, die bei den verschiedenen Tankstellen zwischen 1,979 bis 1,999 variieren.
Und das trotz des Tankrabatts? Wie geht denn das? Ich dachte, es sollte günstiger werden?
Ich habe am Mittwoch bei einem Blick auf die App noch Preise von knapp unter 1,90 gesehen. Wieso sind wir jetzt schon wieder fast bei 2 Euro?
Wie kann denn das sein, mit diesem ach-so-tollen Tankrabatt?!?
Kann mir das wer erklären? Ich bin wohl zu… was-auch-immer.

Nun, dieser Rabatt scheint also nur bedingt zu funktionieren. Oder ich wohne halt in der falschen Gegend. Dann halt das 9-Euro-Ticket.

Immerhin, als Jobticketbenutzer habe ich damit quasi automatisch das 9-Euro-Ticket. Bedeutet: Ich muss für das Jobticket die nächsten 3 Monate nur 9 Euro zahlen – und kann damit wohl überall im Nahverkehr fahren.
Das ist doch praktisch.

Allerdings… für den Zeitraum des 9-Euro-Tickets gilt dann auch die 10 Minuten Garantie nicht mehr. Nun kann die Bahn sich zurechtbummeln wie sie möchte – und ich kann nur dasitzen und hoffen, dass es nicht ZU VIEL Verspätung geben wird.

So bleibt die Verspätung von meiner Fahrt heute nach Hause zum Feierabend mit 33 Minuten Verspätung ungesühnt. Stattdessen liegen da so langsam die Nerven bei Mitfahrenden blank, so dass dann auch ein junger Mann, der unbedingt gleich einsteigen wollte, obwohl wir noch nicht mal ausgestiegen waren, von einem Mitfahrenden nach draußen zurückgeschubst wurde.

Nun, mein Stil wäre das jetzt nicht gewesen – doch ich denke, ich hätte da auch nicht Platz gemacht.

Im Ernst: 33 Minuten – das ist seit langem ein neuer Rekord.

Ich habe ja, seid ich seit gestern wieder Arbeiten darf, tatsächlich schon wieder 3 Verbindungen notiert, die zu spät waren, ab 10 Minuten.
Leider nutzen diese Notizen mich die nächsten drei Monate nichts. Doch ich werde sie weiterführen, damit ich sehe, wie viele ich DANACH mindestens sammeln muss… *böses Grinsen*

Dann mal sehen, wie viele Verbindungen noch in meinen Notizen landen – und wie hoch die Tankpreise wieder steigen werden.

Auf den Personennahverkehr – goldener Esel von so manchen…

Immerhin hatte ich beim Warten, dass der Zug endlich weiterfährt, zumindst einen guten Blick auf die Skyline. Denn anscheinend musste unser Zug von unserem Gleis am Südbahnhof raus – aber bei Ost war die Störung. Also… wird auf der Brücke stehen geblieben. Und ich hatte mal Zeit, ein Foto zu machen. Nicht, dass ich nicht schon welche hätte… ;o)

Blick auf Skyline von Frankfurt, von Mainbrücke aus, mit Main im Mittelpunkt und einem Dampfer auf dem Main