Nachtrag Flirt-Spam und Small-Talk = Schwer-Talk

Da ich die Tage mal wieder Nacht-Schicht habe, brauche ich dabei mal wieder Beschäftigung. ;o)
Also werden neue Blogbeiträge geschrieben, oder in meinem Notizbuch so nachgesehen, was ich noch abzutippen habe.

Das wäre ein Teil meiner Work-in-Progress-Geschichte, an der ich seit 2 Jahren immer mal wieder weiterschreibe… und ein alter Blog-Gedanke aus dem Mai. Den hab‘ ich damals nicht abgetippt – ist aber durchaus noch aktuell, also kann ich den ja mal mitverwurschteln. Außerdem passt es gut zum Flirt-Spam + Huch?!?-Beitrag, da es um den gleichen Hintergrund geht.
By the way: Da kann ich doch direkt noch einen Nachtrag nachreichen – oder zwei?

Erstens: Der Treffer aus „Huch?!?“ existiert nicht mehr. Die Person hatte ja erst ihre Bilder gelöscht – inzwischen ist der ganze Account gelöscht.
Ob sie/er/es wohl genug mail-Adressen bekommen hat? ;o)

Zweitens: Meine letzte Spam-Mail war ja die deutsche Nachricht der Gaddafi-Tochter vom 09. Oktober. Diese Mail wurde inzwischen gelöscht – dafür habe ich am 25. Oktober eine neue Mail auf Englisch bekommen. Wahrscheinlich im gleichen Tenor – doch die habe ich nicht gelesen. Sie fängt allerdings genauso an.
Meinen die Herrschaften etwa, auf Englisch haben sie mehr Glück?

Nun gut – das war der Nachtrag. Jetzt zu meinem neuen alten Beitrag „Small-Talk“, der, wie gesagt, aus dem Mai stammt, dennoch noch gültig ist.

 

Ich hatte es ja schon mal erwähnt:

Ich spreche keine Frauen an.

Soll ich die große, gutaussehende Blonde im Final etwa fragen, ob sie modelt?
Was ist denn das für ’ne Frage?
Geht es noch blöder?

Auch wenn ich immer wieder diesen Gedanken habe, wenn ich sie sehe.
So stelle ich mir ein Model vor.
Eine Zehn.

Bei den Flirt-Foren im Netz:
Ja, ich schaue gerne.
Und es schauen auch einige bei mir vorbei.
Aber was sollte ich da einer schreiben?
Nur ein „Hallo.“ wäre etwas, mit dem ich anfangen könnte, das aber von vielen als Kontaktaufnahme abgelehnt wird. Und schreibe ich tatsächlich doch mal einer etwas, dass mehr als ein „Hallo“ ist… dann kann ich sicher sein, dass dieses Anschreiben im Postfach vermodert, ohne gelesen zu werden.

Hab‘ ich schon mal gefragt, wozu das alles?

Sollte ich das mal?

Namensvergabe

Ich finde es ja interessant… wie man andere Personen seines Umkreises in den öffentlichen Medien wie jetzt z.B. Twitter oder auf Blogs benennt.

Eine Bekannte, die vor meiner Zeit schon einen Blog betrieben hatte, auf dem sie wirklich Tagebuchmässig geschrieben hat, was sie macht – und vor allem auch, das + was sie gegessen hat. Was Sinn machte bei ihr, da sie essstörungserfahren war… So war das mit dem Essen wohl auch eine eigene Erinnerung + Mahnung. Aber mir ging es ja um die Namensvergabe.

Diese Bekannte hat alle Personen, von denen sie berichtet hat, mit Buchstaben abgekürzt: A.; C.; usw. Ich nehme an, da waren die Buchstaben die ersten Buchstaben der Namen, der Einfachheit halber. Andere Personen bezeichnen z.B. ihre Kinder als K1; K2; K3…

Adam Savage von den ursprünglichen Mythbusters spricht von seinen Söhnen von „Thing 1“ und „Thing 2“.

Auch ich habe da ja so meine Eigenheiten. Wahrscheinlich wegen dem ersten Beispiel mit den Buchstaben. Ich versuche jetzt, die Leute zu umschreiben, wenn sie noch keinen Eigennamen von mir bekommen haben; wie jetzt Drachenechse, Fuchs oder die Banane.

Ich habe eben mal in meinen Anfängen nachgesehen, da waren es entweder Freunde oder Nachbarin oder Theaterrollen.

Doch tatsächlich habe ich kurz vor meinem ersten WGT-Beitrag mit Namensabkürzungen gearbeitet – und im WGT-Blog mit Vornamen. Da fielen die Namen Thomas + Astrid. Denn seien wir ehrlich: Thomase gibt es viele, genauso wie Astrids. Solange ich nicht den vollen Namen ausschreibe, wie z.B. Max Mustermann, ist ja eigentlich nichts gegen zu sagen. Denn selbst, wenn ich jetzt sagen würde, Banane heißt eigentlich Hans (tut er nicht), weiß doch trotzdem keiner, welcher Hans gemeint ist.

Warum also immer dieser Drang des Umschreibens und/oder Neubenennens? Warum kann ich die Leute nicht einfach Sebastian, Alexandra oder Martina nennen? Warum denke ich mir Spitznamen aus und benutze sie dann hier im Blog, wie z.B. Nachteule?

Am Platzmangel kann’s nicht liegen. Sonst würde ich auch „X“, „Y“ + „Z“ schreiben. Klar, wenn die Personen mit mir verwandt wären, ließe sich dann leichter ein voller Name herausbekommen. Doch mit einem einfachen Vornamen?

Sollte ich in Zukunft also wieder mal auf Vornamen zugreifen?

Ich weiß es nicht, fällt mir echt schwer. Ich mag das Namengeben – so dass derjenige weiß, ich berichte von/über ihn, aber andere vielleicht nicht.

Wie handhabt IHR das eigentlich so in euren (möglichen) Blogs – oder wie würdet ihr es machen?

Würde mich mal interessieren.

Freundlichst,

Der ja auch nicht wirklich Hebus heißende. ;o)

 

Relativ oder der Besuch bei ONUKA

Nun kommt ONUKA.

Jetzt nicht Live, denn heute spielen sie nicht, sondern erst wieder am 7. November in Odessa. Und wenn ich sage „spielen“, dann ist ja klar, dass es sich dabei entweder um eine Theater- oder Musikgruppe handelt.
Das Letztere ist hier der Fall.

ONUKA ist eine Band aus der Ukraine.
Diese Band hat am Montag in Offenbach im Hafen 2 gespielt. Auch eine Location, welche ich bis dato noch nicht kannte. Glaub ich.
Vor 20 Jahren (oh Gott) sind wir von Lim wohl auch mal nach Offenbach zum Zappeln gegangen – ich war dort vielleicht 2 oder 3 Mal. Aber ich habe mir den Namen nicht gemerkt. Oder halt… das hieß MTW. Die Ecke würde schon stimmen, aber dort sah es anders aus. Also, innen. Aber das tut ja jetzt nichts zur Sache. (Doch ich will’s natürlich mal wieder genau wissen und musste gucken – das muss wohl direkt neben dem Hafen 2 sein. Sag ich doch, die Ecke stimmte…)

Das Konzert fand nun auf jeden Fall im Hafen 2 statt.

Wie bereits erwähnt, ist ONUKA eine Band aus der Ukraine. Die wurde mir auf den Schirm gebracht kurz nach dem ESC (Eurovision Song Contest) dieses Jahr in Kiew. Da hat nämlich Markus Heitz die Band als das Beste am ESC bezeichnet.
(https://twitter.com/markus_heitz/status/863677650879094784)
Und auch gleich ein Video dazu verlinkt.
Beim ESC haben sie nämlich außer Konkurrenz als Pausenfüller gespielt, während man seine telefonische Stimme abgeben konnte. (Und nachdem ich jetzt tatsächlich letztens das erste Mal selbst ein Video verlinkt habe – das der nGw, mache ich das jetzt doch auch nochmal mit dem Video vom ESC.)


(Quelle: Youtube, Kanal ONUKA )

Ich habe mir damals das gepostete Video angesehen, welches Markus Heitz verlinkt hatte, und war auch recht begeistert. Also habe ich ONUKA in meinen Lesezeichenordner „Bands“ aufgenommen, um leichter an Neuigkeiten von ihnen zu kommen. Den Platz im Ordner teilen sie sich z.B. mit Coppelius, Nits, Faun, Lambda, Eluveitie und einigen anderen mehr.

Lange Zeit sah es nicht wirklich aus, als würden sie im absehbarem Zeitrahmen in die Gegend kommen. Bis ich vor vielleicht 3 – 4 Wochen bei einem Kontrollbesuch auf deren Seite feststellen durfte: Oh, sie kommen nach Offenbach! In ein paar Wochen.

Nach dem Gegencheck im Kalender wusste ich, dass es an meinem Sonntag stattfindet + ich am nächsten Tag um 5 Uhr anfangen darf. Aber nur 5 Stunden lang arbeiten muss. Das klang durchaus überschaubar. Also…?
Muss ich hin. Und war ich auch.
Wie gesagt: Am Montag.

Einlass sollte ab 19:30 Uhr sein – und ich glaube Beginn ab… war es 20:30 Uhr? Hab ich mir nicht aufgeschrieben.

War ich also kurz vor halb 8 dort. Auch wegen der Parkplatzsuche. Nach dem Auto abstellen, habe ich bereits auf dem Weg zur Halle + dort im Wartebereich Russisch gehört.
Oder Ukrainisch?
Gibt es da Unterschiede?

Ich glaube, man hatte mir mal gesagt, dass ja, doch für mich hört sich das alles gleich an. Sorry an alle Sprachgewandten + Landsleute dieses Landes, falls euch diese Aussage entsetzt/beleidigt. Doch meine Ohren wissen es nicht besser.

Der Eingangsbereich der Halle begann sich also bereits zu füllen, während noch Musik aus der Halle dröhnte. Der Soundcheck lief noch. Deswegen wurde der Zutritt in die Halle und zur Garderobe auch erst kurz nach 8 geöffnet.

Nachdem ich es dann auch in die Halle geschafft hatte, standen wir dann alle da.

Lange.

Denn es ging nicht um 20:30 Uhr los, und auch nicht um 21 Uhr. So gegen 21:30 Uhr war es dann fast so weit.

Das – muss ich sagen – fand ich nervigsten. Das Rumgestehe und die Warterei. Dann sollen sie doch nächstens bitte gleich die Zeit später ansetzen.

Doch kurz nach halb 10 ging es dann doch endlich mal los. Und es wurde immer wieder fleißig mitgefilmt und fotografiert. Und immer wieder Selfies gemacht, mit Bühne + Band im Hintergrund. Immer wieder diese Rumleuchterei + Geblitze… Auch schon während der Wartezeit.

Auch dieses Mal hatte ich meine kleine Kamera dabei – und ja, auch ich habe ein paar Bilder gemacht – könnt ihr ja hier sehen – doch bei mir ging das ohne Blitz. Die Bühne war ja hell genug.

Die Musik war ok. Hatte ich soweit alles schon mal via YouTube gehört. So ab der Hälfte, als das bekannteste Lied gespielt wurde, Vidlik, war das Eis dann gebrochen. Zumindest bei mir. Hatte ich mich bis dahin im leichten Zappeln betätigt, war es in der zweiten Hälfte in meinen Augen, bzw. Ohren, besser.

Sie haben ohne Pause gespielt und eine Zugabe gegeben – nochmal Vidlik. Dann war es gegen 23 Uhr, und ich habe mich nach dem Kauf wenigstens einer CD auf den zügigen Heimweg gemacht. Ich denke auch nicht, dass sie noch eine zweite Zugabe gegeben haben. Das sah beim Verlassen der Halle für mich nicht wirklich so aus. Auch war meine Nacht eh schon so kurz.

Ich fand es gut, sie gesehen zu haben. Denn wer weiß, ob sie noch mal in die Gegend kommen werden. Die Moderationen waren für mich kaum verständlich, da sie meist auf Ukrainisch/Russisch gesprochen hat, und nur ein paar Mal in mir eher weniger verständlichem Englisch. Vielleicht lag es ja auch an der Akustik. ;o)

Doch ich war ja dort, um die Musik zu hören. Da ist eine verständliche Sprache ja manchmal störend, wenn man versteht, was für ein Quatsch da möglicherweise gerade gesungen wird. ;o)

Ich hatte einen Platz, der wohl ziemlich in Blickrichtung der Keyboarderin lag. Da hatte ich öfters das Gefühl, sie würde in meine Richtung sehen – also zu mir. Ausgerechnet. In einem Saal mit wer weiß wieviel hundert Menschen.
Ja, im Einbilden bin ich manchmal durchaus nicht schlecht. ;o)

Mal sehen, wann ich jetzt die CD auf meinen Kasten gezogen kriege. Dauert ja manchmal etwas länger bei mir… Wenn sie wieder mal ins Rhein-Main-Gebiet kommen, würde ich auch wieder versuchen, hinzugehen. Definitiv.

Dafür, dass die Nacht nach dem Konzert mit gut 3 Stunden Schlaf dann doch recht kurz war, habe ich den Folgetag recht gut überstanden. Manchmal können halt auch 3 Stunden Schlaf ausreichend sein. Nur vielleicht nicht zu oft.
Aber Schlaf- oder Wartezeit – es ist halt alles…

Relativ.

 

200!

Ich habe gestern festgestellt, dass dies jetzt mein offiziell 200.ster Blogeintrag wird.

Genaugenommen ja eigentlich bereits 201 oder 202, nachdem ich 2 Beiträge wieder gelöscht habe. Obwohl… zählen die vielleicht auch dazu? Egal.

Sei’s drum.

Für mich ist das jetzt also mein 200.ster Beitrag – mehr, als ich mir am Anfang gedacht habe. Läppert sich halt doch. ;o)
Dann mach ich jetzt was außer der Reihe, und meinen Konzertbesuch von ONUKA gibt’s dann morgen.

Was könnte ich da jetzt machen?

Hatte da noch einen Friedhofs-Haiku, doch der ist noch nicht fertig + Bedarf noch der Überarbeitung. Gefällt mir bis jetzt nicht so recht. Hmm…

Dann mal überlegen – vielleicht fällt mir ja grad spontan was ein…

 

Worte fließen:
holpernd, schießend,
manchmal Schwallgleich,
manchmal stockend,
tropfffff end
vom Stift aufs Papier.


Ist die Idee

erstmal da
geht es meist recht schnell.
Ist sie es nicht
bleibt das Blatt lange hell.


Sind schließlich alle da

wo sie hingehören,
wird es übertragen,
abgeschrieben
in das elektronische Gedächtnis.


Vielleicht…

nochmal verändert.
Gefeilt
an Wort oder Stimmung.


Und zum Schluss

steht es dann hier.


Zum Lesen

für den,
der es findet
und den’s vielleicht
interessiert.


Wer weiß, wie lange…

*PLING!*

Ich habe es getan!

Was?

Dazu hole ich kurz aus. *SCHWING*

Hier in Hanau gibt es einen Musikinstrumente-Laden. Hauptsächlich Gitarren, weil der Besitzer des Ladens selbst Gitarrist ist.

Im Schaufenster des Ladens habe ich vor vielleicht bald 2 Monaten das erste Mal einen Satz Ukulelen von Ortega gesehen, bei denen mich eine direkt quasi „angesprungen“ hat. Der Preis war auch in Ordnung – und ich denke mir, wenn Leslie es verkauft, wird es kein Schrott sein.

Nun wissen aufmerksame Leser dieses Blogs ja, dass ich bereits eine Drehleier mein Eigen nenne, auf der ich nicht übe. Noch. Ich warte da noch auf den Dammbruch meiner Faulheit.
Warum also jetzt noch eine Ukulele?

Diese Frage gab es noch am Freitag von Drachenechse.

Nun ja.

Ich hatte direkt nach dem ersten Sehen das Gefühl: „Die will ich haben!“
Doch bin ich nicht gleich hingerannt, habe aber im Vorbeigehen immer nach ihr gesehen… und dann war sie weg. Hmpf. Stattdessen lag dann eine rosa Plastik-Uke im Fenster.

Ääh… nein.

Irgendwann gab es dann wieder eine andere Uke aus der Reihe im Fenster, und seid vielleicht eineinhalb Wochen war auch wieder eine Ausgabe MEINER Wunsch-Uke im Fenster.

Am Montag habe ich es also getan.

Ich habe mir eine Ukulele gekauft.
Einfach nur wegen ihres Aussehens.

Ich wollte sie ja am Freitag bereits nach einem Krankenbesuch holen, doch da war es fast Feierabend, und ich wollte dies in aller Ruhe erledigen. Darum also am Montag.

Ich bin rein und habe nach ihr gefragt.
Anschließend habe ich mich also in Ruhe mit Leslie unterhalten, der mir auch gleich noch ein Buch empfohlen hat, nachdem er hörte, dass ich Anfänger bin. Und eine Hülle wollte ich dann auch noch haben. Die hatte er natürlich auch. Hat er sie dann schön eingepackt.

Und nun bin ich also Besitzer + Eigentümer einer Ukulele von Ortega. Vielleicht übe ich ja mit der mehr als mit meiner Leier? Ich denke, ich werde sie auf jeden Fall auch mal mit zum Drehleier-Workshop mitnehmen. Vielleicht gibt’s da ja auch Ukulele-Spieler*innen.

*PLING!*