„Chroniken der Weltensucher“ von Thomas Thiemeyer

Ich habe ja bereits mehrmals auch über Bücher + Autoren geschrieben, auch wenn ich meinen Blog nicht als Buchblog sehe. Aber es ist halt eines meiner Interessensgebiete. Bücher und Lesen. Deswegen werde ich dies jetzt und in Zukunft auch noch öfters tun. Damit zum aktuellen „Fall“. ;o)

Im Januar bin ich im Kuba in Mörfelden auf einem „Zum Mitnehmen“-Tisch auf die ersten beiden Bücher der „Chroniken der Weltensucher“ von Thomas Thiemeyer gestoßen.  Wie sich kurz darauf herausstellte, hatte eine Freundin diese Bücher dort gerade vorher „freigelassen“. Die Welt ist halt doch klein. ;o)

Nachdem ich das erste Buch davon beendet hatte, habe ich mir direkt am gleichen Tag noch die fehlenden Bücher der Reihe (s.o.) im Buchladen meines Vertrauens bestellt.

Worum geht es, bzw. was sind die „Chroniken der Weltensucher“?

Ich würde sie als Jugend-Abenteuerbücher bezeichnen. Die fünf Bände spielen im Zeitfenster von 1893 bis 1895 – einem Zeitalter, in dem die Weltkarte noch weiße Flecken zum Entdecken hatte. Und in den 5 Büchern werden ebendiese weiße Flecken fantasievoll behandelt.

Die – ich sage mal – 5 Protagonisten (ich zähle das Haustier Wilma jetzt einfach mal mit dazu) verschlägt es in diesen Büchern nach Südamerika, unter Wasser, Afrika, Java und in die Zeit. Dort erleben sie phantastische Abenteuer. Unbekannte Völker werden entdeckt; erstaunliche Erfindungen gemacht…

In meinen Augen genau das richtige für Jugendliche im jungen Altersbereich. Deswegen habe ich den ersten Teil dann direkt nach dem Lesen an die Kiddies meiner Schwester weitergegeben. (11, 11 + 14 ^^)

Meine befreundete Vorleser und -besitzerin der ersten beide Bücher hatte die Bücher als Steampunk bezeichnet. Allerdings würde ich dem nicht so zustimmen, da es in meinen Augen zu wenig „Steam“ war, sondern mehr mögliche Technik zu dieser Zeit.

Auch hatte sie direkt angefragt, ob sie die letzten 3 Bücher auch mal lesen könnte, bevor ich diese an meine Neffen (11) weitergebe. Die Übergabe haben wir jetzt letztes Wochenende durchgeführt, am ersten Tag des Drehleierkurses in Bad Homburg, für den sie zumindest mal zu Besuch war.

Ich finde die Bücher sehr schön gemacht.
Ist das erste noch ein Softcover, sind Band 2-5 alle Hardcover. Was mich bei Band 3-5 überrascht hat, da ein Buch davon nur 9,99 gekostet hat… und ich dann die Hardcovers in den Händen hielt.

Ein Bild davon seht ihr ja oben.

Noch mehr überrascht war ich, als ich in den Büchern dann die Auflage gesehen habe. Sie waren nämlich alle die erste Auflage. Für 9,99?
Irgendwie hat sich die Reihe wohl nicht gut verkauft, denn ich habe dann einerseits festgestellt, dass die Bücher wohl ursprünglich 17,99 gekostet haben. Und nun bereits vom Verlag aus „verramscht“ werden. Sozusagen. Und das andererseits die zur Reihe gehörende Homepage nicht mehr existent ist. Was ich Schade finde. Deswegen jetzt hier mein Blogbeitrag.

Wer also auf leichte Kost steht, mit Abenteuern im Geiste von Jules Verne oder H.G. Wells (z.B.), ist mit dieser Reihe gut bedient.

Bei der Übergabe der Bücher wurde ich gefragt, ob sie nass werden dürften – denn dies seien die richtigen Bücher, um sie gemütlich in der Wanne zu lesen. Nun… wenn sie nicht so schön + neu wären, hätte ich damit kein Problem gehabt. Da sie dies aber sind, schön + neu… muss sie die Bücher außerhalb der Wanne lesen.

Sie wird’s verkraften.  ;o)